Klaus-Peter Wolf

Schriftstellerei, Dichtung, Rezitation

Moderatoren: Redaktion-GG, Verwaltung

Alizette
Beiträge: 113
Registriert: 26.06.2008, 22:24

Beitrag von Alizette »

„Dreimal ist Ostfriesenrecht!“, sagte das Gelsenkirchener Urgestein Klaus-Peter Wolf, als er von seinem Verlag (S.-Fischer, Frankfurt) die Mitteilung erhielt, dass sein neuer Roman „Ostfriesenschwur“ auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste online für Taschenbücher startet: http://www.buchreport.de/bestseller/taschenbuecher.htm
Dies ist das dritte Mal in Folge! Die Vorgänger, „Ostfriesenfeuer“ und „Ostfriesenwut“ starteten ebenfalls auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste und hielten sich monatelang in den Top Ten. Klaus-Peter Wolfs Bücher erscheinen in 24 Sprachen. Inzwischen wurden weit mehr als 3 Millionen Exemplare von der Kultkrimireihe verkauft.
„Ostfriesenschwur“ ist der zehnte Band der Reihe um die Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen. Viele Figuren aus den Büchern gibt es wirklich. Sie heißen so wie im Roman, sie sprechen so, sie sind so. Wolfs ostfriesische Helden wie der Maurer Peter Grendel, der Journalist Holger Bloem oder der Konditor Jörg Tapper sind inzwischen einem großen Publikum bekannt. Wolf-Fans suchen die Schauplätze seiner Geschichten in Norden, Norddeich, Aurich und auf den Inseln auf. Es gibt eine kostenlose Handy-App, die zu den Schauplätzen führt: https://guidewriters.com/klaus-peter-wolf
Die Stadtführungen zu den literarischen Schauplätzen sind ständig ausverkauft. Dies gilt auch für Wolfs Lesungen, bei denen seine Frau, die Liedermacherin Bettina Göschl Songs über das gemeinsame Künstlerleben singt und darüber, wie es ist, wenn ihr Mann einen neuen Krimi schreibt: https://www.youtube.com/watch?v=kJZjUDReHB8
Für echte Wolf-Fans unverzichtbar: Inzwischen gibt es eine CD mit Krimiliedern von Bettina Göschl und ihren Komplizen: Ostfriesenblues“:
http://www.ostfriesenblues.de/

Benutzeravatar
Minchen
Beiträge: 2360
Registriert: 05.01.2009, 18:12
Wohnort: Rotthausen

Beitrag von Minchen »

So, jetzt habe ich ihn gelesen! :P

Hat mir gut gefallen, aber warum werden alle Beteiligten immer mit genauen Vor- und Nachnamen bezeichnet, ebenso alle Firmen und Lokalitäten (und existieren sogar), aber der Verlag heißt nur "der Verlag", der Verlagsleiter heißt "der Verlagsleiter" und die Lektorin heißt "die Lektorin"?

Außerdem habe ich drei Rechtschreibfehler gefunden, und zwar auf den Seiten 374, 418 und 424. :shock:

Auf jeden Fall lohnende Lektüre, jetzt beginnt die Vorfreude auf "Ostfriesentod".
Kassandra war doch eine furchtbare Populistin.

Das ist die Seuche unserer Zeit: Verrückte führen Blinde.
(Shakespeare, König Lear)

Benutzeravatar
Lo
Ehemaliges Mitglied der Verwaltung
Beiträge: 6055
Registriert: 22.09.2007, 17:34
Wohnort: Oberhausen (früher Erle...)
Kontaktdaten:

Beitrag von Lo »

[center]Heute auf der Titelseite der WAZ

Bild
oder auch hier online:

http://www.derwesten.de/kultur/klaus-pe ... 81118.html[/center]

Benutzeravatar
blockka04
Beiträge: 1889
Registriert: 24.06.2008, 13:33
Wohnort: GE-Resse / Ex-Neustadt

Re: Dosenbier und was ?

