St. Mariä Himmelfahrt - Kirchenschließung in Rotthausen

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Heinz O.
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Beitrag von Heinz O. »

Heinz O. hat geschrieben: Bild
ich sehe gerade: ist es auf der Uhr 5 vor 12 ?
Zuletzt geändert von Heinz O. am 28.07.2007, 18:03, insgesamt 1-mal geändert.

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Heinz O.
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Beitrag von Heinz O. »

pito hat geschrieben:Welche Kirche wäre das denn?
Zum Foto vom 17. 07. 2007:
Das ist die ev. Kirche Rotthausen an der Steeler Straße.
Bild

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Verwaltung
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Beitrag von Verwaltung »

Gibt oder gab es in St. Mariä Himmelfahrt eine Skulptur des Künstlers Christoph Platz?
Jedenfalls legt diese Publikation das nahe: http://www.booklooker.de/app/detail.php?id=372534078

Siehe auch: http://www.christophplatz.com
Christoph Platz hat geschrieben:Arbeiten im öffentlichen Raum:
- Skulptur für St. Mariä Himmelfahrt, Gelsenkirchen-Rotthausen, 1996
- Tor, Skulptur für die Berger Anlagen (Skulpturenpark), Gelsenkirchen
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Rudolf
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Nutzung St. Mariä Himmelfahrt

Beitrag von Rudolf »

Sind eigentlich mittlerweile irgendwelche Pläne bekannt, was mit diesem imposanten Kirchenbau geschehen soll bzw. wie St. Mariä Himmelfahrt wieder sinnvoll genutzt werden kann? – Eine Zeit lang war die Kirche ja sonntags zur stillen Einkehr geöffnet. Aus meiner Sicht war das eine guter Ansatz zu zeigen, dass die Kirche im wahrsten Sinne des Wortes für alle offen ist, also nicht ausschließlich für Gemeindemitglieder oder Gottesdienstbesucher. Was ist aus dieser Initiative geworden? Die Kirche ist nun wieder ständig geschlossen, das ist absolut schade! Auch über die Weiter-/Wiedernutzung des schönen Glockengeläuts, welches ja nach der Außerdienststellung der Kirche noch ca. ein Jahr lang samstagabends und zum Angelus erklang, hört man nichts mehr, der Kirchturm ist seit einigen Monaten völlig stumm! Warum ist das so? Man könnte die Glocken doch weiterhin sinnvoll nutzen – besteht seitens der Pfarrei St. Augustinus und der katholischen Gemeinde Rotthausens hierzu denn wohl gar kein Bestreben? Für diejenigen Rotthauser Bürger, welche mit christlicher Liturgie nichts am Hut haben, könnten die 8 Glocken zumindest doch in musikalischer Hinsicht eine Bereicherung sein – ganz abgesehen davon, dass ein Glockengeläut immer auch ein akustisches Wahrzeichen eines Ortes darstellt und auch von daher erhaltenswert wäre!

pito
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St.Maria Himmelfahrt

Beitrag von pito »

Bild
hinten steht klein "Gel 79", also vermutlich 1979

pito
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Beitrag von pito »

Neuerdings mit einem Bauzaun verstellt: St. Mariä Himmelfahrt
Bild
Die Natur beginnt bereits sich den Vorplatz zurückzuholen. Auf Dauer wird das dem schönen Mosaik nicht guttun...
Bild

von waldbröl
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Beitrag von von waldbröl »

pito hat geschrieben: Bild
Was mir heute erst auffällt, das Portal mit den Figuren rechts und links. Ähnlich wie beim Kölner- Dom, zwar nicht so groß und so prunkvoll aber doch sehr schön.
Schade um diese schöne Kirche. :cry: Da war ich zuletzt bei meiner Einschulung am 1. April 1955 drin.

Wolle

pito
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Beitrag von pito »

Mariä Himmelfahrt ist zu.

Die Ev. Kirchengemeinde in Rotthausen dagegen blüht und sprüht vor Leben. Aktuell stemmt man die Restaurierung des denkmalgeschütztes Kirchturms:
Bild
Ein Auszug dazu aus dem Gemeindebrief "NetzWerk":
Bild

Karlheinz Rabas
Beiträge: 1544
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Beitrag von Karlheinz Rabas »

pito hat geschrieben: ...

Die Ev. Kirchengemeinde in Rotthausen dagegen blüht und sprüht vor Leben. Aktuell stemmt man die Restaurierung des denkmalgeschütztes Kirchturms:
Bild
Ein Auszug dazu aus dem Gemeindebrief "NetzWerk":
Bild
Und was hat das mit St. Maria Himmelfahrt und Kirchenschließung in Rotthausen zu tun?

