Erzbahntrasse

Das Wegenetz für "Nicht-Motorisierte"

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Regenbogen Tusse
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Beitrag von Regenbogen Tusse »

Stimmt ,ich wurde nicht gestillt, könnte daher meine Asphaltliebe erklären...

Ich wunder mich wirklich darüber das sich einige deswegen mukieren....es war doch von Anfang an schon so gedacht das die ganze Trasse Asphalt Belag bekommt.

Is doch geil, mit dem Rad isses angenehmer und jetzt können sich Mutti,Vati,Omma und Oppa aufn sonnigen Sonntag auch noch mit den Inline Skatern inne Wolle kriegen. :twisted:
Kommirnich mit sowat!!!

Ich bin zu alt für so ne Scheisse!

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Anthro
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Beitrag von Anthro »

Der Treff bei Holger auf der Erzbahntrasse wird schöner, heute wurden im RVR-Umweltausschuss die Pläne zur Umgestaltung beschlossen.

Wie es künftig aussieht, sieht man hier: http://www.metropoleruhr.de/regionalver ... platz.html

Hoffentlich bleibt die schöne Atmosphäre bei Holger erhalten. Obwohl er ja künftig noch sein zweites Standbein in Essen am Niederfeldsee (RS 1) hat und weniger an der Erzbahntrasse sein wird.

Übrigens, gestern hab ich am Abend mal die Sperrschilder ignoriert und bin die "neue" Trasse gefahren. Schön, glatt wie ein Kinderpopo und flott. :D
Spontanität will gut überlegt sein.


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kleinegemeine01
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Beitrag von kleinegemeine01 »

boach, Du bist mutig

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Anthro
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Beitrag von Anthro »

kleinegemeine01 hat geschrieben:boach, Du bist mutig
Klar, meine Freunde nennen mich "Hero" :kg: :pal: :lachtot:
Spontanität will gut überlegt sein.


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Anthro
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Holgers neues Standbein

Beitrag von Anthro »

Am 02.04.2017 um 10.00 Uhr ist es soweit, Holgers neues Standbein, die "Radmosphäre" in Essen am Niiederfeldsee eröffnet. https://goo.gl/maps/hAU4vFtjdYy

Es musste wohl erst mal dort alles fertig werden damit der :up2: Umbau in Ückendorf beginnen kann.
Spontanität will gut überlegt sein.


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Freudscher Fehler
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Beitrag von Freudscher Fehler »

Hallo Radfreunde,

Wie nennt man nochmal dieses Spiel,wenn im alten 50er Jahre Spielfilm,zB.mit James Dean,zwei Autos aufeinander zurasen und wer zuletzt rauspringt ist feige?

Genau: Hasenfuß! :lol:

Jaaa,heute war es mal soweit.Ich hab auch mal Hasenfuß gespielt mit meinen Rad auf der Trasse.
Ich bin ja eher der langweilige Fahrer,mit alten Cityrad aus Alu aber mit einen Gewicht wie ein Panzer und 7 Gang Nabenschaltung.....Heidewitzka,das fetzt!
Ich fahre wirklich gerne auf der Trasse,wenn da nicht diese Art von Radfahrer wären,die meinen zu dritt nebeneinander fahren zu müssen.
Jedesmal war Ich derjenige,der immer ausgewichen ist und schon fast neben der Strecke in den Büschen hing.

Heute aber nicht...neee,heute nicht.Ich hab stur draufgehalten. Immer schön am Rand,nicht provozierend in der Mitte,nein schön am Rand.Schon aus der Ferne sah Ich in fragende Gesichter der drei,sich anguckend,die Augen größer werdend mit leichter Panik im Blick.
Noch mindestens 25 Meter entfernt hat es der von deren Richtung aus linke Fahrer nicht mehr ausgehalten und laut gekreischt:
"Eeeyy,Obacht....Hallo...aufgepasst,Eyyyyyy.... :shock:

Ich bin stur meine Linie gefahren..habs riskiert,Augen zu und durch.Jeden Moment müssen sich unsere Räder treffen...Lenker verhaken und Knochen brechen....

