Erinnerungen an Aufenthalte in Kinder-(Kur-)Heimen

Kindheit und Kinder in verschiedenen Epochen

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bostonman
† 16. 10. 2014
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Beitrag von bostonman »

Hallo lapalmajule
-Locke-hatte mal Niendorf erwähnt,vielleicht war sie in dem Heim .
-Locke- hat geschrieben::shock: insgesamt 52 Wochen sind heftig....
na' da komm ich mit meinen 18 Wochen ja noch gut weg... :wink: ...bei mir war's Wyk auf Föhr, Niendorf und Berchtesgaden......
siehe


http://www.gelsenkirchener-geschichten. ... 124#124124
Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt was man weiß, nicht alles glaubt, was man hört und über den Rest einfach nur lächelt.

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-Locke-
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Beitrag von -Locke- »

Ich war so um 1970/71 in Niendorf. Ich weiß allerdings nicht mehr, wie das Kurheim hieß.
Nur, dass es dort schrecklich war. :? War mein erster Kuraufenthalt.
Meine Mutter müßte noch 2 Bilder haben.... aber wie es so ist, man unterhält sich drüber und vergisst dann rauszusuchen.

lapalmajule
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Beitrag von lapalmajule »

Hallo Locke,

kannst du denn mal deine Mutter fragen, ob sie noch weiß, wie das Heim hieß.. oder könnt Ihr euch an Namen von Straßen oder Pfleger/innen erinnern?

Wäre schon und sehr wichtig.
Liebe Grüße
Lapalmajule

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-Locke-
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Beitrag von -Locke- »

Hallo lapalmajule,
Mach ich. Kann aber bis Montag / Dienstag dauern. Mal gucken, ob ihre grauen Zellen besser funktionieren. Vielleicht hat sie ja noch Unterlagen... , mal schauen....

Grüssli
-Locke-

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Benzin-Depot
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Beitrag von Benzin-Depot »

lapalmajule hat geschrieben:Hallo,
sagt mal, ich suche ein Kinderkurheim in Niendorf an der Ostsee und Leute, die so zwischen 1975 und 1977 da ebenfalls zur Kur waren.
Kann mir da vllt. jemand helfen? Würde mich über Antworten - auch an meine Email-Adresse sehr freuen (Jerez91@yahoo.de).

@lapalmajule: willkommen bei uns im Forum. Sag mal, kennst Du das schon?
http://heimkinder-forum.de/v2/heimliste ... -hubertus/
„Die Menschen", sagte der Fuchs, „die haben Gewehre und schießen. Das ist sehr lästig.“
(Antoine de Saint-Exupéry / aus "Der kleine Prinz")

lapalmajule
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Beitrag von lapalmajule »

Hi, danke für den Link, aber ich suche ein KinderKURheim in Niendorf/Ostsee. Kramt doch mal alle in euren Erinnerungen bitte! Vielleicht ist der Eine oder Andere von euch auch mal in diesem Ort zur Kur gewesen oder kennt jemanden, der dort war. Ist allerdings schon "etwas länger" her. Mitte bis Ende der der 70iger; Anfang der 80iger Jahre.

WoKaDeh
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Beitrag von WoKaDeh »

Ich war 1960 in einem Kindererholungsheim in Brilon. Über die Krankenkasse bin ich dort hingekommen. Das Heim lag an einem sehr steilen Hang, der gleichzeitig unser Spielplatz war. Dieses Heim war für mich und auch für viele andere Kinder der reinste Horror. Leiterin war eine Frau Selters, die wegen ihrer Wutausbrüche gefürchtet war. Die sechs Wochen dort zählen zu den absolut negativsten Tiefpunkten in meinem Leben. Noch heute muß ich hin und wieder an diese furchtbare Zeit denken.

Wer war auch in diesem Heim? Wer hat noch Fotos ? Würde mich über ein feedback sehr freuen.

lapalmajule
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Beitrag von lapalmajule »

Hallo WoKaDeh,
ich glaubs nicht. Kann es denn wahr sein, dass in den Kinderkurheimen der damaligen Zeit die Kinder nur gequält und schon fast gefoltert wurden? Ich habe jetzt schon so viele Berichte von ehemaligen Kur-Kindern gelesen und, egal in welchem Heim, in welchem Ort, überall hört man praktisch die gleichen Geschichten. Vielleicht sollte man sich mal überlegen, damit an die Öffentlichkeit zu gehen.

Meine Anfrage bezüglich des Kurheimes damals in Niendorf ist aber ganz unschuldiger Art. Ich suche Menschen, die damals dort waren, um ein Versprechen einzulösen.

