Birdland

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Heinz
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Birdland

Beitrag von Heinz »

Themenvorschlag

axel O
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Beitrag von axel O »

Das noch keiner etwas geschrieben aht......tststs.....
Habt ihr damals schon WDR4 gehört ?

In Abiturzeiten zählten wir quasi zum Inventar des Birdslands. Der Eigner Jürgen Marose (heute Künstler in Essen; eines seiner Bilder hängt in der neuen Synagoge)
verstand es, immer gute Gigs aufzutun.
Die Luft war immer stickig; an kalten Tagen kondensierte innen die Luftfeuchtigkeit in großen Flächen von Wassertropfen an den Fensterscheiben. Durchsehen unmöglich.

Ich erinnere mich an gute Konzerte z.B. Barbafra Thompson. Alles lief sehr familiär ab, die Stimmung war ausgesprochen gut. Nach dem Konzert haben wir noch Jon Hiseman geholfen, sein Schlagzeug abzubauen.

Billardtisch gabs auch....und Donnerstag lief ein alter 16mm Projektor......Filmabend....anspruchsvollerre Natur natürlich wie z.B. "Der Richter und sein Henker" oder "Koyaansiqatsi".

Klaus S.
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Beitrag von Klaus S. »

Im Birdland enstand auch die Idee der hier an anderer Stelle schon erwähnten Zeitschrift "Picture".
Jürgen Marose war einer von drei Gründern des Birdland. Piet Dolata eröffnete nach seinem Ausscheiden die Creperie auf der Hagenstraße. Vom Dritten weiß ich nur noch den Nachnamen, er hieß Bruder.

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Verwaltung
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Beitrag von Verwaltung »

Klaus S. hat geschrieben:Im Birdland enstand auch die Idee der hier an anderer Stelle schon erwähnten Zeitschrift "Picture".
Siehe http://www.gelsenkirchener-geschichten. ... .php?t=623

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moriazwo
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Beitrag von moriazwo »

Oh ja, das Birdland war schon eine tolle Sache. Es war eine ständige Zuflucht während der Freistunden an der Penne und allabendlicher Treffpunkt. Das Birdland war verantwortlich dafür, dass ich als ehemaliger Hardrock-Purist immer mehr Gefallen an Jazz-Rock und später sogar an Jazz fand. Nirgendwo sonst wurde Musik von Weather Report, Pat Metheny, Al Di Meola oder Terje Rypdal in den Kneipen gespielt.
Die Konzerte im Birdland waren einfach Klasse. Bekam man keine Karte mehr, hörte man die Musik einfach vor dem Laden auf dem Bürgersteig.
Auch während meiner Lehre fand ich zwischen Berufsschule und dem Zeitpunkt, an dem wir im Betrieb erscheinen mussten, immer die Zeit, einen Abstecher ins Birdland zu machen.
Hier holte ich mir auch den Mut, bei dem Mädchen, das ich wollte, zu Hause vorbeizuschauen, um sie zu fragen, ob sie es mit mir versuchen wolle ...
Wir sind jetzt schon viele Jahre glücklich verheiratet.
Also, bei dem Gedanken an das Birdland und seine Schließung vor Jahren habe ich doch schon so etwas wie eine Träne im Knopfloch ... :wink:
Life is what happens, while You are busy making other plans (J. Lennon)

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Verwaltung
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Beitrag von Verwaltung »

1978 nahm der Jazzmusiker Theo Jörgensmann im Birdland eine Platte auf: Theo Jörgensmann Trio, Live at Birdland Gelsenkirchen

http://en.wikipedia.org/wiki/Theo_J%C3%B6rgensmann

salife
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Beitrag von salife »

Kann es sein, dass es 1972 einen frühen Vorläufer vom Birdland namens Lookus (Teestube) auf der Bochumer Straße gegeben hat? Mein Mann meint, von dort den Namen Marose zu kennen - der Name "Irmchen" ist ihm auch noch im Gedächtnis, könnte seine Frau/Freundin gewesen sein. Dann hätte es auch noch einen Axel gegeben. Das Lookus war ein freigezogenes Ladenlokal und hat glaube ich auch nicht lange dort existiert. Man konnte dort wunderbar ganze Nachmittage ohne Verzehrzwang verbringen, Tee trinken (und dafür was in die Spendenkasse tun) und ab und zu sind halt auch Gruppen dort aufgetreten. Ich selber bin nur ein- oder zweimal da gewesen, um einer Band zuzuhören.

