Klaus-Peter Wolf

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klaus peter wolf
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Re: Klaus-Peter Wolf

Beitrag von klaus peter wolf »

Ja es war zwischen 79 und 81 also im letzten Jahrtausend. Da habe ich vier Kinderbücher über die „Brösels“ geschrieben. Sie spielten in Gelsenkirchen Schalke rund um den Möntingplatz. In der Nähe war ein Jugendzentrum- wo ich als Zivi gearbeitet habe.

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Minchen
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Re: Klaus-Peter Wolf

Beitrag von Minchen »

Ich fand gerade beim Stöbern auf der Krimicouch einen Hinweis auf "Nordfriesenwahn" von Hans-Dieter Hundt.
Ein Krimi, es geht um die Kommissarin Inken-Katja Knuusen, die in Ohsten in Nordfriesland ganz gefährliche Serienkiller jagt und ihren Kollegen Falk Woger, der immer den Freund seiner Tochter verprügelt und die bekannte Sängerin Karina Pöschlhuber, die immer ein Piratenlied auf den Lippen hat, ununterbrochen im Radio gespielt wird und nebenan wohnt. Und den völlig verkannten Kollegen Dietbert.

Kann man kostenlos lesen, einfach googeln, laden, lesen und lachen. :lol:

Ich habe mich gerade erst wieder eingekriegt. :lol: :lol: :lol:
Alle Nachbarn sind ermordet worden, und Inken-Katja ermittelt den Serienkiller unter anderem mit Hilfe von Vanillepudding aus dem Tetrapack.
:lachtot: :lachtot: :lachtot:
Von Neue Nelhaus empfohlen.
Kassandra war doch eine furchtbare Populistin.

Das ist die Seuche unserer Zeit: Verrückte führen Blinde.
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Lo
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Re: Klaus-Peter Wolf

Beitrag von Lo »

Moin - Klaus-Peter,
in wenigen Tagen (am 24. November) werden die Gelsenkirchener Geschichten 15 Jahre alt.
Für uns Anlass, Jahr für Jahr einmal wieder Revue passieren zu lassen.
Zu den vielen Ereignissen gehört auch die Lesung im März 2010 in Deiner alten "Penne",
viewtopic.php?p=220158#p220158
zu der wir Dir unseren Kulturhauptstadtbeutel überreichten.
Bild
Gezz kommt die Millionenfrage:
"Hast Du ihn noch?"
Und jetzt wird es gemein: ;-)
Beweise es! ;-)

Viel Spaß beim Suchen - und ´nen lieben Gruß in den Norden!
Lo
Komm´doch mal gucken: https://www.kohlenspott.de/

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Minchen
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Re: Klaus-Peter Wolf

Beitrag von Minchen »

Diese Woche ist der neue Ostfriesenkrimi erschienen, Ostfriesensturm.

Ich konnte es wieder nicht lassen und habe mir eine Leseprobe besorgt und auch gelesen. :lol:
Dafür habe ich extra die Lektüre des gerade von mir gelesenen Mafia/Motorradclub/Menschenhandel-Krimi mit ganz viel Oh la la und Holladiewaldfee unterbrochen. :P
Spielt in Seattle. Offenbar noch vielmehr der Hort des Verbrechens als Wangerooge. :o

So.
Im Prinzip alles wie immer. Ein Mordopfer auf einer ostfriesischen Insel. Unsere Ermittler stellen sich wie immer deppendämlich an und überbringen der Eigentümerin der Ferienwohnung die traurige Nachricht, dass ihr Mann leider ermordet wurde. Die ist nicht sehr beeindruckt, da ihr Mann dabei ist. :roll:
Offenbar hat keiner je von der Idee gehört, dass Leute Ferienwohnungen mieten könnten. Zumal der Tote auch seine Papiere dabeihatte. Okay, also der Urlauber ist von uns gegangen. Unsere Kommissare fahren also nun zu der hoffentlich richtigen Witwe und überbringen erneut die Todesnachricht. Weller kann aber nur an den bereitstehenden Apfelkuchen denken und stopft ihn sich gleich in den Mund. Wer würde das in dieser Situation nicht tun.

Bei der falschen Witwe davor hatte er noch einen passenden Spruch geübt, obwohl währenddessen eine Wespe versucht hatte, in sein Ohr zu krabbeln (!). :shock: Da war er noch der Meister der Selbstkontrolle, aber im Angesicht des Apfelkuchens ist es damit vorbei.

