Bleckkirche Bismarck

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zuzu
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Beitrag von zuzu »

Wäre es nicht sinnvoller, das alles im Kalender anzukündigen?
Zuzu

schoenesbleibt
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Beitrag von schoenesbleibt »

Hallo,

aus meiner Sicht finde ich es besser die Termine nicht nur im Kalender einzustellen. Da schauen viele gar nicht nach.

Grüße
schoenesbleibt

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rapor
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Beitrag von rapor »

Es war eine ansprechende, leider schwach besuchte Veranstaltung.
Die drei Sängerinnen/Musikerinnen ließen ganze Welten vor und in mir entstehen. Heulender Wind, ein ganzer Dschungel von Tieren (aus Sibirien!?)
Dies geschah oft gleichzeitig mit ihrem Maultrommelspiel. Das hätte ich gern einmal unverstärkt gehört.
Es war für mich, ich bin kein Fachmann, nicht der klassische Obertongesang, bei dem ein reiner lösgelöster Oberton über dem Gesang steht/schwebt. Eher meinte ich Untertöne zu hören und eventuell mit Obertönen angereicherten Gesang.
Ist mir aber auch egal, es gefiel mir.
Signaturen lesen ist Zeitverschwendung!

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globalrider
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Die ganze Welt bewegt sich - "Lebenswege der Roma"

Beitrag von globalrider »

BLECKKIRCHE - Kirche der Kulturen
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Musik, Theater, Kunst und mehr ...
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www.bleckkirche.info
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Nie wieder!
Sami Osman & Otto und Karlo Rosenberg
Erinnerungen an den Völkermord an Sinti und Roma
Donnerstag - 9. Mai - 19 Uhr
5,- (bis 16 Jahre frei)

Die Veranstaltungsreihe " widmet am 9. Mai 2013 einen Abend mit Liedern und Texten dem Völkermord an Sinti und Roma. Zu Gast in der Bleckkirche - Kirche der Kulturen an der ZOOM Erlebniswelt ist der Theatermacher Sami Osman und die Sinti-Musiker Carlo und Otto Rosenberg. Mit Gipsy-Swing und Poesie erzählen sie von dem Leben ihrer Völker in Geschichten von Glück und Elend, Trauer und Schmerz, Freude und Liebe und erinnern an die Verfolgung der Sinti und Roma im "3. Reich".

Sami Osman zeichnen mehr als 30 Jahre professionellen Arbeit als Schauspieler, Regisseur und Dramatiker beim Theater und Film aus. In den letzten Jahren widmet er sich hauptsächlich der der Theaterarbeit mit Jugendlichen unterschiedlichster ethnischer und sozialer Herkunft. Er gilt als einer der renommiertesten Roma-Künstler in unserem Land.

Als Gitarrenduo sind die "Brüder Rosenberg" bekannte Sinti-Musiker und Performer. Ihr Gypsi-Blues bewegt sich
auf den Pfaden des Legendaren Musikers Django Reinhard und schöpft aus der Jahrhunderte alten Tradition der Musik ihres Volkes. Die Brüder Rosenberg tourten in fast ganz Deutschland bei zahlreichen Festivals und Konzerten.

Die Konzertlesung beginnt um 19 Uhr. Karten zu 5,- Euro an der Abendkasse. Heranwachsende bis 16 Jahre haben freien Einritt. Infos unter www.bleckkirche.info/musik.htm. Karten unter Tel. 595984 oder mail@bleckkirche.info.

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Zum Hintergrund:

"Die ganze Welt bewegt sich - Lebenswege der Roma"

Migration gehört seit jeher zur Geschichte der Menschheit. Es ist ein Zukunftsthema nicht nur für Europa, sondern weltweit, und hat in den vergangenen Jahrzehnten eine neue Dimension und Bedeutung erhalten.

Kulturelle Bildung und eine Kulturarbeit, die sich nicht nur auf nationale Kulturgüter beruft, sondern Menschen mit ihrer kulturellen Vielfalt aktiviert und den geistigen Horizont erweitert, ist das Leitbild der Zukunft. Kulturarbeit leistet einen wichtigen Beitrag zur Kommunikation und Verständigung zwischen Bürgerinnen und Bürgern in unserer Stadt, die unterschiedliche kulturelle Hintergründe haben.

