Friedensforum Gelsenkirchen

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Benzin-Depot
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Friedensforum Gelsenkirchen

Beitrag von Benzin-Depot »

  • Friedensforum Gelsenkirchen
    _______________________

    http://www.friedensforum-gelsenkirchen.de/

    Das Friedensforum Gelsenkirchen ist ein überparteiliches Bündnis von Personen, die sich mit der kriegerischen "Bewältigung" von Problemen nicht abfinden können und die sich für eine friedliche Politik nach innen und außen einsetzen.

    Bild
    Friedensaktivist und Liedermacher Leo Kowald vom Friedensforum GE,
    am Infostand auf dem O-Ton Friedenston Festival 2011 im Stadtgarten.

    Das Friedensforum Gelsenkirchen versteht sich als die Anlaufstelle für Personen und Organisationen in Gelsenkirchen, die sich konsequent für den Frieden engagieren wollen.

    Es hat sich die Aufgabe gestellt :

    Aktionen insbesondere gegen den "Krieg gegen den Terror" in GE zu initiieren
    jedes Jahr den Gelsenkirchener Beitrag zum Ostermarsch Ruhr vorzubereiten
    jedes Jahr eine Veranstaltung zum Antikriegstag (1. September) durchzuführen.

    Quelle: Friedensforum-Gelsenkirchen
    http://www.friedensforum-gelsenkirchen.de/
„Die Menschen", sagte der Fuchs, „die haben Gewehre und schießen. Das ist sehr lästig.“
(Antoine de Saint-Exupéry / aus "Der kleine Prinz")

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zuzu
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Beitrag von zuzu »

Am Sonntag waren die Ostermarschierer im Stadtgarten. Der ehemalige Pfarrer der Lukas-Gemeinde in Hassel (heute pensioniert) hat eine Rede gehalten. Ich finde, sie sollte nicht nur den wenigen im Stadtgarten Anwesenden vorbehalten bleiben. Er hat sie uns zur Verfügung gestellt. Hier ist sie und danke dafür:
Dr. Rolf Heinrich

Leben statt Zerstörung
Ansprache auf dem Ostermarsch – 20. April 2014
Es ist nicht zufällig, dass seit über 50 Jahren Menschen heute am Ostersonntag aufstehen für Leben statt Zerstörung der Lebensgrundlagen.
Wir stehen hier für das Leben: So verschieden wir auch sind, was unser Alter, unser Geschlecht, unser Aussehen, unsere Kultur, Religion oder politische Überzeugung angeht, uns verbindet an diesem Ostermorgen die Sehnsucht und das Engagement für das Leben in einer friedlichen Welt „Frieden schaffen ohne Waffen“.
„Frieden schaffen ohne Waffen“ ist eine uralte Vision, ein Traum, eine Sehnsucht der Menschen. Wir wissen aus leidvoller Erfahrung, dass die Realität anders aussieht, aber ohne Visionen und Träume können Menschen nicht leben.
Ostern feiern Menschen, dass die Kräfte des Lebens stärker sind als die Mächte des Todes. Sie feiern ihre Hoffnung, dass das Leben stärker sein möge als Leiden und Unrecht.
Traditionell wird heute hier am Mahnmal für die Opfer von Krieg und Faschismus ein Kranz niedergelegt. Der Kranz ist Zeichen der Achtung und des Respekts vor den Opfern und zugleich ein Zeichen für das Leben und den Sieg des Lebens.
Die Opfer sind nicht vergessen, sie sind schmerzhaft gegenwärtig.
In Argentinien erinnern die Mütter der in der Militärdiktatur verschwundenen Töchter und Söhne jedes Jahr an ihre ermordeten Kinder, jeder Name wird vorgelesen und alle rufen „Presente“, er ist gegenwärtig, sie ist gegenwärtig.
Das Nicht-Vergessen der Opfer mahnt uns Lebende, das Leben als höchstes und schützenswertes Gut zu achten: Kein Mensch sollte auf den Wegen seines Lebens geopfert werden oder zum Opfer verführt werden. Weltweit aber werden Menschen nach wie vor zu Opfern: Sie werden geopfert aus politischen, wirtschaftlichen und religiösen Machtinteressen.

