Bleckkirche Bismarck

...

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andrax51
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Beitrag von andrax51 »

Hallo Emscherbruch, die Bleckstr.war in den 60gern noch gut bewohnt und konnte von der Bismarckstr. eingefahren werden, dort wo jetzt die Sackgasse ist. Das Haus rechts ist als einziges noch übrig geblieben. Dort gab es einen Kiosk, es folgten eine Pommesbude, ein Frisör,die Gaststätte " Union am Zoo ", daneben ein Klüngelskerl ( Schrotthandel )ferner noch einige Reihenhäuser.
Die linke Seite bestand aus einigen Altbauten und einem Tante Emma Laden und der Gaststätte " Haus Freudenstein ". Auch weiter oben, schräg gegenüber der Zoo-Terassen gab es noch ein Lokal " Haus Brenne "mit Biergarten und noch 2 Altbauten.
Vieleicht sind das die fehlenden Hausnummern ?

Mfg Artur
Das Leben ist zu kurz für ein langes Gesicht
Macht das beste draus

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Beitrag von Verwaltung »

Die Band Nice Noise und der Maler Siegfried Harms in der Bleckkirche (2006):

[GVideo]http://video.google.de/videoplay?docid= ... 7672262655[/GVideo]
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Beitrag von Verwaltung »

Thomas Schöps hat geschrieben:BLECKKIRCHE - Kirche für die Stadt
====================================
Musik, Theater, Kunst und mehr ...
Gelsenkirchen - Bleckstraße - am Zoo
www.bleckkirche.info
====================================

Sehr geehrte Damen und Herren,

am heutigen Abend findet im kleinen Haus des Musiktheaters ein literarisch-musikalischer Abend im Gedenken an den in diesem Jahr verstorbenen Gelsenkirchener Schriftstellers Michael Klaus statt. Freunde und Wegbegleiter des renommierten Literaten und Vizevorsitzenden des deutschen PEN gestalten diesen Abend mit Lesungen aus seinem Werk.

Die Bleckkirche ist eng mit Michael Klaus verbunden. Er war der erste Künstler, der im Rahmen des Festgottesdienstes zur Wiedereröffnung der Bleckkirche im Sommer 1996 einen Beitrag geschrieben und gelesen hat und damit den Akzent auf das neue Kulturprojekt des evangelischen Kirchenkreises an der Bleckkirche legte.

Und das tat er auf seine unnachahmliche Weise. Eine Weise, die mir in meiner Arbeit bis heute selbst zu einer Art Wegweisung für das künstlerische und religiöse Angebot in der Bleckkirche geblieben ist; und darüber hinaus immer auch ein Stück Mahnung für meinen pastoralen Dienst.

Wir stehen kurz vor Weihnachten. Die Biblischen Überlieferungen geraten in dieser Jahreszeit für viele Menschen wieder stärker in den Blick. Michael Klaus' Blick auf die "Die Geschichten der Bibel" sei hier nochmals dokumentiert und an Sie weitergegeben (PDF in Anlage). – Aus gegebenem Anlass.

Ihnen allen Wünsche ich eine gesegnete Adventszeit in Vorbereitung auf ein Frieden und Befreiung schenkendes Weihnachtsfest.