Vor dem Hintergrund des EU-Rahmens für nationale Strategien zur Integration der Roma bis 2020, wonach die Mitgliedsstaaten verpflichtet sind, den Roma diskriminierungsfreien Zugang zu Bildung, Beschäftigung, Berufsausbildung, Gesundheitsdiensten, Sozialschutz und Wohnraum zu bieten, ist das interkulturelle Projekt „Die ganze Welt bewegt sich“ zur Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts, des friedlichen Zusammenlebens von Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen und zur Etablierung einer Anerkennungskultur der Roma in Gelsenkirchen notwendig.

Neben den wichtigen Bemühungen einer menschenwürdigen Unterbringung und einer sozialen Integration der Zuwanderer sind Maßnahmen und Veranstaltungen mit dem Ziel einer humanen Integration ein wichtiger Baustein bei der Wahrnehmung der Verpflichtung im Rahmen der nationalen Strategie zur Integration der Roma.

Mit 5 Veranstaltungen widmet sich die Stabsstelle Integration der Stadt Gelsenkirchen in Kooperation mit verschiedenen Partner diesem Bemühen.

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globalrider
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Sami Osman & Otto und Karlo Rosenberg

Beitrag von globalrider »

Eine bemerkenswerte Aufführung - sie kommen zu einem weiteren Konzert......

globalrider

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globalrider
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Weltmusik - Japan

Beitrag von globalrider »

Klangkosmos Weltmusik
Etsuro Ono & Shunsuke Kimura · Japan
Tsugaru-Shamisen und Shinobue

Freitag
24. Mai
20 Uhr
10,-/erm. 8,- (bis 16 Jahre frei)




Seit 2009 spielt das Duo Shunsuke Kimura und Etsuro Ono zusammen. Gemeinsam hat es die Dynamik des traditionellen Stils der Tohoku-Region im nördlichen Japan weiterentwickelt, um traditionelle Stücke wie eigene Kompositionen auf der dreisaitigen Langhalslaute Shamisen und der Flöte Shinobue zu interpretieren.

Die Tsugaru-Shamisen wurde ursprünglich von reisenden blinden Künstler gespielt, die in der nördlichen Tsugaru Region in Japan vor den Häusern der Menschen auftraten, um für ihren Lebensunterhalt zu musizieren. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Tsugaru-Shamisen nur als Begleitinstrument dieser Troubadoure verwendet. Erst später erfuhr es eine Anerkennung als Soloinstrument. Die Tsugaru-Shamisen erfordert eine sehr versierte Spieltechnik für sehr schnelles Spiel, ein feines Gefühl für Rhythmus und dynamische Kreativität für Improvisationen. Heute ist besonders die jüngere Generation von dem kraftvollen und gleichzeitig gefühlvollem Klang fasziniert.

Shunsuke Kimura hat viele Regionen Japans bereist und Melodien, Rhythmen und Stile traditioneller Musik gesammelt. Er verarbeitete dieses Material in seinen eigenen Kompositionen für Musiktheater, Tanz und Film. So schrieb er Auftragswerke für das Asia Short Shorts Film Festival, für die Eröffnung des Japan-Jahres in der Türkei 2010, für das World Environmental Film Festival der Aichi Expo 2005, für ein Theaterprojekt des berühmten Kabuki-Spielers Bando Tamasaburo und für die Kabuki- Tanz-Performance von Hanayagi Tsurusuga. Kimura lehrt Musik an der Universität Tokio und der Universität Kyoto.

Etsuro Ono wurde in Akita, im nordöstlichen Japan geboren, einer für ihre Volksmusik sehrbekannte Region. Später zog er nach Tsugaru, um mit dem bedeutenden Shamisen Meister Chisato Yamada zu studieren. Er wurde beim renommierten Tsugaru-Shamisen-Wettbewerb in Hirosaki Preisträger und ist Mitglied des berühmten Volkstheater-Ensembles Warabiza.


Shunsuke Kimura · Tsugaru-Shamisen, Shinobue, Gesang
Etsuro Ono · Tsugaru-Shamisen, Gesang

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globalrider
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Weltmusik - Japan

Beitrag von globalrider »

Klangkosmos Weltmusik
Etsuro Ono & Shunsuke Kimura · Japan
Tsugaru-Shamisen und Shinobue

Freitag
24. Mai
20 Uhr
10,-/erm. 8,- (bis 16 Jahre frei)




Seit 2009 spielt das Duo Shunsuke Kimura und Etsuro Ono zusammen. Gemeinsam hat es die Dynamik des traditionellen Stils der Tohoku-Region im nördlichen Japan weiterentwickelt, um traditionelle Stücke wie eigene Kompositionen auf der dreisaitigen Langhalslaute Shamisen und der Flöte Shinobue zu interpretieren.

