Klimawandel in Gelsenkirchen

Auswirkungen der Natur auf Gelsenkirchen und seine Einwohner

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Pedder vonne Emscher
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Klimawandel in Gelsenkirchen

Beitrag von Pedder vonne Emscher »

Laut WDR-Wetterstudio hat die Mess-Station in Gelsenkirchen-Buer im Jahr 2023 einen neuen Niederschlagsrekord aufgestellt. Der alte Rekord lag im Jahr 2007 bei 1111 Liter/Jahr. Im Jahr 2023 erhöhte sich dieser Wert um mehr als 314 Liter/Jahr pro qm auf 1425/Liter pro qm. Diese Steigerung ist schon außergewöhnlich.
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Doppelgänger
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Re: Klimawandel in Gelsenkirchen

Beitrag von Doppelgänger »

Es hieß übrigens gebütsmühlenartig seit monaten "es müsste jetzt wirklich mal wochen...nein, monatelang durchregnen, damit die Böden endlich wieder ordentlich bis in die Tiefe durchfeuchtet werden und sich das Grundwasser erholt". Kaum passiert dies, wird wieder allenthalben gemeckert.

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Pedder vonne Emscher
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Re: Klimawandel in Gelsenkirchen

Beitrag von Pedder vonne Emscher »

Ich interpretiere diese Rekord-Regenmengen so, dass mit unserem Klima was nicht stimmt. Das ist kein Meckern.
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rumbalotte
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Re: Klimawandel in Gelsenkirchen

Beitrag von rumbalotte »

Pedder vonne Emscher hat geschrieben:
03.01.2024, 08:55
Ich interpretiere diese Rekord-Regenmengen so, dass mit unserem Klima was nicht stimmt. Das ist kein Meckern.
Mit unverblendetem Denken ist deine Interpretation, gerade über die Zeit gesehen, die wohl einzig richtige.

Peter
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Heinz O.
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Re: Klimawandel in Gelsenkirchen

Beitrag von Heinz O. »

Doppelgänger hat geschrieben:
03.01.2024, 01:33
Es hieß übrigens gebütsmühlenartig seit monaten "es müsste jetzt wirklich mal wochen...nein, monatelang durchregnen, damit die Böden endlich wieder ordentlich bis in die Tiefe durchfeuchtet werden und sich das Grundwasser erholt". Kaum passiert dies, wird wieder allenthalben gemeckert.
Das stimmt wohl, aber Fakt ist, dass wir den Klimawandel bereits vor der Tür haben.
Das die Sommer zu heiß und trocken sind und dafür die Winter zu warm und zu nass, sind die unübersehbaren Folgen.
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Mechtenbergkraxler
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Re: Klimawandel in Gelsenkirchen

Beitrag von Mechtenbergkraxler »

Ich kenne mich in der politischen Welt nicht so richtig aus, aber ich habe gehört, es soll eine Partei geben, die sagt, das mit dem Klimawandel ist alles Quatsch und von der Regenschirmindustrie erfunden. Wenn man die wählt, wird das Wetter wieder ganz normal. Ich habe auch gehört, wenn man die wählt, erhält man jeden Wunsch erfüllt: Mehr Lohn, weniger Steuern, pünktliche Züge, in Ordnunge Straßen, im Laden alles billiger, Kinder lernen wieder Gedichte in der Schule, alle Lehrstellen werden besetzt und Arbeitslose gehen freiwillig auf die Spargelfelder. Schöne neue Welt! Also ich finde das gut. Vor allem bei dem Sch ... Wetter kann ich deren Wähler voll verstehen.

MK
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architectus
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Re: Klimawandel in Gelsenkirchen

Beitrag von architectus »

Geringste CO2 Belastung aller Zeiten in diesem Land, wurde heute im WDR gemeldet ...von wem ..?..Denkfabrik Berlin lol...so etwa gibt es natürlich als Stiftung...gemeldet im Tagesspiegel...

""Die CO2-Emissionen in Deutschland sind im vergangenen Jahr stark zurückgegangen. Mit 673 Millionen Tonnen fiel der Ausstoß um 46 Prozent niedriger aus als im Referenzjahr 1990, wie die Denkfabrik Agora Energiewende am Donnerstag mitteilte.

Das ist der niedrigste Stand seit den 1950er Jahren, 73 Millionen Tonnen weniger als 2022 und auch deutlich weniger als das Jahresziel für 2023 von 722 Millionen Tonnen, das sich aus dem Klimaschutzgesetz ergibt."
"

Der Grund, die Wirtschaft lässt nach :o ...gerade noch von guter Stimmung und Erholung gehört...warum schreibe ich so etwas, weil man dran bleiben kann an den unterschiedlichsten Meldungen aus dem Netz hole ich jede mir genehme Interpretation oder gar "Aussage" wie die von der Denkfabkrik, toller Einfall, warum nicht Kompetenzcenter oder Leistungszentrum...willkommen in einer Welt der Sprachverwirrung und des Begriffmissbrauchs..ich habe offen gestanden die Nase voll davon :mrgreen: :wink:

Was das Wetter angeht, klar hat sich was verändert, wer will das denn leugnen allein die Ursache zu belegen, sehe ich mich nicht in der Lage, wer kann das denn schon ?

Immerhin betrübt mich die Regenmenge nicht und das betrifft jetzt nur mich, ich will die damit verbundenen Probleme nicht kleinreden.

In meinem Obstgarten stehen 27 Obstbäume allesamt robuste alte Sorten und dennoch muss ich, obwohl sie einige Jahrzehnte alt sind in den letzten Jahren wässern, war früher nie der Fall.

