Nordsternpark

Öffentliche Grünanlagen, Parks und Gärten der Stadt zum genießen und spielen

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Verwaltung
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Der Nordsternpark

Beitrag von Verwaltung »

Eine Seite des Referates für Wirtschaftsförderung der Stadt Gelsenkirchen über den Nordsternpark mit einem Auszug aus dem Hörbuch über die Route der Industriekultur:

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Frage vonne Verwaltung: sollen wir einen Strang Nordsternpark öffnen, es unter "Buga" führen oder unter "Zeche Nordstern"?

horstemscher
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Historische Rundgänge Nordsternpark

Beitrag von horstemscher »

Geschichtsforum Nordsternpark lässt Zechengeschichte lebendig werden

Das Geschichtsforum Nordsternpark, imSeptember 2004 gegründet, hat sich zur Aufgabe gemacht, den Nordsternpark zum Marktplatz der Geschichte zu machen. Dort Geschichte wie auf einen Marktplatz feilbieten und reden, wo Geschichte geschrieben wurde und zwar von Menschen und für Menschen, die ein Teil der Geschichte sind, die Geschichte mitgeschrieben haben.
Neben Lesungen im Bergbaustollen (Nächste Lesung 21.9.07 über Richert Limpert und Josef Büscher), Ausstellungen und Erinnerungsveranstaltungen finden zweimal im Jahr Historische Rundgänge mit Besichtigungen des vom Freundeskreis Nordstern betriebenen Bergbaustollenstatt.
Der nächste Historische Rundgang ist am19.5.07,Treffpunkt 15.00 Uhr an der Freitreppe zum Nordsternpark, Am Bugapark, in GE - Horst.
Die Veranstaltung ist wie alle Veranstaltungen des Geschichtsforum Nordsternpark kostenfrei zu besuchen.
Um einmal einen Vorgeschmakzuerhalten, sende ich Berichte über die Rundgänge durch den Park aus 2006.

Reinhold Adam alias Horst Emscher

Rekordbesuch beim Rundgang durch den Nordsternpark - Reinhold Adam begeistert - 83 Besucher strömen nach Horst
Reinhold Adam vom veranstaltenden Geschichtsforum Nordsternpark zog beim "Historischen Rundgang" durch den Nordsternpark alle Register. Mit seiner 30-jährigen Erfahrung als örtlicher Hobby-Historiker hatte er und seine mitstreitenden Initiatoren mit dieser großen Resonanz nicht gerechnet. 83 Geschichts-Interessierte strömten auf das ehemalige Zechengelände um an dem letzten Rundgang in diesem Jahr teilzunehmen. Sie kamen voll auf ihre Kosten, was vor allem auf die emotionalen Ausführungen von Adam zurück zu führen war. Durch sein Fachwissen und eigenen Erlebnissen ließ er vielen Besuchern Emotionen hoch kommen, die die Horster Geschichte lebendig werden ließ. Der jüngste Teilnehmer war 5 und der Älteste 85 Jahre alt -
Der Rundgang führte die Teilnehmer vom Eingang des Parks an den Nordstern-schächten, wo heute die THS beheimatet ist. Vorbei an der Pyramide zum abgebrannten Kühlturm und über die Brücke zur Blumenstrasse, wo sich ursprünglich die alte bewohnte Bergarbeitersiedlung befindet. Hier hörte man, dass Horst im 19. Jahrhundert die prozentual dicht besiedelte Gemeinde im Deutschen Reich war. 25 % der Bevölkerung bestand aus Bürgern die aus Polen stammten.

Weiter ging es durch den mit herbstlichen Farben und noch blühenden Rosen versehenen Park zum Emscherklärwerk. Dort angekommen, auf der gegenüberliegenden Seite, unter der Halde begraben, befand sich die erste Bergarbeitersiedlung in Horst. Die „Alte Kolonie", die 1870 erbaut und nach den 2. Weltkrieg nicht mehr aufgebaut wurde. Hier trugen einige Teilnehmer, viele davon kamen aus den südlichen Stadtteilen wie Rotthausen, Schalke, Bismarck, aber auch aus Essen - Karnap und Gladbeck - Brauck, mit eigene Begebenheiten aus der Kolonie und eigenen Erlebnissen zum gelingen des Rundgangs bei. Ergänzt wurden die geschichtlichen Rückblicke von Karl-Heinz Breil und Norbert Schäfer.