Mit freundlichen Grüßen

Pfr. Thomas Schöps
www.bleckkirche.info

Michael Klaus (1952-2008): "Die Geschichten der Bibel ..."
geschrieben und vorgetragen zum Festgottesdienst zur Wiedereinweihung der Bleckkirche
Gelsenkirchen – 2. Juni 1996
Michael Klaus hat geschrieben:Mitte der Fünfziger Jahre brachte man mir das Beten bei. Das war alles sehr ernst. Ich lag
abends gewaschen und gekämmt im Bett, die Mutter saß auf einem Stuhl daneben. Die
Hände waren gefaltet. Und dann wurden mir die Kindergebete antrainiert, die ziemlich
trostlose Vorstellungen vom Leben entwarfen: Ich sollte ein frommes Kindlein sein. Gut
behütet, bis die Seele in den Himmel fährt, also bis ich so alt war, wie mein Großvater. Es
wurden da etwa siebzig Jahre einwandfreies Benehmen gefordert, ach du lieber Gott mit
deiner Hilfe, und dann war Schluß. Zumindest mit dem Leben, das ich gerade erst versuchte
kennenzulernen.
Und das wollte ich eigentlich nicht, auch noch von Gott und diesem Haufen von Engeln gut
behütet zu werden, wo schon die Mutter nichts anders tat, als mich gut zu behüten und von
mir alles fernzuhalten, weil alles gefährlich war, der Wald, die Straße, die Nachbarn.
Da paßte alles gut zusammen. Diese Kindergebete, die das, was ich anfing zu denken und
anfing zu wollen, sabotieren sollten, und das staubtrockene und ängstliche Denken der
Eltern. Die Eltern schienen vom Leben sowieso nichts mehr zu erwarten, irgendwelche
Pläne wurden nicht gemacht. Das war schon eine Leichenstarre zu Lebzeiten. Und wenn ich
jetzt nachrechne, wie jung sie damals gewesen waren, ist das zum Fürchten.
Und wenn Pläne gemacht wurden, wurden die für mich gemacht. Die mütterlichen Träume
sahen doch so aus: Du machst Abitur und studierst und wirst Lehrer und heiratest eine
Lehrerin! Noch schwärzer kann man seinem Kind ja die Zukunft nicht ausmalen.
In der sozialen Struktur wäre es ja eine riesige Bewegung gewesen, der Aufstieg vom
Bergarbeiterkind zum Lehrer. Die Bewegung wollte man aber möglichst durch Stillhalten
erreichen. Ich sollte brav sein. Ich sollte nicht anecken. Ich sollte nicht zuviel lachen, nicht
zuviel weinen, nicht zuviel bocken, nicht zuviel Trauer zeigen, nicht zuviel ausprobieren.
Und kümmere dich nicht um die Liebe, die ist sowieso nur Lug und Trug. Das ist jetzt nicht
wörtlich zitiert aber sinngemäß. Wir wollten emotionslos über die Runden kommen. Doch zu
welchem Zweck dann eigentlich?
Es gab da eine sehr lange Zeit der Bewegungslosigkeit. Von Bewegungen wurde immer nur
erzählt. Der Vater war mit Hitler bis Moskau gekommen. Und irgendwo in der
Gelsenkirchener Altstadt war die Mutter schreiend die Treppen hinuntergelaufen, als bei der
Bombardierung mit Phosphorbomben das Haus brannte. Es waren immer panikartige
Bewegungen, von denen die Rede war. Wenn überhaupt von irgendetwas die Rede war,
außer von der Ruhe, die man bewahren mußte, damit nichts passierte, und damit ganz
allein ich vorwärtskommen sollte. Wie sollte das möglich sein ohne Bewegung?
Dabei entstand auf engstem Raum eine unglaublich große Aggressivität. Wenn der eine
sich bewegte, paßte dem anderen sofort die Richtung nicht. Bewegung war immer etwas
Schlimmes.
Irgendwann bekam ich eine Kinderbibel geschenkt. So oft habe ich nie mehr später immer
wieder dieselben Geschichten gelesen. Die Paradiesgeschichten an sich waren langweilig.
Spannend war darin nur, daß ich entdeckte, daß es Gott Selbst langweilig geworden sein
mußte. Den Baum der Erkenntnis hatte er zu seinem Zeitvertreib gepflanzt. Oder etwas
liebevoller formuliert: zu seiner eigenen Rettung, damit Spannung in sein unendlich ewiges
Leben kam. Ich konnte keinen anderen Grund entdecken.
Adam und Eva hatten prompt gesündigt und waren aus dem Paradies vertrieben worden.
Na und? Ich habe das nie als Unglück empfunden. Immerhin mußten sich die beiden ab
jetzt bewegen.
Meine Lieblingsgeschichte war die Geschichte eines Betrugs. Und meine ersten
Heldenfiguren waren Jakob und Esau. Zieht der eine doch die Sachen seines Bruders an,
damit er so riecht wie eben dieser Esau.
Da roch Isaak den Geruch seiner Kleider und segnete ihn und sprach: Siehe, der Geruch
