Textilhaus Kogge

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Detlef Aghte
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Beitrag von Detlef Aghte »

@ Bernd
Warst du eigentlich öfter an der Ingeberter Mühle? Vater und Mutter waren oft da beim alten Feldhoff
Gruß
detlef
Wer durch des Argwohns Brille schaut,
sieht Raupen selbst im Sauerkraut
W. Busch

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Benzin-Depot
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Beitrag von Benzin-Depot »

Fuchs hat geschrieben:Bild
Austrian hat geschrieben:Bild
aus dem Thread:

http://www.gelsenkirchener-geschichten. ... highlight=
„Die Menschen", sagte der Fuchs, „die haben Gewehre und schießen. Das ist sehr lästig.“
(Antoine de Saint-Exupéry / aus "Der kleine Prinz")

von waldbröl
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Beitrag von von waldbröl »

Tach gesacht :D

Mein Informant hat mir erzählt, dass er von 1971 - 1974 eine Lehre als Schneiderin in der Bekleidungsfabrik HUKO in der Dickampstraße gemacht hat. Leider konnte sie die Lehre dort nicht beenden.Herr Kogge hatte im Sommer 1974 die Pleite hingelegt nachdem wie man sich damals erzählt hat, er das gesamte Vermögen auf den Namen seiner Frau in die Schweiz geschafft hat. In den letzten Monaten mussten immer zwei Lehrlinge zur Dresdner- Bank in der Von der Recke Straße und für die Lehrlinge den Lohn vom Insolvenzverwalter abholen welches dann in der Firma in bar ausgezahlt wurde. Den letzten Lohn ist Herr Hubert Kogge seinen Mitarbeitern schuldig geblieben.
Mein Informant hatte das Glück nach kurzer Arbeitslosigkeit bei der Fa.Macona, auch Dickampstraße direkt neben HUKO , die Lehre zu beenden. Die Inhaber der Fa. Marcona ( Ostermann) übernahmen später die Gebäude der HUKO.
Leider wurden die Mitarbeiter der Fa. Macona nach Verkauf an Köhler und Krenzer und deren Pleite 2008 nach dem Verkauf an Radici alle entlassen. :cry:

LG Wolle

DieRosi
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Beitrag von DieRosi »

Ich hatte auch das Vergnügen nach meiner kaufm. Ausbildung bei HUKO in der Dieckampstraße zu arbeiten. Herr Kogge war aus meiner Einschätzung ein übler Arbeitgeber. Aus meiner Erinnerung:

Die ausgehandelten Tariferhöhungen gab es immer ca. 6 bis 9 Monate nach dem Termin, wenn die Gewerkschaft wieder auf dem Klageweg die Zahlung durchgesetzt hatte.

Das Weihnachtsgeld gab es immer nur unter Vorbehalt.
In einem Jahr war per Aushang wieder auf diesen Vorbehalt hingewiesen worden mit der Ergänzung, dass die Mitarbeiter mit Kranktagen im vergangenen Jahr pro Woche Fehlzeit 50 DM von der Weihnachtsgratifikation abgezogen bekommen.

Die Chefsekretärin fuhr zu der Zeit ein Cabriolet. Als er das Auto auf dem Hof sah, fragte er den Geschäftsführer danach, wem das Auto gehört und ließ sich dann die Personalakte bringen, da die Dame ja offensichtlich zu viel verdiente.

2 Jahre, bevor der Betrieb in die Insolvenz ging, hatte ich ihn verlassen.
Die Ex-Gelsenkirchenerin

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ramberg
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Fundsache

Beitrag von ramberg »

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RAMBERG
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Die fehlende Tat macht den Redner zum Schwätzer

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Heinz O.
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Friedrich und Jakob Alexander

Beitrag von Heinz O. »

einen sehr ausführlicher Text über Friedrich und Jakob Alexander, dem Kaufhaus Carsch
&. Co. und Kogge und der Enteignung und Bereicherung kann man hier nachlesen:

http://docplayer.org/25305955-Friedrich ... ander.html
Micha

Irgendwie machen GEschichten süchtig .......

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