Radschnellweg Ruhr

Das Wegenetz für "Nicht-Motorisierte"

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Guckle
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Beitrag von Guckle »

Wer fährt schon freiwillig mit dem Fahrrad über die Schalker Meile und die Berliner Brücke? Auch ein Radweg würde nichts daran ändern, dass ich eine ordentliche Portion Feinstaub und Stickoxyde in meine Lunge und Bronchien schaufele. Es gibt Alternativen, die man fahren kann. Die sind zwar auch nicht frei von NOX, aber doch nicht in dieser Konzentration. Ob ich Autofahrer ausbremse oder nicht, ist mein geringstes Problem. Wenn ich sie ausbremse, sehen sie mich wenigstens.
Ich freue mich jetzt schon auf die Staus und das Gejammer der Autofahrer, wenn die Uferstraße gesperrt wird.

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rumbalotte
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Beitrag von rumbalotte »

Guckle hat geschrieben:Wer fährt schon freiwillig mit dem Fahrrad über die Schalker Meile und die Berliner Brücke? ...
Ich zum Beispiel, weil das ab und an der kürzere Weg ist. Zudem deine Antwort nicht erhellt, wo es einen durchgehenden, direkten Radweg vom Stadtsüden in den Norden gibt, respektive umgekehrt. Das es andere Wege gibt, das weiß ich, nur fahre ich 80% meiner Wege um anzukommen, und nicht um in der Gegend herumzugondeln.

Peter
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kleinegemeine01
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Beitrag von kleinegemeine01 »

Radschnellweg Buer-Gelsen oder Gelsen-Buer, dat wär wat
von Horst, Hessler nach GE geht relativ gut, ok, Ampeln nerven, aber so ist dat nun mal, von Erle Süd-Ost, Resser Mark geht es gut über die Münsterstraße, ab der Unterführung kann man dann Auf der Haardt wählen und in Zickzack Kurs ruhige Nebenstraßen oder auch Grünstraßen wählen bis zur City - es bleibt für Bueraner oder Nord-West Erler am Ende nur die Berliner Brücke, wenn man nicht Umwege wählt.
Ich würde ne Brücke bauen; in Zeiten von E Bikes wäre eine einmalige Steigung leicht zu erklimmen. Ab der Caubstraße über die GAK bis hin zur Gewerkenstraße.
Ab dort kann man wieder Nebenstraßen fahren.

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brucki
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Beitrag von brucki »

Grüne am 17.04.2018 hat geschrieben:Grüne im RVR: Auf Radschnellweg von Essen nach Gelsenkirchen

Der Regionalverband Ruhr (RVR) entwickelt derzeit ein Konzept für die Zukunft des Radverkehrs in der Metropole Ruhr. Das bestehende Regionale Radwegenetz soll dabei auf rund 1.900 Kilometer ausgebaut werden. Zwischen Gelsenkirchen und Essen sieht der RVR Potenzial für eine Radschnellverbindung mit mehr als 2.000 Radfahrer*innen pro Tag.

Das künftige insgesamt 1.970 Kilometer lange Netz soll hierarchisch nach den drei Kategorien Radschnellverbindungen, Radhauptverbindungen und Radverbindungen aufgebaut werden. Davon sind für Regionale Radschnellverbindungen eine Streckenlänge von rund 370 Kilometern, für Regionale Radhauptverbindungen von rund 760 Kilometern und für Regionale Radverbindungen von rund 840 Kilometern geplant. Bis Ende dieses Jahres ist eine Evaluierung, Überarbeitung und Weiterentwicklung des Regionalen Radwegekonzeptes in Zusammenarbeit mit den Kommunen geplant. Neben der bekannten Planung des Radschnellweges RS1 gibt es dann eine ergänzende Planung des RVR mit Radschnellverbindungen zwischen den Zentren im Ruhrgebiet.

„Von der Anschlussstelle mit dem RS1 am Viehofer Platz soll die Radschnellverbindung über Stoppenberg, die ehemalige Kokerei Zollverein nach Katernberg und weiter über den Revierpark Nienhausen zum Hbf Gelsenkirchen. In Katernberg besteht ein direkter Anschluss an weitere Radwege zum Nordsternpark und nach Bottrop. Damit wird das Radwegenetz in Gelsenkirchen und Essen nicht nur interessanter für Freizeitradler, sondern auch attraktiver und leistungsfähiger für Alltagsradler. Der weitere Ausbau von qualitativ hochwertigen Radschnellverbindungen wäre ein wichtiger Schritt für eine ökologische Verkehrswende in Gelsenkirchen und in der Metropole Ruhr”, so Burkhard Wüllscheidt, planungspolitischer Sprecher der GRÜNEN in Gelsenkirchen und Mitglied der RVR-Verbandsversammlung.

„Für die knapp 15.000 Pendler*innen zwischen Essen und Gelsenkirchen würde mit der Radschnellverbindung eine schnelle und bequeme Alternative zum Stau auf der B 224, der Autobahn oder den Stadtstraßen geschaffen Wenn die Planungen umgesetzt werden, wird sich derAnteil des Fahrrades am Gesamtverkehrsaufkommen nachhaltig erhöhen“, sagt Burkhard Wüllscheidt zu den Vorteilen der Route.

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Bahnschalker
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Beitrag von Bahnschalker »

@Brucki Gibt es was Neues zu dem Thema, oder warum jetzt der Artikel?

