Die ehemalige Gemeinde Christus König in Bergmannsglück

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Heinz H.
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Die ehemalige Gemeinde Christus König in Bergmannsglück

Beitrag von Heinz H. »

Christus-König in Bergmannsglück
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Das neue Jahr beginnt und damit auch die Vorbereitungen für den Abriss der Christus-König-Kirche in Bergmannsglück. Nachdem unlängst die Entscheidung gefallen war die Kirche aufzugeben, ist es still geworden um die Kirche, totenstill.

In der Hoffnung, mit diesem Internetauftritt die alten Zeiten noch einmal aufleben und unvergessen zu machen, werden alle eingeladen ihre Beiträge hier mit einzubringen. Die Kirche, die Gemeinde und das Leben rund um den Dom in Bergmannsglück sollen weiterhin wach und lebendig erhalten werden. Hier sollen die Menschen in Erinnerungen verweilen, ihre Freude, ihren Unmut und ihre Trauer mitteilen können.

Viel zu kurz war die Christus-König-Kirche Mittelpunkt der Gemeinde, gerade mal 50 Jahre alt ist sie geworden bevor sie aufgegeben wurde. Der Bischof selbst hatte die Umstrukturierung des Bistums in die Wege geleitet. Die katholische Kirche verlässt die weniger lukrativen Vorstädte und zieht sich in ihre Trutzburgen zurück. Die Menschen bleiben wo sie sind.

Die Angelusglocke, deren morgendliches, mittägliches und abendliches Geläut tagtäglich an die Liebe Gottes erinnerte, wird nun für immer schweigen. Werden die Menschen, die diese Gemeinde geprägt haben damit umgehen können, und was wird ihnen in Zukunft noch alles abverlangt werden? Ich empfinde Wut und Trauer!

Ein Gemeindemitglied hat es niedergeschrieben:
WAZ Donnerstag, 27. September 2007
LESERBRIEF
CHRISTUS-KÖNIG
Das soll nun einfach so vorbei sein?
Als alt eingesessener Bergmannsglücker habe ich die Entstehung der Christus-König Kirche und des Jugendheims miterleben dürfen. Viele Jahre war das Jugendheim der Anlaufpunkt für mich. Ob als Messdiener oder später als Jugendlicher habe ich mich Gott und meinen Mitmenschen dort nah gefühlt. Die Begegnungen mit. Jung und Alt haben mir immer wieder gezeigt, wie wichtig solche Einrichtungen sind. Viele Positive Erfahrungen habe ich dort mitnehmen können. Das soll nun einfach so vorbei sein?
Umso erschreckender ist die heutige Erkenntnis, dass man im Alleingang, ohne Anhörung seiner Gemeindemitglieder den wichtigsten Anlaufpunkt unserer jungen Generation hier in Bergmannsglück gnadenlos zunichte macht. Zusätzlich wird nahezu beiläufig in den Medien erwähnt, dass die wichtigste zukünftige Aufgabe der katholischen Kirche die Kinder- und Jugendarbeit ist.
Wie soll das zusammenpassen? Wenn unter dem Motto Kinder und Jugend eine solche intakte Einrichtung vernichtet wird, um das Geld für den Bau von Altenwohnungen zu verwenden? Auch in Diskussionen zu diesem Thema ruft diese Verhaltensweise in meinem Verein bei allen 56 Mitgliedern nur Kopfschütteln hervor. Daher wäre es schön, wenn die katholische Kirche sich nicht nur aus marktwirtschaftlicher Sicht heraus gegen, sondern eher mit Herz und Gefühl für den Erhalt des Jugendheims Christus-König entscheiden würde. Dieser Treffpunkt von Jung und Alt ist nicht nur ein Anhängsel der baufälligen Christus-König Kirche, sondern als eigenständiges Projekt um die immer seltener werdenden Kontakte zwischen den Generationen zu sehen, da diese doch immer mehr zunehmend in getrennten Welten leben. Der demografischen Entwicklung in Deutschland zum Trotz erblicken bei uns immer mehr junge Menschen das Licht der Welt, so dass unser Bergmannsglück nicht älter sondern eher jünger wird. Diese Herausforderungen, die sich daraus ergeben, zusammen zu bewältigen, ist eine Investition in die Zukunft. Ich für meinen Teil als „alter Bergmannsglücker“ bin froh und glücklich, mit meinen Kindern und Enkeln hier gemeinsam zu leben, und es wäre schön, wenn dies auch nachfolgende „Bergmannsglücker" von sich behaupten könnten.
Dieter Denneborg
1. Vorsitzender der Schalker Knappen Bergmannsglück
Wo finde ich Informationen über die ehemalige Kirchengemeinde Christus König?
Auf der Internetseite der Gemeinde St. Urbanus befindet sich ein Link zum Online-Kirchenführer Christus König. Man braucht mehrere Klicks um dort hinzugelangen. Am Ende findet man eine Zusammenfassung der Geschichte der ehemaligen katholischen Kirchengemeinde Christus König zu Gelsenkirchen-Buer.
http://www.sturbanus.de/urbanus/INDEX.HTML