Aber nein.Im wirklich letzten Moment schwenkten 2 der Fahrer nach innen und machten Platz. Im wirklich letzten Moment begleitet mit Schimpfwörtern,die Ich hier echt nicht schreiben kann.Das Ich totgeschlagen werde beim nächsten mal war noch eins der freundlicheren.
Aber juckt mich nicht.Ich und mein alter Panzer haben zum ersten mal nicht klein beigegeben.
Muss Ich auch nicht,weil man kann zu dritt nicht einfach stur nebeneinander bleiben,wenn andere entgegenkommen und kein Platz zum ausweichen haben,fertig.
Hach,das Leben kann so schön sein... :roll:

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Heinz H.
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Pedalritter wider Willen

Beitrag von Heinz H. »

Freudscher Fehler hat geschrieben: Ich fahre wirklich gerne auf der Trasse,wenn da nicht diese Art von Radfahrer wären,die meinen zu dritt nebeneinander fahren zu müssen.
Jedesmal war Ich derjenige,der immer ausgewichen ist und schon fast neben der Strecke in den Büschen hing...
Da ich auch gerne auf den ehemaligen Bahntrassen unterwegs bin, kann ich deine Erfahrungen bestätigen. Manche Radfahrer meinen tatsächlich sie könnten zu zweit oder zu dritt nebeneinander die ganze Fahrbahn blockieren. Sie machen meistens auch keine Anstalten, die Bahn freizugeben. Diese Disziplinlosigkeit wird immer schlimmer.

Ich bin nicht mehr der jüngste und kann mir keine gebrochenen Knochen leisten, also halte ich vorsichtshalber lieber an wenn es mir im Gegenverkehr zu eng werden sollte. :?
"Gelsenkirchen kann wirklich froh sein, dass es Buer hat."
Dr. Peter Paziorek

Freudscher Fehler
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Re: Pedalritter wider Willen

Beitrag von Freudscher Fehler »

Heinz H. hat geschrieben: Ich bin nicht mehr der jüngste und kann mir keine gebrochenen Knochen leisten, also halte ich vorsichtshalber lieber an wenn es mir im Gegenverkehr zu eng werden sollte. :?
Ich doch auch.Ich bin in der Regel viel zu vernünftig um mich auf sowas einzulassen und unnötiges zu riskieren.
Aber gestern konnte ich nicht anders,weil es mich einfach zusehr geärgert hat.
Ich bin aber sehr sicher,sowas nie mehr zu tun.Mein Pumpe war auf 200 und das fahren hat es mir gründlich verhagelt.

Wieso können Menschen nicht mal gemeinsam sondern immer nur gegeneinander ,sogar schon beim Radfahren.Immer diese "Ich bin eh besser und schneller,schöner,schlanker,mehr Knete-Mentalität."
Wobei,das mit der Knete stimmt zumindest sogar.Zumindest bei Mir.
Ok,übers schlank sein müsste man auch nochmal reden
Hihi.... :skeptisch:

harald kabbeck
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Erzbahntrasse

Beitrag von harald kabbeck »

war mit meiner Frau am Sonntag morgen von Gladbeck aus über der Hugotrasse ( noch schön leer bis zum Kanal) in Richtung GE und dann zum Dampffestival Zeche Hannover in Bochum Hordel unterwegs und kann auch bestätigen, das manche Radfahrer (hauptsächlich Mountenbiker) sehr undiszipliniert und ohne Rücksicht auf andere Radfahrer unterwegs waren.
Es gab aber auch so manche Aspiranten, die an den Kreuzungswegen hielten und natürlich auch keinen Platz für die anderen machten.
hinter dem Abzweig zum ehemaligen Schalker Verein bzw Richtung Ückendorf, (Bude) war dann das fahren in Richtung BO-Hordel wieder etwas entspannter.

Zurück sind wir dann entspannt durch Hüllen, Bismarck(Grüner Weg) und zwischen Erle, Resse, Haus Leithe Richtung Buer und dann wieder nach Gladbeck gefahren.
In Zukunft werde ich an den Feiertagen diese Strecken auch mit dem Rad großzügig umfahren.

