Pfadfinder in GE

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JustSeb
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Beitrag von JustSeb »

Ups ich vergaß die verschiedenen Bünde sorry.
3 Jahre Pfadfinder nd dann sowas *sich schämt*
Seid hartmutesk!

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Ego-Uecke
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Beitrag von Ego-Uecke »

Und ich kenne dänische Pfadfinder nur in dunkelblau. "Blue Sommer" wird deshalb ein großes Sommerlager in Süd-Jütland genannt.

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Benzin-Depot
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Beitrag von Benzin-Depot »

@JustSeb:

...brauchst Dich deswegen doch nicht gleich schämen *lach*
Ego-Uecke hat geschrieben:...die ganze Chronik (76 Seiten, vierfarbig) kannst Du sogar von mir noch bekommen, und die ist noch viel schöner, als Doros einzelner Artikel. Mit ganz vielen Geschichten aus 60 Jahre Stammesgeschichte
@Ego-Uecke:

sehr gerne !!..auch wenn sie vonne Konkurrenz iss... :lol: :lol:
  • BildLagerleben /Darstellung aus den 50er Jahren


    BildKothen Lager... ;D

    Wikipedia hat geschrieben:Geschichte der Kohte
    Die heute im deutschsprachigen Raum bekannte Kohte stammt ursprünglich aus der Jungenschaft, einem Bund der Bündischen Jugend. Sie wurde um 1930 von Eberhard Koebel auf Basis der Zeltform der finnischen Samen (in der Region des Inari-Sees) entwickelt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie von den Pfadfindern und anderen Gruppen übernommen, allerdings ist sie bis heute im wesentlichen auf den deutschsprachigen Raum beschränkt.
    Weiterlesen hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Kohte_(Gruppenzelt)



    BildLiederbuch / frühe 60er Jahre Ausgabe der Mundorgel

    (Früher 8) )... unerlässlich für Fahrt und Lager... :lol:

    Bild...selbst isst der Mann.... :wink:
„Die Menschen", sagte der Fuchs, „die haben Gewehre und schießen. Das ist sehr lästig.“
(Antoine de Saint-Exupéry / aus "Der kleine Prinz")

derohne
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Beitrag von derohne »

ich hab zuhause noch irgendwo nen das kleine Lieder Buch vom Schwarzen Adler.... und das "selbstgemachte " vom Ring Goldener Löwe

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bostonman
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Beitrag von bostonman »

Ein Video vom - Trupp Eichhörnchen - des DPSG Stammes Kardinal Graf von Galen in Gelsenkirchen-Schalke zum Filmfestival des DPSG Bezirks Gelsenkirchen.


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Benzin-Depot
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Beitrag von Benzin-Depot »

Benzin-Depot hat geschrieben:[center]Bild

Bild

Bild

[/center]
Stand (Jurte) der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) / Ückendorf...

...auf dem Ückendorfer Weihnachtsmakt am 7.12.08
Zuletzt geändert von Benzin-Depot am 16.12.2008, 07:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Ego-Uecke
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Beitrag von Ego-Uecke »

Bild

Bild vom Pfingstlager 2008 mit Jurtenburg und Gruppenzelten.

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Fuffziger
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Beitrag von Fuffziger »

Schön zu sehen, dass die Pfadfinderbewegung auch heute noch ihre Anhänger hat. Als Ehemaliger geht einem dann doch noch mal das Herz auf beim Anblick des DPSG-Banners, das bei uns in den Siebzigern oft Anstoss war für die Dorfjugend des jeweiligen Ortes, an dem wir zu Pfingsten lagerten, es in der Nacht vom Baum zu reissen, um es anschliessend gegen eine Kiste Bier bei uns einzutauschen. Wobei anzumerken wäre, dass wir auch nach den harten Kämpfen niemals das Banner verloren. Unvergessen die Pfingstlager, nicht nur für uns Ältere sondern auch für die Kinder, Erlebnisse, die prägend waren. Das war Abenteuer pur, wenn wir die Kleinen mit zur Nachtwache nahmen, wenn wir uns am Seil über den Fluss hangelten oder aus dem riesigen Topf über dem Lagerfeuer die Linsensuppe schöpften. Übernachten im Zeltlager, Fahrtenlieder bei Gitarre und Blockflöte, Wanderungen im tiefen Wald, Naturerlebnisse pur. All das ausprobieren, was man unter dem Jahr in den Gruppen gelernt hatte. Selbst für die Grossen war das ein prima Training fürs Leben, wenn ich an all die Diskussionen denke, die Strukturen, die wir aufbauten, Konzepte, die entwickelt wurden, sowas gibts doch heute kaum noch. (Jetzt rede ich schon wie ein Fuffziger.....) Anzumerken wäre noch, dass das alles ganz hoch im Norden von GE stattfand, ja, auch in Hassel gab es mal DPSG, wir waren zwar nur rund vierzig, aber immerhin. Und - zugegeben, sehr trinkfest. Aber das gehört wohl irgendwie dazu. Auch, wenn das so Mancher damals anders sah.

