Kindergarten

Kindheit und Kinder in verschiedenen Epochen

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AlterMann
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Re: "Kindergartenkurzbesuch"

Beitrag von AlterMann »

Animken hat geschrieben:Dann warst Du also nur für ein paar Stunden ein Kindergartenkind?
Zu welcher Zeit (welches Jahrzehnt) trug sich Dein "Kindergartenkurzbesuch" ungefähr zu? :wink:
Hallo Animken!
Im Jahr 1935, als der Begriff "gemeinschaftsunfähig" noch nicht in Gebrauch war!
Ein zweiter Anlauf ist mir erspart geblieben!
Schüß!
AlterMann

"Kindergartenkurzbesuch"? – Crashkurs für Begabte! :lol:

Animken
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Re: "Kindergartenkurzbesuch"

Beitrag von Animken »

AlterMann hat geschrieben:
"Kindergartenkurzbesuch"? – Crashkurs für Begabte! :lol:
:wink: :lol: :D

Hallo AlterMann,

vielen Dank für Deine schnelle Rückmeldung. Dann bist Du ungefähr im Alter meiner Eltern.

Fand Deine Ausführungen unter anderem auch deshalb sehr interessant, da mir aufgefallen ist, dass ich gar nicht genau weiß, ob meine Mutter in Gelsenkirchen einen Kindergarten besucht hat.
Ich weiß doch recht viel über Ihre Kindheit in Gelsenkirchen. Doch hat Sie nie über freundliche oder eventuell auch weniger angenehme Kindergärtnerinnen gesprochen.
Von meinem Vater weiß ich sehr wohl, dass er in seiner eher ländlich geprägten Kindheit nie einen Kindergarten von innen gesehen und auch überhaupt nicht vermisst hat.

Nehme Deine Geschichte gerne zum Anlass, um einmal nach den eventuell nichtexistenten oder aber vielleicht doch vorhandenen Kindergartengeschichten meiner Mutter zu fahnden. :D

Vielleicht mag sie ja davon berichten. Sie ist übrigens auch ein regelmäßiger Gast hier und hat auch schon die ein oder andere kleine Information ins Forum gestellt oder aus ihren persönlichen Erinnerungen erzählt.

Grüße vom Animken

AlterMann
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Re: "Kindergartenkurzbesuch"

Beitrag von AlterMann »

Animken hat geschrieben:Grüße vom Animken
Hallo Animken!

Ich habe das "m" entdeckt – das gefällt mir!
Schüß!

AlterMann

AlterMann
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Zufall

Beitrag von AlterMann »

  • Bild
    Das linke Bild zeigt Alfons Hölscher, entnommen seinem Kindergarten-Beitrag, das rechte zeigt mich.
    Die beiden Kinder stehen hinter demselben Schaukelpferd vor demselben Holzzaun.
    Wer durch die Latten des Zauns sieht, entdeckt, daß die Anordnung der Zweige und Blätter übereinstimmt, die Kamera also bei beiden Aufnahmen vom Stativ aus genau in dieselbe Richtung geschaut hat, die beiden Bilder also bei derselben "Photo-Session" entstanden sind.
    Sollte sich Alfons Hoelscher daran erinnern, daß an diesem Tag vergeblich nach einem Kind gesucht wurde, so weiß er jetzt, wer dieses Kind war: Ich.
    Ich fand alles doof und habe gehandelt.
    am

Troy
Mitglied der Verwaltung
Beiträge: 12780
Registriert: 25.06.2007, 21:41

Beitrag von Troy »

@ AlterMann:
Es war einmal ein Lattenzaun
mit Zwischenraum, hindurchzuschaun...
Morgenstern kannte dich wohl nicht, sonst hätte er bestimmt in sein Gedicht was eingebaut über freilaufende kleine Jungens,
die so gerade eben noch der Bodenhaltung entkommen sind.
:flucht:
Hast du gut gemacht! :lol:

Jazzam
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Beitrag von Jazzam »

@am: Als ich Deine Kindergartengeschichte vor Monaten las, dachte ich mir, tja, er hat`s schlauer angestellt - ich wurde zwischen 6 und 7! in den Kindergarten gesteckt, da man mir noch die Schule ersparen wollte.......das, was gut war, war das Arbeiten mit Holz, unter Anleitung eines Mannes! an richtigen Werkbänken mit richtigem Werkzeug......ansonsten :x

pito
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Beitrag von pito »

An meinen ersten Tag im kath. Kindergarten im Mühlenfeld kann ich mich nicht erinnern. Meine Erinnerung beginnt damit, dass ich jeden Tag in den Kindergarten ging und das ganz normal und gut fand. Okay, es gab natürlich auch mal unschöne Erlebnisse, aber so ist das halt im Leben. Auch im Kinderleben. Ein Problem wie der AlteMann jedoch hatte ich mit dem Kindergarten in keiner Weise.

