Königl. Berginspektion III Bergmannsglück und Uhlenbrockstr.

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Net-girl
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Re: Königl. Berginspektion Uhlenbrockstrasse

Beitrag von Net-girl »

Doppelkopf hat geschrieben:In diesem schönen Gebäude, hatte ich das Vergnügen , zu arbeiten.
Es war seinerzeit das Domizil der Gem. Wohnungsbau.gesellschaft Scholven.
1974 mußten wir fusionsbedingt nach Gladbeck auswandern.
So schön, schön war die Zeit.
Jetzt schaue ich jeden Tag auf das alte Gebäude und schwelge ergo in
Erinnerungen.
:) Dieses Vergnügen habe ich noch!! Ich schaue jeden Tag aus dem alten Gebäude. :lol:

:roll: Ja, Fusionen! Ob die immer notwendig sind? Auf jeden Fall kosten sie Arbeitsplätze!
Ruhrpottkind

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Westfale
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Beitrag von Westfale »

In dem Gebäude Uhlenbrockstraße 10 befanden sich in den 80er Jahren auch die
VEBA Wohnungsbau und die
VEBA OEL Entwicklungsgesellschaft
Die Entwicklungsgesellschaft war das rechtlich ausgegliederte Ingenieurbüro der VEBA OEL, zuständig für Entwicklung, Vermarktung und externe Dienstleistungen technischer VEBA Projekte, u.a. auch für den Combi-Cracker.
Diese Firma zog später nach Horst zur Gelsenberg um.
westfale
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Heinz O.
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Re: Königl. Berginspektion III Bergmannsglück und Uhlenbrockstr.

Beitrag von Heinz O. »

Bergmannsglücker hat geschrieben:
25.02.2009, 22:18
https://www.gelsenkirchener-geschichten ... 3&start=45
Heinz H. hat geschrieben:
Heinz H. hat geschrieben:Funkturm in Bergmannsglück

Wer kennt denn eigentlich noch den Funkturm auf dem Gelände der ehemaligen Berginspektion an der Uhlenbrockstraße in Bergmannsglück?

Gebaut wurde der rund 50 Meter hohe Funkturm Ende der 50er Jahre von der Hibernia AG, um eine schnelle Kommunikation von Bergmannsglück zu den Zechen und zur Hauptverwaltung nach Herne zu ermöglichen. Irgendwann in den 60ern war er dann wieder verschwunden.
Ich sehe den Turm noch deutlich vor meinen Augen, er war mit roter und weißer Farbe angemalt und als Landmarke weithin sichtbar. Im Erdgeschoss des Verwaltungsgebäudes war die Telefon- und im Keller die Schaltzentrale für das gesamte Werkstelefonnetz untergebracht.
Auf dem Zechengelände in Waltrop gibt es heute noch so einen Bergbau Funkturm. Hier fand der Waltroper Amateurfunk-Verband ein standesgemäßes Domizil.
Ich habe lange gesucht,
aber schließlich es hat sich doch gelohnt:
wiederentdeckt, der Funkturm in Bergmannsglück.

BildIm Hintergrund deutlich zu sehen, der Funkturm an der Berginspektion Uhlenbrockstraße in Bergmannsglück mit rotweißem Farbanstrich
Quelle: Schnappschuss aus dem Stadtfilm Gelsenkirchen 1962

Im Hintergrund ganz rechts ist der Schornstein des Kraftwerks Bergmannsglück zu sehen. Links vom Funkturm befindet sich der Gasometer in Scholven.

Im Vordergrund die Großbaustelle „Nordring“ mit der neuen Eisenbahnbrücke an der „Königswiese“, rechts dahinter ein Haus am Egerplatz.
Der Bauantrag für den 74,50 mtr. hohen Richtfunkmast wurde 1953 gestellt. 1973 wurde er dann niedergelegt.
Bild
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Heinz H.
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Richtfunkverkehr mit Waltrop und Buer

Beitrag von Heinz H. »

Heinz O. hat geschrieben:
16.11.2022, 15:19
Der Bauantrag für den 74,50 mtr. hohen Richtfunkmast wurde 1953 gestellt. 1973 wurde er dann niedergelegt...
"Funkwagen Melden!"
Das Dach vom Hochhaus der Hauptverwaltung trägt die Betonmasten für den Richtfunkverkehr mit Waltrop und Buer. Das sind unsere drahtlosen Sprechverbindungen. Sie sind nicht so störungsanfällig wie die normalen Erdkabel und daher für uns von besonderer Bedeutung. In diesem Heft war oft genug die Rede von einer Vielzahl von telefonischen Anweisungen, die im Energie-Verbund nötig sind, da darf es einfach keine Störungen geben. Deswegen also Richtfunkverkehr über eine Zentrale in Herne...

[Zur Info]

Bild
Foto: Verwaltungsgebäude der HIBERNIA AG in Herne
Quelle: UNSERE HIBERNIA Heft 11/ September 1956 - Verwaltung
Herausgeber: Bergwerksgesellschaft HIBERNIA Aktiengesellschaft Herne

Um nun Kabelstörungen im 650 km langen Kabelnetz der HIBERNIA möglichst schnell beseitigen zu können, wurde eine zweite Funkeinrichtung angeschafft: der Funkwagen des Störtrupps[...]

Bild
Foto: Richtfunkmast Bergwerksdirektion Buer

75 m hoch ist der Richtfunkmast in Gelsenkirchen-Buer und überragt damit alle Geländehindernisse, die die Funkbrücke nach Herne stören könnten.
Quelle: UNSERE HIBERNIA Heft 7/ Juli 1955 - Energie-Verbund


Richtfunkverbindung Herne - Buer
Die Richtfunkverbindung Herne - Buer, im Jahre 1954 in Betrieb genommen, hat die Aufgabe, das in gesprächsreichen Tageszeiten nicht mehr ausreichende werkseigene Fernsprechnetz zu entlasten. [Aus der Abteilung Energiewirtschaft]

Bild
Foto: Bergwerksdirektion Buer mit Richtfunkmast

Der Richtfunkmast steht im Garten der Bergwerksdirektion Buer.
Quelle: UNSERE HIBERNIA Heft 8/ Oktober 1955 - Bilanz 1954


Bild
Blick vom Kraftwerk Bergmannsglück Richtung Süden (Foto: Sammlung M.Spaltner)
Am rechten Horizont ist die Kirche Christus König, der Schornstein von Brenner & Co sowie der Funkturm zu sehen.
"Gelsenkirchen kann wirklich froh sein, dass es Buer hat."
Dr. Peter Paziorek

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Heinz O.
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Re: Königl. Berginspektion III Bergmannsglück und Uhlenbrockstr.

Beitrag von Heinz O. »

@ Heinz H.: Danke für die Fotos !!!!!!!!!!
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