Wandel auf der Zeche Bergmannsglück

Die industrielle Vergangenheit Gelsenkirchens zwischen Kohle und Stahl. Alles was stank. ;-)

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Heinz H.
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Pressegespräch

Beitrag von Heinz H. »

Nutzungsperspektiven Bergmannsglück-Gelände
Bild
  • Bergmannsglück-GeländeBild
    vermkatGE hat geschrieben:Die RAG Montan Immobilen GmbH als Grundstückseigentümerin des Bergmannsglück-Geländes in Gelsenkirchen hat wichtige Entscheidungen für Firmenansiedlungen auf dem Grundstück gefällt. Die vier Unternehmen Haus Vogelsang GmbH (HVG), RHZ Handwerks-Zentrum GmbH, MARIENFELD multimedia GmbH und SKIBATRON GmbH werden sich in Hassel ansiedeln und ihre Aktivitäten zusammenziehen. In der Endausbauphase werden in dem „Zentrum der Immobilienleister“ bis zu 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt und rund 80 Ausbildungsplätze entstehen.
Quelle: Stadt Gelsenkirchen - Referat Vermessung und Kataster
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hoppi
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Beitrag von hoppi »

@animken

Verzeihung, da hab ich nicht aufgepasst :)

Animken
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Beitrag von Animken »

WAZ/ DerWesten vom 08.09.2011:
Stadtentwicklung
Von der Brache zum Zentrum


Gelsenkirchen-Hassel. Auf Bergmannsglück wollen sich kurzfristig vier Tochterunternehmen von Evonik und THS niederlassen.

Für eine lange Zeit war es ruhig geworden um die Umsiedlungspläne der Haus Vogelsang GmbH. Jetzt ist es öffentlich und offiziell: Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Bergmannsglück wird sich nicht nur das zur Zeit noch in Datteln ansässige und auf Grünpflege spezialisierte Unternehmen ansiedeln. Auch das ebenfalls zum Evonik-Konzern gehörende RHZ Handwerks-Zentrum aus Gladbeck und die THS-Töchter Skibatron (Verbrauchserfassung) und Marienfeld (Breitbandkommunikation) verlagern ihren Firmensitz nach Hassel. ...
http://www.derwesten.de/staedte/gelsenk ... 42308.html

Animken
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Beitrag von Animken »

WAZ/ Der Westen vom 08.09.2011:
Stadtentwicklung "Zentrum der Immobiliendienstler" entsteht auf Bergmannsglück

Gelsenkirchen-Buer. Vier Tochterunternehmen von Evonik und THS wollen sich kurzfristig auf Bergmannsglück niederlassen.

Der bevorstehende Zusammenschluss von THS und Evonik Immobilien GmbH zum drittgrößten Wohnungsunternehmen am Konzernsitz im Nordsternpark wirkt sich bis in den Stadtnorden aus: Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Bergmannsglück werden vier Konzernunternehmen ihren Standort beziehen, die bislang in Datteln, Gladbeck und Horst zu Hause sind.

Viele Arbeits- und Ausbildungsplätze

Neben Haus Vogelsang ziehen auch das RHZ Handwerks-Zentrum, die Marienfeld multimedia GmbH...
http://www.derwesten.de/staedte/gelsenk ... 42261.html

AlterSchwede
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Beitrag von AlterSchwede »

Lukullus hat geschrieben:na, ob das so laufen wird, wie hier beschrieben, wird man ja sehen.....aber selbst, wenn nur ein Teil davon so umgesetzt wird, den daran Beteiligten meinen herzlichen Dank und Glückwunsch....so bleibt Bergmannsglück wohl auch längerfristig ein lohnenswertes Ausflugsziel, auch von München aus.
Na, zumindest wird es noch ganz, ganz spannend! Auf viele Fragen wurde ja während der PK und dem WDR bericht nicht eingegangen, das wird sich ändern. Und vieles von dem, was ich vorher schon angekündigt hatte, steht ja jetzt in der sogenannten "synopse". wenn man das so liest, sind es mindestens noch zwei Jahre, bevor überhaupt etwas passiert, eher mehr, also 3-4 jahre.

