Bochumer Straße

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PEDY1965
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Bochumerstr.

Beitrag von PEDY1965 »

@Neustädter
Ich habe in meiner Sammlung mal die Bilder gewälzt und habe das für dich gefunden :wink:
Bild
aus der Bahnhofsunterführung Blickrichtung Neustadtplatz.
Auf dem Foto sind auf der rechten Seite 5 Häuser zu sehen die zwischen Mindener/und Wiehagen standen wenn du das erste Haus mal genauer betrachtest konnte ich meinen das dort die Schaukästen hängen wo du reinschauen konntest bei der Zeitung :o .

Auf der linken Seite sieht man gleich vorne an die beiden Häuser von denen ich sprach wo Dr. Schumachen drin war danach kommt wohl die Lücke mit den eingeschossigen Häusern
und das Haus mit dem Turm dran ist auf den Bildern des Neustadtfilms nicht mehr zu sehen,
aber das Bild ist laut Aussage von 1938 dementsprechende Qualität.

Dann hattest du von den Versteigerungen erzählt die waren am Südeingang muß in den 50er Jahren gewesen sein schau mal hier.
Bild
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Bild
auf dem 3. Foto siehst du das Eckhaus nochmal seitlich in Blickrichtung Mindenerstr.und da sieht man rechts auch den Kiosk hinter diesem Kiosk müsste der Pommeswagen von Jansen dann irgendwann gestanden haben.

Aus den 70er Jahren stammen diese beiden Fotos das ist genau die Stelle an denen die Versteigerungen waren.
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Aber wie du siehst lässt sich die Zeit nicht zurückdrehen nur ab und zu passiert es hier das man sich in die Zeit zurück versetzen kann wenn auch nur für einen Moment...
Bildquelle:Privat
Zuletzt geändert von PEDY1965 am 15.04.2012, 14:16, insgesamt 1-mal geändert.
Früher war alles besser,
gut das es früher wieder gibt.
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sirboni
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Beitrag von sirboni »

Pedy schrieb:
Auf dem Foto sind auf der rechten Seite 5 Häuser zu sehen die zwischen Mindener/und Wiehagen standen wenn du das erste Haus mal genauer betrachtest konnte ich meinen das dort die Schaukästen hängen wo du reinschauen konntest bei der Zeitung
Hallo Pedy, die beiden schrankartigen Gebilde auf der Ecke sind (waren) keine Schaukästen sondern Automaten für Kaugummi und Co.

Ansonsten schöne Bilder aus den alten Tagen. Danke :2thumbs:

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Mechtenbergkraxler
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Re: Bochumerstr.

Beitrag von Mechtenbergkraxler »

PEDY1965 hat geschrieben:@Neustädter
Ich habe in meiner Sammlung mal die Bilder gewälzt und habe das für dich gefunden :wink:
Bildquelle:Privat
Interessant sind an dem Foto die zahlreichen Fahnen, bei denen das Hakenkreuz nicht sonderlich sorgfältig übertüncht wurde.
MK
"Der Optimist hat nicht weniger oft unrecht als der Pessimist, aber er lebt froher." (Charlie Rivel, Clown)

PEDY1965
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Re: Bochumerstr.

Beitrag von PEDY1965 »

@mechtenbergkraxler

Hab nochmal drübergepinselt, weil ich die nicht so schön fand habe ich sie überdeckt.
Früher war alles besser,
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brucki
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Re: Bochumerstr.

Beitrag von brucki »

Stadtspiegel Gelsenkirchen hat geschrieben: Die Neustadt soll 2013 „fertig“ sein

„Wer schön sein will, muss leiden“, besagt ein altes Sprichwort, das auch auf Stadtteile zutreffen kann. Denn bis die fußläufige Bochumer Straße in der Neustadt richtig fertig und schön ist, müssen noch einige Monate Baustelle überstanden werden.
Weiter: http://www.lokalkompass.de/gelsenkirche ... 82090.html

Vor ein paar Wochen wurde diese Maßnahme mit dem "Abriss" des Neustatplatzes begonnen.

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Kartonski
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Bochumer Straße, am Hauptbahnhof. Baustelle

Beitrag von Kartonski »

Bild


Baustelle Bochumer Straße am Hauptbahnhof.
Laterne liegend mit Straßenschild.
Lirum Larum Löffelstiel
Wer fragt, weiß ganz viel.
Wer nichts fragt, schweigt dann viel.