Beitrag von blockka04 »

Braunschweiger13 hat geschrieben:Anfang der 80er haben wir auf dem Gymnasium im Schulzentrum Ückendorf im Rahmen unseres progressiven Deutschunterrichts bei Herrn Mertmann KP Wolfs "Dosenbier und Frikadellen" gelesen..[...] Aber die Idee, mal was heimatbezogenes zu machen, war gut!
Da warst du wohl einer von vielen! :wink:

Gestern auf dem Speicher gefunden:

Bild
Bild
Bild
Selbstverständlich klauen Dir Ausländer Deinen Job! Aber wenn Dir jemand ohne Geld, Kontakte und Sprachkenntnisse Deinen Job wegnehmen kann, bist Du vielleicht einfach nur Scheiße!“ Louis C.K.
Que hora son mi corazon! (Manu Chao)

Benutzeravatar
JürgenB
Beiträge: 1467
Registriert: 25.11.2006, 10:57
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Beitrag von JürgenB »

Bin die Tage mal auf einer ganz anderen Seite auf K.P. Wolf gestoßen. Irgendso ein esoterischer Spinnerkram:

http://www.mystica.tv/klaus-peter-wolf_interview/
Geboren im Jahre der Meisterschaft - nicht wie ihr alle denkt, sondern 3 Jahre früher!

Benutzeravatar
klaus peter wolf
Beiträge: 155
Registriert: 21.06.2008, 12:18
Wohnort: 26506 Norden
Kontaktdaten:

Beitrag von klaus peter wolf »




