Die fabelhafte Welt der Schrebergärten

Was so passiert, was mal passiert ist ...

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salife
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Beitrag von salife »

Zugegeben, das mit den vielen Vorschriften und Regelungen ist wahrlich nicht immer prickelnd, aber man kann es nachvollziehen und (zumindest in unserem Schrebergartenverein) damit leben.

Was sie Sache ansonsten erträglich und trotzdem liebenswert macht: aus Vereinsquerelen möglichst raushalten, sich an seinem schönen Stückchen Natur erfreuen und immer mal nette Leute zu Gast haben - erst gestern hatten wir wieder eine kleine GG-Runde auf der Terrasse sitzen und bis in die Nacht unseren Spaß...

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pixxel
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Beitrag von pixxel »

:prost: so isset, salife...

Die vielen schönen geselligen Stunden, mit Familie und/oder Freunden die ich schon in meinem Garten verbracht habe, möchte ich auch auf keinen Fall missen.
LG pixxel

Margit Kruse
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Beitrag von Margit Kruse »

Wir hatten den Garten von 1989 bis 2000. Seitdem habe ich einen garten hier am Haus, was natürlich schöner ist. Es gab zwar auch schöne Zeiten, aber einige Dinge haben mich schon sehr belastet. Das Schöne war nach einer Feier im Schrebergarten: Man konnte nach Hause gehen und alles liegen lassen. Am nächsten Tag hat man klar Schiff gemacht.

Elise
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Beitrag von Elise »

Einen Sitzplatz in luftiger Höhe habe ich im Kleingartenverein Hugo in Buer entdeckt:
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Elise

Margit Kruse
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WAZ: 2.7.09 "Kleingärten trocken gelegt"

Beitrag von Margit Kruse »

Der heutige Zeitungsartikel zeigt mir mal wieder, dass es richtig war, den Kleingarten aufzugeben.
Eine Familie mit Kindern musste ihren Pool abbauen, weil er vertraglich nicht erlaubt sei. Da kann ich doch nur mit dem Kopf schütteln. Jeder hat eine eigene Wasseruhr und zahlt sein Wasser selbst. Wen stört er also? Die Gesetze sind aus dem Mittelalter. Die armen Kinder! Bin ich froh, dass ich damit nichts mehr zu tun habe!

AlterMann
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Beitrag von AlterMann »

Hier geht's zum "Bulmker Erlenkamp"

http://www.gelsenkirchener-geschichten. ... php?t=7411

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pixxel
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Re: WAZ: 2.7.09 "Kleingärten trocken gelegt"

Beitrag von pixxel »

Margit Kruse hat geschrieben:Der heutige Zeitungsartikel zeigt mir mal wieder, dass es richtig war, den Kleingarten aufzugeben.

@ Margit Kruse

emotional betrachtet sehe ich das genau wie du...


Eine Familie mit Kindern musste ihren Pool abbauen, weil er vertraglich nicht erlaubt sei. Da kann ich doch nur mit dem Kopf schütteln. Jeder hat eine eigene Wasseruhr und zahlt sein Wasser selbst. Wen stört er also?

...aber die Fakten sind leider anders, denn: lt. Bundeskleingartengesetz sieht es doch folgendermaßen aus..


§ 1 Begriffsbestimmungen
(1) Ein Kleingarten ist ein Garten, der

1.
dem Nutzer (Kleingärtner) zur nichterwerbsmäßigen gärtnerischen Nutzung, insbesondere zur Gewinnung von Gartenbauerzeugnissen für den Eigenbedarf, und zur Erholung dient


Die von den beiden Herren angestrebte Poolgröße mit einem Wasservolumen von bis zu 5000 Liter Wasser entspricht daher wohl kaum diesen Kriterien.


Die geringe Pachthöhe z. Beispiel ist ebenso durch das Bundeskleingartengesetz verbrieft
.