Wie auch immer, die frische Witwe referiert noch über böse Atomkraftwerke und nicht böse Windparks und erzählt dann, sie und ihr Mann (sie wohnen in Emden!) machen jedes Jahr drei Wochen Urlaub an der Nordsee (wo sonst!). Im Roman ist bald Ostern, aber die Ferien haben noch nicht begonnen. Umso verblüffender, dass das Mordopfer Lehrer ist. Der offenbar jedes Jahr drei Wochen der zweiwöchigen Osterferien in dieser Ferienwohnung verbringt. Da stimmt doch was nicht. Oder habe ich es falsch verstanden? Als Ermittler hätte ich sofort nachgefragt.

Rupert derweil macht sich tiefsinnige Gedanken über den Anstieg des Meeresspiegels. Münster, überlegt er sich, wäre "bald eine Hafenstadt an der Nordsee". Kurz nachgeschaut: Münster liegt auf 60 Meter, der Meeresspiegel steigt um 20cm pro Jahrhundert, also in 30000 Jahren ist es soweit. Natürlich nur, wenn die Menschheit beschließt, den Küstenschutz aufzugeben. In 30000 Jahren ist Rupert schon so dement, da wird es ihm wohl egal sein.

Aber egal. In diesem Buch spielt Corona eine große Rolle.
Schwierig. Einerseits natürlich das Oberthema, das man nicht ernsthaft weglassen kann. Andererseits liest man ja Bücher, um von dem Thema verschont zu werden. Sonst könnte man sich ja gleich die Tagesschau anschauen. Der Autor hat sich also dafür entschieden. Okay. Bietet theoretisch interessante Möglichkeiten.
Aber der Klimawandel. Das nervt echt. Wird in jedem Buch schlimmer, jetzt beschäftigt sich schon Rupert damit, und der hat ja einen Horizont wie ein Deichschaf.
Bisher war das eher Wellers Thema, aber der beschränkt sich wohl nur noch auf Essen.

Ich bin nicht sehr überzeugt. Hat mittlerweile jemand hier den Vorgänger gelesen und kann berichten?
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Alizette
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Re: Klaus-Peter Wolf

Beitrag von Alizette »

Klaus-Peter Wolf – Ostfriesensühne / Ostfriesensünde

Am Samstag, den 02. April 2022, zeigt das ZDF „Ostfriesensühne“ zur besten Sendezeit. Der Verfilmung liegt ein Bestseller von Klaus-Peter Wolf zugrunde. Gleichzeitig gibt es keinen Ostfriesenkrimi mit dem Titel „Ostfriesensühne“, sondern der Roman „Ostfriesensünde“ wurde in zwei Teile geteilt.
Der Filmfirma, Schiwago, war gleich klar, dass der Roman zwei große Geschichten beinhaltet, die getrennt voneinander verfilmt werden sollten. Der eigentliche Kriminalfall aus „Ostfriesensünde“ - ein Mann mauert Frauen ein und lässt sie elendig verrecken - wurde bereits 2019 unter dem Titel „Ostfriesensünde“ ausgestrahlt.
Die zweite Geschichte jedoch ist viel brisanter. Es geht darum, ob der Vater der Kultkommissarin Ann Kathrin Klaasen ein Guter oder ein Schlechter war, ob er sich während der Recherchen im Mädchen- und Frauenhändlermilieu schuldig gemacht hat oder auf der guten Seite geblieben ist.
Die Geschichte basiert auf einer investigativen Recherche des Schriftstellers Klaus-Peter Wolf, der zwischen 1986 und 1989 verdeckt als Mädchen- und Frauenhändler in Deutschland und der Schweiz unterwegs war. Unter einem anderen Namen und mit falschen Papieren drang Wolf tief ein in die Szene der Mädchen- und Frauenhändler. Er gründete die Firma „Hot Pants“ (Firma für Mädchen- und Frauenhandel) und bekam dafür bei einem Westerwälder Finanzamt sogar eine Steuernummer.
Hier ein Gespräch mit dem Autor:
Das ist eine ungeheuerliche Geschichte, die damals ein großes Medienecho ausgelöst hat. Selbst die Parlamente beschäftigten sich mit dem Fall. Der rheinland-pfälzische Finanzminister musste eine Erklärung abgeben.

