Klaus-Peter Wolf

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Minchen
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Re: Klaus-Peter Wolf

Beitrag von Minchen »

Mein Vater hat immer Geburtstag, wenn der neue Ostfriesenkrimi erscheint, und jahrelang habe ich ihm immer den Neuen geschenkt.
Habe ihn gestern gefragt, ob er das Buch möchte.
Nein, sagte er, auf keinen Fall.
Kassandra war doch eine furchtbare Populistin.

Das ist die Seuche unserer Zeit: Verrückte führen Blinde.
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Pedder vonne Emscher
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Re: Klaus-Peter Wolf

Beitrag von Pedder vonne Emscher »

@Minchen, dein Vater ist mir sympathisch. :)

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Minchen
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Re: Klaus-Peter Wolf

Beitrag von Minchen »

Mein Vater hat also einen Krimi mit dem Eberhofer bekommen und zwei von Tana French. Er ist begeistert!

Die Kundenrezensionen für Ostfriesenzorn bei diesem großen Händler, der alles hat, sind verheerend. Es gibt etliche 5-Sterne-Bewertungen, aber wenn man sie liest, steht da oft "Super Verkäufer" oder "Schnelle Lieferung" oder "schnell angekommen, jetzt muss ich es noch lesen".
Ob wirklich so viele Leute so blöd sind, dass sie die Verpackung nicht vom Inhalt unterscheiden können? Scheint wirklich so zu sein.

Ich habe mir eine Leseprobe kommen lassen. Der Anfang ist nicht so völlig abstrus wie letztes Jahr, tatsächlich habe ich schon völlig vergessen, was drinstand, aber eins ist mir aufgefallen: genau zwanzigmal (in Worten: 20!) wird der Name "Judith Rakers" erwähnt. Das muss eine ungeheuer bekannte Fernsehtante sein, die in Deutschland jedes Kind kennt (nur ich wieder nicht, aber vermutlich habe ich nichts verpasst.)
Kassandra war doch eine furchtbare Populistin.

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Pedder vonne Emscher
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Re: Klaus-Peter Wolf

Beitrag von Pedder vonne Emscher »

Wer die Rakers nicht kennt, hat nichts versäumt. Judith Rakers ist mir schon ein Begriff. Sie ist u. a. Sprecherin bei der Tagesschau. Beim NDR hat sie eine Reportagereihe "Inselgeschichten". Bei ihrer Story über Langeoog (2020) hat sie KP Wolf getroffen. Der war wohl so von ihr beeindruckt, dass er sie in seinem neuen Roman oft genug erwähnt hat.

Bei Reise-Reportagen bevorzuge ich Tamina Kallert, die eine sehr natürliche Ausstrahlung hat, jedenfalls ist sie mir sympathischer als die Rakers.

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Minchen
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Re: Klaus-Peter Wolf

Beitrag von Minchen »

Ja, das spielt auch auf Langeoog. Aber 2020? Es wurde kein Corona erwähnt, seltsam.
Wenn ich die Tagesschau gucke, redet immer Linda Zervakis.
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Pedder vonne Emscher
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Re: Klaus-Peter Wolf

Beitrag von Pedder vonne Emscher »

Minchen, ich denke, das ist schon früher gedreht worden. Im Mai 2020 wurde es gesendet.

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ ... 22006.html

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Minchen
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Re: Klaus-Peter Wolf

Beitrag von Minchen »

Habe mir die ersten drei Minuten angeguckt. Doch, kommt mir etwas bekannt vor.
Und dann Klaus Peter Wolf mit seinen immergleichen Sprüchen. :roll:
Ingolf Lück mag ich. Formel Eins. :P
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klaus peter wolf
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Re: Klaus-Peter Wolf

Beitrag von klaus peter wolf »