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Scholvener Jung
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Beitrag von Scholvener Jung »

Glück auf! So ist stets mein Gruß an Euch. Passend zu dieser Gemeinde/Siedlung. Unpassend aber zu der Trauer, die diese Gemeinde nun erfahren mußte.

Ich gehöre zwar nicht zu Christus König, doch hatte ich mal mit diesem Dom zu tun gehabt. Ich erinnere mich an den Abschluß-Gottesdienst unserer Schule, den wir dort gefeiert haben. Ich hatte dazu meinen musikalischen Beitrag geleistet.
Für die Leute, die sehr aktiv in dieser Gemeinde waren, oder die, die dort regelmäßige Kirchgänger waren, oder besondere Erfahrungen gemacht haben, sei es Taufe, Kommunion, Hochzeit, ... (um nur mal drei von sieben zu nennen) denen wird ein Stück Heimat weggenommen. Evtl. auch Arbeitsplätze? Käme ja NOKIA nahe!
Mein Blick, wenn ich die Feldhauser und Dorstener Straße fahre, richte ich auf den Turm und frage mich: wie lange steht er noch? Schade! Das Leben geht aber weiter. Also doch: Glück auf!

Gibt's mehr Ansichten vom Inneren? Auch in Bunt?
Hömma!

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Heinz H.
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Jugendheim Christus König

Beitrag von Heinz H. »

Beim Fan-Club „Schalker Knappen Bergmannsglück e.V.“
gibt es unter dem Menüpunkt „Fotos“ eine Dokumentation über die Demonstration zum Erhalt des Jugendheims Christus König am 4. Oktober 2007

http://www.fc-skb.de.vu/

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Heinz H.
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Schließung St. Raphael-Kita vorerst aufgeschoben

Beitrag von Heinz H. »

Galgenfrist oder neue Chance für Raphael-Kita in Bergmannsglück?

Propstei St. Urbanus
Aktuelles: Aus den Gemeinden
12.02.08 St. Urbanus, Kindergarten St. Raphael
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!Wichtige, aktuelle Information!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Kurzfristig wurde vom Bistum Essen/ Kita-Zweckverband bekannt gegeben,
dass unser Kindergarten St. Raphael bis zum Sommer 2009 bestehen bleibt.
Deshalb haben wir ab sofort weitere Kindergartenplätze in unserer
Zweigruppeneinrichtung mit Übermittagbetreuung zu vergeben.
Wir freuen uns auf einen Anruf unter der Rufnummer 0209/399477
Mit freundlichem Gruß
M. Klemp

Quelle: http://propstei-st-urbanus-gelsenkirche ... 8340109063

WAZ berichtete am 11.02.2008:
Der Elternrat des katholischen Kindergartens an der Sydowstraße in der Siedlung Bergmannsglück freut sich über den Teilerfolg. "Wir werden aber weiter gegen die Schließung kämpfen", sagte Ursula Schmitt vom Elternrat.
___________
Macht weiter so! :wink:

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Heinz H.
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Kahlschlag an der Christus-König-Kirche