Erstmals habe ich erlebt, dass trotzdem ein Baum vertrocknet ist, hatte ich bislang noch nicht und zumindest für die Pflanzen ist der Dauerregen garantiert ein Vorteil, für mich ein Ausgleich , den die Natur schafft und das wird allen Flach-oder Tiefwurzlern so gehen...

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Minchen
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Re: Klimawandel in Gelsenkirchen

Beitrag von Minchen »

Doppelgänger hat geschrieben:
03.01.2024, 01:33
Es hieß übrigens gebütsmühlenartig seit monaten "es müsste jetzt wirklich mal wochen...nein, monatelang durchregnen, damit die Böden endlich wieder ordentlich bis in die Tiefe durchfeuchtet werden und sich das Grundwasser erholt". Kaum passiert dies, wird wieder allenthalben gemeckert.
Und trotzdem, lieber Doppelgänger, wird es so sein, dass nach drei trockenen Tagen im April die Tagesschau über die schreckliche Dürre berichten wird und die dramatisch erhöhte Waldbrandgefahr.
Kassandra war doch eine furchtbare Populistin.

Das ist die Seuche unserer Zeit: Verrückte führen Blinde.
(Shakespeare, König Lear)

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Minchen
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Re: Klimawandel in Gelsenkirchen

Beitrag von Minchen »

Heinz O. hat geschrieben:
03.01.2024, 16:15
Doppelgänger hat geschrieben:
03.01.2024, 01:33
Es hieß übrigens gebütsmühlenartig seit monaten "es müsste jetzt wirklich mal wochen...nein, monatelang durchregnen, damit die Böden endlich wieder ordentlich bis in die Tiefe durchfeuchtet werden und sich das Grundwasser erholt". Kaum passiert dies, wird wieder allenthalben gemeckert.
Das stimmt wohl, aber Fakt ist, dass wir den Klimawandel bereits vor der Tür haben.
Das die Sommer zu heiß und trocken sind und dafür die Winter zu warm und zu nass, sind die unübersehbaren Folgen.
Nun, dass die Sommer zu heiß und zu trocken sind, gefällt mir auch nicht besonders (wobei die Sommer 2021 und 2023 in dieser Hinsicht ausgefallen sind, was mich aber nicht gestört hat, denn ich habe meinen Garten lieber grün und voller Farne), aber gegen einen "zu warmen" Winter kann doch niemand ernsthaft etwas haben? Früher nannte man das übrigens "milder" Winter, nicht "zu warm". Viele Vorteile, weniger Heizkosten, weniger kältebedingte Tote und Kranke, weniger Glatteisunfälle etc. pp.

Aber tatsächlich ist es doch bestimmt sinnvoller festzustellen, wie die Stadt Gelsenkirchen in Sachen Klimawandel aufgestellt ist. Ich denke, ganz gut. Immerhin zählen wir zu den grünsten Städten Deutschlands, das bedeutet viele schattenspendende Bäume. Emscher- und sonstige Deiche halten auch, bisher zumindest. Toi toi toi.
Kassandra war doch eine furchtbare Populistin.

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romeospider
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Re: Klimawandel in Gelsenkirchen

Beitrag von romeospider »

Beim Klima eng zu denken,
ist sicherlich kein Lokalpatriotismus,
schon eher Anachronismus.


Es scheint so:

Bei vielen überdauert die Erdgeschichte wohl nicht die eigene Lebensgeschichte!
Zuletzt geändert von romeospider am 04.01.2024, 13:29, insgesamt 1-mal geändert.
Wer lobt ist mächtig. Wer gelobt wird ist schwach. Wer gelobt werden möchte ist ein Sklave.

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awg
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Re: Klimawandel in Gelsenkirchen

Beitrag von awg »

Solange China (32,9%), die USA (12,6%) und Indien (7%) der CO²-Emissionen verursachen können wir uns auf den Kopf stellen und mit den Füssen wackeln - wir beeinflussen da garnichts, mit unseren 1,7% - Anteil. Die Zahlen stammen aus dem gleichen Agora-Bericht. Dazu kommt noch, dass die sogenannten Schwellenländer einen erheblichen Anstieg ihrer CO²-Emissionen verzeichnen.
Carpe Diem - nutze (lebe) den Tag .... und liebe das Leben
sage was Du denkst, tue was Du sagst, stehe zu dem was Du getan hast

Doppelgänger
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Re: Klimawandel in Gelsenkirchen

Beitrag von Doppelgänger »

"Aber wenn wir noch 2 Verbote und eine Klimasteuer einführen, können wir doch als moralisches Vorbild für die Welt dienen" 🤡🤡

romeospider
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Re: Klimawandel in Gelsenkirchen

Beitrag von romeospider »

... mit anderen Worten:

Wenn die Russen alle Hurkatoren sind, dann können wir es auch bleiben.
Wer lobt ist mächtig. Wer gelobt wird ist schwach. Wer gelobt werden möchte ist ein Sklave.

Doppelgänger
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Re: Klimawandel in Gelsenkirchen

Beitrag von Doppelgänger »

Mit anderen Worten: Wir vernichten für einen einsamen Kampf an der Klima-Speerspitze Wachstum und Vermögen. Aber fühlen uns toll bei - zumindest die, die es sich leisten können.

Und der statistische Effekt wird anderswo überkompensiert.

romeospider
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Re: Klimawandel in Gelsenkirchen

Beitrag von romeospider »

Pisa ist wohl überall.
Wer lobt ist mächtig. Wer gelobt wird ist schwach. Wer gelobt werden möchte ist ein Sklave.

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