Das Imperium schlägt zu .... Wappenstreit

Wir wollen gemeinsam hier mit anderen interaktiv Spuren und Zeugnisse der Einmischung Gelsenkirchener Bürger ins sozi-kulturelle kommunale Leben sammeln.
Wir möchten damit nicht nur Geschichte(n) bewahren, sondern auch Mut machen, das Zusammenleben in dieser Stadt trotz aller Hindernisse aktiv zu gestalten.

Eure Meinungen dazu können hier diskutiert werden

Moderatoren: Redaktion-GG, Verwaltung

Original oder Fälschung?

Wappen 1 ist das Original, weil dieser zarten Versuchung niemand widerstehen kann...
15
42%
Wappen 2 ist eine Fälschung, weil die Kirche wie eine Kapelle aussieht
2
6%
Wappen 3 ist das Original, weil da ja Gelsenkirchen drüber steht. Wer lesen kann ist eindeutig im Vorteil
9
25%
Wappen 4 ist das geheime Kennzeichen der Gelsenkirchener Illuminaten
5
14%
Wappen 5 ist das Wanne-Eickler Stadtwappen. Wattenscheid hat allerdings das Urheberrecht
5
14%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 36

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Heinz H.
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Beitrag von Heinz H. »

Heinz O. hat geschrieben:ich bin gut, ne :?: :lol:
OK,
aber die Geschichte ist noch nicht zu Ende...!
Da war doch noch watt?

--- 8)
"Gelsenkirchen kann wirklich froh sein, dass es Buer hat."
Dr. Peter Paziorek

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bostonman
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Beitrag von bostonman »

Meinst Du das ?

Links Niedersachsen:Schweif nach unten
Mitte Westfalen :Schweif nach oben
Rechts NRWBild

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Heinz H.
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Beitrag von Heinz H. »

bostonman hat geschrieben:Meinst Du das ?

Links Niedersachsen:Schweif nach unten
Mitte Westfalen :Schweif nach oben
Rechts NRWBild
Jo!

--- :wink:
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Heinz H.
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Schalker Pferd

Beitrag von Heinz H. »

und noch ein Pferd

Bild

Schalke / Amt
in weißem Feld ein schwarzes springendes
Pferd ; Dazu findet sich als Begründung im
Bericht an das Landratsamt in Bochum vom 5.
Juni 1883: 'Das schwaze Pferd auf weißem
Wappenschilde soll ein Hinweis auf die
Vergangenheit von Schalke sein, die durch die
bedeutende Pferdezucht in den Wäldern längs
WuS der Emscher bekannt war: Im "Bruche" (Wald)
trieben sich die He(e)rden der "Brücher"
(Pferde), deren Nachkommen noch heute so
benannt werden, herum.' Die königliche
Regierung in Arnsberg verfügte in einem
Schreiben vom 12. Juni 1883, dass das Siegel
mit dem Zusatz "Gemeinde" zu versehen sei.
Nach der Eränzung durch die drei Buchstaben
"GDE." über dem Pferd, genehmigte lt.
Vermerk vom 13.06.1883 am selben Tage die
Königliche Regierung in Arnsberg das Schalker
Wappen.
(Quelle: Bestand: Gelsenkirchen bis 1928, Ge
IV / 5 / 23: Wahl und Anstellung der
Gemeindevorsteher und deren Stellvertreter in
Schalke 1871 - 1902;
Roth, August: Die Städtewappen der Provinz
Westfalen. Verlag Karl Busch, Wattenscheid
1924)
1883 - 1902

Quelle: Stadtarchiv Gelsenkirchen: Verzeichnis der Siegel und Wappen

--- :wink:
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Heinz H.
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Von stolz wehenden und hängenden Schweifen

Beitrag von Heinz H. »

WAZ hat geschrieben: WAZ Mittwoch, 31. Januar 1996

Von stolz wehenden
und hängenden Schweifen

Ein Pferd in Buer erregt die Gemüter in Schalke

„Ein Königreich für ein Pferd", rief einst König Lear inmitten des Schlachtgetümmels aus. Ein Wunsch, der sich - leicht modifiziert -- auch auf Gelsenkirchener Verhältnisse übertragen ließe: „Ein Königreich für ein Schalker Pferd."


Bild

Denn das hätten sie doch so gerne, die Schalker Patrioten, zum 750. Geburtstag ihres Stadtteils. Und ein eben solches glaubte dann auch ein Schalker, im Wappen-Mosaik auf der Zufahrt zum Lehrerparkplatz der Georg-Kerschensteiner-Schule gefunden zu haben.

Ein Schalker Wappen in Buer? Mit einem stolzen Roß, das dann auch noch - im wahrsten Sinne des Wortes - unter die Räder gekommen war, unter die Reifen pferdestarker Autos? Und schon überlegten die Politiker, wie man dem Rosse einen würdigeren Platz verschaffen könne.

Doch Pferd ist nicht gleich Pferd, und Schweif ist nicht gleich Schweif - das mußte das Schulamt bei seiner Suche nach den Ursprüngen des vermeintlichen Schalker Wappens feststellen. Denn: Der Schweif des Mosaik-Pferdes zeigt stolz gen Himmel. Das Schalker Roß hingegen läßt den seinen temperamentlos hängen.

Also wohl ein westfälisches Pferd. Oder gar ein niedersächsisches. Wie konnte es sich nach Gelsenkirchen einschleichen? So bleibt das, Mosaik (vorläufig) wohl eines der letzten ungelösten Rätsel unserer Welt - und das fremde Pferd muß weiterhin sein trauriges Dasein in Buer fristen.
GaNe
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Fuchs
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Beitrag von Fuchs »

Bild
Interoperabel!