Beitrag von Heinz H. »

Kahlschlag an der Christus-König-Kirche
WAZ hat geschrieben: Zwei Schnurbäume bleiben
WAZ 26.02.2008
Kleine Umplanungen beim Bebauungsplan Christus-König-Kirche verhelfen fünf weiteren Bäumen zum Überleben. Bezirksvertretung Nord stimmte zu

Mit zwei kleinen Umplanungen, durch die fünf weitere Bäume, darunter zwei Schnurbäume, erhalten bleiben, geht das Bebbaungsplanverfahren für das Gelände „Christus-König-Kirche" in die Ratssitzung am 13. März.

Wie berichtet, müssen wegen der geplanten Wohnbebauung auf dem Kirchenareal zwischen Dorstener - und Sydowstraße zahlreiche Bäume gefällt werden, darunter zwei Ensemble mit je vier seltenen Schnurbäumen. Durch die jünsten Umplanungen (ein Garage fällt weg, eine Grundstückszufahrt fällt kleiner aus) bleiben zwei einzeln stehende Schnurbäume, eine Platane, zwei Ahornbäume und, eine Kastanie erhalten. Allerdings müssen 27 Bäume gefällt werden, wenn es bei den gegenwärtigen und vom künftigen Bebauungsplan abgesegneten Baugrenzen bleibe, so Gelsendienste-Geschäftsführer Alfons Köhn.

Eine Alternative gebe es nicht, hieß es in der Bezirksvertretung Nord, die den Bebauungsplanentwurf billigte. Weder städtebaulich noch wirtschaftlich sei die Bebauung anders vorstellbar, so das städtische. Planungsreferat. Für die 27 Bäume, die der Bebauung im Wege stehen und für die Gelsendienste noch die Fällgenehmigung erteilten muss, müssen 44 Ersatzpflanzungen vorgenommen werden, teils auf dem Grundstück.

Geplant sind auf dem Gelände an der Dorstener Straße vier Mehrfamilienhäuser mit 32 Wohnungen und im hinteren Bereich an Sydow- und Niefeldstraße fünf Doppelhäuser mit zehn Einfamilienhäusern. Architekt ist der Bueraner Christian Schramm, Investoren die Gruppe DSW.

Der Bereich an der Sydowstraße (in Höhe der Kurve), auf dem die zwei Schnurbäume und eine Platane erhalten bleiben, soll als kleine Grünzone im Bebauungsplan festgesetzt werden. Festgesetzt werden auch vier Straßenbäume an der Dorstener Straße, unmittelbar vor dem kleinen Neubaugebiet. GM
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Zuletzt geändert von Heinz H. am 02.03.2008, 18:42, insgesamt 1-mal geändert.

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Heinz H.
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Kahlschlag bereits begonnen

Beitrag von Heinz H. »

Kahlschlag an der Christus-König-Kirche hat bereits begonnen
Heute morgen beim Brötchenholen fotografiert:
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Heinz H.
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Abrisstermin rückt näher

Beitrag von Heinz H. »

Ehemalige Kirche Christus König
Entwurfsbeschlüsse und öffentliche Auslegung der Entwürfe
WAZ hat geschrieben: BEKANNTMACHUNG

Pressehinweis
Der Oberbürgermeister gibt bekannt:
Referat 61 (Stadtplanung)
Im Amtsblatt der Stadt Gelsenkirchen (im Internet unter: www.gelsenkirchen.de » Rathaus & Politik » Amtsblatt) vom 20.03.2008 werden bekannt gemacht:

Entwurfsbeschlüsse und öffentliche Auslegung der Entwürfe
(Auskunft und Auslegung: 31.03.08 bis 02.05.08, Rathaus in Gelsenkirchen¬Buer, A) Zimmer 405, B) Zimmer 452)
A) Bebauungsplan Nr. 76, 5. Änderung (beschleunigtes Verfahren) der Stadt Gelsenkirchen „Ehemalige Kirche Christus König"
zwischen Dorstener Straße - südöstliche Grundstücksgrenzen Dorstener Straße 100 und Niefeldstraße 39-47 - Niefeldstraße - Sydowstraße - nörd¬liche Grundstücksgrenzen Sydowstraße 25 a und Dorstener Straße 82

Gelsenkirchen, 13. März 2008
In Vertretung

von der Mühlen
Bild

Quelle: Pressehinweis WAZ 22. März. 2008

River
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Christus-König-Kirche schade!

