Pfadfinder in GE

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Benzin-Depot
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Beitrag von Benzin-Depot »

kleinegemeine01 hat geschrieben:
Benzin-Depot hat geschrieben:Nee, da war doch die alte Frau...und die hab ich über die Straße ...aber die wollte wohl nicht.... :lol:
... sie wollte nicht in die Irre geführt werden :evil:
Genau, die war einfach eigensinnig..... :up: Du siehst, man hat es damals nicht so ganz einfach gehabt.... :kopfwand:
„Die Menschen", sagte der Fuchs, „die haben Gewehre und schießen. Das ist sehr lästig.“
(Antoine de Saint-Exupéry / aus "Der kleine Prinz")

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Ego-Uecke
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Beitrag von Ego-Uecke »

Es ist schade, dass Pfadfinderarbeit viel zu oft auf die "tägliche gute Tat" reduziert wird, und das echte Engagement für ganz viel Erziehungs- und Erlebnispädagogik zu kurz kommt.

Noch schlimmer sind natürlich die negativen "Highligts", die verallgemeinernd auch immer auftauchen.

derohnehatspot
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Beitrag von derohnehatspot »

Ich war auch beim "Ring Goldener Löwe" in Bismarck gab es eine Horte Füchse. Ich war dort von etwa *grübel* 1988 bis 1992. Mitte der 90er hat sich die Horte Füchse meines Wissens mangels Masse aufgelöst.

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na-na
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Beitrag von na-na »

Während "Topi" bereits 1959 die "Goldenen Löwen" gründete, entstand die erste Mädchengruppe erst 1981. Topis Frau Renate leitete die Mädelschaft Zugvögel, zu der ich Mitte der 80er kam. Unser Heimabend fand in Buer, in den Gemeinderäumen der Stephanuskirche, statt.
Gegen Ende der 80er/ Anf. 90er spaltete sich ein Teil der Mädchen ab und gründete eine eigene, vom Goldenen Löwen unabhängige Mädelschaft. Grund hierfür waren wohl Meinungsverschiedenheiten, die nicht beigelegt werden konnten. Genaueres weiß ich nicht mehr.
Jedenfalls verlagerten die Goldenen Löwen ihren Schwerpunkt nach Herten, während die neu gegründete Gruppe, die Mädelschaft Midgard, zunächst in Buer blieb.
Inzwischen befindet sich eine Gilde der MS Midgard ebenfalls in Herten und nutzt die gleichen Räumlichkeiten, wie einige Gilden des Goldenen Löwen. Eine Jungengruppe hat parallel dazu seine Gruppenstunden.
So weit ich weiß, ist das Verhältnis der Mädchengruppen zueinander, immer noch belastet.

Meine ältere Tochter ist auch in einer Gruppe des DPB aktiv.
Übrigens: Vom 10.05. - 12.05.2008 findet das Bundesmädchenlager des Deutschen Pfadfinderbundes statt.
Wo? - In Gelsenkirchen! :D

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Chronistin66
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Beitrag von Chronistin66 »

Ego-Uecke hat geschrieben:Es ist schade, dass Pfadfinderarbeit viel zu oft auf die "tägliche gute Tat" reduziert wird, und das echte Engagement für ganz viel Erziehungs- und Erlebnispädagogik zu kurz kommt.

Noch schlimmer sind natürlich die negativen "Highligts", die verallgemeinernd auch immer auftauchen.
Da muss ich Ego-Ücke zustimmen. Wenn ich die Pfadfinder nicht gehabt hätte, dann wäre ich ein anderer Mensch geworden.

Wir haben die Natur schätzen und lieben gelernt.
Wir haben Gemeinschaftssinn und Solidarität entwickelt.
Wir haben eine Menge Spaß gehabt.
Uns wurden Urlaube geboten, die meine Eltern uns nie hätten bieten können.
Noch heute ferquentiert sich ein Teil meines Freundeskreises aus ehemaligen Pfadfindern.

