Klimawandel in Gelsenkirchen

Auswirkungen der Natur auf Gelsenkirchen und seine Einwohner

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kg01 oder so
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Re: Klimawandel in Gelsenkirchen

Beitrag von kg01 oder so »

Es gibt die Seite: Starkregengefahrenkarte der Stadt Gelsenkichen
https://gdi.gelsenkirchen.de/mapapps/re ... ml?lang=de

aber so richtig schlau werde ich nicht - zuviele Nebenhinweise etc.

vllt. ist hier ja jemand, der/die peu à peu diese Karte erläutern und verständlich erklärend vorstellen kann

bei mir z.B. sind hellbaue Flächen erkennbar - kurz darunter wird es dunkelblau
ist hellblau das Schlimmste was bei uns an unseren Häusern passieren kann?

wie auch immer - ich finde es schon wichtig, daß jeder Gelsen diese Karte richtig nutzen und bei Bedarf das Teuerste oder Liebste an Besitz rechtzeitig sichern kann.

Heute/Morgen wird ja wieder extrem Niederschlag im Süden und Osten von D erwartet- Überschwemmungen gelten als sicher (ich hoffe bei sowas immer auf falsche Vorhersagen)

Kann nicht Schaden wenn man bescheid weiß - bevor man Schaden hat.

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Mechtenbergkraxler
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Re: Klimawandel in Gelsenkirchen

Beitrag von Mechtenbergkraxler »

Also, ob die Bilder aus Süddeutschland nicht alle KI-Fake sind? Es gibt doch die Professoren-Partei, bei der - habe ich mir sagen lassen - haufenweise Professoren im Vorstand sitzen. Und die hat gesagt, dass der Klimawandel eine Erfindung der Grünen ist, damit der Graichen besser seine Wärmepumpen verkaufen kann. Die Professoren dort haben auch gesagt, dass die einzigen Windmühlen, die sie nach der Machterlangung zulassen wollen, die sind, die man auf der Kirmes an der Schießbude sich erschießen kann.

Da können wir uns doch beruhigt zurücklehnen. So kluge Leute! Professoren!! Dann sind deren Wähler doch bestimmt auch nicht auf den Kopf gefallen und haben bestimmt alle Abitur oder einen Meisterbrief an der Wand. Wenn man die wählt, kann nichts mehr schief gehen, und Dürre und Überschwemmungen gibt es nur noch im Tschad und in Bangladesch.

MK
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heen
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Re: Klimawandel in Gelsenkirchen

Beitrag von heen »

Zu der Starkregenkarte.

Dazu gibt es eine Legende:
Bild
Dazu noch ein PDF als "Lesehilfe zur Interpretation der dargestellten Informationen".
https://geodata.gelsenkirchen.de/medien ... 102018.pdf

Für das erstellen der Karte wurde eine Niederschlagshöhe von 52,2 mm angenommen. Das sind 52,2 l/m² in einer Stunde. Das ist eine Menge, die, statistisch, alle 100 Jahre vorkommt. Manchmal passiert sowas aber auch öfter.
kg01 oder so hat geschrieben:bei mir z.B. sind hellbaue Flächen erkennbar - kurz darunter wird es dunkelblau
ist hellblau das Schlimmste was bei uns an unseren Häusern passieren kann?
Hellblau ist nach weiß das beste was einem passieren kann. Je dunkler das blau desto höher das Wasser. Auf dem Bild oben sind die verschiedenen blaus mit Wasserhöhen angegeben. Wenn bei dir hellblau und ein kleines Stück weiter dunkelblau ist, wohnst du an dem Rand einer Senke.

Die Karte zeigt die Fließwege des Regenwasser dar. Kleine Rinnsale werden zu Bächen und bilden in Senken ein See. Es wird in diese Simulation nicht berücksichtigt, dass wir eine Kanalisation haben, auch wird ein mögliches Hochwasser von Bächen, Flüssen nicht berücksichtigt.
Mögliche Flutungen von Kellern sind im Bereich der Senken eher möglich als in den weißen Bereichen.
Zu den möglichen Gefahrenbereichen steht im PDF:
Lesehilfe Starkregengefahrenkarte hat geschrieben:Es ist zu berücksichtigen, dass die Darstellung einen stadtgebietsweiten Ansatz verfolgt und Gefahrenbereiche darstellen soll, die im Weiteren einer detaillierten Untersuchung vor Ort bedürfen. Es wird nicht empfohlen, hieraus konkrete Schutzziele abzuleiten, da lokale Kleinstrukturen wie Bordsteine oder Gartenmauern u.ä. nicht abgebildet sind und hier nur eine mögliche Niederschlagsbelastung dargestellt wird. Tatsächliche Regenereignisse können geringer oder stärker ausfallen und somit zu abweichenden Gefährdungssituationen führen.
Die Karte gilt also nur der groben Orientierung zur Überflutungsgefahr.
Für Gelsenkanal ist sie aber eine wichtige Information für die Kanalisationsplanung.