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Bretterbude
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Beitrag von Bretterbude »

moin,

ich bin mal kurz an der Ecke zur Einmündung der Bergmannstr. vorbeigefahren auf der Suche nach der Hausnummer 96. Leider waren nicht alle Häuser mit Nummern versehen bzw. ich habe sie in der Kürze der mir zur Verfügung stehenden Zeit übersehen. Ist das große Haus mit der orange-braunen Fasse im 1. und 2. OG und dem Call Shop im EG die Nummer 96? Ich bin bei meiner Familienforschung auf das Haus gestoßen. Weiß da jemand etwas über eine Familie Fleisch im Zeitraum 2. Hälfte der 1950er Jahre? Hat jemand alte Bilder von dem Haus? Freue mich über jede Information.

Bild

Claus

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Bretterbude
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Beitrag von Bretterbude »

Nabend,

in diesem Fred weiter oben zu finden eine Liste mit Eintragung der Geschäfte der Bochumer Str. von 1993, darin zu finden: Nr. 96, Fleisch W und B KG, Uhren/Gold/Silberwaren, 21294
Es scheint ein Geschäft in der Nr. 96 gegeben zu haben: Uhren und Schmuck, früher wohl auch kombiniert mit einem Optiker. Anscheinend kann das Geschäft einer Familie Fleisch zugeordnet werden. Weiß jemand mehr über dieses Geschäft?

Claus.

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brucki
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Beitrag von brucki »

Bretterbude hat geschrieben:Nabend,

in diesem Fred weiter oben zu finden eine Liste mit Eintragung der Geschäfte der Bochumer Str. von 1993, darin zu finden: Nr. 96, Fleisch W und B KG, Uhren/Gold/Silberwaren, 21294
Es scheint ein Geschäft in der Nr. 96 gegeben zu haben: Uhren und Schmuck, früher wohl auch kombiniert mit einem Optiker. Anscheinend kann das Geschäft einer Familie Fleisch zugeordnet werden. Weiß jemand mehr über dieses Geschäft?

Claus.
Wir waren dort Kunde.

Bild

Es befand sich in dem kleinen Ladenlokal links auf dem Fotos des vorletzten Beitrags (Weltkugel auf der Scheibe). Viel mehr habe ich allerdings nicht zu berichten. Was interessiert Dich denn speziell?

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Bretterbude
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Beitrag von Bretterbude »

Nabend und vielen Dank,
die Informationen sind sehr hilfreich für mich gewesen. Mal eine Frage zu einer anderen
Hausnummer 172 (Ecke Bochumer / Virchowstr., vom Hbf kommend rechte Seite über die Virchow hinweg). Kann da jemand über das Haus etwas berichten oder hat ein altes Foto?

Claus

Josel
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Beitrag von Josel »

Der Brucki hat hier eine schöne alte Ansicht von diesem Haus, sogar mit Bäumkes auffe Bochumer:

http://www.volkerbruckmann.de/page2.php

J.
Vertrödeln Sie keine Zeit mit dem Lesen von Signaturen!

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Chronistin66
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Beitrag von Chronistin66 »

Gerade über Presseticker der Stadt rein gekommen!

Was haltet Ihr davon???

Bringt das was???
Stadt Gelsenkirchen hat geschrieben: Bochumer Straße soll offizielles Sanierungsverdachtsgebiet werden

Verwaltungsvorstand will Einflussmöglichkeiten der Stadt verschärfen

GE. Da die städtebaulichen Missstände im Quartier Bochumer Straße weiter wachsen und eine Abwärtsspirale im Stadtteil festzustellen ist, hat der Verwaltungsvorstand der Stadt Gelsenkirchen unter der Leitung von Oberbürgermeister Frank Baranowski die Einleitung von vorbereitenden Untersuchungen für ein Sanierungsverdachtsgebiet empfohlen. Dadurch soll eine nachhaltige städtebauliche Aufwertung im Quartier Bochumer Straße durch Bündelung und Einsatz verschiedener neuer und bewährter Instrumente erreicht werden.

In einem Sanierungsverdachtsgebiet hat die Stadt Gelsenkirchen sehr viel stärkere Möglichkeiten, mit verfallenen Gebäuden umzugehen und auf die Problemsituationen zu reagieren.

In dem betroffenen Gebiet gibt es deutliche Defizite im Altbaubestand mit Leerständen und maroder Bausubstanz. Die Bochumer Straße selbst ist in einem schlechten baulichen Zustand und zeichnet sich durch eine hohe Lärmbelästigung aus. Der nördliche Bereich des Quartiers wird seiner Funktion als „Stadteingang“ zum Stadtteil Ückendorf und zur Innenstadt Gelsenkirchens nicht gerecht. Es gibt unwirtschaftlich große Grundstückszuschnitte in Baublöcken, fehlende Grünverbindungen und mangelhafte Wohnumfeldqualitäten. Eine hohe Fluktuation der Mieter und häufige Eigentümerwechsel führen zu einer geringen Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme und verstärken die sozialen Problemlagen.