Ich will die Zeit meiner Pfadfinderschaft nicht missen. Und das waren immerhin 12 Jahre.
12 mal 365....moment mal...ich hab gleich..... Wau!!! :idea:
In der Zeit habe 4380 gute Taten vollbracht!
:lüge:

Gut Pfad!
Doro

HWS
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Beitrag von HWS »

Hab ich noch in der Blechdose meines Vaters gefunden ! Die Aufnahme ist wohl von 1952-1955Bild

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Ego-Uecke
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60 Jahre Pfadfinder - Gesichter & Geschichten

Beitrag von Ego-Uecke »

Am Samstag, 06.09.2008, feiern die katholischen Pfadfinder von St. Josef-Ückendorf ihr 60. Jubiläum. Dass eine Kinder- und Jugendgruppe so lange ununterbrochen besteht, ist sicher eine Erwähnung wert.

Der DPSG-Stamm Weiße Rose wurde im September 1948 gegründet. Die erste Versprechensfeier fand im Dezember des gleichen Jahres auf dem Mechtenberg statt.

Zusammen mit dem Stamm Thomas Morus gibt es etwa 180 Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Ückendorf, und diese Zahl ist ziemlich konstant seit 1978! Zum Jubiläum geben die Pfadfinder eine 80-seitige Fest-Chronik mit Gesichtern und Geschichten aus 60 Jahren heraus. Lesenswert!

Vor dem Gemeindezentrum in der Knappschaftsstr. 30 wird eine Großjurte aufgebaut, in der sich die Gäste ums "Lagerfeuer" setzen können.

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Chronistin66
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Beitrag von Chronistin66 »

Ich freue mich drauf! Und viele Leute mit mir.

Ich werde kommen und bin total gespannt, was ihr auf die Beine gestellt habt. :wink:

Doro

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Ego-Uecke
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Beitrag von Ego-Uecke »

... und wenn Du dann in der Chronik die Geschichten von der kleinen Doro liest, dann wird es Dich vom Hocker hauen ...

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Beitrag von Chronistin66 »

Ego-Uecke hat geschrieben:... und wenn Du dann in der Chronik die Geschichten von der kleinen Doro liest, dann wird es Dich vom Hocker hauen ...
Die kleine Doro? Die mit der dicken Brille und der großen Klappe? :wink:

Kenn ich die? Was hat sie denn geschrieben? :lol:

Bis Samstag! Freue mich schon!

Die große Doro

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Beitrag von Chronistin66 »

Gestern war das 60-jährige Jubiläum des Pfadfinderstammes "Weiße Rose" in Ückendorf.

Als ehemaliger Scout, habe ich (ohne Kompass) den Pfad von Resse in den Süden der Stadt gefunden.

Dort angekommen, fühlte ich mich wieder in meine alte Pfadfinderzeit versetzt, weil ich so viele Leute wieder getroffen habe, die ich schon seit Jahren nicht mehr gesehen habe.
Fast alle Sätze fingen mit "Weißt du noch...."

Von unserer Roverrunde, die 1984 die Uplands durchwanderte, fehlte gestern nur ein Mitglied.

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Wir waren uns alle einig, dass das mit das beste Sommerlager war. Auch oder gerade weil, wir uns körperlich ziemlich verausgabt haben, wild an Seen gezeltet haben und die Natur so hinnehmen mussten, wie es gerade kam. Bild
Ob es Regen oder Mücken waren... :?
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Ein großes Lob an die Organisatoren dieses Jubiläums.
@ego-Ücke
Die Chronik ist spitze, sag das Deinem Redaktionsteam noch mal.
Nicht nur wegen der Geschichte von der kleinen Doro...:wink:

War ein netter Abend und ich bin noch ziemlich heiser von den vielen Gesprächen.

