Bleckkirche Bismarck

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globalrider
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Weltmusik am 19.12.14

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BLECKKIRCHE - Kirche der Kulturen
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Klangkosmos Weltmusik
Nobunto · Simbabwe
Frauenpower a capella

Freitag - 19. Dezember - 20 Uhr
10,-/erm. 8,- (bis 16 Jahre frei)

Claire Dangarembwa – Gesang
Heather Dube – Gesang
Joyline Sibanda - Gesang
Bridget Dube - Gesang
Duduzile Sibanda – Gesang


Die Musik der Welt zu Gast in Gelsenkirchen
Konzertreihe Klangkosmos Weltmusik in der Bleckkirche bietet alternatives Weihnachtskonzert

Zum letzten Konzert der laufenden Staffel der NRW-weiten Konzertreihe Klangkosmos Weltmusik in diesem Jahr, die die Bleckkirche in Zusammenarbeit mit dem Referat Kultur durchführt, ist am Freitag, den 19. Dezember das Ensemble 'Nobunto' aus Simbabwe zu Gast.

Nobuntu, das sind fünf dynamische junge Frauen aus der Stadt Bulawayo, die häufig 'Kulturhauptstadt Simbabwes' genannt wird. Sie ist das Herz der Ndebele-Kultur und gilt seit langer Zeit als Zentrum für traditionelle Musik, Tanz, Theater und bildende Kunst. Bei den Ndebele, wie auch bei anderen Zulu-Völkern, existiert eine große Chorgesang- und A-capella Tradition, die jedoch traditionell eine reine Männerdomäne ist. Doch mit Nobuntu kommt innovative Frauenpower: Die fünf Sängerinnen einer neuen Generation zelebrieren die Schönheit und den Reichtum ihrer Kultur. Sie kombinieren traditionelle simbabwische Musik, Gospel, Afro-Jazz und Crossover.

Mit ihren eigenen Kompositionen und ihren Texten setzen die fünf Frauen einen wichtigen Impuls für Veränderungen herkömmlicher Rollenmuster innerhalb ihres Landes und darüber hinaus. So sind die meisten ihrer Lieder auch Ausdruck von und Aufruf für Solidarität, Gemeinschaft, Lebensmut und Bescheidenheit.

"Musik überwindet Grenzen zwischen Sprachen, Stämmen, Hautfarben und Ländern. Musik übertrifft in jedem Fall die Politik." ist das Credo von Nobunto. Was könnte zur Vorweihnachtszeit besser in die Bleckkirche, Gelsenkirchens Kirche der Kulturen passen, die sich mit ihrem Programm seit Jahren für die Verständigung und das Miteinander unterschiedlichster Kulturen in unserer Stadt einsetzt.

Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Karten zu 10,- bzw. ermäßigt 8,- an der Abendkasse. Heranwachsende bis 16 Jahre haben freien Eintritt. Infos unter 595984 oder www.bleckkirche.info.

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!! - Hinweisen möchte ich noch darauf, dass in diesem Jahr aus organisatorischen Gründen kein Weihnachtsgottesdienst in der Bleckkirche stattfindet. - !!

Ich bedanke mich bei all unseren Gästen, Unterstützern, Förderern und Künstlern, ohne die wir nicht wieder ein so erfolgreiches Kulturjahr an der Bleckkirche hätten durchführen können.

Allen wünsche ich eine gesegnete Weihnachtszeit und einen kraftvollen Start ins neue Jahr.

Herzliche Grüße

Pfr. Thomas Schöps
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globalrider
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Bleckkirche Sommerprogramm

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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde und Freundinnen der Kulturarbeit an der Bleckkirche!

Am 11. März ist es wieder soweit. Die Bleckkirche startet in ihr neues Halbjahresprogramm.
Das erste Konzert findet aber nicht in unserer Kirche der Kulturen statt, sondern in der neuen Synagoge an der Georgstraße in Gelsenkirchen.

Das vollständige, neue Halbjahresprogramm ist ab dem kommenden Wochenende unter www.bleckkirche.info einzusehen.
Die Grippe hatte auch mich lange fest im Griff, sodass es zu einer Verzögerung in der Veröffentlichung gekommen ist.

Den aufmerksamen Beobachterinnen und Beobachtern unseres Programms wird zudem auffallen, dass sich die Anzahl des Veranstaltungsangebots quasi halbiert hat.
Einige Umstrukturierungsmaßnahmen der Arbeit und vor allem die Vorbereitung von Projekten für das Reformationsjubiläum im Jahr 2017 werfen schon jetzt ihre Schatten voraus. Unser engagiertes und gehaltvolles Angebot im Bereich der Weltmusik und von Konzerten für Alte Musik bleiben Ihnen aber in jeden Fall erhalten. Ebenso wird sich die Bleckkirche im Herbst diesen Jahres wieder als Partner der Klezmertage der Stadt Gelsenkirchen präsentieren. Lediglich auf das Konzertangebot im Rahmen der Flamencotage muss in diesem Frühjahr leider verzichtet werden.

Ich hoffe dennoch, dass die eine oder andere Veranstaltung wieder Ihr Interesse weckt und wir Sie bei uns begrüßen dürfen.

Mit herzlichem Gruß

Pfr. Thomas Schöps
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Klangkosmos Weltmusik
Talya G.A. Solan & Yamma Ensemble · Israel
Jemenitische Songs und Lieder der jüdischen Diaspora

Mittwoch - 11. März - 20 Uhr
Eintritt frei. Spenden willkommen.

Veranstaltungsort: NEUE SYNAGOGE, Georgstraße 2, 45879 Gelsenkirchen!!

Talya G.A. Solan · Gesang
Yonnie Dror · Flöten, Duduk und andere Blasinstrumente
Aviv Bahar · Geige, Oud


10 Jahre Klangkosmos Weltmusik
Neue Staffel der Konzertreihe startet am 11. März
Ensemble aus Israel zu Gast in der neuen Synagoge

Die Konzertreihe Klangkosmos Weltmusik, die die Bleckkirche - Kirche der Kulturen in Kooperation mit dem Referat Kultur der Stadt anbietet, gehört sicherlich zu den außergewöhnlichsten Kulturangeboten in Gelsenkirchen. Seit nunmehr 10 Jahren waren über 80 Ensembles und Einzelkünstler aus aller Herren Länder rund um den Globus bei uns zu Gast. Die Konzertreihe ist damit nicht nur ein Genuss für Liebhaber der Weltmusik sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag für das gegenseitige Verständnis und das Miteinander der Kulturen.

