Kneipen in Buer

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BABALU
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Beitrag von BABALU »

Kennt jemand noch die Traube in Buer, Hagenstr. , gegenüber von Bergermann?
Wer hat ein Foto? Damalige Besitzer-Rottmann's


Ihr macht echt Süchtig

gueti
Beiträge: 12
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Beitrag von gueti »

Wie komm ich denn auf D-Zug? Wahrscheinlich haben die so langsam gezapft. Klar, die Kneipe hieß Intercity.
Musik war gut, teilweise sogar die Leute, nur... wenn man mit den richtigen zusammen war lief das Alt zu schnell.
Gruß
Gueti

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fanthomas
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Beitrag von fanthomas »

gueti hat geschrieben:...Buer hatte damals wirklich eine gute Kneipenszene. Es war für jeden etwas dabei. Um nur einige zu erwähnen: Lanze, Landsknecht, Rohmann, Rottmann, Hexe, Wacholderbude usw.
Diese Romantik wird es nicht wieder geben.
Wäre doch mal eine Rubrik wert: Erlebnisse in buerschhen Kneipen von 1965-1980 oder ähnlich

Gruß
Gueti
Es kommt natürlich darauf an welche Ansprüche man hat. Mit der Großstadtkneipenkultur von Berlin, München oder Amsterdam können wir uns ja nicht vergleichen.
Ich finde, dass man auch heute noch eine gute Auswahl hat, bei der für jeden etwas dabei sein sollte. Um nur ein paar zu nennen: Hexe, Oisin Kelly Gallery, Two Faces, LON, Löweneck :wink: ... . Meiner Meinung nach jedenfalls besser als in diversen Nachbarstädten.

Gruß
ft

Debray
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Beitrag von Debray »

Ratz hat geschrieben:
TanteJu hat geschrieben:...
Es gab diesbezüglich noch einen Laden in Erle, Cranger Straße, Nähe Autobahnbrücke.. Name ist mir im Moment entfallen...
Summa Summarum: wir müssten uns kennen!
Beggars Banquet ... das Schild blieb bis zum Abriss bestehen, die letzten Jahre war das schlichtweg das "Tropi"(cal 8) )

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fanthomas
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Beitrag von fanthomas »

Debray hat geschrieben:
Ratz hat geschrieben:
TanteJu hat geschrieben:...
Es gab diesbezüglich noch einen Laden in Erle, Cranger Straße, Nähe Autobahnbrücke.. Name ist mir im Moment entfallen...
Summa Summarum: wir müssten uns kennen!
Beggars Banquet ... das Schild blieb bis zum Abriss bestehen, die letzten Jahre war das schlichtweg das "Tropi"(cal 8) )
http://www.gelsenkirchener-geschichten. ... 6334#66334

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gutenberg
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scene

Beitrag von gutenberg »

Gruß
Zitat
Es kommt natürlich darauf an welche Ansprüche man hat. Mit der Großstadtkneipenkultur von Berlin, München oder Amsterdam können wir uns ja nicht vergleichen.
Ich finde, dass man auch heute noch eine gute Auswahl hat, bei der für jeden etwas dabei sein sollte. Um nur ein paar zu nennen: Hexe, Oisin Kelly Gallery, Two Faces, LON, Löweneck :wink: ... . Meiner Meinung nach jedenfalls besser als in diversen Nachbarstädten.
Gruß


In den 60ern standen Hans-Peter und ich in der Lanze seligen Andenkens in der 3. Tresenreihe mit dem Alt in der Hand. Aus der Musikbox dröhnte "Proud Mary". Als John c. Fogerty mit "Bad moon rising" sich selbst ablöste, kamen fremde Laute an mein Ohr. Denen nachgehend stellte sich folgender Sachverhalt heraus: Die Ladys kamen aus Düsseldorf, weil sie dort viel über Buer am Wochenende gehört hatten. Düsseldorf war damals auf dem besten Wege, München als Schickeriastadt abzulösen. Berlin war die eh die "Verpisserstadt" und Hamburg lag schon nicht mehr in Deutschland, sondern schwamm auf dem Ozean zwischen den Welten. Als solches noch geltende Städte waren Amsterdam und London. Paris war die Stadt der Halskranken. Außer den Pennälern vom Max-Planck-Gymnasium und den Mädchen vom AvD-Lyzeum sprach kein Schwein französisch. New York war ein senkrecht steiles Gebilde, in dem Woody Allan mit Frau Keaton ununterbrochen quasselnd (Wolfgang Draeger verdiente sich seine Unsterblichkeit mit der Synchronisation) durch die Lokale zog. Der Rest waren Cowboys.

Und dann kommt junges Volk aus Düsseldorf und folgt dem Rufe Buers...