Klaus-Peter Wolf: Ja, es ging damals eine Schockwelle durchs Land. Ich habe aufgezeigt, wie der Frauenhandel legal organisiert wird, unter Beteiligung von Ehevermittlungsbüros, Notaren, Rechtsanwälten und wie das alles einen gesetzeskonformen Anstrich bekommt.
Viele Menschen waren schockiert. Es gab damals Filme, in denen Mädchen- und Frauenhändler verhaftet wurden. In Wirklichkeit residierten sie in schönen Büros und zahlten Steuern.

Stimmt es, dass Sie damals mit dem Finanzamt als Mädchen- und Frauenhändler einen Streit darüber begonnen haben, ob für eine verkaufte Frau 7 oder 14 Prozent Mehrwertsteuer fällig werden?

Klaus-Peter Wolf: Ja, das ist richtig. Und ich wollte es genau auf den Punkt bringen. Wir haben es schriftlich – für eine Frau, die verkauft wird, werden 14 Prozent Mehrwertsteuer fällig. Heute wären das dann 19 Prozent, der Satz hat sich ja nach oben verändert.

Das klingt ein bisschen wie Satire …

Klaus-Peter Wolf: Ist es aber leider nicht. Ich wollte damals einen Roman über die Abgründe in Männerseelen schreiben. Deswegen gab ich mich als Mädchen- und Frauenhändler aus, bei dem man Katalogfrauen, so hieß das damals, bestellen konnte. Ich hatte natürlich keinen Katalog, sondern nur Fotos. Ich führte knapp zweihundert Gespräche mit Männern, die bei mir Frauen kaufen wollten. Ich traf sie in Kneipen oder Restaurants.
Wenn jemand bei einem Frauenhändler ist, muss er sagen, was er wirklich will, sonst kann er es nicht bekommen. Dieser Handel funktioniert immer nur von einem armen Land in ein reiches Land hinein. Damals waren es hauptsächlich Thailänderinnen, Philippinas, manchmal Brasilianerinnen, die auf dem Markt angeboten wurden.
Viele der Frauen kamen mit einem sogenannten Heiratsvisum. Man hatte ihnen hier eine Ehe und einen guten Ehemann versprochen. Wenn sie dann hier waren, lief alles ganz anders. Der Mann, der ihren Flug bezahlt hatte, besaß ein Umtauschrecht binnen vierzehn Tagen. Es war das Prinzip, diese Frauen umzutauschen, um ihren Willen zu brechen. Sie fühlten sich sehr schnell als Versagerinnen und wären mit vielen Schulden zurückgeflogen. Das wollten sie ihren Familien nicht antun. Oftmals wurden sie so illegal, weil ihre Visa abliefen und dann hatten die Händler sie restlos in der Hand.

Funktioniert das heute auch noch so?

Klaus-Peter Wolf: Es hat sich verlagert. Heute, nach dem Fall der Mauer und nachdem es freie Grenzen in Europa gibt, findet der Handel vielfach mit Frauen aus Osteuropa statt. Dem haben wir in der Verfilmung von „Ostfriesensühne“ Rechnung getragen.

Sie haben damals Ihre Recherchen benutzt, um den Roman „Traumfrau“ zu schreiben.

Klaus-Peter Wolf: Ja, „Traumfrau“ erzählt die Geschichte von fünf Männern im Westerwald, die zusammenschmeißen und sich gemeinsam eine Frau kaufen. Weil sie Angst haben, dass sie redet, verlangen sie vom Händler eine stumme Frau. Der Händler hat keine stumme Frau und bedroht eine so lange, bis sie sich stumm stellt. Sie sagt im ganzen Roman nur ein einziges Wort, ganz am Schluss: „Danke“.

Wie kam die Geschichte dann in die Ostfriesenkrimis?“

Klaus-Peter Wolf: Die Recherchen und die ganzen Gespräche mit den Männern haben mich lange nicht in Ruhe gelassen. Das macht natürlich etwas mit einem Menschen. Ich habe mich in Frauenhändlerkreisen bewegt und sie haben mich als einen Kollegen angesehen, als einen von ihnen. Einer der größten Frauenhändler Deutschlands, der von sich behauptete, der größte Europas zu sein, hat mir damals ein Angebot gemacht. Ich solle für ihn arbeiten. Er hat mit Gebietsschutz angeboten. Ich bin zum Schein darauf eingegangen, um noch tiefer in die Branche einzudringen und zu sehen, wie genau das alles organisiert wird.

