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JürgenB
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Beitrag von JürgenB »

Mechtenbergkraxler hat geschrieben: - Gegenüber von Neubauer / Bischoff / Pabst: ne richtig leckere Pommesbude, wo es auch noch das klassische Schaschlik gab
An ne Pommesbude kann ich mich partout nicht erinnern. Für Pommes mußte ich immer bis zum Bahnhof laufen. Gegenüber von der 42 war - wenn ich's recht erinnere - auf der Ecke zum Neustadtplatz eine Kneipe (?), dann die Deutsche Bank, ein Uhrenladen und ein Sex-Shop (Ecke Ottilienstraße).

Jürgen
Geboren im Jahre der Meisterschaft - nicht wie ihr alle denkt, sondern 3 Jahre früher!

arnold
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Beitrag von arnold »

Doch, doch! Dort gab es die ungewöhnliche aber total leckere Kombination von
Pommes mit Spiegelei (Eigelb dann über die Pommes).

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Neustädter
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Beitrag von Neustädter »

JürgenB hat geschrieben:
An ne Pommesbude kann ich mich partout nicht erinnern. Für Pommes mußte ich immer bis zum Bahnhof laufen. Gegenüber von der 42 war - wenn ich's recht erinnere - auf der Ecke zum Neustadtplatz eine Kneipe (?), dann die Deutsche Bank, ein Uhrenladen und ein Sex-Shop (Ecke Ottilienstraße).

Jürgen
Kneipe stimmt (Neustadt-Eck, s. Vorposter), dann kam die Pommesbude, dann Deutsche Bank, dann Uhrenladen Nordmann (oder so ähnlich) - oder umgekehrt -, dann gab es noch ein Schreibwarengeschäft (Gollnick) mit Registrierkassen.
Was war denn vor dem Sexladen an der Ecke? Ich meine, mich an ein Autohaus erinnern zu können (Honda?). Ein Sexladen zu Beginn der 60'iger war ja undenkbar.
In dem Ladenlokal der Pommesbude ist jetzt ein Kiosk oder so.

JürgenB, bestand denn die Pommesbude in der Wilhelm-Busch-Straße (das zweite oder dritte Haus auf der linken Seite von der Bochumer Straße kommend, kurz vor Krawatten Bauer) nicht mehr zu Deiner Zeit? Die war auch nicht schlecht, nur man roch danach......

Habe hier noch dieses Foto aus dem Thread "Neustadt" gefunden:
Bild


@Mechtenbergkraxler:
Wo war denn ungefähr die Zoohandlung?
Zuletzt geändert von Neustädter am 12.04.2012, 14:25, insgesamt 1-mal geändert.

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Dieter
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Pommesbude

Beitrag von Dieter »

Datt mitt die Pommesbude stimmt. Datt war so um 1958.

Gruß
Dieter
Wer fragt, ist ein Narr für fünf Minuten, wer nicht fragt, bleibt ein Narr sein Leben lang.

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Mechtenbergkraxler
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Beitrag von Mechtenbergkraxler »

@Mechtenbergkraxler:
Wo war denn ungefähr die Zoohandlung?
zwischen Einmündung Wiehagen und Bahnhof auf der rechten Seite Richtung Ückendorf gesehen
MK
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sirboni
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Beitrag von sirboni »

Neustädier schrieb:
Was war denn vor dem Sexladen an der Ecke? Ich meine, mich an ein Autohaus erinnern zu können (Honda?)
Vor dem Hondahändler (die mit 600 ccm Motor u.A. ein kleines Coupe) war da der "Puppendoktor" drin. Der reparierte amputierte Puppen und verkaufte auch Neue.

Der Tierladen mit Vögeln und Fischen war, wenn ich mich diesmal genauer erinnere, zwischen Cafe Funke und Pelz & Wähning

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Neustädter
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Re: Bochumerstr.20

Beitrag von Neustädter »

