Quiz : Gelsenkirchener Kauderwelsch

Schriftstellerei, Dichtung, Rezitation

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koelleken69
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Beitrag von koelleken69 »

Mein Opa sachte immer: "Mein lieaber Oberschieaber!" Oder:" Jeschuss Maria und 'n Stückchen vom Josef!" Weiß jemand, wo das herkommt?
Bei Omma gab et imma "Quer durch 'n Garten mit Mettwürstches oder Schwattemaagn"
Onkel Pedda sachte immer: Den Berchmann Glück un Sonnenschein, is Geldtach un besoffn sein!"

koelleken69
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Nachschub

Beitrag von koelleken69 »

Karpuffchen= Abstellkammer
PITSCHENDOPP = kleiner Mensch
Käsemauken= Stinkefüße
Quadratlatschen= große Füße
fitschen= schnell laufen
Pfurzmuhle= Bett
klein Saataan= freches Kind
Opa kaut auf Felge= Opa hat sein Gebiß nicht drin

MichaL
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Beitrag von MichaL »

Tanni hat geschrieben:Hat denn je schon mal einer was von "Mutterklötzchen" gehört? Bin echt gespannt
Nicht nur gehört, sondern gesehen: Klaus Herzmanatus hat beim Besuch des kleinen
Museums gezeigt, wie man die verarbeitet: Bild

Siehe Thread http://www.gelsenkirchener-geschichten. ... 0&postorde r=asc&highlight=

Inge
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Gelsenkirchener Kauderwelsch

Beitrag von Inge »

wat schmust der Osnick?

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Buerelter
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Beitrag von Buerelter »

Ja, Inge, ich weiß, Zeit fürs Bett!

Meine Hunderterschraube iss aber noch nicht alle, geh aber gleich nach Bett!

:wink:

Katzev12
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Beitrag von Katzev12 »

Auftrag meines Opa´s an mich, wenn ich nach VENLO zum "Zaretten" holen fuhr:

Da geehse auch ma bei die Brüder (gemeint war der Supermarkt "Die 2 Brüder von Venlo")


Beliebter Spruch auch: "Mein lieber Kokoschinski"

Noch etwas, leicht OT, aber herrliches Kauderwelsch. Meine Großeltern hatten früher mal einen Likör mit einem sehr seltsamen Namen im Schrank. Den Likör gibt es wohl seit Jahren nicht mehr. Den Namen schreibe ich aus der Erinnerung, es kann also gut sein, dass der ein oder andere Fehler mit drin ist.

STICHPIMPULLIBOCKFORZELORUM

Kennt jemand von euch dieses Gesöff?

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TêTe
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Beitrag von TêTe »

Wikipedia hat geschrieben:Stichpimpulibockforcelorum
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Gesichtet (+/−)
Dies ist die letzte gesichtete Version, (zeige alle), freigegeben am 9. Juni 2008.
Status gesichtet
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Stichpimpulibockforcelorum ist ein seit 1893 hergestellter Kräuterlikör, in den 40er bis 50er Jahren hergestellt in der Likörfabrik Nicolai Lassoff (Fritz Lange) in Königslutter am Elm, die dann in der Klosterbrennerei des Klosters Walkenried aufging. Der seltsame Name ergibt sich aus den Anfangsbuchstaben der verwendeten Zutaten: Stichos (Kräuterextrakt), Pimpernuss, Pulque, Liebstöckel und Ligusterstrauch, Bocksdorn und Bockshornklee, Forle (Saft junger Kiefern), Cerealien, Lotus, Rum. Heute, obgleich kein ausgesprochenes Ostalgie-Produkt, zu finden in Läden, die sich auf Ostprodukte spezialisiert haben.
... wenns´ tut :wink:
„Je suis pour l'augmentation du goût de la vie”
Jacques Dutronc

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usch
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Beitrag von usch »

Katzev12 hat geschrieben:STICHPIMPULLIBOCKFORZELORUM
Ein "L" zu viel ;-)

http://www.ossiversand.de/product_info. ... ts_id=1406

Katzev12
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Beitrag von Katzev12 »

Wow! Das ging aber schnell! :respekt: Danke euch Beiden. Die Etiketten auf den Flaschen sehen genau so aus, wie ich sie in Erinnerung hatte.

axel O
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Beitrag von axel O »

Den STICHPIMPULLIBOCKFORZELORUM gabs früher bei Tigges......... Als Pennäler hatten wir eine wahre Freude daran, den nach ein paar Halben noch zu bestellen... :D

"Härr Obaa...einn Stichpimmpullibockfozzelleooorum Bild

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Tanni
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Beitrag von Tanni »

MichaeL hat geschrieben:
Tanni hat geschrieben:Hat denn je schon mal einer was von "Mutterklötzchen" gehört? Bin echt gespannt
Nicht nur gehört, sondern gesehen: Klaus Herzmanatus hat beim Besuch des kleinen
Museums gezeigt, wie man die verarbeitet: Bild

Siehe Thread http://www.gelsenkirchener-geschichten. ... 0&postorde r=asc&highlight=
Super! Direkt mit Foto, is ja geil..Danke
Die Würde des Menschen ist unantastbar

koelleken69
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Beitrag von koelleken69 »

Mein lieber Scholli!

Troy
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Beitrag von Troy »

diesen eintrag hab ich schonmal anfang des jahres gemacht:
hallo meine lieben mit-kauderweschler,

guckt ihr mal hier, was es noch für wort-verwandte gibt im münsterschen:

http://www.muenster.de/~redlich/Masematte.htm

MASEMATTE kenn ich noch als alte "umgangssprache" der mittleren und unteren zehntausend...
übrigens könnte man sich doch hinsichtlich der "schickse" auch so einigen:

bezeichnung für jungen, unverheirateten weiblichen menschen;
aus dem hebräischen/jiddischen;
eine alltagssprachlich echt "ruhrpöttische bedeutung" ohne hintergedanken;
beispiel für ein wort mit "migrationshintergrund" 8)

Männlein
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Beitrag von Männlein »

Dazu fallen mir spontan 2 Dinge ein:
1. so ganz ohne Hintergedanken war das wohl nie
2. ich glaube, Migra...als Wortbestandteil existierte zu meiner Zeit noch nicht. Wir kamen einfach sehr schlecht oder extrem gut mit Ausländern klar. Genau wie heute, nur weniger wissenschaftlich.
Als die Ethnologen noch Völkerkundler waren.
Gruß Männlein

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Stefan
Beiträge: 875
Registriert: 14.10.2007, 11:45
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Beitrag von Stefan »

Hallo!

HIER mal eine aus'n Pott..., 'ne ganz Freche. ;)
"Wenn es mehrere Möglichkeiten gibt, eine Aufgabe zu erledigen, und eine davon in einer Katastrophe endet oder sonstwie unerwünschte Konsequenzen nach sich zieht, dann wird es jemand genau so machen."*

*Edward A. Murphy

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