"Die Konzertreihe erfreut sich zunehmender Beliebtheit und das nicht nur beim Gelsenkirchener Publikum." resümiert Pfarrer Thomas Schöps, zuständig für das Projekt "Bleckkirche - Kirche der Kulturen" im Ev. Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid die letzten 10 Jahre. "Mein Dank dafür gilt diesem Publikum und vor allem unserem Partner, dem Referat Kultur, das mit seiner Unterstützung dieses Konzertangebot erst ermöglicht hat."

Zum Start der neuen Staffel kommt die aus Israel stammende jüdische Sängerin Talya G.A. Solan nach Gelsenkirchen. Zusammen mit Musikern des Yamma Ensembles präsentiert sie Jemenitische Songs und Lieder der jüdischen Diaspora.

Israel ist erstmalig Gastgeberland im Rahmen von Klangkosmos Weltmusik. Grund genug für Pfarrer Thomas Schöps, eine weitere Kooperationspartnern ins Boot zu holen, die Jüdische Gemeinde. Darum findet das Konzert auch nicht wie üblich in der Bleckkirche, sondern in der Neuen Synagoge an der Georgstraße statt.
"Mir war es ein besonderes Anliegen, dieses Konzert dort stattfinden zu lassen", betont Schöps. " Die jüdische Kultur besitzt einen unermesslichen Reichtum, der nach seiner Vernichtung im sog. Dritten Reich endlich wieder in Mitten unserer Gesellschaft angekommen ist und sich eben nicht in Folklore und romantischem Getue erschöpft. In enger Verbundenheit mit der jüdischen Gemeinde will die evangelische Kirche das dokumentieren. Und das gerade im 70. Jahr nach der Bereifung von Auschwitz."

Talya G.A. Solan ist eine der erfrischenden Stimmen in Israels weltoffener Musikszene. In ihrer Musik hört man eine feste Verbundenheit mit ihren Wurzeln, aber auch große musikalische Neugier. Ein großer Teil ihres Repertoires stützt sich auf die musikalischen Traditionen ihrer jemenitischen und bulgarischen Vorfahren. Dieses musikalische Erbe bewahrt sie und präsentiert aber gleichzeitig auch einen bunten Klangteppich aus den vielfältigen Musikkulturen und Traditionen, die im heutigen multikulturellen Israel zu finden und zu hören sind. Gemeinsam mit ihren Musikern des Yamma Ensembles spielt sie Lieder aus dem jemenitischen Kontext, bindet aber auch Klangfarben und Stilistiken der jüdisch-bulgarischen und jüdisch-zentralasiatischen Diaspora ein, sowie solche der armenischen und arabischen Minoritäten zwischen Tel Aviv und Jerusalem.

Talya G.A. Solan und das Yamma Ensemble schöpfen aus diesen Quellen und der Begegnung mit den heutigen Migranten in Israel. Talyas faszinierende Stimme wechselt elegant zwischen warm, weich und dennoch kraftvoll bis hin zu schrill, scharf und ekstatisch, wie bei der aus dem Arabischen entlehnten Gesangstechnik zaghrouta, einer Art gellendem Heulen, bei dem die Frauen ihre Zunge und ihr Gaumenzäpfchen ganz schnell bewegen während sie gleichzeitig einen hohen Ton singen.

Die Musiker des Yamma Ensembles spielen auch auf Instrumenten, in denen sich die musikalische Vielfalt und die unterschiedlichen Wurzeln widerspiegeln. So findet sich ein typisches Instrument der jemenitischen Juden, das aus (koscheren) Antilopen- und Kuduhörner gefertigte Shofar, das als rituelles Blasinstrument an besonderen Feiertagen benutzt wird, unter den Blasinstrumenten des Ensembles, genau wie die armenische Duduk und die arabische Oud.

Das Konzert am 11. März beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt ist diesmal sogar frei. Reservierungen sind möglich unter mail@bleckkirch.info oder telefonisch 595984.

Ausblick: Die weiteren Konzerte der neuen Staffel von Klangkosmos Weltmusik in Gelsenkirchen

24. April: Tjupurru aus Australien
22. Mai: Sumitra Das Goswami aus Indien
19. Juni: Kan’nida aus Guadeloupe
Jeweils um 20 Uhr in der Bleckkirche - Kirche der Kulturen

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globalrider
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Musik aus Australien und GE Barock dann am Sonntag

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Klangkosmos Weltmusik
Tjupurru · Australien
Djabera Djabera Roots & Didjetronica

Freitag - 24. April - 20 Uhr
10,-/erm. 8,- (Heranwachsende bis 16 Jahre frei)

Tjupurru · Didgeribone, Face Bass, Didgeridoo
Efiq Zulfiqar · Flöten, Perkussion

10 Jahre Klangkosmos Weltmusik
Eine Reise ohne Koffer nach Australien

Mit dem zweiten Konzert der Reihe "Konzertreihe Klangkosmos Weltmusik", die die Bleckkirche in Kooperation mit dem Referat Kultur der Stadt anbietet, geht die musikalische Reise nach Australien. Am kommenden Freitag, den 24. April ist das Duo Tjupurru und Efiq Zulfiqar von dort zu Gast in Gelsenkirchens Kirche der Kulturen.

Tjupurru lebt in Brisbane im Nordosten Australiens. Aufgewachsen allerdings ist er in Papua-Neuguinea, ohne etwas über seine australischen Wurzeln zu wissen. In den 1970er fand er ein Dokument, das belegte, dass seine Urgroßmutter zu den westaustralischen Djabera Djabera Aborigines gehörte und mehr als 100 Jahre zuvor von katholischen Missionaren nach Papua Neuguinea gebracht worden war. Als dann Tjupurrus Bruder in den späten 1990er Jahren ein Buch mit der Geschichte der Urgroßmutter entdeckte, reiste Tjupurru mit seiner eigenen jungen Familie sofort nach Broome. Es mag also nicht verwundern, dass Tjupurrus Leben seitdem eine kontinuierliche Suche nach den Quellen seiner Djabera Djabera Identität ist.