Karlheinz Rabas
Jeden Dienstag von 17.00 bis 19.00 Uhr sind
Besucher bei uns im Stadtteilarchiv Rotthausen, Mozartstraße 9, herzlich willkommen 10.000 Fotos zu Rotthausen und mehr

pito
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Beitrag von pito »

Karlheinz Rabas hat geschrieben:Und was hat das mit St. Maria Himmelfahrt und Kirchenschließung in Rotthausen zu tun?
Nur mal so als Kontrastbild. Es gibt das eine wie das andere.

GE-nial
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Beitrag von GE-nial »

Hallo,

meines Wissens ist der Glockenturm inzwischen instabil und es darf daher nicht mehr geläutet werden.
Auch der Rest des GEbäudes ist stark baufällig, es fielen in der Vergangenheit immer wieder Teile vom Dach oder Mauerwerk herunter, daher auch der Bauzaun um das gesamte Gelände.

Da ich ca 100m Luftlinie vom Turm entfernt wohne, bin ich ehrlich gesagt nicht traurig darüber, dass die Glocken schweigen. Samstag morgen um sieben Uhr im Sommer bei offenen Fenster ist nicht so dolle :roll: Außerdem bin ich evangelisch ;-)

Rudolf
Beiträge: 16
Registriert: 23.01.2009, 10:47

Beitrag von Rudolf »

Hallo!

Nachdem das Geläut der Glocken von St. Mariä Himmelfahrt im Sommer 2008 durch die Kirchenverantwortlichen untersagt worden war, stellte sich bei einer anschließenden Untersuchung des Turms durch einen Fachmann heraus, dass der Turm keineswegs instabil war, sondern sich mitsamt Glockenanlage in einem vollkommen unbedenklichen Zustand befand - und sich wohl auch jetzt noch immer befindet.

Nachdem vor einiger Zeit durch aufmerksame Rotthauser Bürger der Pfarrei St. Augustinus gemeldet worden war, dass sich nach einem heftigen Sturm einige Dachziegel des Kirchenschiffdachs gelöst hatten - wie es auch bei einigen anderen Häusern passiert war -, wurde kurz danach ein Bauzaun um die Kirche gezogen. Eine einfache Lösung, die einem jeden signalisiert: "Wir reparieren in Zukunft nichts mehr, wir lassen's verfallen!"

Die Gründe für die Geläutestilllegung des größten Geläuts im gesamten Bistum Essen durch die Verantwortlichen der Pfarrei und Rotthauser Gemeinde und Absperrung der denkmalgeschützten Kirche durch einen Bauzaun liegen bestimmt nicht in deren herbeigeredeter Baufälligkeit, sondern in Wirklichkeit ganz woanders. Denn Beispiele von anderen "außerdienstgestellten" Kirchen innerhalb des Stadtgebiets zeigen, dass man sie sinnvoll - und zwar einschließlich gut dosiertem (!) Glockengeläut - nutzen kann. Man muss es seitens der Gemeinde/Pfarrei einfach nur wollen und das betreffende Kirchengebäude als mögliche Bereicherung innerhalb der Gemeindegrenzen ansehen, und nicht etwa als "Konkurrenzgebilde", oder für was auch immer die Kirche St. Mariä Himmelfahrt für die derzeit für sie Verantwortlichen erscheinen mag.
Die von Rotthauser Bürgern initiierte sonntägliche Öffnung von St. Mariä Himmelfahrt als "Raum der Stille" war ein möglicher Ansatz für eine von vielen möglichen sinnvollen Nutzungen. Leider wurde diese Initiative von den Kirchenverantwortlichen nach wenigen Monaten untersagt. (In Heilig Kreuz, Ückendorf, wurde von den z. T. selben Kirchenverantwortlichen vor einigen Monaten ein ebensolcher "Raum der Stille" eröffnet, und als sogenannte Kulturtankstelle gefeiert! Es geht also, wenn man will. Aber anscheinend nur nicht in Rotthausen.)

Wie verantwortungsvoll eine Kirchengemeinde mit ihrem denkmalgeschützten Kirchengebäude umgehen kann, zeigt das derzeitige Beispiel der ev. Kirchengemeinde Rotthausen. Sie ist sich der Bedeutung ihres wertvollen Kirchengebäudes für den Stadtteil und für die ganze Stadt Gelsenkirchen, in der ja schon so einige alte Bauwerke verloren gegangen sind, denen man heute nachweint, bewusst...

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iwi
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St. Mariä Himmelfahrt

Beitrag von iwi »

Der WDR (Aktuelle Stunde, Lokalzeit Essen) kommt am 24.02.2011
um 16.00 Uhr zur Kirche St. Mariä Himmelfahrt in Gelsenkirchen-
Rotthausen an der Beethovenstrasse.