Die Tsugaru-Shamisen wurde ursprünglich von reisenden blinden Künstler gespielt, die in der nördlichen Tsugaru Region in Japan vor den Häusern der Menschen auftraten, um für ihren Lebensunterhalt zu musizieren. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Tsugaru-Shamisen nur als Begleitinstrument dieser Troubadoure verwendet. Erst später erfuhr es eine Anerkennung als Soloinstrument. Die Tsugaru-Shamisen erfordert eine sehr versierte Spieltechnik für sehr schnelles Spiel, ein feines Gefühl für Rhythmus und dynamische Kreativität für Improvisationen. Heute ist besonders die jüngere Generation von dem kraftvollen und gleichzeitig gefühlvollem Klang fasziniert.

Shunsuke Kimura hat viele Regionen Japans bereist und Melodien, Rhythmen und Stile traditioneller Musik gesammelt. Er verarbeitete dieses Material in seinen eigenen Kompositionen für Musiktheater, Tanz und Film. So schrieb er Auftragswerke für das Asia Short Shorts Film Festival, für die Eröffnung des Japan-Jahres in der Türkei 2010, für das World Environmental Film Festival der Aichi Expo 2005, für ein Theaterprojekt des berühmten Kabuki-Spielers Bando Tamasaburo und für die Kabuki- Tanz-Performance von Hanayagi Tsurusuga. Kimura lehrt Musik an der Universität Tokio und der Universität Kyoto.

Etsuro Ono wurde in Akita, im nordöstlichen Japan geboren, einer für ihre Volksmusik sehrbekannte Region. Später zog er nach Tsugaru, um mit dem bedeutenden Shamisen Meister Chisato Yamada zu studieren. Er wurde beim renommierten Tsugaru-Shamisen-Wettbewerb in Hirosaki Preisträger und ist Mitglied des berühmten Volkstheater-Ensembles Warabiza.


Shunsuke Kimura · Tsugaru-Shamisen, Shinobue, Gesang
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globalrider
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Zwei interessante Abende in der Bleckkirche 30/31.5.2013

Beitrag von globalrider »

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GEspaña - Flamencotage Gelsenkirchen
Manuel Romero Iglesias und Mauricio "El Mauri" Cesterosi
Muy Flamenco!
Donnerstag - 30. Mai - 19 Uhr
10,-/erm. 8,- (bis 16 Jahre frei)
In Kooperation mit dem Büro des
Integrationsbeauftragten der Stadt Gelsenkirchen

More than Klezmer
Helmut Eisel & JEM
Klangräume zwischen Klezmer, Klassik & Jazz
Freitag - 31. Mai - 20 Uhr
12,-/erm. 8,- (bis 16 Jahre frei)


Flamenco und Klezmer in der Bleckkirche - Ein musikalisches Wochenende mit Hochspannung

Gleich zwei hochkarätige Konzerte stehen auf dem Programm der Bleckkirche am kommenden verlängertem Wochenende.

Am Donnerstag, den 30. Mai präsentieren sich Manuel Romero Iglesias und Mauricio "El Mauri" Cesterosi im Rahmen der diesjährigen GEspaña-Flamencotage in Gelsenkirchen.

Manuel Romero Iglesias y Mauricio "El Mauri" Cesterosi haben bereits oftmals zusammengearbeitet. Bei ihrem Konzert in der Bleckkirche werden sie zusammen ein Feuerwerk der Musik zünden und damit die Flamencotage 2013 schmücken.
Manuel Romero Iglesias vereint traditionellen, zeitgenössischen und klassischen Flamenco. Er zelebriert die Kunst der "Guitarra Flamenca" meisterhaft. Mit Romero Iglesias ist wieder einer der bekanntesten Flamenco-Gitarristen Spaniens in Gelsenkirchen zu Gast.
Der Sänger im Duo, Mauricio Cesteros, "El Mauri" ist auf "Recitales de cante" spezialisiert, bei denen er seine Vielseitigkeit der Flamenco-Stilarten und seine expressive Stimme präsentiert: magisch, gefühlvoll und voller Emotion – genau so, wie man die Tradition des Flamencos immer charakterisiert.

Das Konzert findet in Kooperation mit der Stabsstelle Integration der Stadt Gelsenkirchen statt.
Karten an der Abendkasse zu 10,- bzw. ermäßigt 8,- EUR. Heranwachsende bis 16 Jahre frei.