Gut Pfad

Doro
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Ego-Uecke
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Beitrag von Ego-Uecke »

Am Sonntag um 12 war wieder alles aufgeräumt.

Schade! Ich hätte gerne viel mehr Zeit für Gespräche mit den alten Freunden gehabt.

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Chronistin66
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Die erste Wölflingin Teil 1

Beitrag von Chronistin66 »

Für die Chronik....

60 Jahre
DPSG Stamm Weiße Rose
Gisichter und Geschichten

....habe ich einen Text verfasst.

Es hat tierisch Spaß gemacht in seine eigene Vergangenheit abzutauchen. :wink:

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Die erste Wölflingin!
„Dorothea. Ich rufe dich!“
Die achtjährige Göre mit den brauen Haaren und der dicken Brille zuckte bei ihrem Namen zusammen. Der Moment war gekommen. Sie wusste, dass das passieren würde, aber jetzt fühlte es sich komisch und befremdlich an. Sie bildete als einziges Mädchen mit ca. 20 Jungen einen Kreis um ein knisterndes Lagerfeuer mitten im Wald.

Es war schon dunkel und der moderige Waldgeruch wurde gepaart mit dem Geruch des Holzes, welches vor sich hinknisterte. Es war ihr erstes Wochenendlager mit den Pfadfindern und sie befanden sich irgendwo im Sauerland. Für Doro war es unendlich weit von zu Hause weg. Aber man nahm sie mit, obwohl sie die Jüngste war und jetzt stand sie in dem Kreis mit den vielen Jungen um das knisternde Lagerfeuer und hatte rote Wangen vor Aufregung.
Der Kreis wurde unterbrochen von einer großen Fahne, die zwei Jungpfadfinder festhielten und hinter der ein Erwachsener stand und sie rief. Sie nannten die weiße Fahne, die mit einer orangefarbenen Kreuz das Tuch vier gleiche Teile aufteilte, und im linken Viertel eine blaue Lilie hatte:„Das Banner“. Das war die Fahne der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG), die zu feierlichen Anlässen hervor geholt wurde. Und an diesem Abend war so sein feierlicher Anlass mitten im Wald, irgendwo im Sauerland.
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Zögerlich trat Doro aus dem Kreis und ging auf das Banner zu und stellte sich vor Egon, der hinter dem Banner stand.
„Dorothea!?“, hatte er sie gerufen. Das war auch ein wenig befremdlich, denn so wurde sie nur von ihrer Mama gerufen, wenn sie was ausgefressen hatte. Ansonsten nannte sie alle nur Doro. Dennoch hielt Egon hinter dem Banner es bestimmt für angebracht, sie so zu rufen. Schließlich war das hier eine ernste Sache. Es ging immerhin um ihr Versprechen. Das Versprechen überhaupt.
Sie sollte sich vor Egon stellen und das Versprechen vor allem anderen in der Gruppe ablegen. Erst dann wäre sie ein richtiger Wölfling, sagte man ihr. Das wollte sie unbedingt und sie wollte es auf keinen Fall vermasseln. Den ganzen Tag hatte sie immer wieder fieberhaft den Spruch vor sich her gesagt, den sie jetzt sagen sollte und sie hatte unheimlich Angst, dass ihr jetzt, wo es drauf ankam, die Stimme versagte, wenn sie vor Egon und den anderen stand.