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Ego-Uecke
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Beitrag von Ego-Uecke »

Heute gibt es in GE 16 DPSG-Stämme in der ganzen Stadt verteilt. Pro Stamm kannst mit 60 bis 100 Mitgliedern rechnen.

Die DPSG ist bundesweit der größte Kinder- und Jugendverband.

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tulpe
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Beitrag von tulpe »

Gut Pfad!
Schön,daß es in Gelsenkirchen noch einige Pfadfindergruppen gibt. Der BDP hat ja hier
nie Fuß fassen können und die CP ist leider verschwunden.
Ich war über Jahre in Leitungsfunktionen bei der CP tätig und habe den Ringverband der
deutschen Pfadfinderbünde im Stadtjugendring Gelsenkirchen vertreten.
Leider sind alle kontakte abgebrochen! :cry:
Ich hatte z.B. als junger Sippenführer eine tolle Freundschaft mit einem Peter Martin
(Husemannstraße) vom DPB. Ist das evtl. der von dem im Forum die Rede ist?

Ein herzliches "Allzeit Bereit"

tulpe (war auch mein Pfadfindername) :twisted: :roll: :P

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Detlef Aghte
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Beitrag von Detlef Aghte »

tulpe hat geschrieben:Gut Pfad!
Schön,daß es in Gelsenkirchen noch einige Pfadfindergruppen gibt. Der BDP hat ja hier
nie Fuß fassen können und die CP ist leider verschwunden.
Ich war über Jahre in Leitungsfunktionen bei der CP tätig und habe den Ringverband der
deutschen Pfadfinderbünde im Stadtjugendring Gelsenkirchen vertreten.
Leider sind alle kontakte abgebrochen! :cry:
Ich hatte z.B. als junger Sippenführer eine tolle Freundschaft mit einem Peter Martin
(Husemannstraße) vom DPB. Ist das evtl. der von dem im Forum die Rede ist?

E
in herzliches "Allzeit Bereit"
tulpe (war auch mein Pfadfindername) :twisted: :roll: :P
ich war zwar nicht bei den Pfadfindern, aber das Motto ist mir vertraut :wink:
detlef
Wer durch des Argwohns Brille schaut,
sieht Raupen selbst im Sauerkraut
W. Busch

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Ego-Uecke
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Beitrag von Ego-Uecke »

Detlef, Detlef, woran denkst Du? Wird doch wohl nix schlimmes sein?

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Ego-Uecke
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Beitrag von Ego-Uecke »

Unsere Pfadfinder sind zur Zeit im Sommerlager in England. Hierzu ein kurzer Bericht von einem Empfang beim Bürgermeister:

Stamme Weisse Rose hat geschrieben: Newcastle upon Tyne
Heute sind wir in Newcastle upon Tyne gewesen. In der Stadt angekommen haben wir ein Natur- und Völkerkundemuseum besucht. Es gab viel zu sehen, aber das beste daran war, dass wir dort viel selbst ausprobieren konnten.