Einen exquisiten Vorgeschmack auf die Klezmer-Tage im Oktober erhalten die Besucher in Gelsenkirchens Kirche der Kulturen am Freitag, den 31. Mai um 20 Uhr. Zu Gast ist das Trio Helmut Eisel & JEM.

Mit seiner "sprechenden Klarinette" und der unbändigen Spielfreude seiner Improvisationen genießt Helmut Eisel längst den Ruf eines der kreativsten und vielseitigsten Klarinettisten und Klezmermusiker Europas. Der unverwechselbare Stil seines Trios basiert auf der langjährigen Zusammenarbeit mit seinen kongenialen Partnern Michael Marx (Gitarre & Gesang) und Stefan Engelmann (Kontrabass) und fasziniert durch die Nähe der Zuhörer zum musikalischen Geschehen: mit den Musikern auf Augenhöhe und im unmittelbaren Dialog.
Helmut Eisel & JEM – das sind Spannung, Spaß und Gänsehaut pur, unplugged und immer wieder einmalig. Denn "More than Klezmer" passt in keine Schublade, sondern entfaltet ein schillerndes Klangspektrum zwischen Klezmer, Klassik und Jazz.

Karten an der Abendkasse zu 12,- bzw. ermäßigt 8,- EUR. Heranwachsende bis 16 Jahre frei.

Reservierungen jeweils unter mail@bleckkirche.info oder Tel. 0209-595984.



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PREVIEW

Das Highlight im laufenden Programm

Klangkosmos Weltmusik
Mariem Hassan · Westsahara
Die Stimme der Sahrawis
Freitag - 21. Juni - 20 Uhr
10,-/erm. 8,- (bis 16 Jahre frei)

Näheres unter www.bleckkirche.info/musik.htm#kw4

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globalrider
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Indianische Märchen und Musik

Beitrag von globalrider »

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Indianische Märchen
Musikalisch-klangvoll erzählt
von Jessica Burri · Deutschland/USA
Freitag - 7. Juni - 20 Uhr
12,-/erm. 8,- (bis 16 Jahre frei)

Von der Weisheit und der Seele der Natur
Indianische Märchen musikalisch erzählt von Jessica Burri

Am kommenden Freitag, den 7. Juni lädt die gebürtige US-Amerikanerin Jessica Burri ein zu einer Reise in die Welt der indianischen Märchen. Mit einer Mischung aus Erzählkunst, indianischen Liedern und stimmungsvollen Klängen führt sie ihre Zuhörer durch den Abend . Nur mit dem Dulcimer, ihrer Stimme und ungewöhnlichen Instrumenten wie den Klangschalen, der Zwitscherflöte oder dem Regenstab erweckt sie vier Geschichten, die von der Weisheit der Menschen und der Seele der Natur erzählen, zum Leben.

Im Laufe ihrer langjährigen Arbeit als Opern- und Konzertsängerin spezialisierte sich Jessica Burri auf selbst komponierte und arrangierte Lieder auf dem Dulcimer, einem altenglischen Saiteninstrument. Ihr Repertoire reicht dabei von Stücken des Mittelalters bis hin zu denen des 20. Jahrhunderts. Aus ihrer Arbeit entstand bereits das Programm "Märchen und Musik", eine Zusammenstellung klassischer und selbst verfasster Märchen, ergänzt mit speziell komponierten Musikstücken und klangvollen Textuntermalungen. Nun stellt sie in der Bleckkirche ihr Programm "Indianische Märchen" vor.

Die Konzertlesung beginnt um 20 Uhr. Karten zu 12 bzw. ermäßigt 8 EUR sind an der Abendkasse zu erwerben. Heranwachsende bis 16 Jahre haben freien Eintritt. Reservierungen unter mail@bleckkirche.info oder Tel. 0209-595984.

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globalrider
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Weltmusik aus der Sahara

Beitrag von globalrider »

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Das Highlight der laufenden Staffel. Hingehen!


Klangkosmos Weltmusik
Mariem Hassan · Westsahara
Die Stimme der Sahrawis
Freitag - 21. Juni - 20 Uhr
10,-/erm. 8,- (bis 16 Jahre frei)

Am Freitag, den 21. Juni setzt die internationale Konzertreihe Klangkosmos Weltmusik NRW ihr Programm in der Bleckkirche fort. Zu Gast ist das 4-köpfige Ensemble um Mariem Hassan.

