Die Anti-Atomkraft-Bewegung (auch Anti-AKW-Bewegung, Anti-Atom-Bewegung) ist eine internationale Bürgerbewegung und gehört als solche zu den neuen sozialen Bewegungen des 20. Jahrhunderts. Sie thematisiert die Gefahren, die ihrer Meinung nach nicht nur von der militärischen (Atombombe), sondern auch von der friedlichen Nutzung der Kernenergie (auch: Atomkraft) zur Energieerzeugung in Kernkraftwerken ausgeht.
In den 1960er Jahren war die Forschung zur friedlichen Nutzung der Kernenergie gesellschaftlich weitgehend akzeptiert; Kernkraftwerke wurden in Deutschland wie weltweit als sichere, wirtschaftliche und umweltfreundliche Möglichkeiten zur Bewältigung des Energieproblems angesehen. Im Anschluss an die Ölkrise 1973 plante die deutsche Bundesregierung einen schnellen Ausbau der Kernenergie, um den erwarteten Energiebedarf zu sichern.
Zu ersten großen Protestaktionen in Deutschland kam es ab 1975 auf dem Bauplatz des geplanten Atomkraftwerks in der badischen Gemeinde Wyhl. Der Bauplatz wurde am 18. Februar 1975, dem Tag nach Beginn der Bauarbeiten, von Atomkraftgegnern besetzt, aber wenige Tage später von der Polizei zunächst wieder geräumt. Nach einer Kundgebung am 23. Februar kam es zu einer zweiten Besetzung des Bauplatzes, die über acht Monate andauern sollte. Der Bau des Kernkraftwerks Wyhl wurde durch die Aktionen und die nachfolgenden Gerichtsverhandlungen schließlich verhindert. Die Aktion wurde zum Vorbild für Proteste gegen weitere Atomanlagen; prominenteste Beispiele sind der Widerstand gegen den Bau des Kernkraftwerks Brokdorf ab 1976, den „Schnellen Brüter" in Kalkar 1977 und gegen den Bau der Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf ab 1985. Während in Brokdorf nach zeitweise bürgerkriegsähnlichen gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen mehreren tausend Demonstranten und der Polizei das Kernkraftwerk schließlich gebaut wurde (Netzbetrieb ab 1986), war der Bau der Wiederaufbereitungsanlage nach Großdemonstrationen mit mehr als 100.000 Teilnehmern politisch nicht mehr durchzusetzen.
Nach dem Wahlerfolg der rot-grünen Koalition auf Bundesebene in Deutschland kam es zu Verhandlungen der Regierung mit der Atomindustrie mit dem Ziel, den allmählichen Ausstieg aus der Kernkraftnutzung politisch herbei zu führen („Atomkonsens“). Für die Anti-Atomkraft-Bewegung bedeutete dies zunächst, dass sie als Bürgerbewegung an Kraft verlor. Eine Renaissance erlebte die Bewegung seit Mitte der 1990er Jahre im Widerstand gegen die Rückführung von Brennelementen aus der Wiederaufarbeitungsanlage La Hague ins Zwischenlager Gorleben, den Atommülltransporten mit den Castor-Transportbehältern.
In Österreich kulminierte 1978 der Widerstand der Anti-Atomkraft-Bewegung gegen kerntechnische Anlagen in einem knapp erfolgreichen Volksentscheid gegen die Inbetriebnahme des bereits fertig gestellten Kernkraftwerks Zwentendorf. Der Volksentscheid führte über verschiedene gesetzgeberische Initiativen schließlich 1999 zur Verabschiedung des Bundesverfassungsgesetzes für ein atomfreies Österreich, demnach die Nutzung der Kernkraft zur Energiegewinnung in Österreich untersagt ist.
Zur Akzeptanz der Bewegung trugen öffentlich diskutierte Störfälle in kerntechnischen Anlagen (vgl. dazu die Liste von Unfällen in kerntechnischen Anlagen), insbesondere die schweren Unfälle in Kernkraftwerken in den USA 1979 (im Kernkraftwerk Three Mile Island) und in der damaligen Sowjetunion 1986 (sogenannte „Katastrophe von Tschernobyl“ im Kernkraftwerk Tschernobyl) maßgeblich bei.
Hier nun Fotos eines "Nicht-Spontis" der anonym bleiben möchte und zusätzlich mir die Arbeit des einscannens und hochladens überließ. Wahrscheinlich ist es die Anti AKW Demo im April 1977 in Brokdorf.
Kleine Pause bei den Leuten, die im Bus-Konvoi fuhren?

andere fuhren mit mir und meinem schönen VW eine andere Strecke

Sammelpunkt Autobahn Zeche... ?? um mit anderen Demonstranten im Konvoi zu fahren


Kleine Marsch-Musik am Wegesrand, die Polizei zerfranselte durch Blockaden und strenge kontollen den Aufmarsch

und hielt sich immer schön sichtbar

und ließ laufen.. laufen .. laufen...

was jungen Helden

nicht den Mut nehmen konnte...

Verschnauferl...

nette Drohkulisse, immerhin herrschte RAF-Hysterie im Lande

wie weit ist es noch bis Buffalo.. ?

Die Herren Kontrolletti ....

der Freiheit eine Gasse..

wer knabbert denn da am Nato Draht?

es wird mal wieder kontrolliert, Stilkämme wurden konfisziert ...

guck guck...

die einen hier, die anderen da...

hmmm .. netter Ausflug...

na gut, dann halten wir hier die Reden und schwenken Fahnen...