Nachdem er als Schuljunge schon die Klangwelten eines Staubsaugerplastikrohrs auszuschöpfen wusste, fand er sein Instrument par excellence in der Begegnung mit dem weißen australischen Musiker Charlie McMahon, dem Erfinder des "Didgeribone": einer Mischung aus Didgeridoo und Posaune (engl: didgeridoo + trombone). Das Instrument besteht aus zwei ineinander geschobenen Röhren. Durch Verschieben der inneren Röhre (wie bei der Posaune) lassen sich verschiedene Tonhöhen kreieren. Charlie McMahon erfand außerdem den "Face Bass", einen kleinen seismischen Sensor, der Geräusche direkt im Mund des Spielers aufzeichnet und elektrisch hörbar macht. Tjupurru kombiniert Didgeribone und Face Bass mit Live-Samples und Loops und schafft damit seine ganz eigene virtuose Klangwelt, die er gerne als "Didgetronica des 21. Jahrhunderts" bezeichnet.

Nachdem er 2006 beim Big Sound Festival in Brisbane entdeckt wurde, spielte er 2007 auf Einladung von Airto Moreira gleich vor einem Publikum von 120.000 Leuten für das Sydney Festival. Bei der Klangkosmos Tournee begleitet ihn der indonesische Flötist und Perkussionist Efiq Zulfiqar.

Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Karten zu 10,- bzw. ermäßigt 8,- an der Abendkasse. Heranwachsende bis 16 Jahre haben freien Eintritt. Reservierungen sind möglich unter mail@bleckkirch.info oder telefonisch 595984.

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Gelsenkirchen Barock · Alte Musik im Ruhrgebiet
Begegnungen. Lautenmusik von S.L. Weiss und J.S. Bach
Ingo Negwer · Barocklaute

Sonntag - 26. April - 17 Uhr
12,-/erm. 8,- (bis 16 Jahre frei)

Mit Lautenmusik von Silvius Leopold Weiss und Johann Sebastian Bach setzt sich unsere renommierte Konzertreihe für Alte Musik "Gelsenkirchen Barock" am Sonntag, den 26. April fort. Der künstlerische Leiter von "Gelsenkirchen Barock" und Lautenist Ingo Negwer bietet in seinem Solo-Programm gleichsam die praktische Seite seiner jahrelangen intensiven wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Werk Johann Sebastian Bachs und seines Umfelds.

Im Mittelpunkt stehen zwei Kompositionen von Bach und Weiss. Die beiden Meister sind sich wahrscheinlich mehrfach persönlich begegnet. Johann Elias Bach, der Neffe des Thomaskantors, berichtet von Besuchen des berühmten Dresdner Hoflautenisten Weiss im Sommer 1739 bei Bach in Leipzig. Dass anlässlich dieser Zusammenkünfte musiziert wurde, ist ebenfalls belegt. Spekulationen darüber dürften Stoff für einen Roman geben.

Begegnungen, das Motto des Konzerts, bezieht sich allerdings weniger auf die persönliche Bekanntschaft der beiden Meister. Vielmehr begegnen Interpret und Publikum in dem einstündigen Programm der Lautenmusik zweier außergewöhnlicher Komponisten, deren Verwandtschaft im Geiste quasi aus jeder Note klingt.

Das Konzert beginnt um 17 Uhr. Karten zu 12,- bzw. ermäßigt 8,- an der Abendkasse. Heranwachsende bis 16 Jahre haben freien Eintritt. Reservierungen sind möglich unter mail@bleckkirch.info oder telefonisch 595984.

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Vortrag: Frauen im Judentum

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Frauen im Judentum
Diskussions- und Gesprächsabend
mit Rabbinerin Irit Shillor

Mittwoch - 22. April - 19 Uhr
Eintritt frei

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit GE e.V.
in Zusammenarbeit mit der Bleckkirche - Kirche der Kulturen

In Deutschland gibt es mittlerweile fünf amtierende Rabbinerinnen, etwa 900 gibt es weltweit. Sie werden von vielen als Bereicherung für das Judentum angesehen. Nicht etwa, weil Frauen die besseren Autoritäten wären - sie sind vor allem ein Ausdruck von Vielfalt. Und ein Beispiel für junge Frauen, sich zu engagieren. Bei spezifisch "weiblichen" Themen könnte eine Rabbinerin zudem die bessere Ratgeberin sein.

Irit Shillors Vortrag wird von Frauen in der Bibel, im Talmud, in der Literatur und heutzutage auch im Rabbinat erzählen: Wie sieht das Judentum die Frau über die Jahrtausende bis heute, und welche Rechte haben (die) Frauen? Mit Hilfe von jüdischen Texten aus der Bibel, dem Talmud, dem Midrasch sowie der Moderne werden die Unterschiede zwischen verschiedenen Strömungen im Judentum diskutiert und die Frage, wie sich die Frauen im 21. Jahrhundert sehen.

Irit Shillor wurde in Jerusalem geboren. Als sie 1982 mit ihren Töchtern nach England zog, entdeckte sie für sich und ihre Familie die Welt des Reformjudentums. Sie ist derzeit noch Rabbinerin der Jüdischen Gemeinde Hameln.

Eine interessante, 15minütige Dokumentation über Jüdische Frauen in Deutschland u.a. mit Irit Shillor findet sich auf YouTube » Sarahs Schwestern (https://www.youtube.com/watch?v=yOjDQbfMe1k)

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Weltmusik

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Klangkosmos Weltmusik
Sumitra Das Goswami · Indien
Magische Stimmen der Jaitaran aus Jodhpur

Freitag - 22. Mai - 20 Uhr
10,-/erm. 8,- (Heranwachsende bis 16 Jahre frei)

Sumitra Das Goswami · Gesang, Harmonium
Papamir · Dholak
Roop Das · Tambura


Sumitra Das Goswami, das ist eine der magischsten und spirituellsten Stimmen, die die reichhaltige Musikkultur Indien zu bieten hat. Am Freitag den 22. Mai ist sie im Rahmen der Konzertreihe "Klangkosmos Weltmusik", die die Bleckkirche in Zusammenarbeit mit dem Referat Kultur durchführt, in Gelsenkirchens Kirche der Kulturen zu hören.