Daher brauchen wir Menschen, die Protestleute gegen den Tod und die Mächte des Todes sind und die aufstehen für das Leben.
Das Leben, das natürliche Leben des Menschen ist sein höchstes Gut. Der Erhalt des natürlichen Lebens ist die Voraussetzung aller anderen Güter. Deshalb können Werte wie Freiheit, Gerechtigkeit, Sicherheit niemals höheren Stellenwert haben als das Leben und der Schutz des Lebens.
Heute muss die Frage nach der Fortdauer des Lebens gestellt werden, des menschlichen und nicht-menschlichen Lebens und nach dem Überleben der Menschheit und der Biosphäre.
Leben statt Zerstörung bedeutet zu entdecken, dass jedes Leben mit anderem Leben in einem Netzwerk Leben verbunden ist: Leben entsteht und besteht aus Teilen und wechselseitiger Teilhabe.
Die verschiedenen Aspekte des Lebens Klima und Umwelt, Finanzen und Schulden, Krieg und Frieden sind gegenseitig voneinander abhängig. Wir können nicht länger separat mit ihnen umgehen, alles hängt mit allem zusammen.
Klimaerwärmung und Umweltzerstörung werden zu einer Frage von Leben und Tod. Der Klimawandel wird in den kommenden Jahrzehnten die Gefahr von Bürgerkriegen, Armut und Hungersnöten vergrößern. Es wird Kriege um Wasser und Nahrung geben und vom Klima erzwungene Migration. Klimawandel und ein nuklearer Holocaust könnten einen Großteil des Lebens und alle Aussichten auf einen gerechten Frieden zerstören.
So gehören die aktuellen Herausforderungen Rüstungsexporte, Flüchtlingsfrage, Klimakatastrophe, Armut und Hunger im Netzwerk Leben zusammen.

Gibt es eine Ursache der Zerstörung der Lebensgrundlagen?
Ökologische und soziale Krisen bedingen sich gegenseitig und haben eine gemeinsame Ursache und Wurzel: Die auf kurzfristigen Wachstum und Renditeziele ausgerichtete Wirtschaftsweise und ein konsum- und ressourcenintensiver Lebensstil.
Nicht nur wo geschossen wird, nicht nur wo es Tausende von Toten gibt, herrscht Krieg. Der Krieg wird mit und um Geld geführt.
Das Geld und die Steigerung des Gewinns werden zum Zweck aller Zwecke. „Es herrscht der Erde Gott, das Geld“ (Schiller) Der Glaube an die Macht des Geldes ist die einzige Religion, die noch nicht auf einen Atheisten gestoßen ist. Sichtbar zum Beispiel in der eklatanten Ungleichverteilung, wonach der Besitz der drei reichsten Menschen der Welt das Bruttosozialprodukt der 48 ärmsten Nationen der Welt übersteigt. Die Liebe zum Geld zerstört die Beziehungen der Menschen untereinander, indem Menschen ausgenutzt und ausgebeutet werden, anstatt solidarisch mit ihnen zu teilen.
Zu diesem fast allmächtigen System gehört es, dass es Opfer fordert, am Arbeitsplatz, in der Wohn- und Lebenswelt, in der Natur und in kriegerischen Auseinandersetzungen.
Die Macht des zinstragenden Kapitals schickt Menschen „zum Töten und Getötet werden auf die Jagd“ (Karl Barth), so wird Geld zu Blut und Blut zu Geld.
Ziel des Wirtschaftens ist dann nicht der Schutz des Lebens und der natürlichen Lebensgrundlagen, sondern die Steigerung von Macht und Einfluss und die Steigerung des Profits.
Deshalb ist Deutschland der drittgrößte Rüstungsexporteur der Welt, deshalb sind Militärausgaben in Deutschland und in Krisenregionen der Erde gestiegen, deshalb gibt es Auslandseinsätze der Bundeswehr, deshalb wird mehr militärischer Präsenz und Intervention im Ausland das Wort geredet, während die Kluft zwischen Armen und Reichen immer größer wird.