Im Stollen warteten den Besuchern eine Führung durch Wilhelm Weiß und Ernst - Peter Bechtloff. Leider, konnte sie, aufgrund des Andrangs nicht wie gewohnt die Besichtigung des Bergbaustollens mit der Gruppe durchführen. Aber dennoch konnten sie individuelle Erläuterungen vornehmen und durch kleine Geschichten und Dönekes von der ehemals nördlichsten Schachtanlage im Ruhrgebiet zur historischen Geschichte Horst beitragen. Im dicht gefüllten Bergbaustollen endete der Rundgang mit einem gemütlichen Beisammensein bei Wurst, Bier, Wasser und Bergmannsmusik. Jahresausklang der Horster Geschichts -und Bergbaufreunde.
Reinhold Adam war dann auch hoch erfreut, dass das Ziel des Geschichtsforums, den Nordsternpark zum "Marktplatz der Geschichte" zu machen, einen großen Schritt näher gekommen ist. Er merkte an, dass die Besucher auch im nächsten Jahr die kulturellen Veranstaltungen des Geschichtsforums kostenfrei besuchen können. Diese werden dann auch als Ankündigung im nächsten Jahr im Reiseführer für das westliche Ruhrgebiet veröffentlicht. Somit soll der Nordsternpark und deren Aktivitäten weit über die Mauern Gelsenkirchens hinaus bekannt gemacht werden.
Bezirksvorsteher Joachim Gill fand auch nur lobende Worte für die Macher vom Geschichtsforum, Geschichtskreis Horst und Freundeskreis Nordstern, die er als aktivste kulturelle Vereinigung im Bezirk bezeichnete und einen großen Werbeträger für den Stadtteil Gelsenkirchen-Horst.


vdh/10.06 karnap.info



Zum ersten Historische Spaziergang in diesem Jahr hatte das „Geschichtsforum Nordsternpark“ am Samstag, 06.05.2006 auf das ehemalige Horster Zechengelände eingeladen und wieder konnten sich die Bergbaufreunde um Reinhold Adam und Willi Weiß über einen großen Zuspruch Geschichtsintressierter erfreuen: Er begrüßte etwa 45 Anwesende mit dem Bergmannsgruß Glückauf. Erst vor acht Tage strömten 60 Zuhörer zur Lesung im Grubenlampenlicht in den Bergbaustollen (Wir berichteten).

Beim zweieinhalbstündigen Rundgang und Stollenbesichtigung gab es neben Historischen auch manche Dönekes aus der Nordsternchronik zu hören.
Wie über die erste Schachtteufung des Steiger Petri 1857, der dieses Unterfangen nach etwa 10m einstellen musste, da der Schacht schief geteuft war. Die Bergbehörde fand in ihm schnell den Schuldigen, denn er war nach ihrer Meinung:Bergmännisch unerfahren und dem Trunke völlig ergeben.“ Neben der Zeit um die Förderaufnahme der Zeche Nordstern im Jahre 1868, die Zuwanderung aus den Ostgebieten und Ausland, nebst Bergmannswohnungsbau, die Horst zur dicht besiedelten Gemeinde im Deutschen Reich werden ließ und zum „Schmelztiegel der Nationen“, war auch die BUGA 1997 und die heutige Nutzung als Landschafts-, Gewerbe – und Wohngebiet, sowie Naherholungsgebiet ein Thema. Dazu wurden die vielen Symbole im Nordsternpark entschlüsselt, wie die Schächte als Zeichen der eigenen Identität sowie die Halde, die die im zweiten Weltkrieg zerstörte Kolonie von Nordstern begraben hat; hier wurden auch Träume und Hoffnungen der Zugewanderten zerstört und mit begraben. Die Wasserzuflüsse im Eingangsbereich und vor der THS Zentrale - sie sollen an der Emscherniederung erinnern, da die Emscher und ihre viele Arme Horst umschlangen,
die Pyramide (Symbol der vielen tausend unbekannten Nordsternbelegschaft, von denen viele auf der Jagd nach dem schwarzen Gold ihr Leben ließen), die zu Zügen geschnittene Bäume am Kohlenmischturm oder die vielen Stegen und Brücken, die Adam auch als Zeichen des Aufbruchs zu neuen Ufern deutete.
In vielen Bereichen prallen Vergangenheit und Zukunft aufeinander (Auf dem Weg zur blauen Emscher), was den Rundgangbesuchern plastisch vermittelt wurde. Daneben wurden durch die Begleiter K.-H. Breil, Norbert Schäfer und Friedhelm Schwickert eigene Erlebnisse, Erfahrungen oder Erinnerungen mit eingebracht und kleine „Dönekes“ zum Besten gegeben, sowie das vorgetragene mit Fotos und Bildern untermalt. Am Bergbaustollen, Willi Weiß und Ernst-Peter Bechtloff, die die Bergarbeit und den Bergbau näher brachten.

