Kneipensterben

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blaumann
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Re: Kneipensterben

Beitrag von blaumann »

rapor hat geschrieben:
20.08.2021, 08:01
Wer wollte nicht schon immer einen eigenen Pub haben, einen irischen vielleicht?
Zu einer Gaststätte jeglicher Art gehört eine Konzession - sonst sind es Räume einer ehemaligen Gaststätte... ist die im knapp sechsstelligen Kaufpreis enthalten?
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rapor
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Re: Kneipensterben

Beitrag von rapor »

Davon steht im Artikel nix, wird dann eben ein Privatgemach irischer Art. Oder der Käufer hat oder erwirbt eine Konzession. Oder der, die, das wo das mietet.
Signaturen lesen ist Zeitverschwendung!

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blaumann
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Re: Kneipensterben

Beitrag von blaumann »

rapor hat geschrieben:
21.08.2021, 11:35
Oder der Käufer hat oder erwirbt eine Konzession.
Eine Lizenz zum Löten wird da nicht reichen, eine Gaststättenkonzession kann man nicht einfach übertragen (raum- und personenbezogen) oder kaufen (wie eine Begleitkühlung vom Bierkeller, die dort schon mindestens 30 Jahre fehlt) - die muß man beantragen. Dazu gehören Grundrisse, Nachweise zu behindertengerechten Toiletten und wahrscheinlich auch zu Stellplätzen... nähere Auskünfte erteilt die Bauaufsichtsbehörde.

Eine vorhandene Konzession jährlich zu verlängern ist easy, allerdings muß man den Betrieb dazu auch betreiben, sprich das Lokal geöffnet halten... Grundwissen, das man von Journalisten (speziell bei Funke) heut wohl nicht mehr erwarten sollte.
Zuletzt geändert von blaumann am 21.08.2021, 16:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Westfale
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Re: Kneipensterben

Beitrag von Westfale »

Verkauft oder versteigert wird keine Gaststätte oder Pub. Versteigert wird eine Gewerbeinheit innerhalb einer Eigentümergemeinschaft. Es geht um Eigentumsanteile von ca, 11,8% am Gesamtvolumen. Mit allen Rechten und Pflichten innerhalb einer Gemeinschaft. Es werden 141 Quadratmeter Nutzfläche und ein leerstehender Keller verkauft. Die Einrichtung ist lediglich Zugabe.
Ein Mindestgebot von 99.000 Euro entspricht einem Quadratmeterpreis von etwa 700 €.
Da sind auch andere Nutzungen denkbar.
westfale
Ich habe den ganzen Scheiß nie gesagt
(Konfuzius)

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blaumann
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Re: Kneipensterben

Beitrag von blaumann »

Da sind im Grunde mit vertretbarem Aufwand nur andere Nutzungen denkbar. Tante-Enya-Laden zum Beispiel.... oder Kein-€uro-Shop.
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Bnachbar
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Re: Übernachtungsmöglichkeiten in GE 1963

Beitrag von Bnachbar »

Das ist die drechslerstraße

Schaffrather38
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Re: Kneipensterben

Beitrag von Schaffrather38 »

Eine Tränke weniger-- die Zwiebel --Vinckestr. 85
Bild
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Aufnahme vom 05.10.2021.
Gruß
Schaffrather38

christkind@work
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Re: Kneipensterben

Beitrag von christkind@work »

Schaffrather38 hat geschrieben:
13.10.2021, 11:11
Eine Tränke weniger-- die Zwiebel --Vinckestr. 85
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Aufnahme vom 05.10.2021.
Gruß
Schaffrather38
Das schrob ich bereits unter "Kneipen in Buer". Schade ich war dort zeitweise gerne.

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Mechtenbergkraxler
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Re: Kneipensterben in Rotthausen

Beitrag von Mechtenbergkraxler »

Zum Kneipensterben in Rotthausen, genauer gesagt in Rotthausen-Düppel, gab es im Februar 2021 einen Beitrag. Fazit des Beitrags: Wer das Kneipensterben für nagelneu hält und auf Corona zurückführt, hat die letzten 10 - 20 Jahre gepennt. Corona war für manche Kneipiers oft sogar die gefundene Gelegenheit, überhaupt mal wieder (Staats-)Geld in die Kasse zu kriegen, in der mangels Kundschaft meist Ebbe herrschte. In diesem Unter-Stadtteil gab es schon vor Corona keine einzige aufe Kneipe mehr.

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MK
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