Kneipen in Buer

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pedder vonne emscher
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Beitrag von pedder vonne emscher »

DieRosi hat geschrieben:Im Landsknecht habe ich gefühlte Jahre verbracht.
Ich auch. Etwa ab Mitte der Siebziger Jahre war es meine Stammkneipe. Einerseits weil es eine Szenekneipe war, andereseits wohnte ich in der Nähe. Habe einige Wirte kommen und gehen gesehen.

An Wochenenden wurde es immer erst kurz vor Mitternacht voll. Dann standen die Gäste bis auf die Straße. Manchmal spielten auch Bands in der winzigen Kneipe, z. B. Pupes Spaßband. Dann war für die Gäste noch weinger Platz. Aber die Stimmung war einmalig. Nur wenn man zur Toilette mußte, konnte man schon mal 10-15 Minuten einkalkulieren, bis man dort ankam.

Trotzdem eine schöne Zeit.

GErhardt
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Beitrag von GErhardt »

Nabend!
Beim durchlesen des Rabattmarkenfreds fiel mir ein dat ich noch so`n uralten Biertaler hier rumliegen hab u wollt eigentlich nen eigenen Thread drüber anreizen.Stieß dann abba auf diesen hier u dachte mir: Passt schon!!!
Hab mir sagen lassen dattat Teil wohl ausse 1920er/30er Jahren stammen muss.
Hier 2 Bilder von vorder- u rückseite:

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GErhardt
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Beitrag von GErhardt »

Bin ja ma gespannt ob sich Zeitzeugen melden die in der Pinte Große Lohmann ihr Bierchen geschlabbert haben!? :-)
Ich bin der Geist der stets verneint!
Denn alles was entsteht
ist wert, das es zugrunde geht!

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jutsu
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25 Jahre Destille

Beitrag von jutsu »

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Seit 25 Jahren ist die letzte Fankneipe vor der Arena nun geöffnet. Viele GGler sind hier anzutreffen und nicht nur vor den Heimspielen, bei kleineren Konzerten oder um Sportereignisse am Großbildschirm zu verfolgen.
In der kommenden Woche feiert der Destille-Patron Tommy 25 Jahre Dienst am Kunden in seiner Gaststätte und hat sich dafür einiges ausgedacht. Von Freitag bis Sonntag soll das Vierteljahrhundert der Destille zelebriert werden. Unter anderem ist eine Party in der Markthalle am Freitag, 3. September, angedacht. Hierfür sind Karten im Vorverkauf für 7 Euro im Mezzomar oder der Destille erhältlich. Details zu den Feierlichkeiten sind unter diesem Link zu erlesen.
http://www.destille-buer.de/termineneu.php
Mit einem herzlichen
" GLÜCK AUF !"
jutsu

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Lupo Curtius
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Marientor

Beitrag von Lupo Curtius »

Ein Zeitzeuge erinnert sich:

"Marientor" - Wie der Name für die Gaststätte entstand.

Herr Clemens D., Besitzer der Immobilie Marienstr. 22, ließ in den Räumlichkeiten um 1969 mit Hilfe einer Brauerei eine Gaststätte errichten. Diese bekam den Namen "Steak-Haus" und wurde von einem Wirtepaar aus dem ehemaligen Joguslawien für ein paar Monate geführt. Dem Wirt aus der "Dom-Schänke" Karl-Heinz Wagenführ (Charly) wurde das Lokal von einem Brauerei-Vertreter angeboten und schmackhaft gemacht. K.-H. Wagenführ durfte aber laut Vertrag mit der Familie Friedrich und Maria D. kein zweites Lokal mit übernehmen. Er umging das, indem seine Mutter, Maria Wagenführ, die Konzession beantragte (1970-1975).
Durch den Torbogen, die Marienstraße und den Vornamen Maria animiert, entstand der Name "MARIENTOR".
Die Arbeiten fürdie Neugestaltung dieses Viertels waren schon in Planung. Ob der Bauplan den Arbeitstitel "Marientor" bekam, entzieht sich meiner Kenntnis. Die Namen Marien-Passage, Marien-Apotheke und auch das neue Marientor sind so entstanden.
Herr Clemens D. hatte neben dem Filmvorführraum des Apollo-Theaters einen Laden, in dem Uhren u. Schmuck verkauft wurden.


