Energieversorger aus Gelsenkirchen oder Lieferantenwechsel

Geschäfte, Handwerker und Betriebe, die keinem Stadtteil zugeordnet werden können

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von waldbröl
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Beitrag von von waldbröl »

Wird dann auch der Zähler ausgetauscht, unser gehört der ELE?

Wolle

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revier04
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Beitrag von revier04 »

Habe meinen Wechsel zu den D´dorf Stadtwerken auch auf den Weg gebracht. Hoffentlich haben die noch genug Strom. :lol:

Die Zähler bleiben natürlich da wo sie sind. War auf jeden Fall bei meinem letzten Wechsel so. :o

-Streuner-
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Beitrag von -Streuner- »

ja wir hatten ja mal strom aus windkraft

hatte aber das gefühl es zieht ständig aus der steckdose...
...daher haben wir wieder gewechselt

pedder vonne emscher
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Beitrag von pedder vonne emscher »

Streuner hat geschrieben:ja wir hatten ja mal strom aus windkraft

hatte aber das gefühl es zieht ständig aus der steckdose...
...daher haben wir wieder gewechselt
Und jetzt habt ihr Strom aus Wasserkraft und es tröpfelt ständig aus den Steckdosen... :lol:

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fünfcent
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Beitrag von fünfcent »

Streuner hat geschrieben:ja wir hatten ja mal strom aus windkraft

hatte aber das gefühl es zieht ständig aus der steckdose...
...daher haben wir wieder gewechselt
pedder vonne emscher hat geschrieben:Und jetzt habt ihr Strom aus Wasserkraft und es tröpfelt ständig aus den Steckdosen... :lol:
Pedder v.E.
Hihi, der war gut :D
Zahme Vögel träumen von Freiheit… Wilde Vögel fliegen!

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hoppi
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Beitrag von hoppi »

Ich geb zu, ich bin jetzt nicht der extreme Wechselfreak. Letztlich wollen und müssen alle Anbieter Geld verdienen, und wer jetzt günstig ist, wird vielleicht in einem Jahr teuer. Und "immer am Ball bleiben" ist nicht so mein Ding, mein Einsparpotential ist nicht hoch genug, als dass ich dafür Stundenlang Preis- und Tarifbedingungsvergleiche mache. Außerdem bin ich immer noch gerne bereit, für lokale Anbieter ein klein wenig mehr zu zahlen, um Steuereinnahmen und Arbeitsplätze vor Ort ein bisschen mit zu sichern.

Trotzdem hab ich letzten Winter den Stromanbieter gewechselt, von ELE zu Gelsenwasser. Die sind zwar nur marginal günstiger, aber 1. weiter ein Anbieter vor Ort und 2. garantieren sie mir 100% Strom aus Wasserkraft, was ich sehr gut finde.

Natürlich weiß ich, dass aus meiner Steckdose auch weiterhin Atomstrom fließen wird, es wird ja nicht ein kw irgendwo für mich produziert und mit Adresse ins Stromnetz geschickt :) Aber Gelsenwasser kauft nicht nur irgendwelche Zertifikate, sondern garantiert, dass jedes KW, dass sie verkaufen, von österreichischen Wasserkraftwerken auch produziert und ins deutsche Netz eingespeist wird. Beruhigt etwas mein ökologisches Gewissen, und ein klein wenig billiger ists auch (noch).

Der Wechsel ist auch absolut problemlos, der Anbieter erledigt alles für einen. Nur: wenn jetzt nächstes Jahr die ELE wieder 1Cent billiger ist, wechsel ich deshalb nicht wieder zurück.

Bei Gas bin ich weiterhin bei der ELE und bleib auch erstmal da.

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Stadtgarten
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Beitrag von Stadtgarten »

hoppi hat geschrieben:
Natürlich weiß ich, dass aus meiner Steckdose auch weiterhin Atomstrom fließen wird, es wird ja nicht ein kw irgendwo für mich produziert und mit Adresse ins Stromnetz geschickt :) Aber Gelsenwasser kauft nicht nur irgendwelche Zertifikate, sondern garantiert, dass jedes KW, dass sie verkaufen, von österreichischen Wasserkraftwerken auch produziert und ins deutsche Netz eingespeist wird. Beruhigt etwas mein ökologisches Gewissen, und ein klein wenig billiger ists auch (noch).

Der Wechsel ist auch absolut problemlos, der Anbieter erledigt alles für einen. Nur: wenn jetzt nächstes Jahr die ELE wieder 1Cent billiger ist, wechsel ich deshalb nicht wieder zurück.