Übrigens, was ist jetzt mit dem von der GBV und herrn ostermann angekündigtem jugendheim ;-) Na ja, spätestens seit gestern hat Herr Steinmann verstanden, das die GBV nicht die anwohner sind!

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Heinz H.
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Pressegespräch

Beitrag von Heinz H. »

BildRathaus Buer, Saal Cottbus
BildInformierten die Pressevertreter über die Zukunft des Bergmannsglückgeländes (v.l.): Ewald Steinmann (HVG), Hans-Jürgen Schneider (Evonik Wohnen), Michael von der Mühlen (Stadtdirektor), Professor Hans-Peter Noll (RAG Immobilien), Dr. Klaus Haertel (Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss)
Bildv.l.: Dieter Denneborg (Vorsitzender der Gemeinschaft Bergmannsglücker Vereine) und Ewald Steinmann

Perspektiven für die Zukunft
Professor Noll hat geschrieben:„Es ist eine ganz wichtige Entscheidung für den Stadtteil Hassel, dass hier Ausbildungsplätze und Arbeitsplätze entstehen und das es uns gelungen ist, gemeinsam mit der Gemeinschaft des Ortsteils, der Stadtverwaltung und der Politik eine solche Entwicklung auf den Weg zu bringen, denn neben den Arbeitsplätzen, neben den Betrieben, bieten wir den 16 Bergmannsglücker und Hasseler Vereinen die zusammengeschlossen sind in der Gemeinschaft Bergmannsglücker Vereine, dort eine Bleibe, so dass diese Vereine dort auch wirken und Stadtteilarbeit betreiben können. Ich glaube schon, dass man von einer neuen Zukunft für den Stadtteil und diesen Standort sprechen kann.“
Quelle: Aus einem Interview mit Ruhrreporter nach der Pressekonferenz
Zuletzt geändert von Heinz H. am 09.09.2011, 14:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Heinz H.
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Anmerkung

Beitrag von Heinz H. »

Redaktioneller Hinweis:

Dies soll ein Bautagebuch werden.
Ich bitte darum in diesen Fred ausschließlich Fakten und Informationen einzubringen.

Diskussionsbeiträge gehören hier hinein:
http://www.gelsenkirchener-geschichten. ... 692#211692
oder
http://www.gelsenkirchener-geschichten. ... 719#252719
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Heinz H.
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Beitrag von Heinz H. »

Randnotizen

BildAufmerksame Zuhörer im Zuschauerraum waren u.a. Vertreter der Initiative „Rettet Bergmannsglück“

Im Anschluss an die Pressekonferenz hatte die Initiative Gelegenheit sich zu den Plänen zu äußern. Eine Anwohnerin und Sprecherin der Initiative stellte klar, dass es grundsätzlich keine Einwände gegen eine Ansiedlung der Betriebe und schon gar nicht gegen Arbeitsplätze gäbe. Man habe allerdings die Befürchtung, dass dabei der alte Gebäudebestand zunichte gemacht würde. In erster Linie seien dies ganz besonders die Torhäuser der Zeche Bergmannsglück, die erhalten werden müssten. Die über 100 Jahre alten Torhäuser seien mittlerweile zum Wahrzeichen von Bergmannsglück geworden.

Ein Anwohner gab zu Bedenken, dass der Stadtteil Hassel mit der Zeche Bergmannsglück gewachsen sei. Alle Siedlungsgebäude unterlägen heute der Gestaltungssatzung. Die Stadt habe Auflagen erteilt, wie mit den Gebäuden umzugehen sei und warum sollte das bei den Zechengebäuden anders sein?