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Anthro
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Beitrag von Anthro »

Ich kann die :up2: geschilderten Erlebnisse nur teilweise bestätigen. Mag sein, dass man mir mit meinem Lieger, der etwas breiter wirkt, doch eher Platz macht (könnte ja ein Behinderter sein). Mehrere entgegenkommende Radler machen doch die Reihe, wenn ich dort fahre.

Was mir mehr Probleme bereitet sind die Fußgänger auf den Trassen, die eben auch in breiter Front laufen und auf klingeln oder rufen nur gaaanz langsam reagieren, wenn überhaupt.
Ich wünschte mir, die Fußgänger würden auf den Trassen auf der linken Seite, dem Radverkehr entgegen. bewegen.

Was mir immer sauer aufstößt: wenn Räder geparkt werden dann immer irgendwie mitten auf dem Weg. Wie oft musste ich schon, besonders an der Erzbahnbude, die Leute bitten, ihre Räder auf den Abstellflächen neben der Trasse zu parken.
Spontanität will gut überlegt sein.


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kleinegemeine01
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Beitrag von kleinegemeine01 »

Als Fußgänger drehe ich mich nicht um, wenn hinter mir geklingelt wird, sondern gehe einfach an den Rand von SpazierRadInlinerwegen. Kurze Zurufe werden ebenso behandelt, manche sagen auch laut: "Vorsicht, ich überhole von links" und alles ist gut.
Aber es haben sich auch schon Radler darüber aufgeregt, daß ich mich nicht umdrehe, denn sie wüßten dann nicht, ob ich und wie ich reagiere. Das verstehe ich dann nicht, denn mein Schritt nach dem Klingeln näher an den Rand ist doch Bestätigung genug.
Schlimmer ist es doch, wenn ich mich umdrehe um zu schauen, wie weit der Klingler noch weg ist, besonders wenn mehrere Fußgänger nebeneinander laufen. Dann ist der Weg nämlich erst recht erst mal zu. Und dann ärgen sich alle gemeinsam :)

Freudscher Fehler
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Beitrag von Freudscher Fehler »

kleinegemeine01 hat geschrieben:Aber es haben sich auch schon Radler darüber aufgeregt, daß ich mich nicht umdrehe
Lol
Du musst dich auch nicht umdrehen.Da mach dir mal kein Kopp.
Du machst da alles richtig.

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kleinegemeine01
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Beitrag von kleinegemeine01 »

hihi, also ist mein Leben ruhiger, wenn ich nicht anhalte um mich umzuschauen - bezugnehmend auf Deine aktuelle Signatur - läuft! 8)

Freudscher Fehler
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Beitrag von Freudscher Fehler »

kleinegemeine01 hat geschrieben:hihi, also ist mein Leben ruhiger, wenn ich nicht anhalte um mich umzuschauen - bezugnehmend auf Deine aktuelle Signatur - läuft! 8)
Gotcha!

Dat gibbet ja nich.
Da habbich dat vor Augen uns seh nix....

Hömma,bleib mal öfters stehn und guck...dat Leben is schön!
Und ja,läuft!
Abba:

Wenns klingelt kannste einfach weitergehen ohne zu drehen.

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Beitrag von kleinegemeine01 »

Als Fußgänger auf ner Landstraße ohne Gehweg dem Verkehr entgegen gehen ist total klug. Mußte man früher auch auffe Oststraße, is zwar keine Landstraße, war aber längs von Land mit Kühe und Pferde und Felders.
Der Wunsch nach linksgehenden Fußgängern auf SpazierRadInlinerwegen, sich ebenso wie im Straßenverkehr auf ner Landstraße zu bewegen ist rühmlich und manche machen es sogar schon so, andere nicht und an solchen Stellen kommt es nun zu Verknotungen bei Begegnungen. Die einen wollen so wie Anthro es fordert, die anderen wollen einfach nur spazierengehen und der normale Reflex, man weicht sich aus wie beim Straßenverkehr, funzt nicht mehr. Die dem Radler entgegengehenden sind stur :)
Die urtümlichste Art der Fortbewegung muß frei von Regulierungen bleiben!

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