Moin ! Ich gucke hier nach langer Zeit mal wieder hier rein und bin doch erstaunt über die Häme, die hier ausgegossen wird. Pedder vonne Emscher fällt ein Stein vom Herzen, weil wegen Corona meine Veranstaltung im Stadttheater abgesagt werden muss."hat Corona auch mal für was Positives gesorgt". (Zitat)
Ja, ich darf- wie fast alle Künstler - seit über einem Jahr nicht mehr auftreten. Eine restlos ausverkaufte Tournee von Bettina Göschl und mir musste abgesagt werden. Mehr als 40.000 Karten wurden zurückgegeben. Viele Fans waren enttäuscht. Alles wurde verschoben und musste ein zweites Mal abgesagt werden. Für einige Veranstalter, Buchhandlungen, Tontechniker,Beleuchter oder Caterer war das ein harter Schlag. Viele Existenzen hat es bedroht. Ich kann das nicht lustig finden. Jeder darf alles, was ich mache doof finden. Niemand muss meine Bücher lesen, niemand meine Filme sehen. Niemand wird gezwungen, einen literarisch musikalischen Krimiabend zu besuchen, den Bettina und ich gestalten. Es ist ein Angebot für Fans. Mehr nicht. Mehr als 13 Millionen Romane von mir wurden verkauft. Sie sind in viele Sprachen übersetzt worden. Das macht mich für einige frustrierte Menschen offensichtlich zu einer Schießbudenfigur, bei der jeder drei Wurf frei hat, wenn er nicht weiß, wohin mit seinem Zorn.
Die latente Kunstfeindlichkeit in Deutschland wird durch Corona offensichtlich.

matz
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Re: Klaus-Peter Wolf

Beitrag von matz »

Wenn es tröstet: Immerhin wird die Kunst noch als so wichtig erachtet, dass man sich an ihr hier stetig abarbeitet.

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Minchen
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Re: Klaus-Peter Wolf

Beitrag von Minchen »

klaus peter wolf hat geschrieben:
01.05.2021, 19:25
Moin ! Ich gucke hier nach langer Zeit mal wieder hier rein und bin doch erstaunt über die Häme, die hier ausgegossen wird. Pedder vonne Emscher fällt ein Stein vom Herzen, weil wegen Corona meine Veranstaltung im Stadttheater abgesagt werden muss."hat Corona auch mal für was Positives gesorgt". (Zitat)
Ja, ich darf- wie fast alle Künstler - seit über einem Jahr nicht mehr auftreten. Eine restlos ausverkaufte Tournee von Bettina Göschl und mir musste abgesagt werden. Mehr als 40.000 Karten wurden zurückgegeben. Viele Fans waren enttäuscht. Alles wurde verschoben und musste ein zweites Mal abgesagt werden. Für einige Veranstalter, Buchhandlungen, Tontechniker,Beleuchter oder Caterer war das ein harter Schlag. Viele Existenzen hat es bedroht. Ich kann das nicht lustig finden. Jeder darf alles, was ich mache doof finden. Niemand muss meine Bücher lesen, niemand meine Filme sehen. Niemand wird gezwungen, einen literarisch musikalischen Krimiabend zu besuchen, den Bettina und ich gestalten. Es ist ein Angebot für Fans. Mehr nicht. Mehr als 13 Millionen Romane von mir wurden verkauft. Sie sind in viele Sprachen übersetzt worden. Das macht mich für einige frustrierte Menschen offensichtlich zu einer Schießbudenfigur, bei der jeder drei Wurf frei hat, wenn er nicht weiß, wohin mit seinem Zorn.
Die latente Kunstfeindlichkeit in Deutschland wird durch Corona offensichtlich.
Hallo Klaus Peter, schön, dass Du hier mal wieder auftauchst! :P
Ich habe Deine Bücher immer gerne gelesen, aber mittlerweile gefallen sie mir nicht mehr sehr, wie Du ja nachlesen konntest. Ich denke, das größte Problem, und das ist auch das, was bei den negativen Amazonkritiken immer angesprochen wird, ist die massive Werbung. Ja, wir wissen nun, dass ten Cate das beste Café schlechthin ist - man muss es nicht auf jeder gefühlten Seite dreimal erwähnen. Auch dass Holger Bloom der allerbeste Journalist ist, glaube ich gerne, aber: s.o. Sicher macht Deine Frau fantastische Musik, nur: s.o. Bestimmt sind auch Deine Nachbarn die nettesten Leute der Welt, nur: s.o. Ich kann nicht verstehen, dass wenn man 10 Jahre lang zu hören kriegt, was den Kunden am meisten nervt, dass man das dann nicht ändert, sondern immer noch einen drauf setzt.
Du hast 13 Millionen Bücher verkauft, und das freut mich ehrlich für Dich, mögest Du noch weitere 13 Millionen verkaufen. Und jede Menge Geld verdienen, ich gönne es Dir von Herzen. :P
Ich habe selbst 14 Bücher davon gekauft (und manche doppelt, um sie zu verschenken). Immer schön abwechselnd bei Junius und Kottmann. Ich habe auch Tickets für Deine Lesungen bezahlt. Und mir auch ein Autogramm geholt.
Aber das 15. Buch bleibt im Laden.
Ich weiß, es ist ein Angebot, aber ich möchte das Angebot nicht mehr annehmen.