„Wir sind für eine Ansiedlung, aber wir möchten, dass gewisse Gebäude erhalten bleiben.“ Dass so etwas möglich ist, dafür gäbe es an anderen Stellen Nachweise. „Es muss doch möglich sein alt und neu so zusammenzulegen, dass man darin arbeiten kann. Wenn man sieht, wieviel Geld für einen Herkules dort oben auf Nordstern ausgegeben worden ist, dann sollte es doch auch möglich sein die Torhäuser zu erhalten.“

Dr. Heidemann begrüßte die Ankündigung, dass es ein qualifiziertes Bebauungsplanverfahren geben soll, unter Einschaltung von Fachleuten bei der Entscheidungsfindung über die Verwendbarkeit und Nutzung erhaltenswerter Gebäudesubstanz. Er sieht darin eine Chance, dass dort mehr übrig bleibt als nur die banalen Gebäude. Es wäre schade, wenn jetzt schon Gebäude abgerissen würden, bevor die Ergebnisse dieses Planungsverfahrens vorliegen. Er appellierte an das Unternehmen, an seinem neuen Standort zu zeigen, dass man mit komplizierten Baulichkeiten umgehen kann und dort nicht eine pflegeleichte Architektur entstehe. Viele von den früheren Bauteilen sollten Verwendung finden und dies sollte bei den Planungen in der nächsten Zeit berücksichtigt werden.

Bild

Professor Noll erwiderte daraufhin, dass es für den Standort heute extrem wichtig sei, dass es eine Zukunft gibt, es gibt Arbeits- und Ausbildungsplätze und man es sich nicht leicht mache. Es würde um jedes Gebäude gekämpft.

Stadtdirektor von der Mühlen zur weiteren Vorgehensweise:
„Das was jetzt ohne Bebauungsplan genehmigt wird, ist planungsrechtlich und bauordnungsrechtlich zulässig!“ Mit anderen Worten, das was jetzt genehmigt wird, wird nicht dazu führen, dass die berechtigten Interessen der Bürger ausgeschlossen werden.

Es wurde außerdem regelmäßiger Dialog angekündigt. Bereits am 14. September 2011 um 18:30 Uhr gibt es eine Bürgerinformation im Gemeindesaal der Markuskirche an der Biele.
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Hoffnung

Beitrag von Heinz H. »

Zum Kommentar in der Printausgabe der WAZ:

Wolfgang Laufs hat in seinem Kommentar zum Wandel in Bergmannsglück ganz richtig bemerkt, dass so ein Umzug eine Menge Geld kostet. In der Hoffnung, wenn am Ende noch was übrig bliebe, könnte man zumindest die Torhäuser retten.

Wolfgang Laufs hat geschrieben:„Es wäre ein symbolisches Zeichen – und der Beginn einer wunderbaren Nachbarschaft.“


Schöner kann man es nicht formulieren. :wink: :D
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zuzu
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Beitrag von zuzu »

Presseinfo der Stadt:
Aufbruch in die Zukunft: Bergmannsglück wird wieder Unternehmensstandort Auf dem ehemaligen Bergwerksgelände entstehen bis zu 1000 Arbeits- und rund 80 Ausbildungsplätze Fördermaschinenhaus III und die angrenzende Halle 6 bleiben erhalten

Die RAG Montan Immobilien als Grundstückseigentümerin des Bergmannsglück-Geländes in Gelsenkirchen hat gemeinsam mit den Immobilienunternehmen Evonik und THS wichtige Entscheidungen für Firmenansiedlungen auf dem Grundstück gefällt. Die vier Unternehmen Haus Vogelsang GmbH (HVG), RHZ Handwerks-Zentrum GmbH, MARIENFELD multimedia GmbH und SKIBATRON GmbH werden sich in Hassel ansiedeln und ihre Aktivitäten zusammenziehen. In der Endausbauphase werden in dem „Zentrum der Immobiliendienstleister“ bis zu 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt und rund 80 Ausbildungsplätze entstehen. Das bedeutet, dass pro Jahr etwa eine komplette Schulklasse auf dem Bergmannsglückgelände einen qualifizierten Ausbildungsplatz finden wird.

Der Mietvertrag mit der Haus Vogelsang GmbH ist bereits unterschrieben, die entsprechende Fläche aus der Bergaufsicht entlassen.