HelmutW
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Beitrag von HelmutW »

Es gab aber durchaus auch nette, angenehme Kinderkurheime....
Ich z.B. war Anfang der Sechsiger in Buchau am Federsee. Habe nur angenehme Erinnerungen....bis auf den Mittagsschlaf, den fand ich damals überflüssig....
Achtung..........
Sie verlassen gerade das Foto......
Für alle weiteren Schritte wird keine Haftung mehr
übernommen.......

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-Locke-
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Beitrag von -Locke- »

Hallo lapalmajule,
also nach Rücksprache und persönlicher Durchsicht ist nix mehr an Unterlagen zu finden.
Mama's graue Zellen scheinen auch nicht mehr die Besten zu sein. Auch nach versuchter Hilfestellung fiel ihr absolut kein Name ein. Die besagten 2 Fotos sollen in meinen Besitz sein... nur weiß ich nix davon.... - heißt: Ich muß noch mal genau gucken.

lapalmajule
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Beitrag von lapalmajule »

Hallo Locke,
danke fürs Nachforschen. Schade, dass du nicht erfolgreich warst. Wäre schön, wenn du noch mal nach den Fotos sehen würdest.
Wenn dir noch irgendwas einfallen sollte, meld dich doch bitte bei mir. Ich würde mich sehr freuen.
LG lapalmajule

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-Locke-
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Beitrag von -Locke- »

Mach ich auf jeden Fall lapalmajule...
Viele Grüssli
-Locke-

spunk
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Registriert: 08.03.2010, 17:31

Kinder KZ Brilon

Beitrag von spunk »

Hallo WoKaDeh,

ich war auch im Kinder KZ Brilon. Ich denke es war ein Haus der Barmer Ersatzkasse. Zumindest haben die das bezahlt.
Ich war dort 69 im November /Dezember.

Meine Erinnerungen:
Man blickte aus dem Fenster des Aufenthaltraumes über ein Tal auf den gegenüberliegenden Berghang. Der war die meiste Zeit wolkenverhangen und die Nebelfetzen hingen in den Tannenspitzen. Dieser Blick hat sich untrennbar mit der Zeit in diesem Haus verbunden. Noch heute kann ich nebelverhangene Berghänge nur sehr schlecht ertragen. Ich glaube, ich habe die meiste Zeit aus diesem Fenster gestarrt und fürchterliches Heimweh gehabt.
Vor dem Haus gab es einen Spielplatz. Es hatte stark geschneit und auf der dort befindlichen Wippe lag eine Schneehaube. Ich habe die Wippe angeschubbst und die Schneehaube hüpfte auf den Brett. Dann bekam ich auch schon eine derbe Ohrfeige und wurde für eine Woche von allen gemeinschaftlichen Aktivitäten ausgeschlossen. Statt dessen musste ich alleine im Haus bleiben und täglich 150 Mal einen Satz aufschreiben. "Ich darf nicht die Wippe anschubbsen!" So etwas in der Art.
Wenn die anderen Kinder im Haus waren, musste ich in der Ecke stehen. Stundenlang, tagelang.

Das Essen war ekelhaft. Wir wurden regelrecht gemässtet und mussten alles aufessen. Einige Kinder haben sich übergeben. Sie mussten das Erbrochene wieder essen.

Bettnässer wurden beim Frühstück blosgestellt. Die Laken wurden unter Hohn und Spott präsentiert und es gab eine Bestrafung. Einen Tag in der Ecke stehen. Es gab Tage, da gab es regelrechtes Gedränge in den Ecken.

Zum Duschen mussten sich alle Kinder nackt ausziehen und im Flur aufstellen. Dann wurde zuerst die Unterwäsche auf Bremsspuren kontrolliert. Natürlich wurde jeder Fund lauthals kommentiert und die Unterhosen über die Köpfe der Kinder gezogen. Dann wurde die nackte Kinderkarwane in den eiskalten Keller getrieben. Dort standen zwei Frauen in Gummischürze und Gummistiefeln. Die eine Frau hielt das Kind fest und die andere hat die Waschung vorgenommen. Das Wasser kam aus einem Schlauch und war viel zu heiss. Ich habe Verbrennungen bekommen.

Das Taschengeld wurde sofort bei der Ankunft konfisziert. Wir mussten viel Geld mitbringen Das stand schon so in den "Reiseunterlagen". Ich denke es waren 50 Mark. Für die damalige Zeit eine erhebliche Summe. Meine Eltern waren darüber sehr empört. Angeblich war das Geld für Ausflüge und Eintrittsgelder. Weil die Kasse knapp war, hat Opa noch was gesponsert.
Tatsächlich wurde davon ein Friseur bezahlt und ein Erinnerungsphoto mit einem Ponny. Der Rest der über war, wurde uns am letzten Abend bei einem hausinternen Basar abgeknöpft. Geschenke für die Lieben daheim. Schnappsgläser, Räuchermännchen und geschnitzte Holztäfelchen mit Sinnsprüchen.

