Die alte Synagoge in Buer 1922 - 1938

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Benzin-Depot
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Beitrag von Benzin-Depot »

DerChajm hat geschrieben:Von der Seite mit dem AaronhaKodesch - dem Torahschrank gibt es auch eine Photographie. Vielleicht finde ich die irgendwo wieder...
@DerChajm:

...kannst Du eventuell erklären, woher sich die unterschiedlichen Schreibweisen von Torah und Thora oder Tora ableiten ?


wikipedia hat geschrieben:Tora (hebr. תּוֹרָה ‎; etymologisch hebr.: jarah = unterweisen, kausat.; andere Schreibweisen: Torah, Thora) [1] ist die jüdische Bezeichnung für die fünf Bücher Mose (grch.: den Pentateuch). Die Tora ist der erste und wichtigste Hauptteil der hebräischen Bibel. Die fünf Bücher bilden auch im Alten Testament des Christentums den ersten Hauptteil, der mit Gottes Offenbarung an die Erzväter und Israel grundlegende Glaubensinhalte enthält, auf die sich nach der biblischen Überlieferung auch Jesus in seinen Lehren bezog....
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Tora
„Die Menschen", sagte der Fuchs, „die haben Gewehre und schießen. Das ist sehr lästig.“
(Antoine de Saint-Exupéry / aus "Der kleine Prinz")

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Thoraschrein und Gesuch der Synagogengemeinde von 1922

Beitrag von GELSENZENTRUM »

DerChajm hat geschrieben:Von der Seite mit dem AaronhaKodesch - dem Torahschrank gibt es auch eine Photographie. Vielleicht finde ich die irgendwo wieder...
Thoraschrein in der Synagoge Buer:

Bild


Bild


Quelle: StA, Bestand Buer II 5 und 0XXII 10 2

DerChajm
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Beitrag von DerChajm »

Ihr seid aber schnell mit den Bildern des Torahschranks gewesen! Vielen Dank!

Torah (die Betonung liegt am Ende des Wortes) und die unterschiedlichen Schreibweisen. Schwer zu sagen... es ist wohl ein Transkriptionsproblem. Früher hat man den Buchstaben Taw, mit dem das Wort Torah beginnt, gerne mit „Th” umschrieben. Das Wort Torah wird aber im hebräischen geschrieben: TORH תורה also mit H am Ende. Es gibt auch die Schreibung Tora. Ich schreibe lieber Torah, weil es dem „Originalwort” näher kommt...
Das ist keine wissenschaftliche Erklärung, aber zumindest plausibel :P

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Es braucht noch ein wenig Jiddischkeit...

Beitrag von GELSENZENTRUM »

DerChajm hat geschrieben:Ihr seid aber schnell mit den Bildern des Torahschranks gewesen! Vielen Dank!
Gerne, hatte das Bild grade zur Hand :D

Weitere Infos zum Thema:

Jüdisches Leben in Gelsenkirchen - von Gestern bis Heute


Es braucht noch ein wenig Jiddischkeit...


http://www.gelsenzentrum.de/juedisches_ ... irchen.htm

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Heinz O.
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Beitrag von Heinz O. »

[center]ist mir heute aufgefallen,
der Fundamentsverlauf ist durch Pflastersteine
sichtbar gemacht wordenBild
Bild
Bild
Bild
Leider gibt es keine Luftbildaufnahmen aus der Zeit zwischen
1922 und dem 9. November 1938

vor dem Mahnmal habe ich ein Blumengebinde entdeckt
Bild
Bild
Bitte um Vergebung
[/center]
Zuletzt geändert von Heinz O. am 15.04.2018, 12:44, insgesamt 1-mal geändert.
#stopthewar
Micha

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Minchen
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Beitrag von Minchen »

Vergeltung?!
Vergebung.
Kassandra war doch eine furchtbare Populistin.

Das ist die Seuche unserer Zeit: Verrückte führen Blinde.
(Shakespeare, König Lear)

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Heinz O.
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Beitrag von Heinz O. »

Ja, du hast Recht ! :oops:
#stopthewar
Micha

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Heinz O.
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Re: Die alte Synagoge in Buer 1922 - 1938

Beitrag von Heinz O. »

Heinz H. hat geschrieben:
11.11.2022, 11:18
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Stanislav Krasnokutskiy und Natanel Pretzel singen zu Beginn der Veranstaltung jüdische Psalmen
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Anschließend begrüßt Judith Neuwald-Tasbach die Gäste und das Publikum
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danach richtet Bürgermeisterin Martina Rudowitz Grußworte an die Anwesende
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Dr. Daniel Schmidt vom ISG hält einen kurzen Vortrag über die Entwicklung
Buers und das jüdische Leben in der Zeit bis 1938
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Nach dem Vortrag von Dr. Schmidt singt Krasnokutskiy jüdische Psalmen
Dr. Lutz Heidemann berichtet über seine Recherchen zu der Synagoge
und stellt sein demnächst erscheinendes Buch "Die jüdische
Gemeinde von Buer und ihr Beethaus an der Maelostraße" vor.
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Nachdem Dr. Heidemann seine Lesung beendet hat übergibt Frau Guder ein altes jüdisches Gebetbuch
an Frau Neuwald-Tasbach der jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen
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Zum Abschluß der Feier singt noch einmal Stanislav Krasnokutskiy das Gedenkgebet
für die ermordeten Juden Europas, das "El male raqchamim".


PS: Der WDR war auch anwesend, und will heute Abend einen Beitrag in der Lokalzeit Ruhr senden
#stopthewar
Micha

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