Aber: Es gibt keinen Frieden ohne soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit. Deshalb haben vor Tausenden von Jahren die Propheten bekannt: Frieden und Gerechtigkeit werden sich küssen.
Frieden ist immer Ausdruck und Zeugnis gerechter sozialer und wirtschaftlicher Verhältnisse und schließt Frieden mit der Erde, Frieden in der Wirtschaft und Frieden zwischen den Völkern ein.
Wahrer Fortschritt besteht dann nicht in der Anhäufung von Konsum- und Produktionsgütern, nicht in der Gewinnmaximierung eines Unternehmens, sondern in der Neuverteilung dessen, was die Erde hervorbringt, im Maß der gerechten und gleichmäßigen Verteilung des bestehenden Reichtums und im maßvollen Gebrauch der natürlichen und menschlichen Ressourcen. Gegen soziales Unrecht und Verelendung kann man nicht militärisch mit Waffen vorgehen, denn es gibt keinen Frieden ohne Gerechtigkeit und keine Gerechtigkeit ohne Frieden.

„Eine andere Welt ist nicht nur möglich. An stillen Tagen können wir sie bereits atmen hören“, sagt die indische Schriftstellerin Arundhati Roy.
Wir können die andere Welt atmen hören in den Menschen, die tagtäglich im Kleinen in ihrer unmittelbaren Lebenswelt zerstörerischen Prozessen, Hass und Gewalt widerstehen. Es gibt viel mehr Menschen, die sich für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen als öffentlich wahrgenommen wird.
Es gibt ein wachsendes Interesse an alternativen Lebensformen, an Modellen gemeinsamen Wirtschaftens und Lebens.
• Menschen engagieren sich in Selbsthilfebewegungen, in Konsum- und Verbrauchergenossenschaften, in Umweltinitiativen. Sie hinterfragen unsere Konsum- und Warenwelt und versuchen einen einfachen Lebensstil zu führen.
• Menschen versuchen Geld gerechter zu teilen in Gemeinschaftsbanken und Tauschringen.
• Menschen arbeiten über die Grenzen der Religionen und Konfessionen hinweg in interreligiösen Gemeinschaften für Leben statt Zerstörung. Sie nehmen Flüchtlinge auf und widersetzen sich der Fremdenfeindlichkeit.
• Es gibt Menschen, die ihr Geld nur bei Banken in ethisch reinen Anlagen investieren. Für sie sind alle Unternehmen Tabu, die mit Rüstung, Tierversuchen, Drogen oder Prostitution Geld verdienen.

Wer hier genauer hinsieht, der findet viel Ermutigendes, der entdeckt Gruppen und Menschen, die gemeinsam etwas bewirken und dem passiven hilflosen Hinnehmen widerstehen.
Wer hier genau hinsieht, der entdeckt Menschen und Gruppen, die versuchen mitten in unserer Gesellschaft eine Ökonomie des Lebens und des Teilens zu leben, denn nur eine Ökonomie des Lebens, des Teilens und der Teilhabe ist der Schlüssel für einen dauerhaften Frieden.

Wenn im Netzwerk Leben alles mit allem zusammen hängt, dann wirkt es sich auf das ganze System Leben aus, wenn jemand sich an irgendeiner Stelle für den Schutz des Lebens engagiert, da wo er im Alltag lebt und arbeitet. In jüdischen und muslimischen Traditionen wird das so beschrieben: „Wer einen Menschen rettet, das ist, als hätte er die ganze Menschheit gerettet. Wer einen Menschen tötet, das ist so, als hätte er die ganze Menschheit getötet.“

Eigener persönlicher Lebensstil und Veränderung politischer Strukturen und Systeme im Netzwerk Leben gehören unabdingbar zusammen: zu den strukturellen Veränderungen gehören die Forderungen des Ostermarsches 2014:

• Verbot von Rüstungsexporten und Konversion der Rüstungsproduktion „Schwerter zu Pflugscharen“
• Erziehung zum Frieden: Schule ohne Bundeswehr
• Atomausstieg durchsetzen und Atomwaffen abschaffen. Denn: Sogenannte friedliche und militärische Nutzung der Atomenergie sind siamesische Zwillinge.
• Das Überleben der Menschen ist nur durch Abrüstung und Frieden möglich. Es gibt keinen Frieden auf dem Weg der Sicherheit.