Wenn ich an Hugo Ernst Käufer denke, komme ich an die Wut der frühen Jahre. Wut auf ignorante Lehrer und auf meinen Vater, Wut auf die ganze, mich damals umgebende Erwachsenenwelt, von der ich mich drangsaliert und eingeengt fühlte.
Die Nachkriegsgesellschaft lag wie eine Wolldecke auf den Gesichtern der jungen Menschen, und wir konnten darunter kaum atmen. Es war 1968. Ich war 14. Irgendwo da draußen in den fernen Metropolen rumorte es. Aber auch in Gelsenkirchen, wo ich gerade Klassensprecher und anschließend Schulsprecher geworden war, gab es Lichtblicke. In der Schule unterrichteten nicht nur Lehrer, die uns, egal, in welchem Unterrichtsfach, erklärten, warum wir den Krieg eigentlich doch gewonnen hatten, sondern Beuysschüler waren da, wie der wunderbare van der Grinten, und schließlich, später, Johannes Stüttgen.
Aber noch bevor dies seine Kraft entfaltete, war einer da, der stellvertretende Leiter der Stadtbibliothek, ein Lyriker, der Autoren einlud, Schreibwerkstätten gründete, Lesungen veranstaltete und das Ganze „Literarische Werkstatt Gelsenkirchen“ nannte.
Ich besuchte einige dieser Veranstaltungen. Dort wurde viel geraucht und diskutiert. Intellektuelle reisten aus anderen Städten an, um dabei zu sein. Aber irgendwie, so spannend es für mich war, schmorte es im eigenen Saft. Es kamen doch immer die gleichen dreißig, vierzig Leute.
Hugo Ernst trug eine Brille, das Glas kam mir so dick vor wie das der Colaflasche, aus der ich so gerne trank, wenn ich es mir leisten konnte. Er nahm mich ernst, hörte sich meine Sorgen an und diskutierte mit mir eine Stunde, wenn es sein musste, über einen Halbsatz oder das richtige Wort. Er kleidete seine Kritik an meinen ersten literarischen Versuchen in Fragen. Das tat mir gut. Eine halbe Stunde bei Hugo Ernst brachte mich weiter als zwei Jahre Deutschunterricht.
Er war mutig, forderte das Experiment. In seinem Büro war eine Aufbruchsstimmung zu spüren. Und er zahlte mir das erste Honorar für eine Lesung: Fünfzig Mark.
Er organisierte die Lesungen nach einer Art Hitparaden-Prinzip. Es wurde abgestimmt, welcher Autor am besten war und der kam dann eine Runde weiter und las gegen die Sieger aus einer anderen Veranstaltung und so ging es Runde um Runde.
Dass ich dabei sein durfte, war unglaublich wichtig für mich. Es war die eigentlich große literarische Auszeichnung meines Lebens. Die Fünfzig Mark das wichtigste Honorar.
Plötzlich stand mein Name auf einem Plakat. Hugo Ernst gab mir ein paar davon und fragte, ob ich die nicht irgendwo aufhängen könne und ich solle doch auch ein paar Schüler zu der Lesung einladen.
Ich hängte die Plakate im Grillo-Gymnasium auf. Die Schülerzeitung Janus, bei der ich mitgearbeitet hatte, wurde gerade verboten und auch die Plakate hingen nicht lange. Ich hätte das Aufhängen vorher im Direktorzimmer genehmigen lassen müssen, was ich natürlich nicht getan hatte. Schon alleine aus Protest gegen das Verbot der Schülerzeitung.
Und dann die erste Lesung in der Literarischen Werkstatt. Hugo Ernst war begeistert, denn es kamen so viele junge Leute und die wollte er ja erreichen. Er strahlte, klopfte mir auf die Schultern: „Das hast du prima gemacht!“
Doch die Geister, die man ruft, wird man dann oft nicht mehr los. Natürlich spiegelte das Abstimmungsergebnis nicht unbedingt literarische Qualität wider, sondern war auch ein Solidaritätsverhalten der Schüler zu mir. Viele von ihnen wussten, dass ich gerade wieder die Androhung eines Schulverweises erhalten hatte, weil ich mich für ihre Interessen einsetzte. Ein Schüler, der dabei ist, sitzen zu bleiben, in Deutsch zwischen vier und fünf steht und wegen seiner renitenten Arbeit als Schülersprecher unter mächtigem Druck steht, den zum besten Autor des Abends zu wählen, war damals eine Selbstverständlichkeit für viele. Es war ein Protest gegen verknöcherte Strukturen.
Hugo Ernst sah es mit einem lachenden und einem weinenden Auge, weil einige Autoren nicht mehr bereit waren, mit mir zusammen aufzutreten. Sie hatten Angst, ohnehin niedergestimmt zu werden, egal, wie die literarische Qualität ihrer Texte war.
Aber draußen tobte eine Studentenrevolte. Rudi Dutschke kam nach Wattenscheid und diskutierte mit Johannes Rau. Getrieben von der unbändigen Lust, dabei zu sein, alles in mich aufzusaugen und schließlich zu Literatur zu verarbeiten, holte ich mir bei Hugo Ernst Unterstützung. Er redete mir ins Gewissen. Ich solle erst eine vernünftige Ausbildung machen und nicht einfach nur Schriftsteller werden. Ein wirklicher Schriftsteller sei einer, der nicht so gut unter Druck zu setzen sei, weil er einen Brotberuf habe und nicht vom Schreiben leben müsse.
Ich sah das anders. Hatte nicht gerade Max von der Grün seinen Brotberuf verloren, weil er einen großartigen Roman geschrieben hatte?