Wie ging das alles aus?

Klaus-Peter Wolf: Am Ende habe ich in verschiedenen Fernsehsendungen über meine Erfahrungen gesprochen und alle Akten der Staatsanwaltschaft übergeben. Es gab Prozesse, es kam zu Verhaftungen und ein paar Leute sind auch ins Gefängnis gekommen.
Mit dem Roman „Traumfrau“ bin ich auf eine lange Lesereise gegangen und sprach über die Dinge. Gesetze wurden geändert, plötzlich gab es an vielen Orten Frauenbeauftragte. Mit meiner Literatur habe ich viele Menschen im Land für das Problem sensibilisiert.

Und dann haben Sie alles noch einmal in „Ostfriesensünde“ verarbeitet?

Klaus-Peter Wolf: Ja, der Roman „Traumfrau“ ist ja aus der Perspektive der Täter geschrieben. Ich habe in „Ostfriesensünde“ meine Kommissarin Ann Kathrin Klaasen auf die Suche geschickt, was mit ihrem Vater in dieser Zeit geschehen ist. Er hat praktisch im Roman die Recherchen gemacht und die Dinge erlebt, die ich in Wirklichkeit erlebt habe. Er ist nah an die Frauenhändlerszene herangekommen, ja zu einem der ihren geworden, und Ann Kathrin fragt sich: Hat er sich schuldig gemacht?

Haben Sie sich selbst schuldig gemacht?

Klaus-Peter Wolf: Nein, ich habe nie wirklich eine Frau verkauft. Ich habe nur so getan als ob. Es war ein Fake, um nah an die Täter heranzukommen. Ich habe allerdings mit vielen, vielen Opfern gesprochen und mit den Opferorganisationen eng zusammengearbeitet. Trotzdem hat das natürlich etwas in mir ausgelöst. Ich habe mich zum Beispiel gefragt, wie kann es eigentlich sein, dass nie einer der Frauenhändler Verdacht geschöpft hat, wenn ich mit ihnen zusammen war. Habe mich gefragt, habe ich auch so eine dunkle Seite, die ich dann hervorgeholt habe, um nicht aufzufallen. Irgendwann musste ich die Recherchen beenden, weil ich merkte, dass es mich psychisch zu sehr mitnimmt. Da hatte ich aber bereits genug Material gesammelt, um den Roman zu schreiben.
Viele Kriminalbeamte, die undercover arbeiten, kennen das. Wenn man zu lange zu nah an einer Szene ist, beginnt man, ihre Regeln normal zu finden, sich mit ihnen zu identifizieren und dann muss man sich zurückziehen, um nicht abzurutschen.
Ich habe diesen Absprung zum Glück geschafft. Im Roman „Ostfriesensünde“ fragt Ann Kathrin Klaasen sich, wie das mit ihrem Vater war.

Die Verfilmung fand während der Pandemie statt, in Norden, Emden, Aurich, Greetsiel und Gelsenkirchen.

Klaus-Peter Wolf: Ja, das stimmt. Der Regisseur Sebastian Ko, der Produzent Martin Lehwald und der Producer Simon Grohe haben vorher lange mit mir über die Erlebnisse und Erfahrungen diskutiert. Vieles davon konnte in den Film eingehen. Ich glaube, dass der Filmproduktion ein großartiges Stück gelungen ist. Ich bin wirklich sehr stolz darauf und freue mich, dass wir aus dem Roman „Ostfriesensünde“ zwei beeindruckende Filme machen konnten, die viel über gesellschaftliche Realität in Deutschland erzählen. Die besten Kriminalromane sind aus meiner Sicht ja ein Röntgenbild der Gesellschaft.
Die schlimmen Dinge, von denen erzählt wird, stehen im Kontrast zu der wunderbaren ostfriesischen Landschaft. Genau das wollte ich ja. Wir hatten das große Glück, dass es während unserer Dreharbeiten zu schneien begann. Man sieht Greetsiel im Schnee mit zugefrorenem Hafen. Phantastisch! Im Gesicht unserer Kommissarin Schneeflocken …

Es ist der letzte Film mit Julia Jentsch. Die weiteren Romane von Ihnen wurden mit Picco von Groote verfilmt.