PEDY1965 hat geschrieben:Im Haus Bochumerstr.20 in dem die Spielhalle seit Jahren ist, dort war HÖRAUF das weiß ich noch ganz genau daran bin ich immer vorbei wenn ich ein Haus weiter bei Schreibwaren Mummelthey meine Glanzbilder kaufen ging. :roll:
Von der Einrichtung bei HÖRAUF kann ich mich so ganz vage Erinnern das dort die Ware auch auf Europaletten stand.
Man ich glaub da war ich 7 Jahre alt :o
In dem Lokal muß davor Kaiser's Kaffee gewesen sein, daran kann ich mich noch erinnern. Die hatten (Ende der 50'iger, Anfang der 60'iger) sogar mal an den Adventsonntagen offen. Das war damals noch möglich.
HÖRAUF war aber wohl nicht lange drin, oder?
Mechtenbergkraxler hat geschrieben: zwischen Einmündung Wiehagen und Bahnhof auf der rechten Seite Richtung Ückendorf gesehen
MK
In Höhe der Einmündung war doch die Drogerie Göbbeler, dann gab es - Richtung Bahnhof - Motorrad Oeler und dann kamen eingeschossige Häuser. In einem war ein Schuster - ziemlich dunkel, dreckig und unaufgeräumt.
Aber bei dem Zooladen habe ich einen kompletten black-out. :cry:
In die andere Richtung (Ückendorf, dann linke Seite Bochumer Straße) war doch auch ein eingeschossiges Gebäude mit Laden. Es lag direkt an dem leichten Knick, den die Bochumer Straße dort machte. Kann sich jemand noch erinnern, was da drin war?
Danach kam die Einmündung der Peterstraße, richtig?
Und an der Ecke war das Schuhhaus Schäffer (?).

von waldbröl
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Beitrag von von waldbröl »

Neustädter hat geschrieben:
JürgenB, bestand denn die Pommesbude in der Wilhelm-Busch-Straße (das zweite oder dritte Haus auf der linken Seite von der Bochumer Straße kommend, kurz vor Krawatten Bauer) nicht mehr zu Deiner Zeit? Die war auch nicht schlecht, nur man roch danach......
An die Pommesbude habe ich schlechte Erinnerungen.

Am 21.September 1967, ca. 22.00 Uhr, wir ( Arbeitskollegen aus der Elektrowerkstatt von der DELOG ) waren auf dem Polterabend eines Kollegen in der Bockermühlstraße. Anschließend kurz ins Derby, dann in die Pommesbude. Ich mußte mal und da in der Pommesbude keine Toilette war, wollte ich gegenüber neben der Selterbude auf die öffentliche Toilette. Es war dunkel und es regnete. Mitten auf der Straße erwischte mich ein fliegender WAZ-Reporter mit seinem VW-Käfer. Nachweislich mit 70 Km/h. Ich flog ca. 15 m durch die Luft und klatschte dann auf die Straße. Meine Kollegen raus aus der Pommesbude und zogen den Unfallverursacher aus seinem Käfer um ihn.......... In dem Moment kam ein Streifenwagen vorbei und rettete ihn.
Ich hatte mehrere Knochenbrüche, lag wochenlang nach einigen OP`s im Knappschaftskrankenhaus in Ücke.

Hab danach immer einen großen Bogen um die Pommesbude gemacht. Aber die Pommes waren wirklich gut :lol:

Wolle

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sirboni
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Beitrag von sirboni »

Neustädter schrieb:
n die andere Richtung (Ückendorf, dann linke Seite Bochumer Straße) war doch auch ein eingeschossiges Gebäude mit Laden. Es lag direkt an dem leichten Knick, den die Bochumer Straße dort machte. Kann sich jemand noch erinnern, was da drin war?
Das müsste der Eisenwarenladen (Schrauben / Nägel usw.) gewesen sein der später in den konkaven Neubau zwischen Bahnhof- und Kirchstraße umgezogen ist. Name hab ich leider vergessen; war aber wohl ziemlich kurz.
Näher zum Bahnhof war da auch eine "Werkstatt" zur Reparatur von Laufmaschen.
Zuletzt geändert von sirboni am 14.04.2012, 13:47, insgesamt 1-mal geändert.

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Neustädter
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Beitrag von Neustädter »

sirboni hat geschrieben: Das müsste der Eisenwarenladen (Schrauben / Nägel usw.) gewesen sein der später in den konkaven Neubau zwischen Bahnhof- und Kirchstraße umgezogen ist. Name hab ich leider vergessen; war aber wohl ziemlich kurz.
Näher zum Bahnhof war da auch ein "Werkstatt" zur Reparatur von Laufmaschen.
Stimmt, allerdings weiß ich den Namen auch nicht mehr (Christes?)