Hinzu kam, dass Egon war unglaublich groß war. Und er war unglaublich alt. Er war bestimmt schon über 20 Jahre, schätzte sie. Egon war nett, aber jetzt wäre sie am liebsten vor ihm weg gerannt, weil er sie so fragend ansah, als sie vor ihm stand.
Niemand sagte was. Nur das Feuer knisterte hinter ihr. Sie holte tief Luft und hob ihre rechte Hand und presste dabei den Daumen gegen den Ringfinger und kleinen Finger, so dass Zeige- und Mittelfinger nach oben standen. Man sagte ihr, dass das Zeichen der Wölflingsstufe wäre. Und ein Wölfling wollte sie ja schließlich werden. Sie besah sich mit prüfendem Blick ihre Fingerstellung, die sie auch den Tag zuvor immer wieder geübt hatte. Sie war zufrieden mit ihrem handgeformten Wolf und Egon sollte es auch sein. Sie sog noch mal tief die Waldluft in sich hinein, dann begann sie feierlich zu stammeln: „Ich….ich…verspreche, dass ich.. …eine gute…“
Sie hielt inne und dachte angespannt nach.
Mist, dachte sie, du hast den Satz verkehrt angefangen. Eine gute „Wölflingin“ gibt es doch gar nicht. Sie verfluchte sich selber und stampfte auf den Boden, dass manche hinter anfingen zu kichern. Egon sah streng in die Runde und dann sah er sie wieder aufmunternd an.
Sie fing noch mal von vorne an. „Also ich …ich verspreche, dass ich…ähmm ich verspreche…ein…guter Wölfling zu sein.“ Sie holte noch mal tief Luft und ratterte den Rest so schnell, wie es ging, runter. „…und den Leitlinien der Deutschen Pfadfinder Sankt Georg zu folgen!“
Erleichtert atmete sie durch und sah gespannt Egon an.
Puuuh! Das wäre erst mal geschafft.

Egon konnte sich trotz des feierlichen Anlasses, die diese Versprechensfeier mit sich führte, ein Grinsen nicht verkneifen. Er machte ihr in die Enden des orangefarbenen Halstuches einen besonderen Knoten und befestigte mit einer Sicherheitsnadel den Aufnäher auf die Brusttasche ihrer grauen Pfadfinderkluft. Es war ein orangefarbener Wolfskopf auf blauen Grund. Dabei sagte er auch was, doch das bekam sie nicht mehr mit, weil sie sich bereits auf den nächsten Teil ihres Auftrittes innerlich vorbereitete und ihn nicht so vermasseln wollte, wie das gestammelte Versprechen. Sie wollte den Rest so schnell, wie möglich, hinter sich bringen und wieder ein Teil des Kreises werden. Sie zappelte ein wenig, weil Egon immer noch mit der Sicherheitsnadel hantierte.

„Nicht so zappeln. Doro!“, zischte er ihr leise zu. Sie nickte wieder brav und hielt still, auch wenn es der kleinen Wibbelfott unendlich schwer fiel.
Als er endlich den Wölflingsaufnäher an der Brusttasche befestigt hatte und ihr zunickte, drehte sie sich schnell um. Sie hob die rechte Hand und formte sie noch mal zu einem Wolfskopf und sagte in die Runde: „Gut Pfad!“ Dabei grinste sie so breit und so erleichtert, dass alle sehen konnten, dass ihre beiden Schneidemilchzähne fehlten und die anderen noch nicht nach gewachsen waren.
Alle anderen Jungen hoben ebenfalls die Hand und grüßten murmelnd mit den gleichen Worten zurück. „Gut Pfad!“

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Chronistin66
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Die erste Wölflingin Teil 2

Beitrag von Chronistin66 »

Erleichtert reihte sie sich wieder in den Kreis ein und sah stolz zu ihrem drei Jahre älteren Bruder Frank rüber.
Wenn er nicht nach seiner Kommunion in der Ückendorfer St. Josefs Gemeinde angesprochen worden wäre, ob er nicht den Pfadfindern beitreten wollte, dann wäre sie jetzt auch nicht hier. Er besuchte schon regelmäßig die Gruppenstunden und die kleine Doro wollte immer mit. Sie bettelte und bettelte, dass sie nur einmal mitgehen dürfte, weil Frank immer so tolle Sachen von den Gruppenstunden erzählte. Bei schönem Wetter, so erzählte er, würden sie Geländespiele im Wedelstedtpark machen, die sie Staffetten nannten, und bei schlechtem Wetter spielten sie mit Schrubbern und Aufnehmer in dem Räumen des Jugendheims ein lustiges Spiel, was sie Hausfrauenfußball nannten. Das hörte sich für Doro total toll an und das wollte sie auch machen. Jede Woche fragte sie erneut, ob sie Frank begleiten dürfte.