Mir wird zum Thema RS1 zu viel geredet, geplant und umgeplant und zuwenig gebaut. Sollte nicht im kommenden Jahr der Gelsenkirchener Abschnitt des RS 1 fertig sein? Von einem Radschnellweg nach Essen, Herne, Bottrop und Gladbeck (“Gelsenkirchen könnte Drehkreuz für Radschnellwege werden“), wage ich gar nicht zu träumen.

Wir brauchen Bagger!
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Bahnschalker
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Beitrag von Bahnschalker »

Bin heute über die Kray-Wanner-Trasse gefahren. Auf Gelsenkirchener Gebiet sollte ja eigentlich in diesem Jahr der Bau des RS1 beginnen. Noch sieht man nur jede Menge Gestrüpp auf Höhe Mechtenberg. Aber das Jahr ist ja auch noch nicht um.

Irgendwie scheint der RS1 in Gelsenkirchen nicht die höchste Priorität zu besitzen. Vielleicht weil nur sehr wenige Gelsenkirchener etwas davon haben.

Toll wäre ein Arena-Radschnellweg von Buer nach Gelsenkirchen bis zum RS1. Man darf ja mal träumen...
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Knolte
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Beitrag von Knolte »

Bahnschalker hat geschrieben:Vielleicht weil nur sehr wenige Gelsenkirchener etwas davon haben.
Sollte eigentlich genau anders sein.
Wenn Ich mich so umhöre,steigen viele vom Auto auf das Rad um.
Das Interesse am Schnellweg sollte also groß sein.....eigentlich....

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brucki
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Beitrag von brucki »

WAZ.de Wattenscheid am 27.08.2018 hat geschrieben:RADSCHNELLWEG

Radschnellweg führt in Wattenscheid komplett über Bahntrasse

WATTENSCHEID. Gleisstrecke der alten Rheinbahn wird vom Güterbahnhof Ückendorf bis zur Darpestraße genutzt. RS1 ist in Wattenscheid auf 3,2 km Länge geplant.

Noch gibt es den Radschnellweg 1 (RS1) nur auf dem Reißbrett. Das soll sich im nächsten, spätestens übernächsten Jahr ändern. Die Wattenscheider Strecke verläuft komplett über die Trasse der alten Rheinbahn – zwischen Ückendorfer Straße an der Stadtgrenze Gelsenkirchen bis hin zur Darpestraße, Nähe Auffahrt zur A 40. Die Arbeiten sollen spätestens 2020 ab dem altem Güterbahnhof, hinter dem Watermanns Weg gelegen, starten.
Weiter: https://www.waz.de/staedte/wattenscheid ... 90731.html

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Dorfwächter
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RS1-Baubeginn in GE

Beitrag von Dorfwächter »

Anfang 2019 ging es los!

Erste Fotos unter www.rotthausen.de
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Bahnschalker
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Re: RS1-Baubeginn in GE

Beitrag von Bahnschalker »

Dorfwächter hat geschrieben:Anfang 2019 ging es los!

Erste Fotos unter www.rotthausen.de
Das sind ja gute Nachrichten. Mir scheint, als würde es erstmal eine kleine Lösung, da die Bagger in Essen und Bochum noch nicht am Werk sind. Immerhin soll im Mai es in Mülheim über die Ruhr gehen.

Und beim Radschnellweg von Gladbeck und Bottrop nach Essen gibt es wohl auch eine Lösung für die RAG-Trasse.

Vielleicht kommt ja auch irgendwann ein Radschnellweg durch ganz Gelsenkirchen.
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Dorfwächter
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Radschnellweg Ruhr

Beitrag von Dorfwächter »

Morgen (15.03.2019) wird ein Teilstück in GE vorgestellt. Um 14 Uhr gibt es Grußworte, Informationen und den ersten Spatenstich. GE wird durch Herrn Wöll vertreten sein. Veranstaltung im Lohrheide-Stadion. Ich werde auch dort sein.
Immer für Sie da!

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Dorfwächter
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Radschnellweg Ruhr

Beitrag von Dorfwächter »

Die Fahrradfreunde vom Bürgerverein Rotthausen waren beim Baustart:
Das vorgestellte Teilstück dient zunächst als Baustraße von der Krayer Straße bis zur Hollandstraße. Nach Fertigstellung eines großen Regenrückhaltebeckens kann man evtl. ab 2021 mit dem RS1 dort rechnen.
http://www.rotthausen.de/rs1-spatenstich.html
Das wäre ja immer noch schneller als Berlin oder Stuttgart :)
Immer für Sie da!

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Bretterbude
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Beitrag von Bretterbude »

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Es tut sich was. Sieht ganz schön breit aus.

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Bretterbude
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Beitrag von Bretterbude »

Neue Brücke Leithestr. weitgehend fertig...
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Duwstel
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Beitrag von Duwstel »

BildNeue Brücke Leithestr. Blickrichtung Krayerstr.
Bildgleich Stelle. das könnte mal eine Zufahrt werden
BildBrücke Leithestr. Blickrichtung Halde Rheinelbe
BildGegenrichtung im Hintergrund die Brücke an der Leithestr
BildAm Fuss der Halde Rheinelbe, Blickrichtung Osten, rechts der Fußballplatz gehört zum Lohrheide Stadion
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