Strahlend, charaktervoll rauh und gleichzeitig besänftigend: Sumitra Das Goswami verzaubert das Publikum mit ihrer Interpretation indischer Musik und Mystik. Sie kommt aus Jaitaran, einem kleinen Ort in Rajasthan, dem Land der legendären Maharadschas, deren prachtvolle Paläste an die Märchen von „Tausendundeiner Nacht“ erinnern. Rajasthan (das „Land der Könige“), Kreuzpunkt großer Weltregionen und uralter Nomadenstraßen, ist auch Ursprungsland der Roma, die vor ca. 1500 Jahren aus dem heutigen Rajasthan Richtung Europa wanderten. Rajasthan ist reich an musikalischen und spirituellen Traditionen, die bis heute fast ausschließlich mündlich von Generation zu Generation weitergegeben werden - von Dichtern, Musikern, Tänzern und Fakiren.

In dieser einzigartigen kulturellen Landschaft spielt besonders die Stimme eine große Rolle. Sumitra Das Goswami ist eine hochgeachtete Volkssängerin und trägt nicht umsonst ihren Ehrentitel „Kuckuck von Rajasthan“. Manchmal erscheint Sumitra Das Goswamis Stimme so magisch, als wäre es nicht mehr sie selbst, die singt, sondern die im Lied gepriesene Person: sei es die indische Mystikerin und Dichterin Meera Bai oder die Hindu-Göttin Radha, Göttin der Hingabe und illegitime Geliebte des Krishna.

Begleitet wird Sumitra Das Goswami von den indischen Musikern Papamir an der Dholak und Roop Das, Tambura. Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Karten zu 10,- bzw. ermäßigt 8,- Euro sind an der Abendkasse zu bekommen. Heranwachsende bis 16 Jahre haben freien Eintritt. Infos und Reservierungen unter 595984 oder mail@bleckkirche.info.

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globalrider
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Klangkonzert

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Gelsenkirchen Barock · Alte Musik im Ruhrgebiet
Bericht von der hispanischen und englischen Armada
Duarte Consort

Sonntag - 31. Mai - 17 Uhr
12,-/erm. 8,- (bis 16 Jahre frei)

Am Sonntag, dem 31. Mai, ist das Duarte-Consort zu Gast bei Gelsenkirchen Barock – Alte Musik im Ruhrgebiet. In der Bleckkirche erstatteten Vera Frey (Gesang), und die drei Gambistinnen Heike Sierks, Haruno Ikeda-Sprotte und Gisela Uhlen-Tuyala ihren musikalisch-literarischen „Bericht von der hispanischen und englischen Armada“.

Der spanische König Philipp II. schickte 1588 seine Kriegsflotte, die Armada, gegen England aus. Königin Elisabeth I. und ihre Freibeuter hatten den Herrscher in den Jahren zuvor mit ihren Attacken gegen das katholische Weltreich schier zur Weißglut gebracht. Nun sollte England erobert und Elisabeth entmachtet werden. Doch bekanntlich ging der Plan nicht auf und die Armada – von Wind, Wellen und der englischen Flotte geschlagen – unter.

Mit Kompositionen von William Byrd, Thomas Weelkes, Francisco Guerrero, Juan del Encina, aber auch mit Broadside Ballads und anderen volkstümlichen Weisen entführt das Duarte-Consort sein Publikum in jene Epoche, als Spanien (noch) eine Weltmacht war und der Stern des britischen Empires allmählich zu leuchten begann... Angeblich führte Sir Francis Drake auf seinen Kaperfahrten Musikinstrumente mit. Wie mag es in der Kapitänskajüte an Bord seines Schiffes wohl geklungen haben? In der Bleckkirche gibt es nun vielleicht eine Antwort ...

Das Konzert beginnt, wie gewohnt, um 17 Uhr. Der Eintritt kostet jeweils 12,– Euro, erm. 8,– (für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre frei). Weitere Informationen zur aktuellen Konzertsaison gibt es unter www.gelsenkirchen-barock.de. Reservierungen via E-Mail an mail@bleckkirche.info oder telefonisch unter 0209 595984.

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Weltmusik Guadeloupe

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Klangkosmos Weltmusik
Kan'nida · Guadeloupe
Gwo Ka - Die große Trommel
Freitag - 19. Juni - 20 Uhr
10,-/erm. 8,- (bis 16 Jahre frei)

Jean Louis André Gustave
Mathieu René Geoffroy
Maurice Abdon Ambrosio
Anatole Antoine Geoffroy
Christiane Simone Geoffroy
Sylvio Samuel Anne-Marie
Justin Dominique Luit (tbc)


Mit karibischen Klängen in den Sommer

7-köpfiges Powerensemble aus Guadeloupe am Freitag zu Gast in der Bleckkirche

Guadeloupe gehört zu den karibischen Inseln der Kleinen Antillen. Knapp 7.000 km trennen die Inselgruppe von Paris – doch seit 1946 ist Guadeloupe offizielles Übersee-Department Frankreichs und gehört somit auch zur EU. Kan‘nida sind stolze Vertreter der Gwo Ka Tradition (Gwo Ka = „große Trommel“), die ihren Ursprung in den Musikkulturen der afrikanischen Sklaven hat, die aus Westafrika in die Karibik deportiert und dort über zwei Jahrhunderte auf den Zuckerplantagen ausgebeutet wurden.

Bis Anfang der 1990er Jahre war es auf Guadeloupe verboten, diese Musik öffentlich aufzuführen. Man hörte sie nur bei den Toten- Ritualen und den Lewoz, den rituellen halböffentlichen Familienfesten, die meistens freitagabends begannen und bis zur Morgendämmerung dauerten. Ab den 1970er Jahre entwickelte sich Gwo Ka zum anti- kolonialen kulturellen Symbol und unbestrittenen Soundtrack der Seele Guadeloupes. 2014 wurde offiziell die Aufnahme des Gwo Ka auf die Repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO beantragt.