An den "Laufmaschen-Laden" kann ich mich auch noch erinnern, das muß wohl in den 50'igern gewesen sein.
Direkt hinter dem Bahnhof war auch ein Verkaufsstand bzw. -wagen mit Obst und Gemüse. Zwischen ihm und dem Bahnhof konnte man dann zum Südeingang des Hbf gehen. Hinter dem Verkaufsstand waren zwei (?) Wohnhäuser ohne Läden und dann begann die eingeschossige Verkaufszeile mit dem Laufmaschenladen, dem Schuster ua..

Richtig?

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Beitrag von PEDY1965 »

@Neustädter
Kann es sein das du Gelsenkirchen zu lange den Rücken zudrehst.(Lieb gemeint)
Ich hatte mal Standbilder aus dem Neustadtfilm gemacht da ist auch das Stück vor der Bahnhofsunterführung so zu sehen das man die eingeschossigen Häuser sieht.Aber in dem Neustadtfilm sieht man es ja so gut da stopp ich dann auch immer wieder weil manches immer noch unfassbar ist wenn man sich heute an der selben Stelle hinstellt. :cry: :cry:
Früher war alles besser,
gut das es früher wieder gibt.
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Neustädter
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Beitrag von Neustädter »

Vermutlich meinst Du dieses Bild:

Bild

Ja, ich konnte ich mich erinnern, daß Du Bilder aus dem Neustadtfilm hier gepostet hast. Aber ich habe dann nicht genauer gesucht. Jedenfalls wissen wir jetzt auch, daß der Frisörsalon Hofmann dort war.

In dieser Luftaufnahme sieht man auch einen Teil der eingeschossigen Häuser:

Bild1969

aus dem Thread: Krawatten Albin Bauer

PEDY1965
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Bochumerstr.

Beitrag von PEDY1965 »

Ja und ich meine das nach den eingeschossigen Häuser noch ein hohes (oder zwei) Haus kam vor der Unterführung, in dem auch die Praxis von Dr.Schuhmacher war das war der HNO-Arzt der im Rotthauser Krankenhaus auch Mandeln rausholte.
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sirboni
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Beitrag von sirboni »

@Neustädter

So war es. Die Flachbauten waren wohl barackenähnliche Behelfsbauten. Ganz offensichtlich war die ehemals durchgehende Häuserzeile im Krieg zerstört worden.
Direkt gegenüber war übrigens außer dem Vogelhändler auch noch eine Redaktion? der WAZ oder Westfälischen Rundschau. Die hatten im Schaufenster immer die aktuelle Ausgabe ausgebreitet (leider für mich damals ziemlich hoch) und darunter eine Reihe "Keystone"-Fotos zu aktuellen Ereignissen mit kurzem Kommentar. Den konnte ich dann auch bequem lesen.

In dem dem Bahnhof auf der linken Seite nächstgelegenem, noch stehendem Haus, wohnten (vor allem/ausschließlich) Bahnbedienstete. An der Rückseite gab es Balkone von denen man das Gemüse hinten im Garten beim Wachsen beobachten konnte :!:

In der "verlängerten" Mindener Str. vor dem Südeingang des Hbf. fanden regelmäßig die Versteigerungen der Fundsachen statt.

Auf der rechten Seite nach der Einmündung des Wiehagen war nach meiner Erinnerung im ehemaligen Laden von Lebensmittel/Feinkost Franke oder der Drogerie Göbbeler (vor dem Umzug nach schräg gegenüber) der erste Aldi Discount. Die Schaufenster waren nicht mehr dekoriert sonder einfach undurchsichtig blau mit dem Lgo. Es gab praktisch nur Konserven und andere lang haltbare Waren direkt von der Palette und aus dem Karton. Möglicherweise wurde daraus dann nach dem - baldigem- Umzug der mir ehrlich gesagt völlig unbekannte "Hörauf-Discount".

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Neustädter
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Beitrag von Neustädter »

In dem Thread Neustadt aus der Luft sind Bilder zu sehen, die es ermöglichen, den Abriß auch zeitlich einzuordnen.

Ein Luftbild aus 1969 zeigt noch die erwähnten hohen Häuser direkt auf der linken Seite hinter dem Bahnhof, in 1977 stehen dort bereits die Neubauten.

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