Stadtdirektor Michael von der Mühlen begrüßte heute die Entscheidung der RAG Montan Immobilien GmbH, die Fläche schnell einer wirtschaftlichen Nutzung zuzuführen: „Wir haben hier eine historische Chance, an dem Standort Bergmannsglück das gesamte Areal zu reaktivieren.“

Für die Bergmannsglücker Vereine hat die RAG Montan Immobilien GmbH noch eine gute Nachricht obendrein: Das Fördermaschinenhaus III von 1911 mit der Zwillingsdampfmaschine und die angrenzende Prüfhalle werden auch ohne Denkmalschutz als Ensemble erhalten. Die Prüfhalle wird dem Verein zur Verfügung gestellt.

Stadtdirektor Michael von der Mühlen: „Für die notwendigen Neubauten haben wir ein Qualifizierungsverfahren vereinbart, um eine hohe bauliche Qualität erzielen zu können.“

„Unser Ziel ist es, die kompletten Zechenfläche schnell zu reaktivieren und uns dabei an den Bedürfnissen des gesamten Stadtteils auszurichten. Diesem Ziel sind wir jetzt ein großes Stück entgegengekommen“, erklärt der Vorsitzende der Geschäftsführung der RAG Montan Immobilien GmbH, Prof. Dr. Hans-Peter Noll. Dabei geht die Gesellschaft neue Wege, denn zum ersten Mal wird eine komplette Zechenfläche langfristig vermietet.

„Für uns hat der Standort Bergmannsglück eine wichtige Bedeutung. Durch die Bündelung der Dienstleistungsunternehmen an einem Ort, ergeben sich Vorteile und Synergien sowohl für die Standorte Bergmannsglück wie auch Nordstern. Insbesondere für die Haus Vogelsang GmbH (HVG) und die RHZ Handwerks-Zentrum GmbH ist der Umzug an den neuen Standort enorm wichtig. Beide Unternehmen planen ein weiteres Wachstum. Zusätzliche Flächen, wie sie auf der Bergmannsglückfläche zur Verfügung stehen, werden dringend benötigt“, so Hans-Jürgen Schneider, Mitglied der Geschäftsführungen Evonik Wohnen und THS.

Bereits in der Vergangenheit ist die Gemeinschaft der Bergmannsglücker Vereine in die Planungen eingebunden worden. Der Wunsch nach Erhalt der Halle 6 und des Fördermaschinenhauses wird in der jetzigen Planung erfüllt. Einem Kultur- und Begegnungszentrum steht damit nichts im Wege. Gleichzeitig begrüßt die RAG Montan Immobilien GmbH die Bewerbung der Bergmannsglücker Vereine, sich mit dem Standort als Spielstätte der Extraschicht 2012 zu bewerben.

In einem ersten Schritt werden die Dienstleistungsgesellschaften mit rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem operativen Geschäft auf das Gelände ziehen. Weitere 300 Büroarbeitsplätze entstehen kurzfristig durch Nutzung der zurzeit leerstehenden ehemaligen VKR-Büroimmobilie an der Bergmannsglückstraße.

Das aktuell laufende Bebauungsplanverfahren, das der Rat der Stadt Gelsenkirchen im März 2011 mit dem Aufstellungsbeschluss auf den Weg gebracht hat, soll in den kommenden zwei Jahren abgeschlossen werden.
In dem Verfahren werden die Bürgerinnen und Bürger in zwei Phasen beteiligt. In der ersten, sogenannten „frühzeitigen“ Beteiligung wird über die allgemeinen Ziele und Zwecke, Planalternativen und Auswirkungen der Planung unterrichtet. Der dann erarbeitete und von der Gemeindevertretung beschlossene Entwurf geht anschließend ein zweites Mal in das Beteiligungsverfahren. Für die Bürgerinnen und Bürger wird der Plan und alle dazugehörigen Gutachten im Referat Stadtplanung einen Monat zur Einsichtnahme ausgelegt. In dieser Zeit können die Bürgerinnen und Bürger ihre Anregungen oder Änderungsvorschläge abgeben.