kg01 oder so
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Re: Klimawandel in Gelsenkirchen

Beitrag von kg01 oder so »

danke erst einmal heen

wer weiß wo früher mal Rinnsale waren, kleine Bäche - trockengelegt oder sonstwie beseitigt, tiefer gelegt unterirdisch - das Wasser denkt sich: keine Ahnung - ich fließe einfach

ich glaube uns z.B. schützt die A2 vor dem Wasser was von Buer runterkommt, dennoch kann ich mir vorstellen, daß unter meinen Füßen ein reißender Bach durch die Küche strömt, denn wir sind nicht ganz oben - unterhalb der Cranger

kann also nicht schaden wenn wir alle uns informieren wo das Wasser kommen könnte
die WaMa ist vllt zu schwer fürs hochhieven auf die Schnelle - aber so wichtiget Kleinzeugs ist jederzeit rettbar im normalen Haushalt bei Starkregen mit Überflutungsgefahr
ich bin der Meinung, daß alle jederzeit mit alles rechnen müssen und schon vorab sich Gedanken machen sollen, was gerettet werden muss bevor es versinkt
ich z.B. möchte vor allem, daß meine Elektrizität sofort weg ist.
War nen Bericht im TV wo jemand (THW oder Feuerwehr) sagte: können sich glücklich schätzen wenn se nen Stromschlag bekommen - sind dann sofort tot - ertrinken ist qualvoll

ehrliche Worte - Respekt an den Mann im Interview

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Heinz H.
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Grundwasserprobleme

Beitrag von Heinz H. »

Ich wohne auf dem Goldberg in Buer, dort gibbet aber kein Gold. Es ist nur der Name, aber es ist eine Erhöhung, die hoffentlich das Wasser nicht erreichen wird. Dennoch, wir hatten kürzlich eine Stromabschaltung auf Grund eines Kabelschadens in der Straße. Die Sumpfpumpe in der Wohnanlage lief nicht mehr und das Grundwasser überflutete den Aufzugschacht und lief auch in die Kellerräume. :o
"Gelsenkirchen kann wirklich froh sein, dass es Buer hat."
Dr. Peter Paziorek

kg01 oder so
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Re: Klimawandel in Gelsenkirchen

Beitrag von kg01 oder so »

Ich bin ja nicht genial im Nachdenken von Dingen die unverhofft in meinen Hirn auftauchen, aber wir z.B. befinden uns im Pott und Strom ist ja doch recht wichtig für die Pumpen, die da rumwerkeln müssen für Jahrhunderte? tief unten unter uns allen
wenn wir uns mal unter einer 2-tägigen Starkregenwolke befinden die sich einfach nicht weiterbewegt - und alles bzw. vieles unter Wasser steht - ist die Stromversorgung gewährleistet, um weiter das Wasser was tief unter uns nicht steigen darf weiter zu besänftigen - also abzupumpen? wenn ja, wohin?, wenn vieles unter Wasser steht
Is zwar ne komische Frage, aber iwie ein vorstellbares Szenario.
Ich bin nicht sonderlich begabt darin diese Fragen vernünftig und verständlich zu formulieren, aber saufen wir bei so Zustände wie z.B. in Bayern/BW mal ebend auf die Schnelle ab?
mein Halbwissen ist - vergiftetes Grubenwasser darf nicht mit Grundwasser in Kontakt kommen?
das Ruhrgebiet könnte zu einer Gift verseuchten Badewanne werden - kann ja mal sein dat wir unter einer 4 tägigen Starkregenwolke sind - ja - isso
gerne kommentieren und mich beruhigen
Bismarck liegt teilweise ja auf Grundwassernivea
gerne Leute mit Fachwissen in allet um mich zu beruhigen
auf jeden Fall - finde ich mit mein Kleinstbürgersteiggehirn - muss drüber geredet werden
wenn das Wasser kommt in Gelsen

und ich entschuldige, wenn ich nur Doofkram schrob

Kaluschke
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Re: Klimawandel in Gelsenkirchen

Beitrag von Kaluschke »

kg01 oder so hat geschrieben:
03.06.2024, 16:07


und ich entschuldige, wenn ich nur Doofkram schrob

Ne ne, gar nicht Doofkram was du da schrobst!
Im letzten August war vergleichsweise nur ein kurzer Starkregen und nur ein Pumpwerk ist ausgefallen.
Da ist die Feuerwehr in Bismarck mit dem Schlauchboot gefahren und Keller sind bis an die Decke mit Wasser vollgelaufen.