Gez. Reinhold Adam



vdh.2006 karnap.info

GELSENZENTRUM
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Re: Der Nordsternpark

Beitrag von GELSENZENTRUM »


Frage vonne Verwaltung: sollen wir einen Strang Nordsternpark öffnen, es unter "Buga" führen oder unter "Zeche Nordstern"?
Ich plädiere für "Zeche Nordstern".

GELSENZENTRUM
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Fotostrecke Nordsternpark

Beitrag von GELSENZENTRUM »

"Herbstliche Impressionen" aus dem Nordsternpark - eine Fotostrecke:

http://unser-gelsenkirchen.de/


Der Nordstern-Park in Gelsenkirchen-Horst

Die Zeche Nordstern trennte die Stadteile Horst und Heßler bis zu Ihrer Stilllegung im Jahre 1993. Nach der Grundsanierung der Brache wurde hier ein Landschaftspark angelegt, der durch die Ausrichtung der BuGa 1997 noch an Attraktivität gewann.
Zum ersten Male fand eine Bundesgartenschau auf einem ehemaligen Zechengelände statt. Sein besonderes Flair erhält der Park durch die Einbeziehung alter Zechengebäude als Industriedenkmäler. Zum Wahrzeichen des Parks hat sich die 36 Meter hohe Hängebrücke entwickelt, die auf 80 Meter Breite den Rhein-Herne-Kanal überspannt. Die Attraktionen in und um den Park ziehen ganzjährig Besucher aus der gesamten Region an:
Der liebevoll angelegte Besucherstollen, die 18 Meter hohe Kletterwand des Alpenvereins, das Kinderland mit dem großen Wasserspielplatz, der Deutschland-Express, eine der größten Modellbahnanlagen der Welt, die Graffiti-Wand, an der sich Sprayer austoben können, der Fahrgastschiffsanleger, von dem Touren zum Schiffshebewerk Henrichenburg oder zum Centro Oberhausen gemacht werden können. Das direkt am Kanal gelegene Amphitheater gehört ebenso dazu wie das Motorrad-Museum mit seinem Teilemarkt. Im alten Magazin der Zeche Nordstern hat sich die Nordstern-Gastronomie etabliert, in der auch Ausstellungen stattfinden. Der Nordsternpark ist Ankerpunkt der Route Industriekultur und einer der Hauptspielorte im Rahmen der ExtraSchicht.

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Nordsternpark

Beitrag von GELSENZENTRUM »

Der Sommer 2007 - fand am Sonntag statt...Bild

da kommen sogar die scheuen Nordsternhühner aus ihren Verstecken!
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horster
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Kinderland im Nordsternpark

Beitrag von horster »

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Die Initiative „Rettet das Kinderland“ setzt sich dafür ein, dass das Kinderland in der bisherigen Form weitergeführt wird und kein Trägerwechsel durchgeführt wird.Sie bereitet ein Bürgerbegehren vor,dass mit etwa 8000 Unterschriften gestützt werdn muß.