Das Bildchen über meinem Haken zeigte eine weiße Tasse auf hellgraublauem Grund. Interessante Optik, etwas verträumt, geheimnisvoller Farbton. Andere Kinder hatten teilweise auch tolle Bilder, aber meines war irgendwie besonders.

Ich war Mitglied einer Vierer-Clique von Jungs. Wie die zusammenkam, oder ich hinein, kann ich nicht mehr erinnern. Vielleicht war ich ganz zu Anfang noch nicht so schüchtern wie später? Wir steckten immer zusammen und besuchten uns auch gegenseitig Zuhause.

Unsere Kindergärtnerin hieß Frau Raddatz. Sie war einfach top, stets freundlich und lustig, aber auch bestimmt. Sie fuhr eine Ente. Alle mochten sie. Wenn es die ideale Kindergärtnerin gibt - dann war sie es vielleicht. Ich war schon weit über 20, da erkannte sie mich auf der Straße wieder.

Ich könnte nun diverse Geschichten und Details erzählen. So viele Erinnerungen. Die meisten gut. Nur mal ein paar Stichworte: Spielen im Kämmerchen, Spielen auf dem Flur, die Puppenecke, der Bauteppich mit seinen kleinen Autos, Geburtstag mit Kerzen und Liedern, Karneval, Nikolaus, Pyjama-Party, Theaterspielen (vor Publikum), sommers Planschen in Wasserbottichen, die Sandkästen, die Gebüsche an der Kirchenmauer, die darin versteckte Holzhütte, der kleine Kindergartengarten, die Knallerbsen, die Schaukeln, Übernachtung im Kindergarten ...

... und last but not least: unter verschiedenesten kreativen Tätigkeiten die Aufgabe, nach Anleitung aus kleinen Styroporklötzchen einen Igloo zu bauen. Da ich natürlich unbedingt auch noch ein Fenster einbauen wollte (und bereits an der Inneneinrichtung zu arbeiten begann), wurde ich an diesem Tag mit dem Igloo nicht mehr fertig. Sein Dach blieb offen. Leider. Übrigens bis heute. Ich bewahre ihn gut auf, nur für den Fall, dass es doch noch mal zu seiner Vervollständigung kommen sollte. ;-)

kati
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Kindergarten Wortmannshof

Beitrag von kati »

Ich war in der Zeit von 1977 bis 1980 im Ev. Kindergarten Wortmannshof in Resse! Damals wechselte man noch jährlich die Gruppen, da immer alle Kinder im gleichen Alter waren! Fürchterlich! Ich habe also alle drei Gruppen erlebt und kann mich nur noch wenig erinnern! Die Erzieherinnen hiessen Frau Bury, Frau Kleinert und Frau Smolny und es gab noch Fräulein Aschmiss!

Ich hatte viele Freunde und weiss, dass auch noch einige mit mir eingeschult wurden! Als Erinnerung an die Kindergartenzeit gab es eine Mappe mit gesammelten Werken aus der gesamten Kindergartenzeit! Vorne klebte ein Selbstbildnis, woran ich mich noch erinnern kann, als wir es malen mussten! Und der ganze Kindergarten roch immer nach Pfefferminz - und Hagebuttentee!

Mich verbindet viel mit dem Kindergarten, da meine Schwester 3 Jahre vor mir dort war, und meine Cousine 3 Jahre nach mir, war ich ständig dort! Und was soll ich Euch sagen, ein paar Jahre später, habe ich dort bei Frau Bury und Frau Smolny meine Berufskarriere gestartet! Mittlerweile sind beide im Ruhestand und durch jüngere Kolleginnen ersetzt!

Es war so schön im Kindergarten ich gehe heute noch in einen :-)
"Man wird älter, als ne Kuh, und lernt immer noch dazu!"

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Begine
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Beitrag von Begine »

ich kann mich nur sehr vage an meine Zeit im Kindergarten erinnern.
Ich wurde 1960 in Rotthausen eingeschult, also war die Kindergartenzeit wohl 1-2 Jahre davor.
Ich seh uns Knirpse im Garten des Kindergartens " Häschen in der Grube" spielen.
Mehr weiß ich leider nicht mehr.
Aber ich weiß noch, daß ich sehr viel Spass dabei hatte. :D
Leben und Leben lassen !!