Wie du vielleicht noch weißt, zahlen Kleingärtner eine sehr geringe Gartenpacht (Nutzungsgebühr) an den Grundstückseigner. Bei einen Quadratmeter Preis von 0,24 €/jährl. werden bei einer durchschn. Parzellengröße von 400 m2 jährlich (!) 96,- € aufgerufen. Das wiederum entspricht einer monatlichen Nutzungsgebühr von 8,- €!!!

Versuche doch mal für dieses schmale Budget ein privates Grundstück zu pachten mit Bestandsschutz für deine Gartenlaube.



Die Gesetze sind aus dem Mittelalter. Die armen Kinder! Bin ich froh, dass ich damit nichts mehr zu tun habe!

Politiker haben in der Vergangenheit schon in Erwägung gezogen dieses "antiquierte" Gesetz auszuhebeln. Die Grundstücksbesitzer würde es sehr freuen, könnten sie doch nach Aufhebung der gesetzl. Reglementierungen, den Pachtpreis endlich der freien Marktwirtschaft anpassen.

Dann klappts nämlich auch mit dem großen Pool!!!

Ich bin gespannt wie die Sache ausgeht :wink:
LG pixxel

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Heinz O.
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Beitrag von Heinz O. »

[center]Schrebergartenverein Resser Mark von 1945- Im Emscherbruch

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Micha

Irgendwie machen GEschichten süchtig .......

Propietario
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Kleingartenverein Emschertal, vormals Erholung

Beitrag von Propietario »

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Ein Schnappschuss aus unserem Garten.
Im Hintergrund das Fallwerk der Fa. Eisen-Metall.
Das Foto wurde etwa 1949 aufgenommen.

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tulpe
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Beitrag von tulpe »

:o Genau den gleichen Blick hatten auch wir aus unserem dortigen Garten, wenn
wir in der schlechten Zeit die Gartenfrüchte bewachen mußten.
War ne tolle Kinderzeit. Hieß der Bauer nicht Heckmann, der östlich der letzten
Gärten lag?
Viele Erinnerungen kommen wieder, auch, daß damals in den ausgebauten Lauben
viele ein Dach über dem Kopf fanden, da sie mit ihren eigentlichen Wohnungen
ausgebombt waren.
Es ist das Schicksal des Genies unverstanden zu bleiben.
Aber nicht jeder Unverstandene ist ein Genie.
(R.W. Emerson)

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Heinz O.
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Beitrag von Heinz O. »

[center]was ich immer wieder schön finde: die "wilden" Gärten.
Für mich ein Farbtupfer in unserer genormten Schrebergartenwelt.Bild
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wo gesehen ? verrate ich nicht :roll:
[/center]
Micha

Irgendwie machen GEschichten süchtig .......

pito
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Beitrag von pito »

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Bickernstraße

paki
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Beitrag von paki »

Ich tät da mal ne Frage haben.

Wir haben den Gedanken mit mehreren Leuten einen Schrebergarten zu mieten.

Gibt es eine bestimmte Seite dafür? Sprich wo man sieht wo eine Anlage frei ist, was der Spass kosten soll etc...

Sind diese 333€ im Jahr realistisch die hier geschrieben wurden?

pedder vonne emscher
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Beitrag von pedder vonne emscher »

Es gibt einzelne Kleingarten-Vereine, die eine eigene Homepage haben. Entscheidend ist aber, wo ihr einen Kleingarten pachten wollt, also in welchem Stadtteil. Dann hilft es meistens nur, sich an den dortigen Verein zu wenden. Die Vereine informieren über freie Parzellen oft am "Schwarzen Brett".

333 € im Jahr sind realistisch. Es hängt natürlich von mehreren Faktoren ab. Strom- und Wasserkosten sind verbrauchsabhängig. Feste Kosten sind Pacht, Versicherung, Vereinsbeiträge.

wilhelminer52
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Beitrag von wilhelminer52 »


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