Außerhalb des Bebauungsplanverfahrens wird die Stadt Gelsenkirchen gemeinsam mit den beteiligten Firmen die Anwohner direkt informieren und lädt daher zu einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, 14. September 2011, in den Gemeindesaal der Markuskirche, Biele 1, 45896 Gelsenkirchen ein.

Weiterführende Links:

www.rag-montan-immobilien.de/
www.gelsenkirchen.de
www.hvg-mbh.de/
www.marienfeld-multimedia.de/
www.skibatron.de/
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Heinz H.
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Ein Video von BKF-media

Beitrag von Heinz H. »

Neunutzung des Geländes Bergmannsglück

Die RAG Montan Immobilien GmbH als Grundstückseigentümerin des Bergmannsglück-Geländes hat ihre Planungen für Firmenansiedlungen konkretisiert...

http://www.mypott.de/video/Neunutzung-d ... 50466aa2f4
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Wichtig für die Stadt

Beitrag von Heinz H. »

Stadtspiegel Gelsenkirchen
Neues Leben auf Bergmansglück

Wo gehobelt wird, da fallen auch Späne, und wo neues Leben entsteht, da geht es turbulenter zu. Da sind sich die Anwohner der Bergmannsglück-Siedlung, der Eigentümer des Geländes, die RAG Montan Immobilien und die zukünftigen bzw. neuen Mieter einig. Doch es gibt noch Uneinigkeiten im Bergmannsglück...
http://www.lokalkompass.de/gelsenkirche ... 91423.html
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Heinz H.
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Aufbruch in die Zukunft

Beitrag von Heinz H. »

Pressemitteilung der RAG Montan Immobilien
Aufbruch in die Zukunft: Bergmannsglück wird wieder Unternehmensstandort

08.09.2011 – Auf dem ehemaligen Bergwerksgelände entstehen bis zu 1000 Arbeits- und rund 80 Ausbildungsplätze; Fördermaschinenhaus III und die angrenzende Halle 6 bleiben erhalten. - Die RAG Montan Immobilien als Grundstückseigentümerin des Bergmannsglück-Geländes in Gelsenkirchen hat gemeinsam mit den Immobilienunternehmen Evonik und THS wichtige Entscheidungen für Firmenansiedlungen auf dem Grundstück gefällt. Die vier Unternehmen Haus Vogelsang GmbH (HVG), RHZ Handwerks-Zentrum GmbH, MARIENFELD multimedia GmbH und SKIBATRON GmbH werden sich in Hassel ansiedeln und ihre Aktivitäten zusammenziehen...
http://www.rag-montan-immobilien.de/ind ... ewsID=1667

Außerdem gibt es bei der RAG Montan Immobilien ein riesiges Luftbild vom Bergmannsglückgelände und von der Bergmannsglückstraße zum Download
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Heinz H.
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Bürgerinformation 14. September 2011

Beitrag von Heinz H. »

Nutzungsperspektiven Bergmannsglückgelände

Bildv.l.: Claudia Goldenbeld (HVG), Bernd Engemann (Evonik Wohnen/THS), Michael von der Mühlen (Stadtdirektor), Ewald Steinmann (HVG), Professor Dr. Hans-Peter Noll und Volker Duddek (RAG Montan Immobilien)
Bild
BildUwe Neukirchen (Stadtplanung) erläutert den Ablauf des Bebauungsplanverfahrens

Am Mittwoch 14. September 2011 wurde eine öffentliche Informationsveranstaltung durchgeführt, in welcher die Bürger und Bürgerinnen des Stadtteils nochmals ausführlich über das Vorhaben informiert wurden. Vertreter der Stadt und Eigentümer RAG Montan Immobilien, sowie die Investoren HVG und Evonik Wohnen/THS berichteten über die weitere Vorgehensweise.