Übrigens: Meine Freundin damals kam aus Essen (grüß' Dich Elfie, wherever you are) und ihre Freundin aus Oberhausen, Hans-Peters Freundin aus Gladbeck.
Man sieht: Zu der Zeit war Buer unbestritten der Mittelpunkt des Gebietes und der gefühlte Mittelpunkt unserer Welt.
Vor allem: Ich war 40 (in Worten: Vierzig) Jahre jünger...

gavo
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Clou und Passpartou

Beitrag von gavo »

Ich habe mich heute angemeldet und lese mit Begeisterung,höre wieder von Lanze,Landsknecht,aber keiner schreibt vom Clou oder Passpartou. War denn da niemand?Ich weiß noch das der Passpartou mit Wirt "Adel" sehr beliebt war war auch meine Stammkneipe,wir waren eine große Klicke die dort verkehrt hat.Habe leider die Namen vergessen,aber vieleicht liest das hier jemand würd mich freuen
LG

pedder vonne emscher
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Beitrag von pedder vonne emscher »

Den "Landsknecht" gibts leider nicht mehr. Seit einiger Zeit ist der Eingang zugemauert und wie ich hörte, soll die Kneipe in eine Wohnung umgebaut werden. Wenn das nicht schon geschehen ist.

Der Landsknecht war früher meine Stammkneipe. Habe einige der Wirtsleute kennengelernt, wie z. B. Ingo, Peter, Burkhard, Martin, Pia, Inge. Näheres gibt es - so glaube ich - unter einem anderen Fred in diesem Forum.

Schade drum.

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jutsu
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Landsknecht

Beitrag von jutsu »

Bist Du dir sicher?, dass der Landsknecht geschlossen ist?
Vor kurzem war noch nach Umbau eine Wiedereröffnung
Der Eingang des Landsknecht wurde versetzt.
Mit einem herzlichen
" GLÜCK AUF !"
jutsu

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lina48
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Beitrag von lina48 »

Klar gibt's den Landsknecht noch. Ich war erst vor kurzem drin. Nur die Tür ist jetzt an der Straßenseite.

Lieben Gruß
Karin
Am Ende wird alles gut.
Und wenn es noch nicht gut ist,
ist es auch noch nicht das Ende.

LG
Karin

Pünktchen
Beiträge: 490
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Wohnort: bis 1978 Hassel, danach Resse

Beitrag von Pünktchen »

:shock:
Ja, ich fasse es nicht...und Halloerstmal,
bin gerade in diesem Thread eingetroffen und habe mit wachsender Spannung eure Geschichten gelesen.
Mensch, koelleken, wir sind uns garantiert damals 37mal übern Weg gelaufen. ich war im Simplizissimus und Quasi und (wer kennt noch?) PINK PANTHER. :lol:
Im Simplzissimus war es, glaube ich, etwas düster? Na, da haben wir was erlebt, aber das ein anderes Mal.
Im Quasi stand/saß man dicht an dicht, was vielen Leuten sehr gefiel. Ich habs überlebt, etwas gequetscht, aber glücklich gezwinkert.
PINK PANTHER lag in einer Nebenstrasse. Eine Treppe drinnen führte zum ersten Obergeschoß, dort saßen wir beim Krefelder und Leute gucken. :roll:
Ich werde wieder jung bei euch!!!
Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit!

Alles wird gut!

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belladonna
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80er Jahre in Buer

Beitrag von belladonna »

Plettenberg, Dorfkrug, Nostalgie und Pink Panther waren unsere Anlaufstellen in den 80ern................mittwochs und am Wochenende. Im Dorfkrug gab es damals Verzehrkarten, die man hinterher an der Kasse einlösen musste. Es war immer voll und man hat immer und überall Bekannte getroffen. Und Sonntag nachmittags noch in die Creperie mit den plüschigen Oma-Sofas.....

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timo
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Beitrag von timo »

Bild

"Flo" (1989). Ich erinnere mich ganz dunkel...

DieRosi
Beiträge: 112
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Beitrag von DieRosi »

Im Landsknecht habe ich gefühlte Jahre verbracht. :-) War eine tolle Kneipe mit gutem Publikum. Hans-Dieter Hüsch machte dort einmal eine Versteigerung - für welchen Zweck weiß ich nicht mehr.

Noch nicht erwähnt wurde das Cafe Halbeisen - zwar keine Kneipe aber ein Treffpunkt besonders am Samstag. Dort traf sich alles, was auswärts lebte, arbeitete, studierte. Höhepunkt war der Heilig Abend am Vormittag. Da traf man Leute, die man Jahre nicht mehr gesehen hatte.

Aus der Landsknechtzeit kenne ich sicherlich viele Leute hier :-)
Die Ex-Gelsenkirchenerin

Andreko79
Beiträge: 2
Registriert: 17.06.2010, 16:36

Beitrag von Andreko79 »

Die Creperie auf der Hagenstr ist auch nicht zu verachten. Zum Frühstück erstmal ein paar Rühreier und mindestens genau soviele Krefelder.
Aber die beste Kneipe in Buer ist meiner meinung nach immer noch Cliff´s Restaurant auf der Horsterstr. Super Essen, super Bier, was will man mehr.

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