Nach den Ergebnissen der vorbereitenden Untersuchung kann voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2013 formal abschließend beurteilt werden, ob die gewählten Instrumente begründet sind und ein Ratsbeschluss zur Festlegung eines Sanierungsgebietes erfolgt.

Nach dem Satzungsbeschluss erfolgt die Durchführung der Sanierung. Bis zu diesem Zeitpunkt wird die Stadt eine Arbeitsstruktur „Sanierungsverwaltungsstelle“ zur Wahrnehmung hoheitlicher Aufgaben einrichten.

Nach heutigem Stand ergeben sich die Beseitigung der Leerstände in den gewerblich genutzten Gebäuden an der Bochumer Straße, die Modernisierung, Abriss und Neubau von Wohnungen zur Stärkung der wirtschaftlichen Situation in der Bochumer Straße, die Unterstützung der privaten Eigentümer bei der Sanierung der Wohnimmobilien, der Erwerb von Gebäuden zur städtebaulichen Aufwertung des Wohnquartiers zur Schaffung von Wohnumfeldqualitäten und die Neugestaltung der Bochumer Straße und die Schaffung von Aufenthaltsqualitäten im öffentlichen Raum als Sanierungsziele.

Das Verdachtsgebiet Bochumer Straße liegt im Westen des Gelsenkirchener Stadtteils Ückendorf etwa 500 Meter südlich des Hauptbahnhofs und des sich nördlich anschließenden Stadtzentrums. Es umfasst rund 30 Hektar, wobei die Bochumer Straße zwischen der Kreuzung Junkerweg und der Kreuzung Virchowstraße mit der Siedlung Flöz Dickebank das „Herzstück“ darstellt. Daneben gehören zum Verdachtsgebiet die Flächen an der Breilstraße und Stephanstraße im Westen, die Grundstücke an der Heidelberger Straße bis zur Carl-Mosterts-Straße im Osten und die Bereiche, die sich im Norden beidseitig der Munscheidstraße, der Claire-Waldoff-Straße und des Cramerwegs befinden. Im Westen bildet der Wissenschaftspark die Grenze.
Doro

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Emscherbruch
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Beitrag von Emscherbruch »

@Doro:
Ich könnte höchstens den "Verdacht" bestätigen.

Wenn Du uns erklären könntest, was der Begriff "Sanierungsverdachtsgebiet" an zusätzlichen Handlungsmöglichkeiten für die Stadtverwaltung und Konsequenzen für die Anwohner und Immobilienbesitzer mit sich bringt ...

Auf der Projektkarte zur Stadterneuerung ist das Gebiet ja bereits blau eingefärbt, wie fast alles im Südosten. http://www.stadterneuerung-gelsenkirche ... tkarte.asp

Soll also das Ergebnis des "Strategischen Masterplans" http://www.stadterneuerung-gelsenkirche ... trasse.asp umgesetzt werden?
Wo kann man den im Internet finden?
Stell dir vor, es geht und keiner kriegt's hin.

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Chronistin66
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Beitrag von Chronistin66 »

@Emschi

Ich kann gar nichts erklären! :ka:

Ich habe nur den Artikel der Stadt kopiert. :wink:

Doro

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brucki
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Beitrag von brucki »

revier04 hat geschrieben:
postminister hat geschrieben:Radio Emscher Lippe meldet es auch.
http://www.radioemscherlippe.de/Lokalna ... b1b.0.html
In dem Artikel wird die Möglichkeit aufgezeigt, dass die Stadt Immobilien aus Privatbesitz herauskaufen könnte. Was aber, wenn ein Eigentümer nicht verkaufen will? Enteignung?
Zumindest hat er "Besondere Mitwirkungspflichten" (weiß auch nicht was das genau bedeutet... :roll: )

Guckst Du:

Vorteile Sanierungsverfahren
• Informationsleistung für die Kommune (vorbereitende Untersuchung,…)
• Steuerung der Zielerreichung durch Genehmigungsvorbehalte nach §144 BauGB
• Anfangsbewertung der Grundstücke: Fixierung der Bodenpreise; Verhinderung von Spekulationsgeschäften durch Genehmigungsvorbehalte im Grundstücksverkehr
• Vorkaufsrechte an allen Grundstücken
• Besondere Abschreibungsmöglichkeiten für Eigentümer
Besondere Mitwirkungspflichten des Eigentümers
• Abschöpfung des durch die Sanierung erzielten Bodenwertzuwachses

(aus http://www.stadterneuerung-gelsenkirche ... 1_2011.pdf, Seite 71)
Zuletzt geändert von brucki am 26.09.2012, 18:08, insgesamt 1-mal geändert.

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