Nach Ansicht der Initiative würde der Trägerwechsel, wodurch die Stadt mindestens 40 0000 € Unkosten im Jahr einsparen würde, einer Kommerzialisierung gleich kommen, da der Neue Träger sicherlich kein „Samariter“ sein wird und die von der Stadt aufgebürdeten Unkosten aus betriebswirtschaftlichen Gründen wieder einfahren muss, was eben nur über Einsparungen, oder das verlangen von Eintrittsgelder in einem um das Kinderland eingezäunten Bereich auszugleichen ist. Diese in der Öffentlichkeit diskutierten Variante würde nach Meinung der Initiative die Nutzungsbestimmungen des Geländes nach der Bundesgartenschau 1997 widersprechen, da es eine Voraussetzung war, dass der Park der Öffentlichkeit zugänglich bleibt, wofür auch Fördergelder flossen.
Initiator Reinhold Adam, Ex Betriebsratsvorsitzender der Zeche Nordstern, der bereits eine Beschwerde gem. § 24 der Gemeindeordnung gegen den Trägerwechsel eingereicht hatte, die im Jugendhilfeausschuss abgewiesen wurde, hat nach eigenen bekunden aus der Bevölkerung so viel Zustimmung erhalten, dass er sich entschloss, dass Bürgerbegehren beim Oberbürgermeister Baranowski zunächst formlos mit dem Ziel zu beantragen, dass das Kinderland in der bisherigen Form weitergeführt wird. Adam: „Es haben sich spontan, über alle gesellschaftliche Schichten und parteipolitischen Grenzen hinweg über fünfzig Bürger dieser Initiative angeschlossen, die in den Nächsten Wochen im Stadtgebiet mit Infoständen die Bevölkerung über die negativen Folgen des Trägerwechsels aufklären wird und die benötigten über 8000 Unterschriften sammeln werden“. Daneben werden über weitere Maßnahmen, wie etwa Demos oder Autocorsos nachgedacht, worüber nach der entscheidenden Sitzung des Jugendhilfeausschuss am kommenden Donnerstag nachgedacht wird. In diesem Zusammenhang verweist die Initiative darauf, dass die Stadt für die Sanierung der Horster Gelsenbergstrasse leicht 200 000 € locker macht, die im Grunde eine Werksstraße von BP ist, wogegen Gelder für das Kinderland im Nordsternpark eingespart werden sollen, dessen Gelände sich im Besitz von BP befindet ; wenn BP ihrer sozialen Verpflichtung nach käme, könnte mit den eingesparten Gelder das Kinderland 5 Jahre in der jetzigen Form weiterbetrieben werden.
Das Kinderland wäre somit weiterhin für alle Kinder, Schulen und Kindergärten zugänglich, denn beim möglichen neuen Träger wären die angekündigten qualifizierten pädagogischen Angebote wie „betreutes Reiten“ oder ein „Sinnesparcours „ zwischen den Einrichtungen ein Angebot für Kinder betuchter Eltern und der beabsichtigte Zaun um das Kinderland würde den Geist des Nordsternpark widersprechen.

Reinhold Adam

horster
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KINDERLAND NORDSTERNPARK

Beitrag von horster »

KINDERLAND
Chance der Wiedergutmachung
Freitag, 9. November 2007 waz LESERBRIEF

Da soll eine öffentlich gewidmete Straße (Gelsenbergstraße), die im Grunde eine Werkstraße von BP ist, mit Steuergeldern saniert werden (Kosten 200 000 €), während die Stadt das Kinderland im Nordsternpark, dessen Gelände BP gehört, mit einem neuen Träger beglücken möchte, um 40 000 € Kosten im Jahr einzusparen und auf diesem Weg für viele Kinder das Kinderland wieder als „verbotenes Land" zu deklarieren - was das Nordsterngelände vor der Bundesgartenschau 1997 war: Nur Priviligierte hatten Zutritt.
Die hochqualifizierten pädagogischen Angebote - wie betreutes Reiten - wäre für viele Familien unfinanzierbar, auch würde der geplante Zaun um das Kinderland zu einer Zweiklassengesellschaft führen. Mit der Einsparung der Kosten der Sanierung der BP Werkstrasse aus Steuergeldern könnte die Stadt fünf Jahre das Kinderland in der bisherigen Form weiterführen und diese beliebte, auch als Naherholungsgebiet genutze Fläche allen Kindern zugänglich erhalten.

