Tankstellennetz in GE

Bekannte und unbekannte Orte in Gelsenkirchen

Moderatoren: Redaktion-GG, Verwaltung

henri I
Abgemeldet

Re: Tankstellennetz in GE

Beitrag von henri I »

die tankstelle sdrenka in westerholt (telefon 0209 also zu ge gehörend) ehemals shell jetzt freie tankstelle hat noch immer reifen wechsel,aufbewahrung im angebot.
ja die wenigsten tankstellen haben noch eine kfz-abt.verkaufsregale und zeitschriften mit brötchen und kaffee sind z.zt. der renner.

glückauf
henri I

Benutzeravatar
Prömmel
Beiträge: 4269
Registriert: 11.08.2010, 11:48
Wohnort: (21a) Horst; später 465, 4650; jetzt 45899

TEXACO-Tankstelle in Hassel

Beitrag von Prömmel »

Bild
Werbung vom März 1988
Wer andern eine Grube gräbt,
hat Dreck am Schuh.

Benutzeravatar
Prömmel
Beiträge: 4269
Registriert: 11.08.2010, 11:48
Wohnort: (21a) Horst; später 465, 4650; jetzt 45899

Ehemalige ESSO-Tankstelle Kärntener Ring

Beitrag von Prömmel »

Heinz Kolb hat geschrieben:Im Stadtteil Horst gab es auch einige Tankstellen.
1. Am Kärntener Ring, welche Sprit Marke es gab weiß ich nicht mehr. Sie war noch bis Mitte oder Ende der /0/80er Jahre vorhanden.
Benzin-Depot hat geschrieben: es müsste sich dann um diese Tankstelle handeln :
  • Tankstelle der Esso AG.
    Gelsenkirchen
    Kärntener Ring
    Ruf: 55 13 6
Heinz Kolb hat geschrieben:
18.04.2010, 19:39
Danke Benzin-Depot
Vieleicht gibt es ja auch noch en Foto von dieser Tankstelle.
Gruß
Heinz
Es handelte sich um die Tankstelle von Lothar Kießling.

Hier mal eine alte Quittung von der Tankstelle:

Bild
und hier noch ein Ausschnitt, auf dem man den Firmenstempel etwas besser erkennen kann:

Bild

Lothar Kießling war etwas körperbehindert; er humpelte leicht mit einem Bein, wohl aufgrund eines Unfalls, den er mal erlitten hatte.
Ich meine, mein Schwager hätte vor kängerer Zeit mal erzählt, dass Lothar Kießling in Dorsten (oder Gladbeck) wohnte. Weiß ich aber nicht mehr genau.

Hier noch ein Ausschnitt von einem Foto, auf dem man zumindest einen Teil der Tankstelle sieht:

Bild
Quelle und Fotograf unbekannt

Die Tankstelle dürfte ungefähr bis Mitte der 1980er Jahre bestanden haben. Nachdem sie geschlossen und die Gebäude abgerissen worden waren, wurde die Freifläche noch einige Zeit lang als Parkplatz (oder eventuell als Ausstellungsplatz für den Verkauf gebrauchte Fahrzeuge :ka:) genutzt. Nach ein paar Jahren wurde - wohl in den 1990er Jahren - der gesamte Einmündungs-/Kreuzungsbereich umgestaltet, die Form der Mittelinsel stark verändert und die Fläche erheblich verkleinert.
Wer andern eine Grube gräbt,
hat Dreck am Schuh.

Benutzeravatar
Prömmel
Beiträge: 4269
Registriert: 11.08.2010, 11:48
Wohnort: (21a) Horst; später 465, 4650; jetzt 45899

Kleinebrink in der Burgstraße

Beitrag von Prömmel »

Benzin-Depot hat geschrieben:
16.05.2012, 13:24
Prömmel hat geschrieben:(...) Kleinebrink hatte in den 1930er Jahren schon eine Werkstatt, in der (auch Motor- ?) Fahrzeuge repariert wurden. Gut möglich, dass man dort dann sein Fahrzeug auch noch betanken lassen konnte. Später hatte die Firma Kleinebrink dann - neben Fahrzeughandel, Reparatur-Werkstatt und übrigens auch einer Fahrschule - etliche Jahre auch eine Tankstelle betrieben. Am Neubau, der Anfang der 1960er Jahre an der Turfstraße entstand, handelte es sich dann um eine ARAL-Tankstelle, die bis in die 70er Jahre hinein dort ihre Dienste anbot.
Kleinebrink betrieb schon im Jahre 1925 eine öffentliche Zapfstelle. An der Burgstraße 4 konnte man das "DOBI" Benzin der "Deutschen Oel- und Betriebsstoff - Import und Tankstellen GmbH" einer Tochter der "Hugo Stinnes-Riebeck Ölhandelsgesellschaft", tanken.
Nachdem die Gesellschaft in der "Deutschen Gasolin/ Berlin" aufgegangen war, wurde dort das Motalin Benzin angeboten.
Der Autopionier Heinrich Kleinebrink handelte bekanntlich schon in den 20er Jahren mit Automobilen der Marke Opel. Ferner war er Vorsitzender der ADAC-Gruppe West und Mitbegründer des Emschertaler Automobil- u. Motorradclub Horst Emscher.
Hier ein Ausschnitt von einem Bild im "Burgstraßen-Fred"
(siehe hier: viewtopic.php?p=513816#p513816):

Bild

Bei dem Haus, das man vorne rechts sieht, müsste es sich um das damalige Haus von Kleinebrink handeln.

Darauf lässt auch dieses (Opel-)Werbeschild schließen, das sich an dem Haus befindet und das man - bei entsprechender Vergrößerung - ganz gut entziffern kann:

Bild

An der Fassade des nächsten Hauses sieht man ein weiteres Werbeschild, das auf (den Verkauf von) Oel der Marke "Veloxol" hinweist:

Bild

Auch dieses Schild dürfte wohl auf die Firma Kleinebrink hingewiesen haben.
Wer andern eine Grube gräbt,
hat Dreck am Schuh.

Antworten