Eine besondere Tradition innerhalb der Gwo Ka Musik ist der a-cappella Stil Bouladjel. Boula ist der Name der großen Trommeln, und im Bouladjel werden die Klänge dieser Trommeln mit dem Mund bzw. durch bestimmte Atemtechnik und Kehlkopfgesang nachgeahmt und mehrstimming als rhythmische Sequenzen verwoben, über die häufig noch ein Solosänger improvisiert. Kan’nida haben auch die echte Boula-Trommel im Gepäck und präsentieren uns neben Bouladjel weitere Gwo Ka Klänge, Gesänge und Tänze.

Kan'nida singen in Créol über gesellschaftliche Ungerechtigkeit und betonen die Rückbesinnung auf die eigenen kulturellen Wurzeln. Treten Kan’nida in Guadeloupe auf, dann strömen Alt und Jung zu diesem Ereignis, das Vergangenheit und Gegenwart und die Generationen miteinander verbindet.

Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Karten zu 10,- bzw. ermäßigt 8,- Euro sind an der Abendkasse zu bekommen. Heranwachsende bis 16 Jahre haben freien Eintritt. Infos und Reservierungen unter 595984 oder mail@bleckkirche.info.

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Finissage

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EINLADUNG ZUR PROJEKTPRÄSENTATION

Jo Scholar - Am Tisch des Herrn

Donnerstag - 15. Oktober 2015 - 19.00 Uhr

Der renommierte Gelsenkirchener Maler Jo Scholar, der national wie international mit seinen Arbeiten Aufmerksamkeit erzielt, wurde gewonnen, um in der Zeit vom 15. Juli bis 15. Oktober ein sog. „Atelier auf Zeit“ in der Bleckkirche einzurichten.
Schwerpunkt seiner Arbeit: Die Auseinandersetzung mit dem Grimberger Altar von 1574, eines der bedeutendsten Prinzipale der Reformationsgeschichte in Westfalen, mit seinem bekannten „Westfälischen Abendmahl“.
Unter dem Motto: "90 Tage Arbeit – 90 Minuten Ausstellung" zeigt er in einer Art Work in Progress das vorläufige Ergebnis.

Begrüßung: Pfarrer Thomas Schöps Szenische Lesung: Margot Müller Slide Show: Frank M. Helferich

In Gelsenkirchen gibt es einen verborgenen Kunstschatz, der mit den Vorbereitungen auf das Jubiläum "500 Jahre Reformation" in 2 Jahren protestantische Geschichte unserer Stadt direkt erleben lässt. Als besonderes kirchenhistorisches Kleinod beherbergt die Bleckkirche - Kirche der Kulturen an der ZOOM Erlebniswelt einen Renaissance-Altar aus dem Jahr 1574. Er wurde von einem der ersten lutherischen Adligen der Region, Heinrich von Knipping und seiner Frau Isabella von Nesselrode gestiftet. 1738 wurde er nach Fertigstellung der Bleckkirche von der ev. Gemeinde aus der Kapelle des Schlosses Grimberg in diese überführt.
In seinem Altarbild (Retabel) zeigt der Grimberger Altar ein sog. "Westfälischen Abendmahl". Eine typische Adelstischgesellschaft der Zeit wird abgebildet.
Die Basis des Altars (Praedella), also die Grundlage, auf der die Aussage des Altarbilds ruht, ist als Schriftwort gestaltet. In Niederdeutsch (Platt) sind dort die Einsetzungsworte aus dem 1. Korintherbrief zu lesen. Das ist insofern bemerkenswert, als damit eines der protestantischen Bekenntnisse, das sola scriptura, also dass allein die heilige Schrift als Grundlage für das Wesen und die Botschaft der ev. Kirche zu gelten habe, umgesetzt wurde. Die gesamte Zentrierung des Altars auf Christus nimmt auch das solus Christus als zweites Bekenntnis zur Reform der Kirche auf.
Damit wurde erstmalig ein Prinzipal in Westfalen geschaffen, das die Grundlegungen des Glauben und der Kirchenlehre des Protestantismus explizit aufgreift und umsetzt.
Der Grimberger Altar ist damit anerkanntermaßen einzigartig in seiner Form und Entstehung in der ganzen ev. Kirche von Westfalen und von daher ein besonders zu würdigendes Abbild protestantischer Religions- und Kulturgeschichte. Noch vor dem Reformationsjubiläum 2017 ist eine Restaurierung des Altars angestrebt. Sponsoren und öffentliche Unterstützung werden z. Zt. gesucht.

Als einzigartiges Bildwerk unserer Landeskirche bietet es sich im Reformationsdekadejahr 2015 zum Thema "Bild und Bibel" im Rahmen der Kulturarbeit des Kirchenkreis an der Bleckkirche geradezu an, ein Kunstprojekt auf den Weg zu bringen, das neue Zugänge zu einem „schon so oft gesehenen“ Motiv, dem letzten Abendmahl Christi in Verweis auf Tod und Auferstehung des Gottessohnes, zu eröffnen vermag.

Es mich gefreut, dazu den renommierten Maler Jo Scholar für ein sog. "Atelier auf Zeit" in der Bleckkirche gewinnen zu können. Scholar hat über 20 Jahre Erfahrung mit diesem Konzept aus diversen Aufenthalten an unspezifischen „Kunstorten“ (z.B. in einem Bunker, in einer Psychiatrie, auf dem Dachboden einer Kirche), das unter den jeweiligen räumlichen Eindrücken und den sich darin befindlichen Gegenständen Arbeiten und Produktion in direkter Verbindung mit dem „Objekt“ realisiert. Am Ende Scholars "Ateliers auf Zeit" steht eine Finissage, die sich als „Work in Progress“ versteht und dem eingeladenen Kunstpublikum das vorläufige Ergebnis der Arbeit präsentiert.

Fortsetzung folgt!

Wir hoffen auf Ihren Besuch.

Pfr. Thomas Schöps
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Weltmusik aus Brasilien und am Sonntag Jiddisch.