Vielleicht sagen ja jemandem diese beiden Uralt-Bilder was oder jemand hat selber bessere... (meinen Mann, der die Aufnahmen gemacht hat, kannte ich damals noch nicht, sonst wären die Bilder sicher besser geworden :wink:)

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piratenauge
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Beitrag von piratenauge »

Warum fällt mir bei der teestube auf der Bochumerstr. der Name FAZIT ein.
Bin verwirrt, wer hilft?
Es gibt 2 Wörter die dir im Leben
viele Türen öffnen werden -
ziehen und drücken.
© auf Fotos

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Tanja
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Synagogenrose

Beitrag von Tanja »

axel O hat geschrieben:Der Eigner Jürgen Marose (heute Künstler in Essen; eines seiner Bilder hängt in der neuen Synagoge)
Jau, bestimmt gänzlich offtopic (bitte verschieben):
Soweit ich weiß, hat Kultur-Rose das angezettelt. Vielleicht eine Frage wert?

Tanja

salife
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Beitrag von salife »

@piratenauge

Danke! :gott:
Mein Mann ist ganz begeistert, denn genau beim Auftritt von FAZIT hat er die beiden Fotos gemacht, nur den Namen hatte er nicht mehr parat. Die Musik sei jazzig gewesen und hat ihm seinerzeit gut gefallen. Im Gegenzug haben die Musiker ihn immer wieder seine Scheibe "Jewel of Thought", hier besonders "Hum-Allah-Hum-Allah-Hum-Allah" von Pharoah Sanders auflegen lassen - ist damals super angekommen :D

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kleinegemeine01
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Beitrag von kleinegemeine01 »

Habe dieses Foto bei fb gefunden und da der fb User dieses Foto als öffentlich gekennzeichnet hat, werde ich mir nun die Freiheit nehmen, es hier zu posten

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Anne Bude
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Beitrag von Anne Bude »

Im Tropi war ich nie, aber da.
3 Stunden bei einem Krefelder ;-)

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Prömmel
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Wa war's denn ?

Beitrag von Prömmel »

Kann mal jemand erzählen, wo genau sich das Birdland denn befunden hat ?
Ich hab' im Moment keinen blassen Schimmer. :roll:
Es ist leicht, geduldig zu sein,
wenn man ein Schaf ist.

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piratenauge
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Beitrag von piratenauge »

Das Birdland befand sich in der Mulvanystr.
Danach hieß es LIO wie auf dem Foto zu erkennen.
Es gibt 2 Wörter die dir im Leben
viele Türen öffnen werden -
ziehen und drücken.
© auf Fotos

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Prömmel
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Beitrag von Prömmel »

@ piratenauge
Lio sagt mir auch nichts - und hättest Du nicht geschrieben, dass es auf dem Foto zu lesen ist, hätte ich die Schrift oben auf der Leuchtreklame wohl auch gar nicht entziffert.

Also, danke an alle, die (auch per PN) versucht haben, einem Unwissenden auf den rechten Weg zu helfen. :wink:

Das Foto hätte ich mir wahrscheinlich noch wer-weiß-wie-oft angucken können und wäre trotzdem wohl nicht von alleine auf die Mulvanystraße gekommen. :oops:

In der Straße bin ich vermutlich schon weit mehr als zwanzig Jahre nicht mehr gewesen. Ja, ganz früher, als es da noch den Fahrkartenverkauf der Bogestra gab oder das Safari (hihi).


Aber wie sagte es der große Philosoph Udo J. schon in seiner Betrachtung über die tröstende Wirkung von südeuropäischem Rebensaft so treffend:
"... in dieser Stadt werd' ich immer nur ein Fremder sein ..." :lol:
Es ist leicht, geduldig zu sein,
wenn man ein Schaf ist.

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