Der Druck war so hoch, das sich die Kinder untereinander geholfen haben. Die Großen haben die Kleinen getröstet und beschützt. Einige haben beim Essen die Sachen mit gegessen, die andere beim besten Willen nicht herunter bekommen haben. Abends haben wir Fluchtpläne geschiedet.

Ein nach Käsefüssen stinkender Seiteneingang ist mir auch noch in bleibender Erinnerung geblieben.
Einmal habe ich ein Geschenkpaket bekommen. Darin enthalten Süßigkeiten wurden sofort eingezogen.
Freitags wurden Briefe nach Hause geschrieben. Die wurden dann eingesammelt und laut verlesen. Wie kannst du so etwas Böses schreiben? Ab in die Ecke und dann noch einmal neu schreiben. Am zweiten Freitag waren alle Briefe wie gewünscht.

Seit dieser Zeit kann ich bestimmte Lebensmittel nicht mehr essen. Käse, Geflügel und Fisch. Der Geruch von Senf verursacht Übelkeit.
Der Anblick von Bergen im Nebel verursacht sehr schlechte Gefühle.
Ich kann es nicht ertragen, wenn mir beim Essen jemand etwas auf den Teller tut. Ich muss das selber machen.

Es war die mit Abstand schlimmste Zeit in meinem Leben.

In einem Traum, den ich dort hatte, bin ich im Hause meines Onkels zur Toilette gegangen. Ihr könnt euch vorstellen, was dann passiert ist. Diesen Traum träume ich heute noch regelmäßig. Zum Glück bleibt das Bett dabei trocken.

Und nun sage ich euch, wieso ich dazu komme diesen Beitrag zu schreiben. Nach 40 Jahren. Zur Zeit hört man jedes Tag etwas über sexuellen Missbrauch in Schulen und Heimen aus den 70er Jahren. Da fiel mir dieser Heimaufenthalt wieder ein. Ich habe Google nach Brilon und Kur befragt und bin auf diese Beitragsreihe gestossen.

Nach heutigen (und vermutlich auch damaligen) Maßstäben war das ein Verbrechen, was mit uns Kindern dort gemacht wurde. Ich wusste nicht, warum ich diesen Aufenthalt mit sexueller Mißhandlung assoziiere. Mittlerweile habe ich den Verdacht, das wir bei der Duschaktion befummelt wurden. Soweit ich mich erinnere, war da auch ein Mann zugegen. Ich habe aber keine Ahnung wer das gewesen sein könnte. Eigentlich gab es dort keinen Mann. Ich habe auch keine konkrete Erinnerung an eine sexuelle Mißhandlung. Vermutlich hätte ich als behütetes Kind, das auch gar nicht einordnen können. Ich habe nur so ein unbestimmtes Gefühl, dass das nicht sauber war. Der ganze Vorgang des Duschens, die Untehosenkontrolle, das nackt sein und der Auftrieb in dem kalten Flur hatte etwas total beschämendes und erniedrigendes. Ich habe mich regelrecht vor dem nächsten "Badetag " gefürchtet.

Ich bin sehr überrascht, wie stark die Gefühle beim niederschreiben dieser Zeilen sind. Mittlerweile bin ich ein Mann von 50 Jahren. Ich hätte nicht gedacht, dass diese Dinge noch so präsent sind.

Fazit: Die Kinderkur der Barmer Ersatzkasse führte direkt ins Kinder KZ Brilon. Es ist mir unbegreiflich, wie solches Personal auf die Kinder losgelassen werden konnte.

Meine grosse Schwester kann eine ähnliche Geschichte aus einer Kinderkur berichten.
Uns beiden gleich ist, dass wir von schmalen und dürren Kindern zu übergewichtigen Teenagern und Erwachsenen geworden sind. Möglicherweise ein "Erfolg" dieser Kur.

Ich habe als Erwachsener mit meinen Eltern darüber gesprochen. Sie waren sehr entsetzt und zugleich überrascht, dass sie als Eltern das nicht so ernst wahr genommen haben. Folgende Gründe dafür haben wir ausgemacht:

1. Eine solche Kur war damals total der Hit. Plätze waren sehr begehrt und das hatte einen sehr guten Ruf. Vermutlich hatte die Kriegsgeneration da auch eine besondere Wahrnehmung was Gewicht anging. Dick = gesund.