meines Sohnes ist wie der Geruch des Feldes, das der Herr gesegnet hat.
Das war Sinnlichkeit. Sinnlichkeit und Weite in einer Gelsenkirchener
Zweieinhalbzimmerwohnung. Wir selbst rochen ja nach nichts. Und die, die noch rochen,
die rochen ja nach Armut, nach sich etwas nicht leisten können. Beim Lesen dachte ich, wie
war das möglich, wie blind mußte Isaak sein, daß er die mit Fell umwickelten Arme Jakobs
für die Arme von Esau hielt? Und Esau selbst mußte ja ein Ungeheuer sein.
Als Jakobs Betrug gelungen war, tat mir Esau leid. Und ich konnte nicht eindeutig sagen,
auf wessen Seite ich stand. Es war herrlich gruselig, daß ich nicht wußte, wer Recht und
wer Unrecht hatte, und daß ich aus dieser Verwirrung nicht herauskam.
Zum erstenmal sah ich vor mir die Struktur eines Miteinanderlebens, was Streit war und
Kampf war und Betrug. Was aber, merkwürdig genug, nicht eindeutig böse oder gut war.
Nur die Pastöre auf den Kanzeln wollten uns erklären, was gut und was böse war, und
nahmen sich die Geschichten vor und führten da oben einen Entwirrungstanz auf. Aber den
mochte ich nicht.
In den Geschichten der Bibel gab es einen ständigen Perspektivenwechsel: Von der einen
Warte aus betrachtet konnte man es so sehen, dann von einer anderen Warte aus
betrachtet sah alles wieder ganz anders aus.
Wohingegen zuhause ja immer nur dichtgemacht wurde. Die Aggressionen waren da wie die
Aggressionen von Halbwahnsinnigen, aber immer ohne Begründung, ohne Vorgeschichte.
Da gab es ja keine Vergangenheit und auch keine Zukunftspläne. Und keine Erklärungen,
wer warum glaubte, dass der andere ihm im Weg stehe. Und dieser unerträgliche Zustand
sollte auch noch unendlich langgezogen werden, ohne Tiefen und ohne Höhen. Das Leben
als ein zäher, zumeist stummer, wenn auch brodelnder Schlamm. So hab ich es wenigstens
gesehen.
In der Bibel dagegen, da hieß es: Er sprach. Und es hieß: Sie sprachen. Und: Da fragte er
sie. Und: Sie erzählte alles, was sich begeben hatte. Er fragte. Sie antworteten.
Das war für mich fast unvorstellbar, denn bei uns wurde ja nicht geredet. Die Geschichten
handelten von Haß und Versöhnung. Und in der Bibel fielen sie sich in die Arme. Das waren
große Gesten. Das war nicht schlecht.
Mit der Zeit wurde übrigens bei mir Esau der eigentliche Held. Und als nun die Knaben groß
wurden, wurde Esau ein Jäger und streifte auf dem Felde umher. Das hieß, er ging raus aus
der Zweieinhalbzimmerwohnung, raus aus dem Zelt. Klappte die Zeltplane hoch und ging
mit seiner Herde. Und trotzte der Wüste und den Sandstürmen.
Jakob aber war ein gesitteter Mann und blieb bei den Zelten. Und Rebekka, die Mutter,
hatte Jakob lieb. Erstens, dachte ich: Warum ist der, der immer zu hause sitzt, gesittet?
Gesittet hieß ab da für mich nichts anderes als: zu lange sitzengeblieben.
Und diese Rebekka sollte mal über ihre Liebe zu ihrem Sohn nachdenken, ob das nun
wirklich Liebe war.
Die Geschichten der Bibel waren spannend, sie waren grell. Sie spielten mit dem
Unwahrscheinlichen und hatten schon damals alle Tricks eines guten Films drauf. Sie waren
ein großangelegtes Spiel mit den Sehnsüchten. Und da gab es auch Träume.
Eine großartige Geschichte gibt auch dem, der sie liest, immer eine großartige Wichtigkeit.
Da packte man seine Sachen und zog weiter. Da brannte der Dornbusch. Da wurde man
ausgetrickst. Da hatte man aber auch das Recht, selber auszutricksen.
Die Bibeltexte waren wuchtig und schön. Da waren diese riesigen Bewegungen. Zwischen
Geburt und Tod bewegte man sich da und lebte und kam gar nicht auf die Idee, sich schon
bei Lebzeiten zu vergraben. So oder so ähnlich war das, als ich als Kind die Geschichten
der Bibel las. Und ob die Geschichten nun wahr sind, die Geschichten der Bibel oder die
Geschichte, die ich Ihnen gerade erzählt habe, wen interessiert das. Eine Geschichte muß
nicht wahr sein, sie muß spannend sein. Und Geschichten zu erfinden ist noch spannender,
als sie nur zu lesen.
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troodon
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Beitrag von troodon »