Der Text wurde mir von Charly W. zur Verfügung gestellt. :up: Ich hoffe, auch noch Bilder zu bekommen.
8)

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Wolf
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Beitrag von Wolf »

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EULE
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Re: Marientor

Beitrag von EULE »

Lupo Curtius hat geschrieben:Ein Zeitzeuge erinnert sich:

"Marientor" - Wie der Name für die Gaststätte entstand.

Herr Clemens D., Besitzer der Immobilie Marienstr. 22, ließ in den Räumlichkeiten um 1969 mit Hilfe einer Brauerei eine Gaststätte errichten. Diese bekam den Namen "Steak-Haus" und wurde von einem Wirtepaar aus dem ehemaligen Joguslawien für ein paar Monate geführt. Dem Wirt aus der "Dom-Schänke" Karl-Heinz Wagenführ (Charly) wurde das Lokal von einem Brauerei-Vertreter angeboten und schmackhaft gemacht. K.-H. Wagenführ durfte aber laut Vertrag mit der Familie Friedrich und Maria D. kein zweites Lokal mit übernehmen. Er umging das, indem seine Mutter, Maria Wagenführ, die Konzession beantragte (1970-1975).
Durch den Torbogen, die Marienstraße und den Vornamen Maria animiert, entstand der Name "MARIENTOR".
Die Arbeiten fürdie Neugestaltung dieses Viertels waren schon in Planung. Ob der Bauplan den Arbeitstitel "Marientor" bekam, entzieht sich meiner Kenntnis. Die Namen Marien-Passage, Marien-Apotheke und auch das neue Marientor sind so entstanden.
Herr Clemens D. hatte neben dem Filmvorführraum des Apollo-Theaters einen Laden, in dem Uhren u. Schmuck verkauft wurden.


Der Text wurde mir von Charly W. zur Verfügung gestellt. :up: Ich hoffe, auch noch Bilder zu bekommen.
Eule möchte klarstellen: Durch die Gaststätte "Am Marientor" bekam der Torbogen
den Begriff "Marientor". Er war vorher nur der Durchgang zum Dorfgraben.

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Kurt
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Beitrag von Kurt »

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EULE
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"Cáfe Mozart"

Beitrag von EULE »

Neben Kaufhaus Weiser,zwischen dem Feinkostgeschäft Tiemann,Blumen Berger
und einer Gaststätte,im Volksmund "beim Pinselwirt",weil der Wirt in seinem ehemaligen
Beruf Maler u.Anstreicher war,wurde 1965-66 ein Gebäude erbaut.
Unten war das Fachgeschäft für Radio u.Fernsehen Marten.
In der ersten Etage war das "Cáfe Mozart".
Es war im Rokokostil eingerichtet,in den Farben blau u.weis.
Inhaberin war Frau Sonja Dovermann.Sie stellte selbst keine Kuchen u.Torten her.
Sie wurde beliefert.
Nach einer Zeit wechselte Sie Ihr Geschäft u.übernahm die Bar "Old Smuggler"
auf der Hagenstr.,gegenüber der alten Pastorat.
Aus dem "Cáfe Mozart"wurde dann das "Big Ben"
Der Wirt hieß Engel und kam vom Niederrhein,Krefeld.

Wolf
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Beitrag von Wolf »

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Begine
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Beitrag von Begine »

was waren das für herrlich wilde Jahre.
erst in den Landsknecht und dann später ins Big Ben.
Die Lanze habe ich leider nie kennengelernt, weiß auch nicht warum.
Samstags ging es immer in´s F*ck (Lokal ohne Namen).
Leider trifft man nur noch wenige Leute in Buer von früher.
Außer Egon,von Egon´s Laden. Dann wird geredet, das die Zeit nur so vergeht.