2. Wir Kinder waren recht behütet. Für das, was uns dort wiederfuhr, hatten wir gar keinen Wortschatz. Ich habe wohl nur erzählt, dass die sehr streng waren. Das galt damals noch als Tugend.

3. Über "so etwas" redete man auch nicht. Das wurde als persönliche Schande betrachtet. Der jenige, der so etwas zur Sprache brachte, wurde schnell selbst zum Beschuldigten.

4. Wir Kinder haben uns nicht getraut. Der erfahrene Druck hat noch weit über die eigentliche Zeit in dem Heim hinaus gewirkt. Ich kann mich erinnern, dass ich sogar schöne Geschichten über die Zeit erzählt habe. Zum Beispiel, wie toll das Schlitten fahren war. Dabei war ich der Einzige, der nicht Schlitten gefahren ist, weil ich Hausarrest hatte.

Jetzt, wo ich mal alles aufgeschrieben habe, bin ich überrascht über die Dimension. Ich denke, so manch einer wird sich in meinen Erinnerungen wieder finden.

Interessant sind auch Details die im Gedächtnis geblieben sind. Die diagonal beplankte Haustür mit dem karoförmigen Fenster zum Beispiel. Oder die Geschenke, die ich mit nach Hause gebracht habe.
Aber das beeindruckenste sind die Gefühle, die beim Schreiben wieder wach werden. Ich hab wohl doch mehr Macken abbekommen als ich gedacht habe. :)

Nein, ich leide heute nicht mehr darunter. Ich zitter auch nicht beim schreiben oder fange an zu weinen. Ich bin nur sehr überrascht, was da in mir an verborgener Stelle noch so auf zu finden ist. Und ich bin wütend, über das was mit uns Kindern damals gemacht wurde.

Margit Kruse
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Das ist ja furchtbar

Beitrag von Margit Kruse »

Also, Spunk, das ist ja echt das Letzte, was Dir da 1969 passiert ist. Hört sich eher nach 1928 an. Schade, dass es schon verjährt ist und die betreffenden Personen vielleicht nicht mehr leben. Die gehören echt angezeigt.
Da dachte ich schon mein Aufenthalt 1969 in Lieberhausen war schlimm: Mit Pferdedecke auf dem Kopf auf dem Gang stehen (davon habe ich bestimmt meine Nackenprobleme) oder auch erniedrigende Gemeinschaftsduschen völlig nackt. Ich dachte, ich würde vergast. Oder die Zwangswanderungen, egal ob man noch konnte oder nicht mehr.
Das war aber echt alles harmlos gegen das was da in Brilon geschah.

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buebchen59
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Schullandheim Föckinghausen

Beitrag von buebchen59 »

Als Kind musste ich für 3 oder 4 Wochen nach Bestwig-Föckinghausen. Das war 1968 oder 1969 und von der Caritas organisiert. Da gab es einen Herrn Növer, ich weiß nicht, ob er Heimleiter oder Gruppenleiter war.
Ich habe viele gute Erinnerungen daran, besonders an die wunderschöne Landschaft mit Wäldern und glasklaren Bächen, den Wanderungen und den vielen Spielen.

Zu den schlechten Erinnerungen gehören die Mahlzeiten. Ich war als Kind ein "schlechter Esser", d.h. ich habe nicht alles gegessen und wenn, dann sehr langsam. Wir durften nicht eher vom Tisch aufstehen als bis der Teller leer war. Und weil ich so langsam aß, war das Essen schnell kalt. So saß ich manchmal 2 Stunden am Tisch. Und abends bekam ich das kalte Essen wieder vorgesetzt.
Die schlimmste Erinnerung habe ich an Speck. Zu irgendeinem Mittagessen gab es verbrannten Speck und ich weigerte mich, diesen zu essen. Es gab Riesentheater mir dem Herrn Növer, der mich etwa 3 Stunden am Tisch sitzen ließ, bis eine Frau sich einmischte, mir den Teller wegnahm und den Leiter zur Rede stellte. Beim Abendessen bekam ich wieder das Mittagessen vorgesetzt, woraufhin die Frau, deren Name ich leider nicht mehr weiß, aufstand und mir den Teller wieder wegnahm und dem Herrn Növer mit einer Beschwerde drohte, sollte er noch einmal ein Kind zum Essen zwingen.

Speck esse ich seitdem nicht mehr. Noch heute habe ich beim Anblick von Speck, den Geschmack des verbrannten Specks von damals im Sinn. Aber der Frau bin ich noch heute dankbar, dass sie sich eingemischt hat.
Schön war die Zeit...

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