Kirchraum als gute Stube

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Kirchraum als gute Stube

Beitrag von Verwaltung »

Kirchraum als gute Stube

Stadtteilkonferenz Ückendorf: Heilig-Kreuz-Kirche könnte Veranstaltungsort werden. Gesamtschule wird zur Stadtteilschule ausgebaut. Anti-Gewalt-Programm. Schuleit, Tomshöfer und Klein im Gebietsbeirat

Die Ückendorfer wollen ihren Stadtteil voranbringen: 60 Bürger brachten am Mittwochabend bei der fünften Stadtteilkonferenz Anregungen zur Umgestaltung ihres Wohnumfeldes ein, sprachen Probleme an und ließen sich über aktuelle Aktivitäten aus dem Stadtteilprogramm informieren.

Spielplätze und Schulhöfe sollen saniert, Hausbesitzer durch Fördermittel zur Fassadensanierung ermuntert und im Gebäude des ehemaligen Ruhr-Theaters Schulverweigerer betreut werden. Ganz oben auf die Aufgabenliste hat sich das Stadtteilbüro Südost die Sanierung der Bochumer Straße gesetzt (die WAZ kommt in Kürze ausführlich darauf zurück).

Die Folgenutzung der Heilig-Kreuz-Kirche genießt ebenfalls hohe Priorität. Mit Landesmitteln wird in Kürze eine Machbarkeitsstudie erstellt, die Aufschluss darüber geben soll, wie das Gebäude am sinnvollsten genutzt werden kann. "Die Ideen der Bürger decken sich mit unseren Vorstellungen", so Uwe Gerwin vom Stadtteilbüro. Demnach soll das Vorzeigeobjekt zur "guten Stube Gelsenkirchens" werden - mit hochwertigen Veranstaltungen, die beispielsweise im Wissenschaftspark keinen Platz haben.

Gesprächsthema bei den Ückendorfern bleibt die Gesamtschule - sie wird in naher Zukunft, begleitet vom Verein "Schule im Stadtteil", zur Stadtteilschule ausgebaut. Neue Berufsvorbereitungsmaßnahmen soll es geben, die Aula zum Veranstaltungszentrum, die Mensa ausgebaut werden. In einem öffentlichen Stadtteilcafé kann es einen Mittagstisch für Bürger geben.

Auf der Stadtteilkonferenz wurden Forderungen laut, ein Präventionsprogramm in das neue Videoprojekt der Schule aufzunehmen - mit dem Ziel, das Sozialverhalten von Schülern zu verbessern. "Leider sind es immer einige wenige, die den Ruf einer ganzen Schule schädigen", beklagt Peter Thommes, didaktischer Leiter der Gesamtschule Ückendorf.

Ein Anti-Gewaltprogramm aus Dänemark soll nun Abhilfe schaffen. Schon jetzt seien Lehrer und Schüler in den Straßenbahnen als Begleiter im Einsatz. Thommes versprach diesbezüglich eine enge Zusammenarbeit mit dem Gebietsbeirat Südost.

Drei Bürger wurden am Mittwoch als Vertreter in dieses Gremium gewählt: Linda Schuleit, Traudel Tomshöfer und Egon Klein. Dem Gebietsbeirat stehen 50 000 Euro im Jahr zur Verfügung, um bürgerschaftliche Projekte auf den Weg zu bringen. Die Ückendorfer sind aufgerufen, ihre Ideen für solche Projekte einzureichen.

WAZ ps 15.03.2007

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Beitrag von Verwaltung »

WAZ hat geschrieben:Götter in der Kirche
Gelsenkirchen, 08.01.2008, Oliver Schmeer

"Götter, Geister und Dämonen" heißt eine Ausstellung zu Naturreligionen, die über zunächst anderthalb Jahre in der Heilig Kreuz-Kirche in Ückendorf zu sehen sein soll.

Nach den Maschinen des Universalgenies Leonardo da Vinci nun „Götter, Geister und Dämonen” aus fünf Kontinenten: Erneut will das Stadtmarketing (SMG) mit einer ins ganze Ruhrgebiet strahlenden Ausstellung Gelsenkirchen ins Gespräch bringen. Zu sehen sein wird die ungewöhnliche Ausstellung nicht im Quelle-Haus wie 2006/07, sondern in der außer Dienst gestellten Kirche Heilig Kreuz in Ückendorf. Eröffnung soll am 8. März sein. Schon jetzt beginnen die aufwändigen Ausgestaltungsarbeiten in der Kirche. Eine Kuratorin reist nächste Woche an. Die Bänke sind schon herausgeräumt, ein Teppichboden wird verlegt, und durch schwarz verhangene Gänge unter einem riesigen Baldachin werden die Besucher durch die Ausstellung geführt, die mindestens anderthalb Jahre zu sehen sein wird. Einen Etat von immerhin 100 000 Euro hat die SMG für die Schau der Kunst- und Kult-Exponate veranschlagt, für die wieder revierweit geworben werden soll. SMG-Chef Wolfgang Lalakakis ist sich sicher: „Das rechnet sich und wird klasse.” Bestückt wird die Schau aus rund 130 Exponaten der Stiftungssammlung von Peter Daetz. Der ehemalige Siemens-Manager und Mäzen unterhält im sächsischen Lichtenstein in einem Fürsten-Palais ein Zentrum, das sich der religiösen und kultischen Holzbildhauerkunst widmet und eine einzigartige Sammlung aus Kulturen und Naturreligionen zusammengestellt hat. Imposante Masken und Statuen exotischer Götter, Buschtrommeln aus Ghana und Neu-Guinea, Instrumente und Schmuck von Medizinmännern, Schamanen und Zaubern gehören zu den Ausstellungsstücken, die mehr als eine Schau sein wollen, sondern Kulturen und Religionen zusammen bringen sollen. „Die Ausstellung soll gerade auch Schulklassen ansprechen”, so Lalakakis. Eigens auch für sie, sowie für Kinder und Erwachsene” werden Audio-Guide-Führungen durch das museale Kirchenschiff vorbereitet. Zugleich will die SMG mit der Ausstellung die einzigartige Ückendorfer Kirche einer gewünschten Kulturnutzung näher bringen und zeigen, „dass Ückendorf auch anders ist”. Getüftelt wird noch am Verkehrs- und Parksystem und einem optischen Leitfaden von der City aus.

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Ego-Uecke
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Beitrag von Ego-Uecke »

Die Ausstellung: "Götter, Geister und Dämonen" nimmt Gestalt an. In der Kirche wird kräftig umgebaut, einiges ist schon jetzt zu sehen in der Phase des Aufbaus: Hierzu folgender Link: http://www.st-josef-ueckendorf.de/HK/vg ... ellung.htm

Am 08. März ist Eröffnung der Ausstellung für den Publikumsverkehr. Schaun wer mal ...

Animken
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Beitrag von Animken »

Wie sieht es aktuell dort aus?

Infos (gerne auch Linkhinweise) aus dem Süden erbeten. :) :wink:

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