Bei Gas bin ich weiterhin bei der ELE und bleib auch erstmal da.
Geht mir genauso, ich beziehe allerdings auch Erdgas von Gelsenwasser

Som Jo Tien
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GE und die Befreiung der Japaner

Beitrag von Som Jo Tien »

Geht von Gelsenkirchen die Befreiung der Japaner aus. Die WAZ hat mit der Pothoffschen Philosophie des "Strömenden Seienden" eine Welle von Gerüchten losgetreten. Mehr auf: Meine Meinung https://newsandcommands.wordpress.com/2 ... maggregat/

Lukullus
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Beitrag von Lukullus »

nur 'mal am Rande angefragt: haltet Ihr Strom aus Wasserkraft für umweltfreundlich? Klar, Wasserkraft in Österreich zerstört keine Landschaften im Ruhrgebiet.
Aber nur als Beispiel: das Walchenseekraftwerk mit seinen 'mal gerade 120 MW sorgt dafür, daß es die obere Isar zwischen Krün und dem Sylvensteinspeicher, den Rißbach ab Hinterriß praktisch nicht mehr gibt.
Die in ihrer Leistung marginalen Laufwasserkraftwerke an der Donau (zwischen Ulm und Ingolstadt) und am Main machen aus diesen ehemaligen Flüssen eine Aneinanderreihung von Stauseen, die mangels strömungsbedingter Durchmischung oft genug kurz vor'm Umkippen stehen.
Wenn man sich dann die Leistung von Scholven anschaut, kann man erahnen, auf was für einer Strecke der Rhein zu Stauseen werden müßte, um die Anlage zu ersetzen.
Auch ich will diese Welt für unsere - und weil vorhanden - meine Nachkommen erhalten.
Aber diese sehr einseitigen Texte über die angeblich so umweltverträgliche Wasserkraft gehen mir als offensichtliche Falschinformationen, teilweise Propaganda, teilweise bewußte Lügen inzwischen auf den Senkel.
Fahrt doch 'mal nach Österreich und schaut Euch die Stellen Eurer umweltfreundlichen Energieversorgung an. Schaut Euch die endlosen Stauseen an, die Täler füllen, in denen einst herrliche Wälder standen und unwiederbringliche Flußauen bewundert werden konnten, und gönnt Euch den Blick auf die stehenden Kloaken, die einst murmelnde Gebirgsbäche und - flüsse waren.
Und dann genießt Euer gutes Gewissen wegen Eures umweltfreundlichen Stroms, schaltet beruhigt den Elektroheizer an und zieht den Pullover aus.
Klar, wo Staudämme zum Hochwasserschutz (müssen eigentlich Menschen in hochwassergefährdeten Flußgebieten wohnen?) oder zur Sicherstellung der Trinkwasserversorgung benötigt werden, wäre es dumm, den Abfluß nicht zur Energiegewinnung zu nutzen. Aber die angeblich so saubere Wasserkraft gehört zu den umweltzerstörendsten Formen der Energieveredelungen (Umwandlungen unedlerer Formen - hier der potentiellen des Wassers - in elektrische Energie), die wir haben.
Zuletzt geändert von Lukullus am 30.09.2012, 14:59, insgesamt 4-mal geändert.
und wenn alle einmal nur Gutes über mich reden, dann weiß ich, daß ich tot bin

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staudermann
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Achtung, Achtung

Beitrag von staudermann »

moin


grosses kino unsern nachbarn haben se strom und gas angeboten er ist 69 strom von hamburg gas von münchen

hotline 1 euro die minute

handy festnetz hat er nich festnetz 49 cent minute

die gehen über leichen verbrecher

könnte so kotzen

schönen sonntag


Dr hc deti
thomas linke fussballgott
komm wir essen opa

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Benzin-Depot
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Beitrag von Benzin-Depot »

Lukullus hat geschrieben:(...) Fahrt doch 'mal nach Österreich und schaut Euch die Stellen Eurer umweltfreundlichen Energieversorgung an. Schaut Euch die endlosen Stauseen an, die Täler füllen, in denen einst herrliche Wälder standen und unwiederbringliche Flußauen bewundert werden konnten, und gönnt Euch den Blick auf die stehenden Kloaken, die einst murmelnde Gebirgsbäche und - flüsse waren.
Und dann genießt Euer gutes Gewissen wegen Eures umweltfreundlichen Stroms, schaltet beruhigt den Elektroheizer an und zieht den Pullover aus.(...)
Das wirft natürlich die Frage auf, wie man Umweltfreundlichkeit definiert.

Darf eine Energie, die aus umweltfreundlichen Energiequellen stammt und um ein Vielfaches weniger als die meisten anderen Energieerzeuger die Landschaft schädigt, umweltfreundlich genannt werden?

