MIR von außen betrachtet

Immer mal wieder für ein Spektakel gut - deshalb hier der Film über die 5.ten Gelsenkirchener Spektakelfeiern.
Andere Themen rund ums MIR haben hier auch Platz

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pito
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MIR von außen betrachtet

Beitrag von pito »

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Verwaltung
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Beitrag von Verwaltung »

lecko... wem gehörte denn da dieser Gebrauchtwagenhandel? :shock:

Josel
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Beitrag von Josel »

Was mir bei diesem Bild merkwürdigerweise sofort in den Sinn kommt: Schade eigentlich, daß der "Weiße Riese" die Architektur des Bildungszentrums heute so sehr "verschluckt". Ob der Architekt des Bildungszentrums (Wer war das?) wohl wußte, was da in der Nachbarschaft entsteht?

Heinz
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Beitrag von Heinz »

Josel hat geschrieben:Schade eigentlich, daß der "Weiße Riese" die Architektur des Bildungszentrums heute so sehr "verschluckt".
Er erschlägt auch alles andere. :(

Als solitär treibender Eisberg irgendwo, ist das Gebäude recht interessant. Im Gesamtzusammenhang Theater, Hans Sachs Haus, Kirchen ... eher störend.

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Doktor Profit
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Beitrag von Doktor Profit »

Eine typische Fehlentscheidung und eine Verwandschaft mit dem buerschen Kalkar-Hochaus kann man nicht abwenden.

Josel
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Beitrag von Josel »

Na ja, man darf es sich aber auch nicht zu einfach machen: Der "Gebrauchtwagenmarkt" auf der Postkarte ist sicherlich auch nicht die beste Lösung, wenngleich er eine interessante Perspektive auf das MiR zulässt. Und da schon das MiR eher breit als hoch ist, lag doch eine Gestaltung schmal und hoch für den "Weißen Riesen" vielleicht gar nicht so fern. Ich finde, es gibt deutlich Schlimmeres aus der Zeit. Allein die (fehlende) Anbindung des Hauses an die davor liegende Kreuzung ist m.E. katrastophal, weil sie das Haus von dieser Seite festungsähnlich wirken lässt.
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Doktor Profit
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Beitrag von Doktor Profit »

Der größte Fehler war der Bahnhof, aber die derartigen Plattenbauten waren damals modern.

Josel
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Beitrag von Josel »

Jetzt schlagt ruhig alle auf mich ein, aber so erhaltenswert fand ich den alten wilhelminischen Bahnhof auch nicht. Das heißt allerdings nicht, daß ich das, was dann kam besser fand, ganz im Gegenteil. Aber den Planern des neuen Bahnhofs muss man zugute halten, daß der plötzliche Fortbestand der Post ihr ganzes Konzept zerhauen hat. Die ursprünglich geplanten Verkehrswege funktionierten nie, zumals die durch den Fortbestand der Post entstandene Platzsituation jedem Passanten nur Unbehagen bereiten kann. Das Hibernia-Gartencafé konnte da zwar etwas Abhilfe schaffen, aber ein richtiger Bringer ist der Platz selbst nach dem jüngsten Umbau des Bahnhofs nicht. Und der Rest der damaligen Planung, det so wie beabsichtigt verwirklicht wurde, hat doch ganz gut funktioniert: Der Bahnhofscenter wurde eigentlich von Beginn an gut angenommen.

J
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pito
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Architektur im Dialog

Beitrag von pito »

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Architektur im Dialog

Heinz
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Beitrag von Heinz »

Josel hat geschrieben:Jetzt schlagt ruhig alle auf mich ein, aber so erhaltenswert fand ich den alten wilhelminischen Bahnhof auch nicht.
Heute würde er zumindest den Verkehr wieder bedienen können. 8)

Damals hätte man Teile zitieren, integrieren können. Ich bin sicher dass auch damals schon genug Phantasie, Kreativität und Sachverstand vorhanden war.
Aber man wollte ja nicht mehr "Gelsenkirchener Barock" sein. :twisted:

pito
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Beitrag von pito »

Man hätte ihn damals einfach stehen lassen können. Der neue Bahnhof wurde schließlich mehr oder weniger daneben erichtet. Nur wegen der Straße auf der Dachkante musste der alte Bahnhof dran glauben.

Man hätte die Straße auf der anderen Seite bauen können (bevor man da die Plastikhäuser hochzog war ja genug Platz) und der alte Bahnhof könnte heute so etwas sein, wie die alte Wartehalle am Kölner Bahnhof. Ort für Kunst und Kabarett.

Tja ...

Gast
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Beitrag von Gast »

Das ist eine bizarre Kombination: hochmoderner Theaterkomplex und Gebrauchtwagenhandel im Vordergrund. Sowas gibt es nur in Gelsenkirchen, kein Wunder, dass...........

Gast
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Parkplatz

Beitrag von Gast »

Anonymous hat geschrieben:Das ist eine bizarre Kombination: hochmoderner Theaterkomplex und Gebrauchtwagenhandel im Vordergrund. Sowas gibt es nur in Gelsenkirchen, kein Wunder, dass...........
Wenn ich micht recht erinnere, war das nur kurzzeitig, weil auf der Fläche der "Weiße Riese" gebaut wurde.
Bis zu den Ausschachtungen war dort wohl dieser Parkplatz, glaube ich :?:

Josel
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Beitrag von Josel »

Anonymous hat geschrieben:Das ist eine bizarre Kombination: hochmoderner Theaterkomplex und Gebrauchtwagenhandel im Vordergrund. Sowas gibt es nur in Gelsenkirchen, kein Wunder, dass...........
Das mit den Gebrauchtwagenhandel war nur ein Gag, tatsächlich war das ein Parkplatz. Und den gabs auch nur vorübergehend, bis der "Weiße Riese" fertig war, der noch heute an der dortigen Stelle steht.

In dieser Hinsicht gibts ausnahmsweise nun wirklich nix zu meckern an GE.

J.
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Gast
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Beitrag von Gast »

Was lernen wir daraus?
Mehr Sorgfalt in den Kommentaren. Aus dem Bild selbst ist die Nutzung nicht eindeutig zu erkennen. Aber wenn selbst die "Verwaltung" den Gebrauchtwagenhandel ins Spiel bringt, darf man die Information wohl ernst nemen.
Davon abgesehen bleibt das Motiv bizarr, ganz gleich warum die Autos da stehen. Aber Marketing war noch nie die Stärke der Stadt.

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