Eine andere Welt ist nicht nur möglich. An stillen Tagen können wir sie bereits atmen hören, wenn Frieden und Gerechtigkeit sich küssen.


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zuzu
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Beitrag von zuzu »

Heute ist wieder der Ostermarsch um 11.00 Uhr im Stadtgarten!
Es ist wichtig wie noch nie sich für den Frieden einzusetzen...
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Quiqueg
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Re: Friedensforum Gelsenkirchen

Beitrag von Quiqueg »

Meine Eingabe vom 25.Mai kann ich nicht endlos ergänzen – so sehr es mich drängt, persönliche Auffassungen beispielsweise zum Grundsatzprogramm der CDU und ihrem sogenannten „christlichen Menschenbild“ zum x-ten Male auszubreiten (…)

Nationalfahnen sind wirkmächtige, manchmal aufpeitschende Symbole . Hochachtung für die Israelfahne bei allen, die sich der palästinensisch-arabischen Sache verbunden fühlen! Zugleich aber Hochachtung vor der Palästinafahne für alle, die auch in GE auf der jüdisch-israelischen Seite stehen!

Neve Shalom Wahat al Salam war, ist und bleibt (hoffentlich) bis in die jüngste Zeit hinein Gegenstand zahlloser Berichte, das lässt sich googeln und auf youtube ansehen – wenn man denn will. Über Bruno Hussar – den katholischen Juden, der für „Nostra aetate“ gekämpft und auch dessen „Judentext“ gegen innerkirchliche Widerstände durchgesetzt hat, gibt es einen ausführlichen Wikipedia-Beitrag.

In dem Buch „Oase des Friedens“ (unverzichtbar!) ist zu lesen:
„Ein Jahr ist vergangen, der Frühling ist da, und wir nähern uns dem 14.Mai, dem Jahrestag der Gründung Israels. Im ganzen Land wird man tanzen, singen und feiern und ich möchte auch in unserem Dorf eine Fest organisieren. Glücklich über meine Idee, vertraue ich sie Eyas beim Abendessen an. Seine Gabel bleibt auf halber Höhe angehalten. Er fixiert mich, ich sehe ihn erbleichen, dann sagt er langsam jedes einzelne Wort betonend: 'Deine Festtage sind meine Trauertage'. Als die Emotion, die mir die Kehle zuschnürt, endlich verflogen ist, frage ich: Wenn wir da nicht mitmachen, wäre das Verrat am Vaterland.' - 'Du bist israelische Jüdin, ich bin 'israelischer Nationalität'. Ich habe dich nie darauf aufmerksam gemacht, um dich nicht zu kränken, aber ich habe diesen Tag nie mit dir gefeiert, seit wir zusammensind. Wir Araber nennen diesen Tag den Yom Al-Nakbah, den Tag der Katastrophe. Unser ganzes Unglück begann mit diesem verfluchten Tag. Wir wurden ausgeraubt,und unsere Häuser wurden niedergebrannt. Du kannst nicht verlangen, dass ich das auch noch feiere. Du fürchtest, dein Vaterland zu verraten, und du möchtest, dass ich mein Volk verrate. Frau Guggenheim-Shbeta („Evi“): 'Ich fange sofort an, die Sache mit meinen jüdischen Freund*innen zu diskutieren (…) A m nächsten Morgen laufen Kuriere durchs Dorf. Es wird sofort klar, dass die Araber von einer Beflaggung nichts wissen wollen. Jede an einem Haus befestigte Fahne würde als Affront zurückgewiesen werden. (…) Zusammen mit den verschiedenen Verantwortlichen organisieren wir auf der Stelle eine außerordenliche Zusammenkunft, zu der wir alle Familien des Dorfes einladen. Ich gestehe, ich habe große Angst. (…) Abends setzen wir uns auf die Bänke, die zu einem Kreis zusammengestellt sind. Jeder schaut auf seine Schuhspitzen. Einer steht auf und zeigt auf einen Davidstern, den er in die Mitte des Kreises auf den Fußboden gelegt hat. 'Er ist nun mal da und er wird nicht von allein verschwinden. Wenn wir diesen Raum verlassen, ohne unsere Probleme gelöst zu haben, sind wir gescheitert. (…) Auch ich (Evi) schaue auf den sechszackigen Stern, der mich fasziniert. Einer in der Runde steht auf und legt seinen Standpunkt dar. Eyas wiederholt, was er mir am Abend zuvor gesagt hatte. Keine Spurvon Hass zeigt sich in seinen Worten. Ein Jude antwortet ihm. Einige Punkte akzeptiert er, andere weist er zurück. (…) Weitere Wortmeldungen schließen sich an. Der Ton ist ernst, die Debatte lebhaft. Jeder hört zu, keiner will sich hervortun. Die Versammlung dauert und dauert, aber niemand realisiert, dass Stunde um Stunde vergeht. Der Morgen bricht an, wir umarmen einander und verlassen den Raum: Neve Shalom Wahat Al-Salam ist gerettet. Eyas sagt, wir sind reifer geworden.