Mariem Hassan ist die Stimme der Westsahara und des sahrawischen Volkes, das seit fast vier Jahrzehnten im Exil lebt. Ihre Lieder haben in diesen Jahren die dramatische Geschichte ihres Volkes begleitet, das Besatzung, Flucht und Vertreibung und eine elende Existenz in Zeltstädten erleben musste. In der Bleckkirche steht sie mit
Vadiya Mint El Hanevi (Gesang & Perkussion ), Luis Gimenez (Gitarre) und Gabriel Flores (Flöten) auf der Bühne.

Mariem Hassan wurde 1958 in eine Nomadenfamilie in der Westsahara geboren, als das Land noch unter spanischer Besatzung stand. Als Kind sang sie bei Festen und Versammlungen, und es dauerte nicht lange, bis sie auch die Lieder der Unabhängigkeitsbewegung Frente Polisario sang. Nach dem Tod von Diktator Franco zog sich Spanien 1976 aus der Westsahara zurück, doch unmittelbar darauf besetzte Marokko das Land. Die meisten Nomaden flohen vor den blutigen Kämpfen nach Algerien, auch Mariems Familie.

Wie Hunderttausende anderer Flüchtlinge lebt sie heute in Smara, einer der vier riesigen Zeltstädte, die komplett auf internationale Unterstützung angewiesen sind. Die sahrawischen Frauen sind die Stütze dieser Flüchtlingslager. Sie organisieren das Zusammenleben und versuchen, auch unter unwürdigen Bedingungen einen Rest von Würde zu bewahren. Dazu gehört, dass in jedem Flüchtlingslager auch mehrere Musikgruppen arbeiten, denn Musik und Poesie sind die Identitätszeichen des vertriebenen sahrawischen Volkes und wurden im Laufe der Jahre zu einer kulturellen Waffe gegen die Unterdrückung.

In diesem politischen Klima begann Mariem Hassan, professionell zu singen, wurde mit ihrer Gruppe "El Uali" zur kulturellen Botschafterin der Frente, bereiste zahllose Länder und warb mit ihren Konzerten um internationale Solidarität für ihr Volk. Mariems Lieder erzählen Geschichten vom Alltag im Exil, von den Widersprüchen zwischen Tradition und Modernität, von der Identität ihres Volkes und der Sehnsucht nach Heimat.

Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Karten zu 10,- bzw. ermäßigt 8,- an der Abendkasse. Heranwachsende bis 16 Jahre haben freien Eintritt. Infos unter 595984 oder www.bleckkirche.info.





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Axel W.
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Friedhof Bleckkirche/Grab Bernhard Großfeld

Beitrag von Axel W. »

Ich habe mehrfach gelesen, dass der letzte "Pferdestricker" des Emscherbruchs Bernhard Großfeld auf dem Friedhof der Bleckkirche begraben liegt.

Nun musste ich heute feststellen, dass dort kein Friedhof (mehr) existiert. Weiß jemand, wann die Gräber eingeebnet wurden? Gibt es weitere Angaben zu Großfeld, verläßliche Quellen?

Freue mich über jede Information, vielen Dank im Voraus.

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Bretterbude
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Beitrag von Bretterbude »

Auf der Grundkarte von 1905 findet sich kein (graphischer oder textlicher) Hinweis auf einen Friedhof an oder neben der Bleckkirche. Seit 1889 besteht (meines Wissens nach) der Friedhof der ev. Kirchengemeinde Bismarck an der Straße "Auf der Hardt".

Axel W.
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Beitrag von Axel W. »

Hier steht z. Bsp. nichts von einem Friedhof:

http://www.sagenhaftes-ruhrgebiet.de/De ... scherbruch

An anderer Stelle heißt es jedoch tatsächlich, er sei "auf dem Friedhof vor der Bleckkirche" begraben. Nun, ich bleibe dran, – vielen Dank für den Hinweis mit der Grundkarte!

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kleinegemeine01
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Beitrag von kleinegemeine01 »

Auf dem Betriebshof der ZOOM Erlebniswelt steht oder stand dieser Grabstein, der vor langen Jahren bei Bauarbeiten dort gefunden wurde.
http://www.gelsenkirchener-geschichten. ... 1571_1.jpg

Axel W.
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Beitrag von Axel W. »

Ein guter Hinweis, Danke! Das könnte tatsächlich auf den Friedhof hinweisen; ob es der gesuchte ist … ? Ich werde Kontakt mit der Verwaltung der Kirche ("Kirche der Kulturen") aufnehmen und mich dort erkundigen.

Anekdote am Rande: gestern fragte ich eine Passantin nach dem Friedhof. Sie meinte, obwohl sie hier aufgewachsen sei, kenne sie sich (nach baulichen Veränderungen der Umgebung) selbst nicht mehr richtig aus …

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