Ich zitiere hier mit seiner Erlaubnis Rolf Schäfer, eines der am Erhalt
der Kirche und des Geläutes interessierten Rotthauser Gemeinde-
mitglieder:

Herzliche Einladung zur Teilnahme an der Reportage des WDR an alle,
die an der Erhaltung und sinnvollen (Nach-)Nutzung des wertvollen
Gebäudes, sowie der Wiederinbetriebnahme des Geläutes interessiert
sind und durch ihre Anwesenheit ihre Unterstützung demonstrieren
möchten!
Denn das, was derzeit hinter einem Bauzaun dem Verfall preisgegeben
wird, ist nach wie vor eines der Wahrzeichen des gesamten Stadtteils
und zugleich von über 5000 Rotthauser Katholiken. Ein Bauwerk, dessen
Erhalt und Nutzung allein schon gemäß Denkmalschutzgesetz in einem
öffentlichen Interesse steht!
Zudem befindet sich im großen Turm von St.Mariä Himmelfahrt das mit
seinen 8 Glocken umfangreichste Geläut des gesamten Bistums Essen
und zugleich eines der schwersten in Gelsenkirchen.
Leider schweigt dieses imposante, zum Teil sogar historische Geläute
seit zweieinhalb Jahren, obwohl es vollkommen funktionsfähig ist und
durchaus sinnvoll eingesetzt werden könnte - so zum Beispiel - für das
Einläuten von Sonn- und Feiertagen, das tägliche Angelusläuten, oder
auch zum Jahreswechsel.
Zusammen mit dem Geläut der evangelischen Kirche, deren 5 neue
Glocken seinerzeit klanglich eigens auf das große Geläute von St. Mariä
Himmelfahrt abgestimmt wurden. verfügte Rotthausen bis dato über ein
akustisches Indentifikationsmerkmal ersten Ranges, eine Glockensymphonie,
die die Menschenseelen berührte und zugleich an unsere christlichen
Wurzeln erinnerte!
Kirchenglocken prägen unseren Kulturraum. Mit der Musik der Glocken
lassen sich viele Menschen erreichen und anrühren - auch Nicht-
Gottesdienstbesucher und Menschen, die der Kirche eigentlich fern stehen.
Welche Anziehungskraft und Wirkung Glockenklang auf die Menschen hat,
kann man immer wieder feststellen, wenn irgendwo Glocken neu angeschafft
werden oder zum ersten Mal läuten. Zeiten, in denen Glocken zum Schweigen
gebracht wurden, waren zumeist keine guten Zeiten für die Menschen!

Diverse Vorstöße seitens an der Erhaltung der denkmalgeschützten Kirche
St. Mariä Himmelfahrt interessierter Bürger, die Glocken in Betrieb zu halten
bzw. wieder in Betrieb zu nehmen und den Kirchenraum für Besucher
zugänglich zu machen (als "Raum der Stille") sind leider bislang von den
Kirchenverantwortlichen abgelehnt bzw. unterbunden worden.

Zitat Ende

glückauf
iwi
Was Du nicht willst was man Dir tu', das füg auch keinem anderen zu.
www.rotthauser-netzwerk.de
www.rotthauser-post.de

roju
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Kirchenglocken in Rotthausen

Beitrag von roju »

Dass es in Rotthausen Menschen gibt, die an "der Wiederinbetriebnahme des Geläutes der Kirche an der Beethovenstrasse interessiert sind", mag sein. Dass dies jedoch für eine Mehrheit der Bürger gilt, mag mit Fug und Recht bezweifelt werden, wird ja auch von den Befürwortern dieser spezifischen Art von Lärmbelästigung erst gar nicht behauptet. Tatsache ist doch, dass die Bewohner in Kirchennähe längst nicht mehr der katholischen Stammbevölkerung angehören, dass - juristisch ausgedrückt - "die kirchnahe Bevölkerungsmehrheit nicht mehr der schallgebenden Konfession angehört", dass es den „kleinen Vatikan“ rund um die katholischen Kirchen selbst nach Aussagen des Sprechers des Ruhrbistums, Ulrich Lota, nicht mehr gibt (waz 25.1.2011), dass vielmehr laut Internet-Forum "neues-heute" 2007 81% Glockenruhe wollen und nur 19% Glockenklang.