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JürgenB
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Beitrag von JürgenB »

"Der Server konnte nicht gefunden werden"!!!
Geboren im Jahre der Meisterschaft - nicht wie ihr alle denkt, sondern 3 Jahre früher!

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Detlef Aghte
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Beitrag von Detlef Aghte »

@Jürgen
Die Adresse gehörte zu einem Laden, den es schon seit einigen Jahren nicht mehr gibt.Er war in der Hansemannstr. nebendem Fanladen der Schalker Faniniative
Hannes Koopmann hatte dort allerhand Klamotten mit Bezug zum Ruhrgebiet verkauft.Leider war es wohl zu wenig.
Es war ein guter Ladan,aber die Laufkundschaft fehlte in der Ecke.
detlef
Wer durch des Argwohns Brille schaut,
sieht Raupen selbst im Sauerkraut
W. Busch

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JürgenB
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Wat ich so die Tage zwischen alten Büchern finde

Beitrag von JürgenB »

Gehe ich die Tage in den Schuppen und räum um. purzelt mir folgender Aufkleber als Lesezeichen aus einem alten Buch entgegen:


Bild
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staudermann
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Re: Erduldungsmitteilungen

Beitrag von staudermann »

Verwaltung hat geschrieben:Bild


Stadt Gelsenkirchen 45875 Gelsenkirchen


Herrn
Heinz Niski
Von-Oven-Straße 10
45879 Gelsenkirchen

Stadtwappen

Sehr geehrter Herr Niski,
unter Hinweis auf mein Schreiben vom 19.03.2007 und unser Telefongespräch vom 30.03.2007 bin ich bereit, die Verwendung des abgewandelten Gelsenkirchener Stadtwappens auf Ihrer Homepage zu dulden.
Mit freundlichen Grüßen


Im Auftrage

Peifer

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lesenwert der ganze fred himmel hab ich gepfiffen

deti
thomas linke fussballgott
komm wir essen opa

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GE-Bohren in-GE
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Beitrag von GE-Bohren in-GE »

Beim Nachbar anne Wand
Bild

Josel
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Beitrag von Josel »

Oje, hoffentlich hatten die Ultras eine Genehmigung der Stadt... :-) :D :shock: 8) :lol: :roll:

http://ultras-ge.de/kostenaufstellung-d ... -lissabon/

J.
Vertrödeln Sie keine Zeit mit dem Lesen von Signaturen!

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Heinz H.
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Pflastermosaike an der Goldbergstraße

Beitrag von Heinz H. »

An den beiden Pflastermosaiken an der Goldbergstraße in Buer nagt der Zahn der Zeit
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Im Gehwegpflaster an der Zufahrt zum Lehrerparkplatz der ehem. Georg-Kerschensteiner-Schule, heute 'Berufskolleg für Technik und Gestaltung', befinden sich zwei aus Mosaiksteinen gepflasterte Wappen. Zum einen handelt es sich um das Gelsenkirchener Wappen und zum anderen um das Wappen von Westfalen.

Wann die Wappen entstanden sind weiß ich nicht. Ich nehme an, dass Auszubildende der Schule in den 50er Jahren die Wappen als Symbole ihrer Heimat ausgewählt und im Rahmen ihrer Ausbildung als Verzierung in die Fläche gepflastert haben. Leider sind diese Verzierungen vor der Schule im Laufe der Zeit durch Witterungseinflüsse in Mitleidenschaft gezogen worden. Beide Pflastermosaike sind heute stark vermoost und fristen nur noch ein trauriges Dasein.

Im Auge des Betrachters wirken die Pflasterkunstwerke ungepflegt wenig einladend. Es wird höchste Zeit für eine Schönheitskur. Doch das Entfernen des Unkrauts und den Moosflechten aus den Pflasterfugen ist sicher nicht einfach. Vorsicht ist geboten, bei falscher Behandlung könnte die Oberfläche der Plastersteine angegriffen und geschädigt werden.

Ich vermute, dass die Pflege und Unterhaltung der Pflasterkunstwerke dem Zuständigkeitsbereich der städtischen Plaster-Experten zuzuordnen ist. Es bleibt nur zu hoffen, dass die beiden Wappen demnächst wieder ein würdiges Erscheinungsbild aufweisen werden.

___ :winken:
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Heinz H.
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Beitrag von Heinz H. »

Es tut sich offenbar was...

In der Sache "Mosaikpflaster" hatte ich mich mit einer Anfrage an den Oberbürgermeister gewandt. Im Auftrag des OB teilte mir Stadtkämmerin Frau Welge mit, dass zunächst eine fachgerechte Reinigung der betroffenen Fläche veranlasst würde. Im Anschluss daran würde eine Überprüfung des Pflasterzustandes durch die Fachabteilung erfolgen. Bei Bedarf würde dann eine Überarbeitung des Pflasters veranlasst.

Ich freue mich, dass nun Maßnahmen getroffen werden sollen, die beiden Mosaikpflaster vor der Bauberufsschule an der Goldbergstraße zu erhalten.

Vielleicht könnte man sogar noch mit einer Erläuterungstafel, wie sie an vielen Stellen im Stadtgebiet zu finden ist, auf die Entstehungsgeschichte der beiden Kunstwerke hinweisen. Der kleine Platz könnte dadurch mehr Aufmerksamkeit erlangen.

Eine Randbegrünung könnte zudem noch zur gestalterischen Aufwertung beitragen. 8)
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Knolte
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Beitrag von Knolte »

Heinz H. hat geschrieben:Es tut sich offenbar was...

Im Anschluss daran würde eine Überprüfung des Pflasterzustandes durch die Fachabteilung erfolgen.
Na logisch.Dabei wird festgestellt,das Pflaster ist nicht zu retten und wird beseitigt.
(So wie eh geplant..)
Alles nur Bürokraten******e.

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