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Gleich zwei musikalische Highlights stehen diese Woche noch auf dem Programm der Bleckkirche:
Musica Popolar aus Brasilien mit Celso Machado am Freitag um 20 Uhr im Rahmen unserer Reihe Klangkosmos Weltmusik und traditioneller Klezmer in klassischer Besetzung mit Yiddishe Fantazye im Rahmen von klezmer.welten am Sonntag um 18 Uhr. (Bitte hier die Vorverkaufsregelung beachten.)

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Klangkosmos Weltmusik
Celso Machado · Brasilien/Kanada
Música Popular Brasileira
Freitag - 23. Oktober 2015 - 20 Uhr
Eintritt: 10,-/erm. 8,- (bis 16 Jahre frei)

Am Freitag, den 23. Oktober wird die neue Staffel der Konzertreihe Klangkosmos Weltmusik in der Bleckkirche fortgesetzt. Im Oktober zu Gast in Gelsenkirchens Kirche der Kulturen ist der brasilianischen Singer-Songwriter Celso Machado. Mit allem, was ihm in die Hände fällt, macht er Musik. Celso Machado ist ein musikalisches Ein-Mann-Universum. Ein hoch virtuoser Gitarrist, Perkussionist und Sänger, der seinem Publikum den musikalischen Reichtum seiner Heimat Brasilien auf vielfältige Weise präsentiert:. Am Ende des Konzerts mag man nicht glauben, dass er alleine auf der Bühne stand.
Beheimatet in den Musikstilen der „Musica Popular Brasileira" hat Celso Machado bereits viele Grenzen überschritten und stilistische Gipfel erklommen. Entscheidendes Merkmal der „Musica Popular Brasileira" ist die Vielfalt und Mischung von Musikstilen: in Chöro, Frevo, Capoeira, Samba, Baiäo, Bossa Nova haben sich über Jahrzehnte urbane Klänge, Volksmusiktraditionen, Pop- und Rockelemente zu unterschiedlichsten Mixturen entwickelt.
Anfang der 1980er Jahre begann Celso Machados internationale Karriere, die ihn zu Konzerten nach Europa, USA und auch nach Kanada führten. Dort gefiel es ihm so gut, dass er 1989 seine Koffer packte, um seit dem in Vancouver zu leben. 2008 erhielt er den Canadian Folk Music Award.

Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Karten zu 10,- bzw. ermäßigt 8,- an der Abendkasse. Heranwachsende bis 16 Jahre haben freien Eintritt. Infos und Reservierungen unter 595984 oder mail@bleckkirche.info.

Weitere Termine: 6.11. Talago Buni (Indonesien), 11.12. The Good Ones (Ruanda)

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Yiddishe Fantazye
Traditioneller Klezmer in klassischer Besetzung
Sonntag - 25.10.2015 - 18 Uhr
Eintritt: VVK 15,00 €/erm. 12,00 € n AK 19,00 €/erm. 15,00 €

Der Violinist, Sänger, Schauspieler und Tänzer Amit Weisberger, geboren in Israel und seit fast einem Jahrzehnt in Frankreich lebend, ist ein außergewöhnlicher Musiker. Er ist in Frankreich einer der wichtigsten Protagonisten der Klezmer-Szene und hat in den wenigen Jahren seines Aufenthaltes dort bereits Enormes bewegt - bis hin zur geplanten Gründung einer Klezmer-Akademie in Nantes. Er widmet sich ganz dem traditionellen Stil und spielt und singt im Stile seiner osteuropäischen Vorfahren. Zusammen mit der Cellistin Gaëlle Branthomme (Frankreich) und dem Tsimbalisten Mihai Trestian (Moldau) hat er nun ein Trio geformt, das seine erste CD gerade beim prestigeträchtigen Label des Centre de la Musique Juive in Paris herausgebracht hat. Die drei sind zum ersten (und sicherlich nicht letzten) Mal in Deutschland zu hören. Genießen Sie eine Premiere mit authentischer und virtuos gespielter Musik in der herrlichen Akustik der Bleckkirche.

Amit Weisberger Violine, Gesang
Gaëlle Branthomme Cello, Gesang
Mihai Trestian Tsimbl

Vorverkauf:
Der Vorverkauf für alle Veranstaltungen der klezmer.welten 2015 läuft zentral über das Schloss Horst. Um die Kosten für Konzertkarten nicht unnötig in die Höhe zu treiben, können Konzertkarten, wenn nicht anders angekündigt, telefonisch oder per E-Mail vorbestellt werden: Telefon: 0209 – 169 61 59, E-Mail: schloss.horst@gelsenkirchen.de
Sie erhalten nach schriftlicher Bestellung in jedem Fall eine Bestätigung per E-Mail. Der Eintrittspreis wird dann an der Abendkasse entrichtet. Eine vorherige Ausgabe von Tickets ist bei dieser Bestellart nicht möglich. Es ist weiterhin möglich, direkt in der Stadt- und Touristinfo im Hans-Sachs-Haus (Ebertstraße 11, 45879 Gelsenkirchen) Eintrittskarten für die klezmer.welten 2015 zu erwerben.

Ermäßigungen:
Ermäßigung erhalten Schüler/innen, Studenten/innen (bis zum vollendeten
26. Lebensjahr) und Inhaber/innen des IAG-Aktivpasses,
der Ehrenamtskarte sowie des GE-Passes. Ein entsprechender Ausweis

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globalrider
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Weltmusik aus Indonesien

Beitrag von globalrider »

BLECKKIRCHE - Kirche der Kulturen
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Musik, Theater, Kunst und mehr ...
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Klangkosmos Weltmusik
Talago Buni · Indonesien
Sufi-Musik der Minangkabau aus West-Sumatra
Freitag - 6. November - 20 Uhr
Eintritt: 10,-/erm. 8,- (bis 16 Jahre frei)

Muhammad Halim - Saluang, Sarunai, Bansi, Gesang
Susandra Jaya - Kacapi, Sarunai, Bansi, Gesang
Febrianti – Gong, Ganto, Gesang
Leva Khudri Balti – Talempong, Jimbe, Sarunai, Gesang
Shofwan – Canang, Sarunai, Gesang

Talago Buni bringt uns Klänge vom Indischen Ozean, die in uralten Traditionen der indonesischen Insel Sumatra verwurzelt sind. Das 5-köpfige Ensemble kommt aus dem westlichen Hochland der Insel, der Heimat der Minangkabau. Sie sind die größte noch existierende matrilineare Gesellschaft der Welt. Besitztum geht von der Mutter auf die Tochter über, Erbfolge und Erziehung liegen bei der Frau, bei Heirat zieht der Mann zur Familie der Frau. Gleichzeitig sind die Manangkabau seit dem 16. Jahrhundert überzeugte Muslime und religiöse und politische Geschäfte liegen in der Hand der Männer. Ist das ein Widerspruch?