Zu bedenken ist dabei auch folgendes: mit dem Glockengeläut ist nicht nur einfache Lärmbelästigung verbunden, sondern zugleich auch die Verbreitung einer Botschaft, sozusagen eine christlich-triumphalistische Machtdemonstration als "Stimme Gottes aus den Höhen", ... "eine Prachtstimme und eine Machtstimme", "letzlich die Königsherrschaft Jesu Christi in dieser Welt und über diese Welt zu verkünden", auch wenn dies heutzutage nur noch ganz verschämt eingestanden wird. Nicht wenige Bürger kennen die Geschichte des Glockengeläuts gut genug, um die dröhnenden Glocken, denen man sich nicht entziehen kann, als unverschämte Demonstration der „Lufthoheit“, des Machtanspruchs der Kirche zu empfinden. In der Nähe des akuten Glockenschlages ist schließlich auch der Ungläubige unausweichlich gezwungen, dessen Dröhnen über sich ergehen zu lassen und wie eine 1000-Watt-Beschallungsanlage bis in die Eingeweide wirken zu lassen. Weghören und wegfühlen kann man nicht. Und gerade auch mit dem Stundenschlag – womöglich gar alle 15 Minuten – wird das Ziel verfolgt und erreicht, ständige Präsenz - und damit Macht - zu demonstrieren.

In eine Zeit, in der zwar telefonische Übermittlung unangeforderter Werbung als Belästigung, Nötigung u.ä. untersagt ist, passt die unerbetene aufdringliche Botschaft oder Werbung mittels Glocken nicht mehr; zumal "ein hoher Informationsgehalt eines Geräusches zu stärkerer Lästigkeit des Geräusches" führt (Pfeifer, F.G., Lärmstörungen, Düsseldorf 1999. Vgl.a. OLGE Frankfurt a.M.).

Rolf Jüngermann, Beethovenstrasse

Rudolf
Beiträge: 16
Registriert: 23.01.2009, 10:47

Glockengeläut

Beitrag von Rudolf »

Seitdem es Kirchenglocken gibt, existieren auch deren Gegner, welche das Kulturgut "Glocke" zumeist auf ein lärmproduzierendes oder dröhnendes Objekt reduzieren wollen, aus welchen Gründen auch immer. Oftmals ist es der reine Widerwille gegenüber der Kirche, der sich dann in einer Art "Hass" gegenüber Glocken manifestiert - man will die Kirche einfach nicht hören!

(Extrembeispiel für eine Anti-Kirchen-Kampagne ist natürlich die Glockenbeschlagnahme des zweiten Weltkriegs, um damit die Kirche für die Öffentlichkeit quasi zum Schweigen zu bringen.)

Verblendet durch diesen innerlichen Hass werden jedoch oft wesentliche Aspekte einfach außer acht gelassen oder verkannt (- der vorliegende Fall bestätigt dies!).

So zum Beispiel, dass die Glocke zu den Musikinstrumenten zählt und mit ihrem breiten Spektrum an harmonisch aufeinander abgestimmten Teiltönen Musik erzeugt. Dieselbe Musik, welche die Menschen in unserem Kulturraum schon seit Jahrhunderten durchs leben begleitet! Welcher Mensch läßt sich nicht gern von Musik berühren? Natürlich gibt es laute und leise, gute und schlechte Musik. Hier geht es jedoch explizit um ein klangschönes, gut aufeinander abgestimmtes Glockengeläut und dessen wohldosierten (!) Einsatz!

Die 8 Glocken von St. Mariä Himmelfahrt sind allesamt mehrere Jahrzehnte alt; die älteste stammt noch aus der Erbauungszeit der Kirche (1894!) - sie entging der Glockenbeschlagnahme beider Weltkriege! -, und die 5 größten Glocken aus dem Jahre 1947 (!) bilden das früheste einheitlich gegossene Nachkriegsgeläute Gelsenkirchens. Den Klang dieser glücklicherweise heute noch vorhandenen Glocken haben also schon Generationen von Rotthauser Bürgern erleben können. Dazu gehören auch Menschen, die schon von Kindesbeinen an im Schatten dieser Kirche leben bzw. gelebt haben und mit dem Glockenklang quasi großgeworden sind, aber auch Menschen, die erst später in ihre Nähe gezogen sind...

Wie repräsentativ die angeführte Statistik ist, läßt sich ohne weiteres nicht beurteilen. Fakt ist jedoch, dass Statistiken grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen sind, und - mehr noch - dass das Zugrundelegen von Statistiken manchen Dingen - insbesondere was Kunst und Kultur betrifft - überhaupt nicht gerecht werden kann.

Bei Glocken handelt es sich um äußerst wertvolle Zeugnisse der Kunst-, Musik-, Heimat-, Kirchen- und Technikgeschichte zugleich! Es würde zu weit führen, an dieser Stelle auf jeden einzelnen der genannten Aspekte ausführlich einzugehen. Wer aber auch nur selbst einige wenige Gedanken darauf verwendet, wird den eigentlichen Wert und die Bedeutung von Glocken schnell erkennen und schätzen lernen...

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