:o

Mit bedenklichen Grüßen
Heiner
Danke, dass Sie mir die Zeit genommen haben.

romeospider
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Re: Klimawandel in Gelsenkirchen

Beitrag von romeospider »

Alles, was Du schreibst, ist kein Doofkram, sondern klug. Ein jeder wäre gut beraten, für eine ERSTE SELBSTHILFE einen Ort auszumachen (höhergelegend im Süden des Ruhrgebiets) bei Freunden, Bekannten, öffentlichen Einrichtungen, usw.), um jeder Selbstpanik entgegen treten zu können, danach bedenken... wie gelange ich dahin und mit welchen allernotwendigsten Dingen.
Tritt nämlich die von Dir angedeutete Katastrophe ein, dann ist alles andere vergeblich.

"Manche Anwohner sind stur zu Hause geblieben"

https://www.zeit.de/arbeit/2024-06/ehre ... vakuierung
Zuletzt geändert von romeospider am 03.06.2024, 17:50, insgesamt 1-mal geändert.
Wer lobt ist mächtig. Wer gelobt wird ist schwach. Wer gelobt werden möchte ist ein Sklave.

kg01 oder so
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Re: Klimawandel in Gelsenkirchen

Beitrag von kg01 oder so »

danke Kaluschke - ich mag Konversation in unseren lieben alten Gelsen Geschichten
Reden über was kommen könnte

ich z. B. frage mich ständig und worüber iwie nie berichtet wird über die Umweltverschmutzung und Zerstörung die stattfindet bei Hochwasser mit allet wat da so unterspült und weggetrieben wird, all das was normal nur im Trockenen stehen darf und nun unkontrolliert die Abhänge, Flüsse bis hin ins Meer rumwabert.
Wenn überhaupt ne Meldung kommt, dann über einen gefundenen Ehering oder nen Foto, nie aber über tote Fische oder Bisamratten oder die possierlichen Biber, all die zerstörten Vogelnester von Bodenbrütern ... egal - über all das Gift was weg und hineingespült wurde/wird

zig Autos im Wasser und alles darin verbindet sich mit dem Wasser und das ist keine Meldung wert?
alles ist wert drüber zu berichten - kein Thema - aber müssen wir in der Hinsicht auf häufige Regenfälle/Starkregen nicht auch dafür sorgen, daß nicht all das Gift frei Haus sozusagen in die Umwelt gelangt -
was wenn bei Meeresspiegelanstieg z. B. nur der Hafen in Rotterdam versinkt?
aber ich komme vom Thema ab - tschulligung
wen juckt schon das Leben inne Nordsee wenn teuer Hab und Gut weg ist nach Wässer

in meinen kurzfristigen Denkmomenten ist oft: alle Häfen der Welt mit all den chemie, öl, sprit, atomkraftwerke etc müssen vorkehrungen schaffen - sonst nutzt eh alles nix
ich persönlich habe aufgegeben, die Welt zu groß und mannigfaltig - kein gemeinsamer Nenner findbar - nicht mal die schlauen im Hirn - nur ein Tag Dokus schauen mit wat so abgeht inne Welt - also auf der Erde zeigt einen klitzekleines Ausmaß

kg01 oder so
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Re: Klimawandel in Gelsenkirchen

Beitrag von kg01 oder so »

kicher - erste Selbsthilfe - und dann? wenn sich zu viele auf einmal retten müssen?
sitting in the same boat ist dann keine Option mehr

is schon schräg zu bemerken - also für mich - daß wir echt am Abgrund stehen und das genau in dieser klitzekleinen kaum messbaren Zeit wo ich hier tippseln kann
und keiner wird nen T Shirt tragen mit: Ich war dabei
statt echte Hilfe lieber Geld machen mit Fußball z.B.
oder dämliche Kriege, die Geld bringen aber noch mehr zerstören für unser aller überleben

wir diskutieren über Böllververbote, aber kaum jemand sah Vögel inmitten der Knallerei mit Panik und es gibt noch immer Japan in D'dorf mitten in der Brutsaison - Geld machen

vllt lasse ich den Strom an

romeospider
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Re: Klimawandel in Gelsenkirchen

Beitrag von romeospider »

kg01 oder so hat geschrieben:
03.06.2024, 18:00
kicher - erste Selbsthilfe - und dann? wenn sich zu viele auf einmal retten müssen?
Du hast es nicht verstanden!

Daher bleibt wohl nur der Strom und die höchstmögliche Geschwindigkeit.
Wer lobt ist mächtig. Wer gelobt wird ist schwach. Wer gelobt werden möchte ist ein Sklave.

kg01 oder so
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Re: Klimawandel in Gelsenkirchen

Beitrag von kg01 oder so »

was habe ich nicht verstanden?
wer schreibt hier? Du oder eine Frage nach einer Antwort?

romeospider
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Re: Klimawandel in Gelsenkirchen

Beitrag von romeospider »

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