Klaus-Peter Wolf: Ja, wir werden sie vermutlich noch in diesem Jahr sehen. Die Verfilmung von „Ostfriesenmoor“ und „Ostfriesenfeuer“ sind abgeschlossen, lediglich die Post-Produktion läuft noch. Ich habe schon die Rohschnitte gesehen und ich darf Ihnen sagen, da erwarten uns schöne Bilder und bewegende Geschichten.
Picco spielt ganz andere Seiten von Ann Kathrin heraus als Julia es gemacht hat. Ich habe ja das große Glück, dass drei wunderbare Schauspielerinnen eine Figur verkörpert haben, die ich erfunden habe. In den ersten drei Romanverfilmungen war es Christiane Paul, dann Julia Jentsch und jetzt Picco von Groote. Ann Kathrin Klaasen ist eine sehr facettenreiche Figur. So hatte jede Schauspielerin die Möglichkeit, zu zeigen, wie sie Ann Kathrin sieht.

Sind weitere Verfilmungen geplant?

Klaus-Peter Wolf: Ja, wir haben mit dem ZDF Absprachen, zwei Romane pro Jahr zu verfilmen. Als nächstes werden wir „Ostfriesenwut“ und „Ostfriesenschwur“ verfilmen. Durch die hohen Einschaltquoten, die die Ostfriesenkrimis im Fernsehen hatten, wurde „Ostfriesland von vielen Sendern und Filmproduktionen als „Kulisse“ entdeckt. Allerdings stellt das Weltnaturerbe auch hohe Anforderungen an Kameraleute und Tontechniker. Feuchtigkeit, Wind und Sand sind nicht gerade Freunde des Equipments und viel muss nachsynchronisiert werden, weil der Wind am Deich auf dem besten Tontechniker große Probleme bereitet. Weil Kunst vom Kontrast lebt, wollte ich meine Verbrechen immer an den schönsten Orten der Welt geschehen lassen. Viele davon liegen in Ostfriesland, deswegen werden meine Romane auch weiterhin hauptsächlich dort spielen und natürlich auch dort verfilmt werden.

Traumfrau
Pendragon-Verlag
304 Seiten, PB, Euro13,90
ISBN: 978-3-86532-260-9

Ostfriesensünde
FISCHER Taschenbuch
400 Seiten, Euro 12,00
ISBN: 978-3-596-18050-9

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Minchen
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Re: Klaus-Peter Wolf

Beitrag von Minchen »

"Ostfriesensünde" war doch der mit den GG?
Der Film wurde u.a. auch in Gelsenkirchen gedreht- weiß jemand wo?
Kassandra war doch eine furchtbare Populistin.

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Alizette
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Re: Klaus-Peter Wolf

Beitrag von Alizette »

Und hier noch ein paar Fotos (von privat):


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Alizette
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Re: Klaus-Peter Wolf

Beitrag von Alizette »

Da ich nicht so gut im Hochladen bin :-):

Die Fotos zeigen:

Klaus-Peter Wolf mit dem Regisseur Sebastian Ko
Klaus-Peter Wolf mit Julia Jentsch, die die Kommissarin Ann Kathrin Klaasen spielt
Und Klaus-Peter Wolf und der Producer Simon Grohe - die beiden machen Luftstprünge vor Freude

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Heinz O.
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Re: Klaus-Peter Wolf

Beitrag von Heinz O. »

Minchen hat geschrieben:
28.03.2022, 16:54
"Ostfriesensünde" war doch der mit den GG?
Der Film wurde u.a. auch in Gelsenkirchen gedreht- weiß jemand wo?
einige Szenen auch in GE gedreht. Kurt-Schumacher Ecke Florastraße und Eckhofstraße unterhalb der Kurt-Schumacher.
Und die Gelsenkirchener-Geschichten haben es endlich auch ins Fernsehn geschafft ! Ungefähr ab Min. 35 ist die veränderte Startseite der GG zu sehen :D
#stopthewar
Micha

Irgendwie machen GEschichten süchtig .......

Alizette
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Re: Klaus-Peter Wolf

Beitrag von Alizette »

"Ostfriesensühne" ist der Quotensieger am Samstagabend!

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Lo
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Re: Klaus-Peter Wolf

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