Beitrag von River »

River sucht alte Bilder von der erst Kommunion 1959/1960/1961 sind Daten von meinen Brüdern und mir .Zu unserer Zeit galube ich war noch Pastor Feldmann da.
1974/04 hat uns Pastor Feldmann in der Urbanús-Kirche-Buer getraut.
Ich weiß leider nicht mehr wann das Jugendheim gebaut wurde bin aber bei der Einweihung da gewesen war mit vielen Spielen u. Vorträgen sw.Musik bei schönen Wetter habe die ganze Nacht nicht schlafen können ,jeder hatte etwas gewonnen.
Wir kamen von der Bogenstrasse,sind zur Velsenschule gegangen Reinhold 1949 /Otto 1951/Helmut 1952 Geburstdaten.Vieleicht hab Ihr ja noch ein Paar Infos für mich Lebe schon seit 1991/92 im schönen flachen Emsland wo mann schon am Montag sehen kann wehr am D.M.D.F.S.Sonntag zu Besuch kommt :wink:
Es grüß River und sagt Danke : schalke :

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Heinz H.
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Re: Christus-König-Kirche schade!

Beitrag von Heinz H. »

River hat geschrieben:River sucht alte Bilder von der erst Kommunion 1959/1960/1961 sind Daten von meinen Brüdern und mir .Zu unserer Zeit galube ich war noch Pastor Feldmann da.
1974/04 hat uns Pastor Feldmann in der Urbanús-Kirche-Buer getraut.
Ich weiß leider nicht mehr wann das Jugendheim gebaut wurde bin aber bei der Einweihung da gewesen war mit vielen Spielen u. Vorträgen sw.Musik bei schönen Wetter habe die ganze Nacht nicht schlafen können ,jeder hatte etwas gewonnen.
Wir kamen von der Bogenstrasse,sind zur Velsenschule gegangen Reinhold 1949 /Otto 1951/Helmut 1952 Geburstdaten.Vieleicht hab Ihr ja noch ein Paar Infos für mich Lebe schon seit 1991/92 im schönen flachen Emsland wo mann schon am Montag sehen kann wehr am D.M.D.F.S.Sonntag zu Besuch kommt :wink:
Es grüß River und sagt Danke : schalke :
@ River,
Die Schließung der Christus-König-Kirche ist ein besonders trauriges Thema.
Die Entscheidung ist längst gefallen: Kirche , Pfarrhaus und Jugendheim werden abgerissen, dem Erdboden gleich gemacht.
"No regret!"

Die Gemeinde Christus König wurde zerstört.
Die Verbliebenen sind von St. Urbanus übernommen worden.
Eine Mammutpfarrei wurde geschaffen.
St. Urbanus ist größte Pfarrei im Bistum Essen.
Christus König als eigenständige Pfarrei existiert nicht mehr.

Wenn man mit den Menschen hier über dieses Thema spricht, spürt man die Betroffenheit:
"diese Kirche ist ein Stück Zuhause für mich“,
„ich bin hier groß geworden“,
„…bin hier getauft worden“,
„…war hier Ministrant“,
„…habe hier Kommunion und Hochzeit erlebt“
…!

Ein Blick zurück…?
Ist möglich.
In einem virtuellen Erinnerungsraum sollen die Menschen der Gemeinde Christus König sich auch in Zukunft versammeln können um die Erinnerungen wach und lebendig zu erhalten.
http://www.gelsenkirchener-geschichten. ... 5879#35879

Ich werde dort einen Beitrag zur „Geschichte der katholischen Kirchengemeinde Christus König“ einstellen, den ich aber erst aufbereiten muss.
Außerdem habe ich noch ein Foto von der Erstkommunion 1958 gefunden.

