Gelsenkirchener Blätter

Tageszeitungen und regelmäßig erscheinende Zeitschriften aus und für Gelsenkirchen

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Karlheinz Rabas
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Gelsenkirchener Blätter

Beitrag von Karlheinz Rabas »

Weiß jemand, von wann bis wann die Gelsenkirchener Blätter erschienen sind ?

Karlheinz Rabas
Jeden Dienstag von 17.00 bis 19.00 Uhr sind
Besucher bei uns im Stadtteilarchiv Rotthausen, Mozartstraße 9, herzlich willkommen 10.000 Fotos zu Rotthausen und mehr

Sandberg
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Beitrag von Sandberg »

Hier habe ich etwas gefunden.

http://74.125.77.132/search?q=cache:pvb ... =firefox-a


Seit 1950 wurden im Laufe der Jahre die aus der unscheinbaren "Gelsenkirchener
Wochenschau" entwickelten "Gelsenkirchener Blätter" zu einer Halbmonatsschrift, die weit über die
ursprüngliche Zielsetzung (Terminankündigungen und kleine Stadtchronik) hinauswuchs zu einem
Kompendium des Zeitgeschehens in Gelsenkirchen. Bis 1984 wurden sie zusammen mit dem
Stadtamt für Wirtschaftsförderung und Presse herausgegeben

Gruß
Dirk

pito
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Beitrag von pito »

Tja, wenn's sowas heute noch gäbe. Genau wie die Stadtfilme. Und die jährlichen Verwaltungsberichte. Aber ach, das Geld. :?

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Neustädter
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Beitrag von Neustädter »

pito hat geschrieben:Tja, wenn's sowas heute noch gäbe. Genau wie die Stadtfilme. Und die jährlichen Verwaltungsberichte. Aber ach, das Geld. :?
Die Stadtfilme sind herrlich, ich habe mir alle vom Beginn bis Mitte der 70'iger Jahre angesehen. Sie spiegeln die Stimmung der damaligen Zeit wider, ihre Erstaufführung im Apollo-Kino war für uns immer ein fester Termin.

Aber was wollte man den heute zeigen? Früher ging es um Straßenneubauten, Bauvorhaben, Eröffnungen von Schulen, Kindergärten, Kirchen. Auch die jährlichen Großereignisse (1. Mai, Sommerfest, Großrennen auf Galopp- und Trabrennbahn) wurden gezeigt.

Was will man heute zeigen? Daß seit Jahren baufällig dastehende H-S-H? Die Schließung von Kirchen, die Leerstände in den Einkaufsstraßen?

Am Geld kann es ja nicht liegen. Dafür reicht ein Studium auf dieser Webseite, um festzustellen, wofür überall Geld vorhanden ist. Vielleicht hat man erkannt, daß man nichts mehr "zu verkaufen" hat und deswegen die Stadtfilme eingestellt.

Neustädter

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bostonman
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Beitrag von bostonman »

Sandberg hat es oben schon richtig geschrieben.
1948/49/50 als "Gelsenkirchener Wochenschau" erschienen,wurde 1950 der Name in"Gelsenkirchener Blätter"geändert.
Auf dem Foto mal Titelblätter aus den Jahren 1951 ,1961,1971 und der mir z. Z. letzten vorliegenden Ausgabe 17/84,soll aber nicht heißen, daß dies das letzte Heft war.Die Nr. der letzten Ausgabe weiß ich nicht.
Bild

Wolf
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Beitrag von Wolf »

Letzte Ausgabe:Bild
Die Redaktion schrieb in Ihrem Abschiedsbeitrag u.a. :
Einstimmig hat am 7.Dezember der Haupt- und Finanzausschuß beschlossen, mit Ablauf des Jahres 1984 die Herausgabe der "Gelsenkirchener Blätter" einzustellen.
Oberbürgermeister Werner Kuhlmann faßte dies vor der Entscheidung des Haupt-und Finanzausschusses in dem Satz zusammen: "Die Gelsenkirchener Blätter sind flüssig, nämlich überflüssig."