Nur zur Info:

Zum 10ten mal


Bild

Gruß
troodon

postminister
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Beitrag von postminister »

Tag des offenen Denkmals in der Bleckkirche.
Ich muss sagen, daß ich dieses Kleinod in Bismarck
bis jetzt nicht kannte. Bild
Bild
Übrigens Gelsenkirchens älteste Kirche überhaupt.
Der Altar ist von 1574 , das Gebäude stammt aus dem 18. Jahrhundert.
Näheres gibt es unter www.bleckkirche.info

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troodon
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Beitrag von troodon »

Alle Jahre wiederBild


Karten an der Abendkasse oder (zu empfehlen) vorbestellen durch pn

Gruß
troodon

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globalrider
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Espana - Veranstaltung

Beitrag von globalrider »

Am Donnerstag den 13.Mai (Feiertag)

ist Ana Sonor y Compania in der Bleckkirche, Bleckstrasse GE um 20 Uhr.

Der Eintritt beträgt 10€ (erm. 8 €)

in der Spanischen - Veranstaltungswoche.


globalrider



Bild

pito
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Beitrag von pito »

Thomas Schöps hat geschrieben:Man kann's ja mal versuchen ...

die BLECKKIRCHE twittert ab sofort unter https://twitter.com/BleckkircheGE

Kurzinfos zum Programm, zu kulturellen und kirchlichen Themen in und um Gelsenkirchen werden den Inhalt bestimmen.

Follower gesucht :-)

Herzliche Grüße

Pfr. Thomas Schöps

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globalrider
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Musik aus Brasilien

Beitrag von globalrider »

Ein gelungener Abend durch die Gruppe Valdir Santos.

Hier nachträglich zwei Fotos.

Bild


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globalrider

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Miriam kann nicht schlafen

Beitrag von globalrider »

Kommentar:

Ein Kammerspiel über das erwachsen werden eines jüdischen Mädchens in den Nachkriegs-

jahren. Durch die aufgezwungenen Gesellschaftsnormen wurde in dem Stück gezeigt, wie

das Mädchen den Bezug zum - Kind sein - verliert.

Eine gelungene Zusammenarbeit zwischen schauspielerischer Darstellung von "Heike

Bertram und Norbert Labatzkis ausgewählten Musikeinlagen."

globalrider

„Miriam kann nicht schlafen“ ist eine literarisch-musikalische Spurensuche zu jüdischen Lebensgeschichten, wurde präsentiert als Collage aus Lesung, Musik, Theater und Gesang.


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KlausK
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Beitrag von KlausK »

andrax51 hat geschrieben:Hallo Emscherbruch, die Bleckstr.war in den 60gern noch gut bewohnt und konnte von der Bismarckstr. eingefahren werden, dort wo jetzt die Sackgasse ist. Das Haus rechts ist als einziges noch übrig geblieben. Dort gab es einen Kiosk, es folgten eine Pommesbude, ein Frisör,die Gaststätte " Union am Zoo ", daneben ein Klüngelskerl ( Schrotthandel )ferner noch einige Reihenhäuser.
Die linke Seite bestand aus einigen Altbauten und einem Tante Emma Laden und der Gaststätte " Haus Freudenstein ". Auch weiter oben, schräg gegenüber der Zoo-Terassen gab es noch ein Lokal " Haus Brenne "mit Biergarten und noch 2 Altbauten.
Vieleicht sind das die fehlenden Hausnummern ?