„Was willst du denn da? Doro.“, fragte ihre Mutter. „Da sind doch nur Jungen. Pfadfinder nehmen doch gar keine Mädchen.“
Na und? Ihre Mutter selber behauptete doch, dass sie gar kein richtiges Mädchen wäre. Mal sagte sie so und mal sagte sie so! Das war doch komisch.

Doro und ihre Mutter konnten zu dem Zeitpunkt nicht wissen, dass die Diskussionen über die Aufnahme weiblicher Pfadfinder in der DPSG im vollen Gang waren. Irgendwann hatte Doros Bettelei Erfolg und ihr Bruder nahm sie eines Tages an die Hand und ging mit ihr von der Bergmannstraße durch die Siedlung „Flöz Sonnenschein“ zum Jugendheim an die Virchowstraße. Ihre Mutter war sich sicher, dass die Leiter sie ganz schnell wieder nach Hause schicken würden. Je später es wurde, umso verwunderter war ihre Mutter. Sie wurde nicht nach Hause geschickt und durfte bleiben. Dass sie das einzige Mädchen unter all den Jungen war, machte ihr nichts aus. Als dann „das Versprechen“ im Wochenendlager anstand, durfte sie als einzige Mädchen mitfahren. Sie fand das zwar ziemlich doof, dass sie nicht bei den Jungs im Zimmer schlafen durfte. Stattdessen musste sie sich mit Geli, der Freundin von Egon, einen riesengroßen Schlafsaal zu zweit teilen. Nichts gegen Geli! Sie war auch sehr nett. Aber von dem Jungenschlafraum hörte sie bis tief in die Nacht Gelächter und schloss daraus, dass sie viel mehr Spaß hatten, als sie und die schlafende Geli. Die Argumente, dass man katholische Pfadfinder wäre und dass das nicht ginge, wenn ein Mädchen zwischen 20 Jungs schlafen würde, verstand sie damals noch nicht.

Nichtsdestotrotz war das Versprechen der Anfang einer 12-Jährigen Mitgliedschaft bei den Pfadfindern in der Gemeinde von St. Josef in Gelsenkirchen Ückendorf.

Doro

Coffeè to go
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Aloa :)

Beitrag von Coffeè to go »

Ich habe als kind den Zwist zwischen dem Goldenen Löwen und der sich später gebildeten Mädelschaft Midgard hautnah miterlebt,denn ich war Mitglied in beiden Gruppen.
Angefangen mit der Pfadfinderei habe ich damals beim Goldenen Löwen bei der Gruppenleiterin "Naja" (Tochter von Renate).
Als sich dann der Streit entwickelte, (worum es ging keine Ahnung war noch zu klein :oops: ) gründeten einige dann die Mädelschaft Midgard in die ich dann mit wechselte.
Verstehen konnte ich das damals alles noch nicht es hiess nur auf einmal ihr geht da nicht mehr hin.
Traurig fand ich das damals,denn es wurde ganz schön dreckige Wäsche gewaschen.
So nach dem Motto wenn ihr die seht redet nicht mit denen usw.
Oder auf einem Pfadfinderlager in Bamberg wo sich der Goldene Löwe auch aufhielt wurde uns nahe gelegt,nicht zu denen hin zu gehen.
Vor ca. einem Jahr war ich auf einem ehmaligen Treffen des Goldenen Löwen war schön nochmal in die Vergangenheit abzutauchen.
Pfadfinderei ist schon was tolles denn man lernt dort was fürs Leben und die Natur wert zu schätzen. :)

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