Die zahlreich erschienen Bürger und Bürgerinnen zeigten großes Interesse an den Plänen für Bergmannsglück. Bei den Anliegern der Bergmannsglückstraße stießen die Pläne jedoch auf Kritik. Man befürchte eine Wohnwertminderung. Im wesentlichen ging es darum, dass das Verkehrsaufkommen in ihrem Wohnumfeld und die daraus resultierende Lärmbelastung in erheblichem Maße zunehmen wird.

Außerdem geht es den Anwohnern um den Erhalt der historischen Gebäude. „Bevor hier alles abgerissen wird,“ fordern sie: „soll ein Prüfverfahren Aufschluss darüber geben, ob Gebäude oder Teile von Gebäuden genutzt werden können.“ Gewisse Dinge sollten auf jeden Fall erhalten bleiben, wie z.B. die Torhäuser der Zeche Bergmannsglück.

Stadtdirektor Michael von der Mühlen hat nochmals zugesichert, dass im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens ein städtbauliches Qualifizierungsverfahren vorgesehen sei. Wenn es sich allerdings zeige, dass Gewisse Gebäude nicht wirtschaftlich nutzbar seien, werde die Stadt kein Instrument haben, den Abriss dieser Gebäude zu unterbinden. Es bestünde ein Rechtsanspruch auf den Abriss der Gebäude.

Es gibt noch viele Unklarheiten und Merkwürdigkeiten, die den Bürgern aufgefallen sind, wie z.B. die Grenzen des Flächennutzungsplans und des Bebauungsplans, die auf der westlichen Seite einen unterschiedlichen Verlauf haben. All diese Dinge sollen in weiteren Gesprächen unter Beteiligung der Bürger geklärt werden. Michael von der Mühlen kündigte an, dass der weitere Weg transparent und offen gestaltet würde.

Die Initiative „Rettet Bergmannsglück“ machte unmissverständlich deutlich, dass sie nichts gegen die Ansiedlung von Unternehmen und nichts gegen die Schaffung von Arbeitsplätzen auf dem Bergmannsglückgelände einzuwenden habe, wenn es für die Anwohner verträglich sei und ein Nutzungskonzept für die wesentlichen historischen Gebäude erarbeitet würde. Sie möchte auch nicht unerwähnt lassen, dass den Bergmannsglücker Vereinen, die Werkhalle durchaus gegönnt sei, denn schließlich brauche jeder Verein eine Heimat, wo man sich treffen und feiern könne.

Ewald Steinmann, Geschäftsführung HVG, forderte in einem dringenden Appell alle interessierten Bürger, insbesondere die Anwohner der Bergmannsglückstraße auf: „Kommen Sie uns besuchen und gucken Sie sich unseren Betrieb doch einmal an. Wir sind in der Lage, ihnen zu zeigen wie man mit alten Gebäuden umgehen kann.“ Er sagte zu, die Nutzbarmachung der alten Gebäude auf Bergmannsglück intensiv prüfen zu wollen. „Wenn es Sinn macht, die Gebäude zu erhalten werden wir das tun, andernfalls werden sie abgerissen.“

Luftbild: Haus Vogelsang
http://www.bing.com/maps/?v=2&cp=smg9h0 ... orm=LMLTCC

Mehr Bilder von Haus Vogelsang in Datteln-Ahsen:
http://galerie.gbv-ge.de/#13.0
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Bürgerinformation 14. September 2011 in der Presse

Beitrag von Heinz H. »

WAZ/ DerWesten vom 15.09.2011:
Bergmannsglück
Streit um Detailfragen


Gelsenkirchen-Hassel. Pläne für Bergmannsglück stoßen vor allem bei den unmittelbaren Anliegern auf Kritik.

Gegen Ende der Veranstaltung polterte es dann doch aus HVG-Geschäftsführer Ewald Steinmann heraus: „Ihre Zweifel beleidigen uns schon fast!“ Zu diesem Zeitpunkt war die Atmosphäre während des Informationsabends der Stadt zu den Ansiedlungsplänen für das Zechengelände Bergmannsglück längst so angespannt, dass über den eigentlichen Anlass gar nicht mehr gesprochen wurde...
http://www.derwesten.de/staedte/gelsenk ... 66522.html
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