Ps. In meinem Exemplar von „Oase des Friedens“ steht die Widmung: „Für Klaus Brandt, Für schöne Erinnerungen an unser Dorf und für Frieden, Shalom, Salam von uns , Evi und Eyas (geschrieben 2004).

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gollo
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Re: Friedensforum Gelsenkirchen

Beitrag von gollo »

Quiqueg hat geschrieben:
27.05.2024, 15:02
Ps. In meinem Exemplar von „Oase des Friedens“ steht die Widmung: „Für Klaus Brandt, Für schöne Erinnerungen an unser Dorf und für Frieden, Shalom, Salam von uns , Evi und Eyas (geschrieben 2004)
in meinem Exemplar steht keine Widmung, habe es auch erst 2009 geschenkt bekommen und kürzlich ausgegraben...
Ich hasse es wenn man Texte interpretiert mit Satzfetzen und den Rest mit (…) abtut.
Ich konnte nun lesen was dazwischen stand und es enstand ein ganz anderes Bild.
Welchen Sinn soll es ergeben?
Es ist keine Schande nicht zu wissen, aber es ist eine Schande nichts zu lernen.
Kurt A. Körber

Quiqueg
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Re: "Evi" und "Eyas"

Beitrag von Quiqueg »

Ich wüsste gern, was in meinem Beitrag einen falschen Eindruck erweckt hat. Kürzungen habe ich mit (...) markiert. Was war falsch oder irreführend daran? Den französischen Text von "Le marriage de la paix" habe ich vielleicht ungenau oder holprig übersetzt. Mir ging's um die "Botschaft": Man kann, eine Nacht lang, bis zum Sonnenaufgang über dem Tal des Ayalon, streiten - und sich danach gegenseitig umarmen, worauf jeder friedlich nach Hause geht. Ist das zu gefühlsselig? Gern würde ich allen in diesem Forum eine Reise nach Neve Shalom- Wahat al Salam empfehlen, auch ein Praktikum, ein Freiwilliges Soziales Jahr dort - sofern die Sicherheitslage und die Haltung der rechtsradikalen Regierung Netanyahu-Ben Gvir-Smotrich das zulassen. Digital sind Informationen über das Jüdisch-Palästinensische "Friedensdorf"ja zugänglich, auch über das Wirken Bruno Hussars, über "Nostra aetate" und die nach Bruno Hussar benannte Stiftung.

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