Die parallele Existenz verschiedener politischer und rechtlicher Autoritäten ist ein entscheidendes Merkmal der heutigen Lebensweise der Manangkabau. Dieses vielfältige Gerüst aus gesellschaftlichen und kulturellen Strukturen spiegelt sich auch in den musikalischen Traditionen der Minangkabau wider. Sie ist eine reiche Inspirationsquelle für die Musiker von Talago Buni. Sie schöpfen aus dem mystischen Hochland-Repertoire genauso wie aus den islamisch-religiösen Liedern und der lebendigen Musikkultur der Küste. Seit der Gründung der Gruppe 1998 war es das gemeinsame Ziel, neue Musik zu komponieren und zu spielen, ohne dabei auf die typischen, traditionellen Manangkabau-Klänge zu verzichten. Was dabei entsteht, ist ein einzigartiger Minangkabau-Sound des 21. Jahrhunderts: zwischen Trance und Meditation und beflügelnden Liedern.

Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Karten zu 10,- bzw. ermäßigt 8,- an der Abendkasse. Heranwachsende bis 16 Jahre haben freien Eintritt. Infos und Reservierungen unter 595984 oder mail@bleckkirche.info. Weitere Termine: Freitag, 11.12. The Good Ones (Ruanda)

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globalrider
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Re: Weltmusik aus Indonesien

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Talago Buni · Indonesien
Sufi-Musik der Minangkabau aus West-Sumatra
Freitag - 6. November - 20 Uhr
Eintritt: 10,-/erm. 8,- (bis 16 Jahre frei)

Muhammad Halim - Saluang, Sarunai, Bansi, Gesang
Susandra Jaya - Kacapi, Sarunai, Bansi, Gesang
Febrianti – Gong, Ganto, Gesang
Leva Khudri Balti – Talempong, Jimbe, Sarunai, Gesang
Shofwan – Canang, Sarunai, Gesang

Talago Buni bringt uns Klänge vom Indischen Ozean, die in uralten Traditionen der indonesischen Insel Sumatra verwurzelt sind. Das 5-köpfige Ensemble kommt aus dem westlichen Hochland der Insel, der Heimat der Minangkabau. Sie sind die größte noch existierende matrilineare Gesellschaft der Welt. Besitztum geht von der Mutter auf die Tochter über, Erbfolge und Erziehung liegen bei der Frau, bei Heirat zieht der Mann zur Familie der Frau. Gleichzeitig sind die Minangkabau seit dem 16. Jahrhundert überzeugte Muslime und religiöse und politische Geschäfte liegen in der Hand der Männer. Ist das ein Widerspruch?

Die parallele Existenz verschiedener politischer und rechtlicher Autoritäten ist ein entscheidendes Merkmal der heutigen Lebensweise der Minangkabau. Dieses vielfältige Gerüst aus gesellschaftlichen und kulturellen Strukturen spiegelt sich auch in den musikalischen Traditionen der Minangkabau wider. Sie ist eine reiche Inspirationsquelle für die Musiker von Talago Buni. Sie schöpfen aus dem mystischen Hochland-Repertoire genauso wie aus den islamisch-religiösen Liedern und der lebendigen Musikkultur der Küste. Seit der Gründung der Gruppe 1998 war es das gemeinsame Ziel, neue Musik zu komponieren und zu spielen, ohne dabei auf die typischen, traditionellen Minangkabau-Klänge zu verzichten. Was dabei entsteht, ist ein einzigartiger Minangkabau-Sound des 21. Jahrhunderts: zwischen Trance und Meditation und beflügelnden Liedern.

Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Karten zu 10,- bzw. ermäßigt 8,- an der Abendkasse. Heranwachsende bis 16 Jahre haben freien Eintritt. Infos und Reservierungen unter 595984 oder mail@bleckkirche.info. Weitere Termine: Freitag, 11.12. The Good Ones (Ruanda)

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globalrider
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Städtische Musikschule - Konzert

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Gelsenkirchen Barock - Alte Musik im Ruhrgebiet
Pfeyffenton und Saitenklang
Blockflöten- & Gitarrenensemble der Musikschule Gelsenkirchen
Sonntag – 22. November – 17 Uhr
Eintritt frei

Schülerinnen und Schüler der Städtischen Musikschule bei Gelsenkirchen Barock – Alte Musik im Ruhrgebiet

"Pfeyffenton und Saitenklang" heißt es wieder am 22. November um 17 Uhr in der Bleckkirche, an der Bleckstraße, direkt neben der Zoom-Erlebniswelt. Mittlerweile zum 7. Mal sind Schüler und Schülerinnen aller Altersgruppen der Städtischen Musikschule Gelsenkirchen zu Gast in Gelsenkirchens Kirche der Kulturen und spielen auf Blockflöten und Gitarren Musik von der Renaissance bis zur Gegenwart.
Im Mittelpunkt stehen Kompositionen des englischen Barockkomponisten Henry Purcell (1659-1695). Mit seiner Musik zur "Fairy Queen" (Feen-Königin) wollen auch die Musiker ihre Zuhörer in den Bann dieser Zeit ziehen. Die Gitarristen runden das Programm mit südamerikanischer Musik ab.
Die musikalische Leitung dieses Konzertes haben Gilda Fechtner-Eggert und Stefan Nern, beide Musiklehrer an der Städtischen Musikschule Gelsenkirchen.
Der Eintritt zum Konzert ist frei.