--- :wink:

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Heinz H.
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Re: Christus-König-Kirche schade!

Beitrag von Heinz H. »

uups....! :shock:
der Beitrag ist verschoben worden,
danke

--- :wink:

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Heinz H.
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Re: Die ehemalige Gemeinde Christus König in Bergmannsglück

Beitrag von Heinz H. »

Heinz H. hat geschrieben:Christus-König in Bergmannsglück
...
Wo finde ich Informationen über die ehemalige Kirchengemeinde Christus König?
Auf der Internetseite der Gemeinde St. Urbanus befindet sich ein Link zum Online-Kirchenführer Christus König. Man braucht mehrere Klicks um dort hinzugelangen. Am Ende findet man eine Zusammenfassung der Geschichte der ehemaligen katholischen Kirchengemeinde Christus König zu Gelsenkirchen-Buer.
http://www.sturbanus.de/urbanus/INDEX.HTML
Dieser Link funktioniert leider nicht mehr.
St. Urbanus hat die Informationen über die (ehemalige) Kirchengemeinde Christus König gelöscht. Die Seite existiert nicht mehr.
Auf meine Anfrage beim Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde St. Urbanus im März 2008 ist die Seite bis heute nicht wieder aktiviert worden.
http://www.sturbanus.de


Auf meinem PC habe ich noch eine Kopie der Internetseite gefunden:
Propstei St. Urbanus hat geschrieben: [center]Willkommen zum Online-Kirchenführer Christus König!

Geschichte der (ehemaligen) katholischen Kirchengemeinde Christus König zu Gelsenkirchen-Buer


BildZeche Bergmannsglück (1953)

Durch die 1879 begonnene Kohlenförderung in Buer entwickelte sich die Bevölkerungzahl sprunghaft; betrug sie 1880 noch etwa 8.000 Personen, lebten 1900 schon 28.000 und 1924 bereits 94.000 Einwohner in Buer. Die Mutterpfarre St. Urbanus gründete daher die folgenden Tochtergemeinden:

1900: St. Barbara, Erle
1904: Herz-Jesu, Resse
1905: Liebfrauen, Beckhausen
1912: St. Michael, Hassel
1915: St. Ludgeri, Buer
1916: St. Josef, Scholven
1939: St. Konrad, Erle

Trotz dieser Abpfarrungen hatte die Pfarrgemeinde St. Urbanus im Jahre 1952 16.000 Katholiken und war damit eine der größten Pfarreien im Bistum Münster. Nun lag es nahe, den seit 15 Jahren bestehenden Plan zu verwirklichen, für den Bezirk „Bergmannsglück" eine Kirche zu errichten. Dominikus Böhm hatte bereits im Jahre 1939 den Auftrag, nach seinen vorgelegten Entwürfen die Kirche zu bauen. Doch der Krieg vereitelte diesen Plan zunächst.

Das Dorf Buer wurde 1911 Stadt und 1922 Großstadt. Seit 1928 bildet es mit Gelsenkirchen und Horst eine Stadtgemeinde mit dem Namen „Gelsenkirchen".

1903 wurde der erste Schacht der Zeche „Bergmannsglück" abgeteuft. 1911 förderte die Belegschaft von etwa 3.500 Mann pro Tag ca. 11.000 t Kohle. Im Zweiten Weltkrieg war die Siedlung "Bergmannsglück" das Ziel vieler Bombenangriffe, die der nahegelegenen „Scholven-Chemie" galten.

BildAufruf zur Gründung des Kirchbauvereins (1952)

Erst acht Jahre nach dem Krieg wurde schließlich mit dem Kirchenbau begonnen. Nach Entwürfen des Kölner Architekten Otto Bongartz fing man im Frühjahr 1953 mit den Arbeiten an. Der erste Spatenstich erfolgte am 23. April 1953 durch Weihbischof Heinrich Baaken. Domkapitular Dr. Johannes Weinand vollzog am 4. Oktober 1953 die Grundsteinlegung. Das Richtfest fand am 21. Dezember 1953, die Kirchweihe am 25./26. September 1954 statt. Die Gesamtkosten für den Bau betrugen 328.000 DM.