Es soll schon vorgekommen sein, dass Naturparks Landschaftsschäden durch Wander-und Fahrradtourismus beklagten. :wink:
„Die Menschen", sagte der Fuchs, „die haben Gewehre und schießen. Das ist sehr lästig.“
(Antoine de Saint-Exupéry / aus "Der kleine Prinz")

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Heinz H.
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Strom durch Wasserkraft

Beitrag von Heinz H. »

Lukullus hat geschrieben:nur 'mal am Rande angefragt: haltet Ihr Strom aus Wasserkraft für umweltfreundlich...?
Ich muss leider gestehen, dass ich über die Stromerzeugung durch Wasserkraft in dieser Richtung noch nie intensiv nachgedacht habe. So wie Lukullus es hier dargestellt hat, findet durch diese künstlichen Teiche, die offensichtlich für diese Art der Stromerzeugung angelegt werden müssen, eine immense Umweltzerstörung statt. :?

Ich glaube es ist an der Zeit, die Illusion von der umweltfreundlichen Wasserkraft ad acta zu legen.
"Gelsenkirchen kann wirklich froh sein, dass es Buer hat."
Dr. Peter Paziorek

Lukullus
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Beitrag von Lukullus »

Benzin-Depotquot hat geschrieben:
Das wirft natürlich die Frage auf, wie man Umweltfreundlichkeit definiert.

Darf eine Energie, die aus umweltfreundlichen Energiequellen stammt und um ein Vielfaches weniger als die meisten anderen Energieerzeuger die Landschaft schädigt, umweltfreundlich genannt werden?

Es soll schon vorgekommen sein, dass Naturparks Landschaftsschäden durch Wander-und Fahrradtourismus beklagten. :wink:
Lieber Benzi,
genau darum geht es.....um das "um ein Vielfaches weniger".
Wieviel Tonnen CO2 willst Du mit einem Quadratkilometer Bergwald oder Flußaue aufrechnen?
Und wie den Verlust von einem Kilometer natürlichen Flußlaufes bei welcher durchschnittlichen Wasserführung (klar, Rhein läßt sich nicht mit Rißbach vergleichen).
Verstehe mich nicht falsch, vermutlich ist das in sehr komplizierten Verfahren nach der Definition des Begriffs "ökologischer Verlust" möglich und die entstehenden Zahlen mögen, nach langer Diskussion, belegbar sein.
Aber die pauschale Seligsprechung der Stromgewinnung aus Wasserkraft halte ich für Volksverdummung.
und wenn alle einmal nur Gutes über mich reden, dann weiß ich, daß ich tot bin

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Benzin-Depot
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Beitrag von Benzin-Depot »

Lukullus hat geschrieben: Lieber Benzi,
genau darum geht es.....um das "um ein Vielfaches weniger".
Wieviel Tonnen CO2 willst Du mit einem Quadratkilometer Bergwald aufrechnen?
Verstehe mich nicht falsch, vermutlich ist das möglich und die entstehenden Zahlen mögen, nach langer Diskussion, belegbar sein.
Aber die pauschale Seligsprechung der Stromgewinnung aus Wasserkraft halte ich für Volksverdummung.
Lieber Lukullus,

glaube mir bitte, ich hab den Vergleich mit den Fahrradfahrern nicht so ganz zu Unrecht aufgeführt.

Die Zerstörung der Landschaft durch Stromgewinnung aus Wasserkraft beträgt nur einen Bruchteil der Schäden, die durch die großen Haupt-Energieerzeuger entstehen.

Die Naturlandschaften im Nachbarland Österreich liegen uns aber sicherlich mehr am Herzen, als z.b. die bedrohten Lebensräume indigener Völker.
„Die Menschen", sagte der Fuchs, „die haben Gewehre und schießen. Das ist sehr lästig.“
(Antoine de Saint-Exupéry / aus "Der kleine Prinz")

Lukullus
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Beitrag von Lukullus »

Benzin-Depot hat geschrieben:
Die Zerstörung der Landschaft durch Stromgewinnung aus Wasserkraft beträgt nur einen Bruchteil der Schäden, die durch die großen Haupt-Energieerzeuger entstehen.
Lieber Benzi,
genau diese Aussage bezweifle ich....und belegt hast Du sie nicht, nur wiederholt.
Nochmal: wieviel Quadratkilometer Bergwald, wieviel Flußauen und wieviel Stromkilometer rechnest Du hier wogegen auf? Und wie brücksichtigst Du den Verlust an Wasserqualität in Deinem Urteil?
Dann können wir diskutieren.
Im übrigen: nach meinem Kenntnisstand ist der bedeutendste Betreiber von Wasserkraftwerken in Deutschland der mir höchst unsympathische Laden EON (nicht deswegen unsympathisch, das hat ganz andere Gründe).
Mit Walchenseekraftwerk, Kraftwerksstufe mittlere Isar, den Kraftwerken an der Iller, den Donaukraftwerken und zahlreichen anderen dürfte dieser sicherlich als "Haupt-Energieerzeuger" einzustufende Konzern in Sachen Wasserkraft kaum zu überbieten sein.
und wenn alle einmal nur Gutes über mich reden, dann weiß ich, daß ich tot bin

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