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Adventskonzert

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Seasons of Love
Der Popchor Voicetoys singt zum 1. Advent für die Farbtupfer
Sonntag - 6.Dezember - 18 Uhr

Es muss nicht immer Popmusik sein. Auf vielfachen Wunsch, auch mal ein ruhiges Konzert zu veranstalten, laden jetzt die Voicetoys zu einem stimmungsvollen Benefizkonzert ¨Seasons of Love¨ zugunsten des Farbtupfer e.V. ein.

Am Sonntag, 06. Dezember um 18 Uhr findet in der Bleckkirche in GE-Bismarck, dem Raum mit der wunderbaren Akustik, ein Konzert der besonderen Art bei Kerzenschein statt.

Adventlich weihnachtlich mischen sich ¨Driving home for Christmas¨ von Chris Rea und American Chorals wie ¨Winter Wonderland¨ mit bewegenden deutschsprachigen Titeln wie Rammsteins ¨Engel¨ oder ¨Haus am See¨ von Peter Fox.
Selbst im Advent kann in einer Kirche Popmusik erklingen. Mit Musik, die unter die Haut geht, wie ¨I see Fire¨ von Ed Sheeran oder ¨Hey there Delilah¨ von Plain White und viele andere.

Mehr wird aber nicht verraten! Nur noch so viel: alle Titel sind eigens arrangiert von Tilman Wohlleber, dem Chorleiter der ¨Voicetoys¨, der den Gelsenkirchener Popchor seit mehr als 15 Jahren künstlerisch leitet.

Der Eintritt ist frei. Wir bitten um eine Spende für den Farbtupfer e.V., der für den Klinikalltag schwerstkranker Kinder kleine farbige Dinge fertigt.

http://www.farbtupfer-ev.de/
http://www.voicetoys.de

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Weltmusik aus Ruanda

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Klangkosmos Weltmusik
The Good Ones · Ruanda
Bauernlieder und Strassen-Songs aus Kigali
Freitag - 11. Dezember - 20 Uhr
Eintritt: 10,-/erm. 8,- (bis 16 Jahre frei)

Adrien Kazigira – Gesang, Gitarre
Janvier Havugimana – Gesang, Perkussion
Stani Hitimana – Gesang, Perkussion
Javon Mahoro – Gesang, Perkussion


Die Musik der Welt zu Gast in Gelsenkirchen
Konzertreihe Klangkosmos Weltmusik in der Bleckkirche bietet alternatives Weihnachtskonzert

Zum letzten Konzert der laufenden Staffel der NRW-weiten Konzertreihe Klangkosmos Weltmusik in diesem Jahr, die die Bleckkirche in Zusammenarbeit mit dem Referat Kultur durchführt, ist am Freitag, den 11. Dezember das Ensemble 'The Good Ones' aus Ruanda zu Gast. Das 4-köpfige Ensemble schreibt die meisten Songs in Kinyarwanda, dem Dialekt der Straßen von Kigali. Sie sind Spiegel seiner persönlichen Gefühle und Erfahrungen: der Alltag des Lebens in der Hauptstadt und menschliche Dramen. Ihre musikalische Mission ist das einfache Leben in Liedern zu erzählen. Ihre harmonische Mehrstimmigkeit, die Ausdruck einer bescheidenen und erfrischenden Ehrlichkeit ist, geht direkt unter die Haut.

Was sie verbindet, sind ihre gemeinsamen Erfahrungen und die Erinnerung an den grausamen Völkermord in Ruanda 1994. Sie fliessen in ihre Lieder und Kompositionen ein. Eine knappe Million Menschen wurden innerhalb weniger Monate getötet. Heute kämpft das Land für Versöhnung und gegen das Vergessen. Javon Mahoro, einer der vier Musiker sagt: „Singen ist eine der schönsten Freuden im Leben. Und wenn Menschen gemeinsam singen, wird die Kraft der Musik sogar noch stärker. Musik kann keine Gewehrkugeln stoppen, aber sie kann heilen."

Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Karten zu 10,- bzw. ermäßigt 8,- an der Abendkasse. Heranwachsende bis 16 Jahre haben freien Eintritt. Reservierungen unter 595984 oder mail@bleckkirche.info.




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Barockmusik am Sonntag

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Gelsenkirchen Barock · Alte Musik im Ruhrgebiet
Convivium musicum Gelsenkirchen & Gäste
Weihnachten in der Alten und Neuen Welt
Sonntag - 20. Dezember - 17 Uhr
Eintritt: 12/erm. 8 EUR (bis 16 Jahre frei)


Weihnachtliche Barockmusik in der Bleckkirche
Gelsenkirchen Barock mit Convivium musicum

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Musikfreunde!

Am Sonntag, dem 20. Dezember, beschließt das Ensemble Convivium musicum mit Instrumentalmusik des 17. und 18. Jahrhunderts die diesjährige Konzertreihe Gelsenkirchen Barock – Alte Musik im Ruhrgebiet.

Den vierten Adventsonntag lassen Heike Sierks, Gisela Uhlen-Tuyala, Ulrich Schumacher und Ingo Negwer mit europäischer Barockmusik in der Bleckkirche stimmungsvoll und besinnlich ausklingen. Die Kompositionen von Antonio Vivaldi, Girolamo Frescobaldi, Marin Marais, Carl Friedrich Abel u.v.a. werden auf verschiedenen Nachbauten historischer Saiteninstrumenten dargeboten; zu hören sind Diskant- und Bassgamben, ein Pardessus de Viole, Theorbe, Laute und Barockgitarre.

Das circa einstündige Konzert beginnt um 17 Uhr. Karten zu 12 Euro (ermäßigt 8 Euro) gibt es an der Abendkasse. Für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren ist der Eintritt frei.

Weitere Informationen zur aktuellen Konzertsaison gibt es unter www.gelsenkirchen-barock.de


P.S.: Dieses Konzert wird unterstützt von der Buchhandlung Lothar Junius. Vielen Dank dafür!


Mit besten Grüßen,

Dr. phil. Ingo Negwer
Pfr. Thomas Schöps

www.gelsenkirchen-barock.de




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