Baubeschreibung
BildDie Filigran-Dachkostruktion kurz vor dem Richtfest (Herbst 1953)

Die Christus-König-Kirche hat außen eine Höhe von 15 m, der Innenraum ist 11 m hoch. Die Turmhöhe beträgt 33 m. Der Gesamtbau ist 11 breit und 47 m lang. Die Breite der kleinen Seitenkapelle beträgt 3,50 m. Im Kirchenraum finden ca. 330 Personen Platz.


Rundgang durch Christus König
BildDas Christus-König-Bild in der Apsis (Putzmosaik) stammt von Ludwig Baur aus Telgte.
Derselbe Künstler hat die Marienkapelle gestaltet.

BildEin Blick in die Marien- oder Werktagskapelle

BildDies ist das Altarkreuz vor dem Christus-König-Mosaik.

Das Kreuz in der Taufkapelle stammt von dem Bueraner Künstler Alfons Kirschbaum. Der Hahn auf dem Turm von Christus-König wurde von Professor Jahnickel entworfen und von der Werkstatt der Zeche Bergmannsglück angefertigt.

Die Glocken im Turm von Christus König wurden vom Bochumer Verein gegossen. Die erste Glocke, "Christus König", ist 1954 fertig gestellt worden. Die Glocken "Maria" und "Barbara" stammen aus dem Jahr 1957. Das elektrische Läutewerk hat die Firma Diegner & Schade aus Dorsten erstellt.

Die Orgel mit 17 Registern stammt wie die Orgel in St. Urbanus von der Orgelbaufirma Breil aus Dorsten. Sie wurde 1967 erbaut. 1994 wurde die Kirche mit einer Lautsprecheranlage der Firma Strässer aus Stuttgart ausgestattet.

BildKirchenfenster am linken Seiteneingang
[/center]

Quelle: http://www.sturbanus.de/urbanus/INDEX.HTML

River
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Die ehemalige Christus König in Bergmannsglück

Beitrag von River »

Moin von River
Vielen Dank Heinz.H. für soviel Bemühungen ihrerseitz. Natürlich ist es schade das es eines Tages nur noch in unserem Gedächnis vorhanden sein wird! Da ich 1951 geb.bin kann ich mich leider nicht an die Bauzeit erinnern. Aber schön ist es zu Lesen das es einen Fan -Culb gibt die ,,Schalker Knappen Bergmannsglück e.V.
Ihr macht alle samt eine gute Geschichte :wink:
Vieleicht weiss ja jamand noch dies o.das dafür Danke u.gruß von River :D

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Heinz H.
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Kinderkommunion (1958?)

Beitrag von Heinz H. »

[center]Kinderkommunion (1958?)
in der Christus-König Kirche

BildKommunionkinder der katholischen Velsenschule
Einschulung 1955
mit Pastor Feldmann und der Klassenlehrerin Fräulein Jansen
[/center]

--- :wink:

River
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Kinderkommunion 1958

Beitrag von River »

Moin von River
Es ist einfach super Heinz.H. so hart es auch ist Sie haben mir eine große Freude gemacht habe meinen Bruder ( der vierte von links in der zweiten Reihe mit den krausen Haaren das ist mein Bruder Reinhold ) der leider schon 1995 in Gescher an krebs verstab sofort erkannt auch Pastor Feldmann sw.Fräulein Jansen.Ich hoffe man ist mir nicht böse das ich diese Namen genannt habe .
Herzlichen dank von River : schalke :

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Beitrag von Heinz H. »

Hallo River,
ich hatte schon fast schon geahnt, dass ich Deinen Bruder gekannt habe; dass er bereits verstorben ist tut mir sehr leid. Ich bin erschüttert über den Tod Deines Bruders und ich bin auch erfreut, Dich hier kennen gelernt zu haben. Ich war mit Deinem Bruder Reinhold zusammen in einer Klasse daran kann mich noch erinnern.
Ich melde mich morgen über PN.
Gruß Heinz H.

--- :wink:

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