Mfg Artur
Hallo,
kann ich so bestätigen.
Der Schrotthändler hieß übrigens Gerwiner (ob er sich genau so schrieb, weiß ich nicht).
Mit dem Sohn war ich damals befreundet...
In der Pommesbude haben wir uns als Kinder schon mal "Fettbrötchen" geholt.
Im Haus Brenne habe ich hin und wieder mal 'n Bier mit einem Schulkollegen getrunken.
Muß so Ender der 60er, Anfang der 70er gewesen sein.

Glückauf
KlausK

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Weltmusik

Beitrag von globalrider »

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde und Freundinnen der Kulturarbeit an der Bleckkirche!

Ein weiteres Highlight präsentiert das zweite Konzert im Rahmen der NRW-Konzertreihe "Klangkosmos Weltmusik" in der Bleckkirche mit dem Auftritt des russischen Trios Loyko. Die größten Musiker des Jahrhunderts wie Yehudi Menuhin und Gedon Kremer luden Loyko mehrfach in ihre Konzertprogramme und Festivals ein. Loyko spielte mit Ronnie Wood von den Rolling Stones und war die Live-Band in André Hellers berühmter Zirkusshow "Magneten". 2006 wurde der Kopf des Ensembles Sergej Erdenko als einer der fünf besten Roma Musiker weltweit ausgezeichnet.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und verbleiben mit herzliche Grüßen

Pfr. Thomas Schöps
www.bleckkirche.info

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Jazzam
Abgemeldet

Beitrag von Jazzam »

Was für ein Bild!

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Vortrag und Ausstellung

Beitrag von globalrider »

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde und Freundinnen der Kulturarbeit an der Bleckkirche!


Im Rahmen unseres Projekts zur Kulturhauptstadt Europas Ruhr.2010 "Dialog der Erscheinungen. Synagoge-Kirche-Moschee" präsentiert die Bleckkirche vom 14.Oktober bis 21. November eine Ausstellung mit Islamischer Kalligrafie aus der Türkei.

Zusammengestellt und kuratiert wurde die Ausstellung der Reprints von Faksimile aus den verschiedensten Jahrhunderten und Stilrichtungen türkisch-islamischer Kalligrafie von Tayfun Demir, Vorsitzender des Deutsch-Türkischen Kulturats NRW.

Hiermit laden wir sie herzlichst zur Einführungsveranstaltung am Dienstag, den 19. Oktober um 19 Uhr in die Bleckkirche ein. Die Islamwissenschaftlerin und Fachbereichsleiterin Kulturelle Bildung an der VHS Duisburg, Frau Dr. Claudia Kleinert vermittelt Einblicke in die faszinierenden Schrift-Bild-Welten der religiösen wie profanen Kalligrafiekunst der Osmanen.

Wir danken dem Bürgermeister der Stadt Gelsenkirchen, Herr Klaus Hermandung für seine begrüßenden Worte.

Freundliche Grüße

Pfr. Thomas Schöps Mehmet Ayas
Ev. Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid Integrationsbeauftragter der Stadt Gelsenkirchen
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Unter allen schönen Künsten kann die Kalligraphie wohl am deutlichsten islamische Geisteshaltung zum Ausdruck bringen. Kunst und Religion gehen hier eine Einheit ein. Der Koran betont immer wieder die Bedeutung des Schreibens, der Schrift, des Schreibwerkzeugs, des Buches: Da ist die Rede von Gott, dem Allgütigen, der dem Menschen nicht nur die Schreibkunst als solche beigebracht, sondern ihm auch das Offenbarungswissen durch die Heilige Schrift, den Koran, übermittelt hat.

Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl von kalligraphischen Reproduktionen der osmanisch-türkischen Kalligraphen und Orginale Ebrumotiven. Die meisten Kalligraphien stammen aus ausgewählten und reproduzierten Sammelalben (Muraqqa). Viele sind das Werk berühmter türkisch-osmanischer Kalligraphen, die zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert tätig waren. Ihre Schriftproben wurden mit Leidenschaft gesammelt und zu attraktiven kalligraphischen Schmuckblättern ausgeschmückt.Bild
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pito
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Beitrag von pito »

Impressionen aus der aktuellen Kalligraphie-Ausstellung:
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