Günni
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Beitrag von Günni »

Ratz hat geschrieben:
TanteJu hat geschrieben:In meiner Sturm- und Drangzeit gab es Kneipen wie:
Zur Lanze, Landsknecht, Wagenrad und Lokal ohne Namen.
Von letzterem weiß ich, daß es noch geöffnet ist und ne Jugendkneipe ist geg. der Post in der Hagenstr.
YES, Mann!
Lanze: da war manchmal derart der Teufel los, dass die Leute den Bürgersteig bis zur Bushaltestelle okupiert hatten... die Röckstraße war an der Stelle zu... das Geheimrezept war wohl die immer angesagteste Mukke in der Rock O La-Box... (und noch so einige andere "Geheimrezepte")... hieß der Laden nebenan nicht "Schuhmacher" oder so?
Landsknecht: eigentlich nur "Knecht"... schon eher was für die intelektuellen Jazz-Freaks... profitierte aber vom Boom der Lanze... hihi: die blonde Inge!
Wagenrad (Ecke Diesingweg - Buer-Gladbecker-Str.): erst Mike, dann Micha... da stand die erste Daddelkiste drin ("PONG")... Altbierbowle (Alt mit Erdbeere) und Heisser (Bananenbols mit heissem Kaffee... uaaaah)
da hat sich die Lanze-Szene dann wohl hin verlagert... aber Geheimrezepte wurden wohl übernommen :)
Lokal ohne Namen: hat wohl niemand so genannt - das war einfach nur der "F*ck"... wenn der Laden tatsächlich noch existiert, dann habe ich dieses Jahr Jubiläum: 30 Jahre Ladenverbot! :D :D
Es gab diesbezüglich noch einen Laden in Erle, Cranger Straße, Nähe Autobahnbrücke.. Name ist mir im Moment entfallen...
Summa Summarum: wir müssten uns kennen!
Letzterer war das Tropica und ein stück weiter nach Erle rein war Old Henry. Was das F*ck betrifft, ich hab da schon länger Lokalverbot als Du :D nur weil ich ne Lokalrunde schmeißen wollte :D
Schon ein seltsamer Laden.
Macht nix macht auch nix

von waldbröl
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Beitrag von von waldbröl »

Wer kennt denn noch das " Erler Krönchen " Samstagsabends Schwof.

Wolle

Günni
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Beitrag von Günni »

Lanze, Landsknecht, klar, aber da waren auch noch direkt neben der Lanze das Lindenhof und schräg gegenüber das Studio J.
Wieviel Zeit ich da verbracht habe.....
Nachdem der dicke Teddi Schulist den Lindenhof übernommen hatte, spielten da auch regelmäßig Bands. Hausband waren die German Kings, wo Teddy selbst am Schlagzeug gesessen hat!
Sein Busenfreund Ingo Q. hat zu der Zeit den Landsknecht übernommen. Da er selber mehr auf Männer stand, wurde es quasi ein Inofizieller Schwulentreff, was aber die anderen Gäste nicht ab hielt, weiterhin dort ihr Bierchen zu Konsuieren.
Hab da mal ne Zeit lang den Türsteher gemimt, allerdings kaum was mit bekommen, das Bier gabs schließlich auf lau :D
Macht nix macht auch nix

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moni53
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Umbau Dorfkrug

Beitrag von moni53 »

Mahns hat geschrieben:
wespe171 hat geschrieben:Bild
Früher Kerkhoff, später Berger. Herr Kerkhoff jun., Architekt und erst vor kurzem verstorben, hatte das Haus Ende der 70er "entkernen" lassen, so dass nur noch die Fassade stehen blieb.
Beim Aufräumen habe ich noch Fotos von den Umbauarbeiten gefunden -
hier stand nur noch die Fassade...


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Moni
Dem Fröhlichen ist jedes Unkraut eine Blume, dem Betrübten jede Blume ein Unkraut. (Finnisches Sprichwort)

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