Wir stritten manchmal bis in die Nacht. Aber es war kein Streit, der irgendetwas kaputtmachte, sondern es war das Suchen nach dem richtigen Weg, und dann umarmten wir uns.
Ich spürte, dass Hugo Ernst sich Sorgen um mich machte, weil ich mich politisch immer mehr radikalisierte. In der Undergroundpresse wurden meine ersten Sachen gedruckt. Ich gründete eine eigene Schülerzeitung und bei jedem Schritte begleitete Hugo Ernst mich. Natürlich bekam ich auch Gedichte von ihm für mein Blatt.
In den Ausscheidungsrunden der Literarischen Werkstatt Gelsenkirchen stieg ich immer weiter auf. Hundertfünfzig Zuhörer an einem Abend waren inzwischen ganz normal, und da wurde nicht nur vorgelesen, sondern politisch gestritten um den richtigen Weg.
Es war eine herrliche, eine kraftvolle Zeit.
Schließlich, in der Endrunde, trat ich an gegen Kurt Küther, den damals schon sehr renommierten Arbeiterschriftsteller aus Bottrop. Die Lyrikerin Lieselotte Rauner Josef Büscher, Richard Limpert, die Protestsängerin Fasia Jansen. Holzschnitte von Horst-Dieter Gölzenleuchter wurden verkauft. Das Dritte Fernsehprogramm (WDR) drehte mit, viele Zeitungen schickten Journalisten. Auch der legendäre Detlef Marwig stand Rothhändle rauchend und Altbier trinkend zwischen den Schülern. Hugo Ernst hielt eine Grundsatzrede über Schreiben und Beschreiben heute.
Ich gewann mit weitem Abstand. (Mein Honorar legte ich übrigens in Büchern der Ruhrgebietsautoren an, die ich mir stolz signieren ließ und dann kaufte ich für die damals unglaubliche Summe von zwanzig Mark einen Original-Gölzenleuchter. Ein Holzschnitt, der dann in meinem Zimmer hing. Schwarzweiß ersetzte mir das Blatt ein buntes Beatles-Poster, das vorher an der Stelle gehangen hatte.)
Am anderen Tag waren in den Zeitungen Bildmontagen, die ich als verletzend empfand. In Sprechblasen sagte ich Dinge, die ich in Wirklichkeit nie gesagt hatte. In manchen Blättern und Leserbriefen wurden die Schüler als Claqueure bezeichnet und Detlef Marwig brachte es auf den Punkt, indem er sagte, das Grillo-Gymnasium habe gewonnen.
Was aussah wie ein Triumph, entpuppte sich als sehr schwierige Situation, ja vielleicht gar als Niederlage. Ich glaube, Kurt Küther hat es mir nie verziehen. Immer wieder, wenn ich ihn in Radio- oder Fernsehrunden traf, sprach er es an. Es muss ihn damals sehr verletzt haben, dass so ein Schnösel den Wettbewerb gewann und nicht er.
Seitdem habe ich keine Lust mehr, mich an solchen Wettbewerben zu beteiligen. Selbst die Poetry-Slam-Geschichten haben für mich einen merkwürdigen Beigeschmack.
Damals hat Hugo Ernst mich getröstet und in langen Gesprächen mit mir die ersten öffentlichen Angriffe und Attacken aufgearbeitet. Das war sehr wichtig für mich. Da ich immer noch den Wunsch hatte, Berufsschriftsteller und nichts anderes zu werden – ich wollte nicht reich werden und auch nicht berühmt, ich suchte einfach eine mögliche Existenz als Schriftsteller -, machte Hugo Ernst mich mit Leuten bekannt, von denen er glaubte, sie könnten meinem Weg nützlich sein und ich solle mit ihnen diskutieren. Josef Reding, Volker W. Degener, Frank Göhre, Max von der Grün, Rainer Horbelt (mit dem ich später gemeinsam Theaterstücke geschrieben habe).
Hugo Ernst Käufer ist tot. Mit ihm ist einer meiner letzten Meister und Lehrer gegangen. Doch noch heute, wenn ich einen Roman schreibe, habe ich das Gefühl, sie schauen mir über die Schulter. Ja, manchmal höre ich sie Kommentare sprechen:
„Sag das nicht so umständlich.“
„Mensch, das versteht doch keiner.“
„Willst du hier Bildung vorführen oder hast du den Leuten was zu sagen?“
„Lass dich nicht ablenken. Erzähl deine Geschichte.“
„Bleib bei deinen Figuren.“
„Schreib wahrhaftig.“
„Sag nicht relevant, sag wichtig. Dich soll nicht nur der Professor verstehen, sondern auch seine Putzfrau.“
Kurz bevor ein Roman erscheint, wenn der Erwartungsdruck gerade besonders groß ist, dann weiß ich, dass ich mich schützen muss, denn ich tue etwas, das in diesem Land tabuisiert ist: ich bin erfolgreich und habe auch noch Spaß dabei.
Ich weiß inzwischen: je mehr Leser ein Roman findet, umso mehr Wadenbeißer werden nach mir schnappen. Wenn irgendwo in diesen fünfhundert Seiten ein Fehler zu finden ist, werden sie ihn mir um die Ohren hauen und wenn sie keinen finden, werden sie es ebenfalls tun, mit ihrer nackten Meinung. Im Internet hat dann auch jeder anonym drei Wurf frei.
Ich nehme diese Schattenseite des Erfolges wahr wie ein Hintergrundgeräusch. Wirklich wichtig ist für mich nach wie vor die Meinung meiner alten Meister. Wenn ich sie lachen höre und spüre, dass sie stolz auf mich sind, dann bin ich glücklich. Dann sehe ich den warmen Blick von Hugo Ernst, der lächelt, weil er stolz ist, dass sein Schüler es so weit gebracht hat. Max klopft mir auf die Schulter, Josef Büscher steht neben mir und ja, Mensch, dann geht es mir gut, mit dem Club der toten Dichter.