Apropo Steuerzahler: Mir klingt es noch in den Ohren, wie die Stadt wehmütig klagte, dass BP viele Millionen (30 Mio €oder DM) an Steuergeldern an Gelsenkirchen vorbeifließen lässt. Hier hätte BP eine Chance der moralischen Widergutmachung, indem sie die eingesparten Gelder zweckgebunden in das Kinderland fließen lässt, so die Finanzierung des sich auf ihren Gelände befindliches Kinderland mitträgt und ihrer sozia-
len Verpflichtung nachkommt. Denn es ist nicht einsehbar, dass die Belastungen von BP die Gelsenkirchener tragen, aber die Steuern anderen Städten zufließen, wenn denn BP überhaupt Steuern zahlt. Reinhold Adam

Reinhold Adam

PS:Wenn ich Artikel für Beiträge verfasse,die nicht auf der ersten Seite sind, muß ich mich immer als Gast (Horster) anmelden. Was mach ichfalsch?

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Rettet das Kinderland

Beitrag von GELSENZENTRUM »

Das Bürgerbegehren "Rettet das Kinderland" hat einen eigenen Themenstrang bekommen, neue Beiträge zum Thema Kinderland/ Bürgerbegehren bitte dort posten.

http://www.gelsenkirchener-geschichten. ... php?t=2948

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Detlef Aghte
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an Emscher und Kanal

Beitrag von Detlef Aghte »

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Da kommen die abwässer aus Heßler,nehm ich mal an
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Ein UBoot in der Emscher ?
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kaum am Kanal kommt ne Wasserschlange
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unheimlich schnell,weil ganz leer
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ein Dorado für Hundefreunde " Die wollen nur spiiielen
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Wer durch des Argwohns Brille schaut,
sieht Raupen selbst im Sauerkraut
W. Busch

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Detlef Aghte
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Beitrag von Detlef Aghte »

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Fischerstrasse,ein Blick in den Hinterhof hatte ich bisher noch nicht gesehen
detlef
Wer durch des Argwohns Brille schaut,
sieht Raupen selbst im Sauerkraut
W. Busch

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Kanal Gelsenkirchen-Horst

Beitrag von GELSENZENTRUM »

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Mamma, guck' ma - datt Schiff hattn' Loch....
(Kindermund auf der Nordstern-Brücke)

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Wir haben den Pütt gehaßt und geliebt

Beitrag von Horster »

Der Nordsternpark als Route der Industriekultur
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Am Eingangsbereich steht eine Tafel, da wird die Zeche als eine Kathedrale der Arbeit bezeichnet, so göttlich war der "Pütt" auch nicht, es war ein Ort des Plagens, des Schweißes und Tränen. Aber es war auch ein Ort, wo wir unsere Brötchen verdienten und mit der wir uns identifizierten. Heute sind die Nordsternschächte ein äusseres Zeichen unserer Identifikation. "Wir haben den Pütt gehaßt und geliebt", es war wie in einer Ehe,viele waren auch mit der Zeche verheiratet.
Glückauf
Reinhold Adam

horstemscher
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Beitrag von horstemscher »

Am 14.Oktober des Jahres gedachten Geschichtsforum Nordsternpark und Freundeskreis Nordstern der verunglückten Bergleute der Zeche Nordstern von 1937, die Nordsternkumpel schloßen bei der Ehrung alle mit ein, die in Ausübung ihres Berufes ums Leben kamen. Am Ehrenmal des Horster Friedhofes , den in ehrfurchtvoller Haltung knieenden Knappen, wurde ein Kranz niedergelegt und der Trompeter spielte das Lied vom guten Kameraden. Das ist auch ein Teil der Route der Industriekultur, die meist verschwiegen wird.
Reinhold Adam
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horstemscher
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Ehrung der Bergleute

Beitrag von horstemscher »

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horstemscher
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Beitrag von horstemscher »

Das Geschichtsforum Nordsternpark sieht den Park als Marktplatz der Geschichte, hier wird Kultur und Geschichte feilgeboten, für Menschen, die Geschichte mitgeschrieben haben. Hier einige Veranstaltungen von 2007:
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Über 10 000 Menschen erreichte Geschichtsforum und Freundeskreis Nordstern 2007,
alle Veranstaltungen sind kostenlos.
Reinhold Adam

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