Heinz
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Beitrag von Heinz »

Neustädter hat geschrieben:Was will man heute zeigen? Daß seit Jahren baufällig dastehende H-S-H? Die Schließung von Kirchen, die Leerstände in den Einkaufsstraßen?
Den Umbau der Stadt, z.B. Projekte begleiten, die die Stadt altersgerecht gestalten. Das kann der Abriss ganzer Viertel sein, die Sanierung entsprechend der Abwanderung. Das können Begleitungen von Ehrenämtlern und ihren Projekten sein. Das kann auch bedeuten, dass man die Menschen porträtiert. Man kann die Armutsbekämpfung festhalten usw. Da wäre unendlich vieles möglich, wenn man nur aus den alten Denkmustern ausbrechen würde.
Oberbürgermeister Werner Kuhlmann faßte dies vor der Entscheidung des Haupt-und Finanzausschusses in dem Satz zusammen: "Die Gelsenkirchener Blätter sind flüssig, nämlich überflüssig."
Ich glaube unbesehen, das er das gesagt hat. 8)

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brucki
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Beitrag von brucki »

Heinz hat geschrieben:
Neustädter hat geschrieben:Was will man heute zeigen? Daß seit Jahren baufällig dastehende H-S-H? Die Schließung von Kirchen, die Leerstände in den Einkaufsstraßen?
Den Umbau der Stadt, z.B. Projekte begleiten, die die Stadt altersgerecht gestalten. Das kann der Abriss ganzer Viertel sein, die Sanierung entsprechend der Abwanderung. Das können Begleitungen von Ehrenämtlern und ihren Projekten sein. Das kann auch bedeuten, dass man die Menschen porträtiert. Man kann die Armutsbekämpfung festhalten usw. Da wäre unendlich vieles möglich, wenn man nur aus den alten Denkmustern ausbrechen würde.
Die Aufarbeitung all dieser Themen wird doch heute bereits durch die Gelsenkirchener Geschichten erledigt! :perlweiss:

pito
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Beitrag von pito »

brucki hat geschrieben:Die Aufarbeitung all dieser Themen wird doch heute bereits durch die Gelsenkirchener Geschichten erledigt! :perlweiss:
Es ist nicht dasselbe, ob Bürger in privaten Räumen über ihre Stadt sprechen, oder ob eine Stadt sich offiziell präsentiert und vielleicht selber eine Gesprächsplattform anbietet. Beides müsste es nebeneinander geben.

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Jungchen
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Beitrag von Jungchen »

Ich habe noch ein Deckblatt von 1961
Es zeigt ein Foto der Künstler, aus der Künstlersiedlung Halfmannshof.

Am Stammtisch im Glückauf-Keller

Bild
Allzeit fröhlich ist gefährlich
Allzeit traurig ist beschwerlich,
Allzeit glücklich ist betrüglich,
Eins ums andre ist vergnüglich.

pito
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Beitrag von pito »

Jungchen hat geschrieben:... ein Foto der Künstler, aus der Künstlersiedlung Halfmannshof.
Siehe dazu: http://www.gelsenkirchener-geschichten. ... 2835#42835

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Redaktion-GG
Redaktion-GG
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Beitrag von Redaktion-GG »

übertragen aus: http://www.gelsenkirchener-geschichten. ... 172#362172
brucki hat geschrieben:Anlässlich des aktuellen Unfalltodes von Rolf Gildenast fiel mir untenstehender Artikel in den Gelsenkirchener Blättern von August 1984 auf, in dem vom Unfalltod von Otto Sproll berichtet wird.

Bild

Sind uns weitere Unfalltote Gelsenkirchener Prominente bekannt?

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Heinz H.
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Gelsenkirchener Blätter digital

Beitrag von Heinz H. »

Die Gelsenkirchener Wochenschau von 1948-1951 sowie die Gelsenkirchener Blätter von 1952-1969 findet man im digitalen Lesesaal des ISG. :winken:

https://digitaler-lesesaal-isg.gelsenki ... m=1&thes=1
"Gelsenkirchen kann wirklich froh sein, dass es Buer hat."
Dr. Peter Paziorek

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Bretterbude
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Re: Gelsenkirchener Blätter

Beitrag von Bretterbude »

Danke für den super Tipp, Micha. Aber leider finde ich die beiden ersten Jahrgänge der Gelsenkirchener Wochenschau nicht, also 1948 und 1949. Wobei gerade diese Jahrgänge höchst interessant wären.

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Heinz O.
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Re: Gelsenkirchener Blätter

Beitrag von Heinz O. »

Ich habe zwar nicht den Tip gegeben, beantworte deine Frage aber trotzdem gerne. Die Gelsenkirchener Wochenschau 48 + 49 sind in einem Band (GB 1) erschienen.
Die sind auch digitalisiert und sind auch im Digitalen Lesesaal veröffentlicht.

https://digitaler-lesesaal-isg.gelsenki ... ochenschau

Es scheint aber ein technisches Problem dort zu geben, man kann sie , zu mindest zur Zeit, nicht öffnen. :shock:
Gegen Hass, Hetze und AfD
überalteter Sittenwächter

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