Nach dem Museum begaben wir uns auf offizielle Mission. Denn der Bürgermeister von Newcastle, Lord Mayor David Leslie Wood, hat uns zu unseren Ehren einen Empfang im Rathaus bereitet. Und es war tatsächlich genau so pompös wie es sich anhört. Wir wurden behandelt wie Staatsgäste und durften uns als offizielle Gesandtschaft der Stadt Gelsenkirchen sehen. Begrüßt wurden wir vom Protokollchef der uns zuerst vorstellte und uns dann mit dem Bürgermeister bekannt machte. Im Hintergrund wehte währenddessen die deutsche Flagge, ein Fotograf machte Fotos und viele andere Menschen, die alle sehr wichtig aussahen, schwirrten um uns herum. Der Bürgermeister selbst war ausgesprochen freundlich. Er schenkte jedem von uns einen Newcastle-Button und wir revanchierten uns mit einer Stammeschronik und einer Jubiläumstasse. Auf dem edlen Teppich in der großen Halle konnten wir uns dann am Buffet an verschiedenen Häppchen, Tee und Säften bedienen. Später durfte jeder sogar das Zepter von Newcastle und das Schwert der Stadt in die Hand nehmen. Der Bürgermeister trank inzwischen seinen Tee aus unserer Jubiläumstasse.

Gegen Ende des Empfangs wurde uns die Ehre zuteil uns im Buch der Stadt zu verewigen. Lustigerweise ist uns unser eigener Bürgermeister Frank Baranowski, mit seiner Unterschrift, eine Woche zuvor gekommen.

Gesättigt von den Eindrücken und dem Essen verabschiedeten wir uns artig und strömten in Kleingruppen durch die schöne Altstadt von Newcastle und später zurück zum Lagerplatz.
geschrieben von Erwin

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gutenberg
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DPSG

Beitrag von gutenberg »

Scholven war ja bekanntermaßen in den 50er und 60er Jahren Pfandfindernotstandsland. Zwar mühten sich einige junge Männer und Frauen um Herrn Kaplan Michels um den Aufbau einer attraktiven Pfarrjugend, mir fällt spontan Klaus Wenzek ein, und ihnen war ja zweifelsohne auch Erfolg beschert, aber es gab keine DPSG. In Pfarreien ohne DPSG droht immer die Gefahr einer Machtübernahme durch die Messdiener. Während Georgspfadfinder (DPSG = Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg) das Messedienen so nebenbei lernten. Gutenberg war als DPSG-Fan also auf den Pfadfinderstamm Gladbeck, Trupp Zweckel angewiesen. Wie im Zweckler Wappen ersichtlich, hatten wir damals noch die typische Kreuzlilie. Typisch war auch der breitkrempige Hut, der von (britisch-)Kanadischen Bergpolizisten von Lord Baden-Powell übernommen wurde. Seine Uniform wurde für die DPSG nach dem Kriege eingeführt. Ebenso die Englische Flagge, also weißer Grund, rotes Kreuz mit der blauen Raute und der Lilie in der Mitte. Die Vor-Nazi-Uniform wurde von der HJ abgekupfert und wurde nicht mehr getragen. Man versuchte es zunächst mit grünen Hemden und grünen Halstüchern. Aber dann sah man aus wie ein Nerother Wandervogel.
An dem Spruch, dass man Pfadfinder für sein ganzes Leben sei, ist etwas dran. Und noch eines: Wo es Pfadfinder gab, hatten die "Falken" keine Chance. Man war lieber Gottes Jugend als die einer Partei.Bild
Wappen von Zweckel mit KreuzlilieBild
...nach der Eroberung deutscher Mittelgebirge: Jungpfadfindersippe Wolf im Anmarsch

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Lorbass43
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Wohnort: Früher Scholven - heute Herzogenrath

Erinnerungen von Tulpe und Gutenberg

Beitrag von Lorbass43 »

Der BDP (blaues Hemd und blaues Halstuch) mit gelben Streifen hatte Ende der 50er Jahre mehrere Sippen in Buer eine sogar in Scholven. Die Treffen waren im Emil-Zimmermann-Heim. Chef war der "Onkel",er spielte Balaleika.
Das Liederbuch war zu der Zeit "Der Turm".
Mein lieber Gutenberg, was dir so alles spontan einfällt.
Trotz Lilie und Hut bist du mit uns Scholvenern 1962 ins Sommerlager nach Eversberg gefahren. Den wieder aufgetauchten Film aus dieser Zeit (jetzt auf DVD verbracht) hat dir sehr viel Spass gemacht. Auf dem Foto der Sippe Wolf ( grüne Lilie also Jungpfadfinder) ist der zweite von links der - Gutenberg -

Gut Pfad

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