Benutzeravatar
Ego-Uecke
† 17. 10. 2019, War Mitglied der Verwaltung
Beiträge: 11936
Registriert: 24.02.2007, 10:43
Wohnort: Gelsenkirchen-Ückendorf

Beitrag von Ego-Uecke »

Deine Geschichte muss ich mindestens zweimal - mit Abstand - lesen, sie fasst mich an!

von waldbröl
Abgemeldet

Beitrag von von waldbröl »

Finde ich sehr interessant.

Der Weg eines erfolgreichen Schriftstellers. Mit Höhen und Tiefen und vor Allem, Glauben an sich selbst und Durchsetzungsvermögen.

Klaus - Peter weiter so, ich liebe deine Geschichten. ( Ostfriesenkrimis )

Wolle

Benutzeravatar
klaus peter wolf
Beiträge: 155
Registriert: 21.06.2008, 12:18
Wohnort: 26506 Norden
Kontaktdaten:

Extrablatt Ostfrieslandkrimizeitung

Beitrag von klaus peter wolf »

Gemeinsam mit dem guten Holger Bloem (wie schön, dass es ihn wirklich gibt und nicht nur in meinen Büchern) arbeite ich am nächsten Ostfrieslandkrimis Extrablatt. Es wird schon die Nummer Acht. Seit 2008 machen wir das Blatt, jedes Jahr eine Ausgabe. Sie wird kostenlos über den Buchhandel verteilt und liegt zahlreichen Tageszeitungen bei. Die Nummer 8 wird in einer Auflage von 1,5 Millionen Exemplaren gedruckt. Phu, wer hätte das gedacht. Wir haben damals mit 15.000 Exemplaren angefangen.
Unser Extrablatt wird auch dem Gelsenkirchener Teil der WAZ beiliegen. Zusätzlich im Ruhrgebiet noch in Bochum. Bottrop. Dortmund und Dinslaken.
Wenn alles gut geht erscheint die "Ostfrieslandkrimizeitung" am 16. Juli.
Eine so weiter Streuung hatten wir noch nie Bis nach Stuttgart und Franken...
Die Buchhändler können die Zeitungen auch kostenlos bei Fischer ordern.
Es ist wie ein langer Brief an meine Leserinnen und Leser. Mit vielen schönen neuen Fotos. Diesmal hat ein Richter (und Fan der ersten Stunde) Uwe Lissau aus Bremerhaven den Leitartikel geschrieben und es gibt auch wieder das traditionelle Gespräch zwischen Bettina Göschl, Holger Bloem und mir im Cafe ten Cate.
Und natürlich auch eine "Kinderseite" mit Bildern vom Dreh "Wir sind die Nordseedetektive" mit Bettina Göschl im Waloseum und in Norddeich am Strand.