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-Locke-
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Beitrag von -Locke- »

Nee… Kindergartenzeit war für mich grauenhaft, ca. '68/'69. Ich war viel zu schüchtern und empfand rumtobende Kinder eher bedrohlich und doof. Ich klebte an Mamas oder Omas Rockzipfel. Meine Mutter hatte es dann irgendwann aufgegeben und sie konnte es nicht mehr mit ansehen, mich mit verheulte Augen abgeben zu müssen. Ich glaube ich war nur ca. 1 Jahr im KiGa Frankfurter Straße. Hab irgendwo noch schreckliche kontrastreiche Fotos von Karneval als Rotkäppchen… leichenblasses Kind mit schwarzen Augen und roten Kopftuch. An warmen Kakao mit Haut kann ich mich noch erinnern. - brrrrrr. Beim Frühstücken hatte ich immer einen Kloß im Hals, überhaupt war ich ein schlechter Esser. Ich erinnere mich noch, dass die Bauklötze einen speziellen Geruch hatten. Und da gab es noch so bunte Plastikbauteile, Quadrate und Dreiecke und Kreuzverbinder mit Schienen - die fand ich allerdings klasse und hab gebaut was das Zeug hält. Hauptsache nix mit anderen Kindern… :oops:

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kleinegemeine01
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Alles nur Zufall?

Beitrag von kleinegemeine01 »

Ich bin ja ein wenig neugierig:
AlterMann hat geschrieben: Bild
(...)
Sollte sich Alfons Hoelscher daran erinnern, daß an diesem Tag vergeblich nach einem Kind gesucht wurde, so weiß er jetzt, wer dieses Kind war: Ich. (...)
Sind Erinnerungen seitens @Alfons Hoelscher vorhanden?

Ich stelle mir vor, daß es ein kribbeliges Gefühl im Kopf und im Nacken hervorruft, wenn man nach so vielen Jahren so einen Zufall erlebt.

AlterMann
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Re: Alles nur Zufall?

Beitrag von AlterMann »

kleinegemeine01 hat geschrieben:Ich bin ja ein wenig neugierig:

Ich stelle mir vor, daß es ein kribbeliges Gefühl im Kopf und im Nacken hervorruft, wenn man nach so vielen Jahren so einen Zufall erlebt.
Nicht besonders!
Es ist einer von vielen fast unglaublichen Zufällen, die ich erlebt habe.
Als der Name Alfons Hölscher hier auftauchte, dachte ich nur: "Da war was!", weiter bin ich nicht gekommen.
An meinem Kindergarten-Morgen hatte ich anderes zu tun:
Kindergarten inspizieren,
alles doof finden,
fotografieren lassen,
türmen.
Für das Schließen persönlicher Kontakte blieb keine Zeit.
am

Neu-Resser
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Beitrag von Neu-Resser »

Morgen hat meine Kleine auch ihren ersten Tag im Kindergarten, habe mir extra frei genommen und bin glaube ich nervöser als meine Tochter selber. :lol:
Hier ( ) Nagel einschlagen für einen neuen Monitor

Animken
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Beitrag von Animken »

[center]"Spielgarten" des Evangelischen Markuskindergartens Hassel von der Straße Am Schlagbaum aus fotografiert (03.04.2012):

Bild[/center]

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Anthro
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Beitrag von Anthro »

Ich war, wie iwi, im ev. Kindergarten an der Hertastraße. Frau Köster gab es zu meiner Zeit (ca. 1957/58)* auch noch und viel später, in der 80ern bin ich ihr auch noch mal begegnet.
An mein Garderoben-Haken-Bildchen (eine Kaffeemühle) kann ich mich noch erinnern und an den Bonbon-Lkw aus Holz, mit dem man als Geburtstagskind im Stuhlkreis herumfuhr und Bonbons verteilte.
Ein gewaltiges Ereignis war zu Nikolaus ein Himmelspaket, das auf einmal vor dem Fenster des Gruppenraums auftauchte. Was da drin war weiß ich nicht mehr, aber vor meinem geistigen Auge sehe ich immer noch dieses überwältigende Paket. Ich bin mir bis heute nicht sicher, ob es Leute vom Kindergartendach heruntergelassen haben oder ob das Paket nicht doch vom Himmel kam.

* Wie der Smilie dahin kommt ist mir jetzt aber schleierhaft.
Spontanität will gut überlegt sein.


www.liegeradfreunde-ruhr-lippe.de

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