Benutzeravatar
brucki
Beiträge: 9291
Registriert: 23.02.2007, 22:50
Wohnort: Ückendorf

Re: Extrablatt Ostfrieslandkrimizeitung

Beitrag von brucki »

klaus peter wolf hat geschrieben:Wenn alles gut geht erscheint die "Ostfrieslandkrimizeitung" am 16. Juli.
Lag "überpünktlich" gestern der WAZ bei. :kaffee2:

Benutzeravatar
brucki
Beiträge: 9291
Registriert: 23.02.2007, 22:50
Wohnort: Ückendorf

Re: Extrablatt Ostfrieslandkrimizeitung

Beitrag von brucki »

DerWesten am 27.07.2016 hat geschrieben:Literatur

ZDF verfilmt den ersten Ostfriesenkrimi

Gelsenkirchen. Krimi des Gelsenkirchener Bestseller-Autors Klaus-Peter Wolf wird ab 12. September im Norden gedreht.

Der Kriminalroman „Ostfriesenkiller“ von Bestsellerautor Klaus-Peter Wolf kommt auf den Bildschirm. „Das Buch“, freut sich der gebürtige Gelsenkirchener, „wird ab 12. September fürs ZDF verfilmt.“ Inzwischen steht auch fest, wer die Rolle der toughen Kult-Kommissarin Ann-Kathrin Klaasen verkörpern wird: Es ist die prominente Kino-, TV- und Theaterschauspielerin Christiane Paul.
Weiter: http://www.derwesten.de/staedte/gelsenk ... x985769289

:2thumbs:

Benutzeravatar
Lo
Ehemaliges Mitglied der Verwaltung
Beiträge: 6055
Registriert: 22.09.2007, 17:34
Wohnort: Oberhausen (früher Erle...)
Kontaktdaten:

Beitrag von Lo »

Das ist ja großartig!
Mit Christiane Paul ist Ann-Kathrin allerbestens besetzt!
Toll! Herzlichen Glückwunsch, Klaus-Peter!
Komm´doch mal gucken: https://www.kohlenspott.de/

Josel
Beiträge: 3771
Registriert: 08.01.2007, 15:47
Wohnort: Ex-Hugingthorpe

Beitrag von Josel »

Christiane Paul könnte ja dann durchaus mal in der "Scharfen Ecke" in Ückendorf auftauchen (wenn der Pilotfilm ein Renner wird). In welchem Band war das nochmal? Und die Gelsenkirchener Geschichten und ihre tippgebenden User erscheinen womöglich im ZDF...

J.
Vertrödeln Sie keine Zeit mit dem Lesen von Signaturen!

Benutzeravatar
Minchen
Beiträge: 2360
Registriert: 05.01.2009, 18:12
Wohnort: Rotthausen

Beitrag von Minchen »

Hoffentlich wird's nicht so klischeehaft... :roll:

Ann Kathrin ist doch auf der Bochumer Straße aufgewachsen, oder? Das ZDF wird da bestimmt einen schlimmen Kontrast draus machen, fürchte ich. "Verwildertes" Gelsenkirchen - wunderbares Norden. :evil:
Obacht, Klaus-Peter! Hast Du Mitspracherecht?
Kassandra war doch eine furchtbare Populistin.

Das ist die Seuche unserer Zeit: Verrückte führen Blinde.
(Shakespeare, König Lear)

Benutzeravatar
Minchen
Beiträge: 2360
Registriert: 05.01.2009, 18:12
Wohnort: Rotthausen

Beitrag von Minchen »

Bei dem Sommerspaziergang kam ich am Samstag auf folgende Lösung für dieses Dilemma:

Ann Kathrin besucht die Bochumer Straße und ist entsetzt und erschüttert wegen der negativen Veränderungen seit ihrem letzten Besuch. Sie steht also ratlos vor dem Haus ihrer Kindheit und wird von einer Künstlerin angesprochen. Diese zeigt ihr dann, was man auf den ersten und auch zweiten Blick gar nicht sieht, nämlich dass die Bochumer Straße so was wie der Montmartre des Ruhrgebiets ist. Kunst überall!
Ann Kathrin fährt zufrieden nach Hause.
Kassandra war doch eine furchtbare Populistin.

Das ist die Seuche unserer Zeit: Verrückte führen Blinde.
(Shakespeare, König Lear)

Antworten