Ich wundere mich auch, dass Dir das Lektorat einfach alles durchgehen lässt. Wofür bezahlt der Verlag das?
Abgesehen davon, was mich an Nummer 14 so gestört hat, das ist weiter oben nachzulesen, hat mich ein einziger Spruch dazu gebracht, das Buch empört in die Ecke zu werfen. Und das war, als dieses Jüngelchen zu diesem Typ so etwas sagte wie "Ich dachte, Sie hören eher so Musik wie Modern Talking oder Depeche Mode." :shock:
Wie kann man nur die letzte Schrammeltruppe mit einer der besten Bands der Welt und aller Zeiten in einem Satz nennen?! An dieser Stelle war ich persönlich beleidigt, ganz ernsthaft. War die Lektorin im Urlaub? Modern Talking verhält sich zu Depeche Mode so wie die Drei Amigos zu den Rolling Stones.
Genauso gut hätte der Bengel sagen können
"Ich dachte, Sie lesen privat eher so die Bäckerblume oder Jane Austen." oder
"Ich dachte, Sie fahren privat eher so 'nen Fiat Polski oder 'nen Wiesmann GT." oder
"Ich dachte, Sie gucken sich eher so Familien im Brennpunkt an oder Casablanca." oder
"Ich dachte, Sie fahren im Urlaub immer nach Wattenscheid oder nach St. Moritz." oder
"Ich dachte, Sie lachen eher über Mario Barth oder Molière."

Du schreibst einfach zuviel. Jedes Jahr so einen Wälzer rauszuhauen, sogar zwei, und dann noch die vielen Auftritte, da leidet die Qualität.
Nimm dir einfach mehr Zeit, wer hetzt Dich denn?
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klaus peter wolf
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Re: Klaus-Peter Wolf

Beitrag von klaus peter wolf »

Es ist ein Irrtum, dass ich das sage oder denke, was eine Figur in meinen Büchern sagt. Die Figur charakterisiert sich dadurch. In dem von Dir, Minchen kritisierten Satz, der Dich so auf die Palme bringt, sagt jemand erstens etwas über sein Alter aus und dann über seinen Musikgeschmack und sein Verständnis. Ja, er outet sich als arroganter Trottel.
Aber das sage nicht ich. Es hat auch nichts mit mir oder meiner Meinung zu tun. Jede Figur hat in meinen Büchern eine eigne Sprache, einen eigenen Charakter und natürlich eine eigene verschrobene Meinung, die keineswegs meine Meinung ist.
Hier handelt es sich um ein Missverständnis, was Literatur überhaupt ist.
Natürlich erzähle ich „mein Ostfriesland“. Es ist eine überschaubare Welt. Meine realen Freunde spielen mit. Meine Lieblingsorte tauchen auf. Das macht den Charakter meiner Reihe aus. Ich möchte den shitstorm nicht erleben, wenn plötzlich die beliebten Figuren nicht mehr auftauchen. Warum sollte ich das machen? Die Figuren sind noch lange nicht auserzählt. Tausende Menschen identifizieren sich mit ihnen und wollen mehr über sie wissen. Für die schreibe ich und ich habe ihnen noch viel zu erzählen.

Erin
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Re: Klaus-Peter Wolf

Beitrag von Erin »

Minchen hat geschrieben:
02.05.2021, 13:21
[...]
"Ich dachte, Sie fahren im Urlaub immer nach Wattenscheid oder nach St. Moritz."
[...]
Och komm, St. Moritz hat bestimmt auch schöne Ecken. :mrgreen:
Death is so permanent.

romeospider
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Re: Klaus-Peter Wolf

Beitrag von romeospider »

Ich muss zugeben: ich lese keine Kriminalromane, mir war bis jetzt Klaus-Peter Wolf völlig unbekannt.
Auch wenn ich das Gebiet Aurich, Norden, Norddeich, Norderney sehr gut kenne (mindestens bei 70 Fahrten habe ich Land, Leute und Gegebenheiten beachtet, beobachtet), so käme ich sicherlich nicht auf die Idee, Gegebenheiten und Örtlichkeiten in Beschreibungen (und erst recht in Romanen) zu überprüfen, um die Glaubwürdigkeit einer Person abzuschätzen.

Da hat wohl ein Liebesentzug stattgefunden und damit ganz schlimme und unverständliche Reaktionen ausgelöst.
Wer lobt ist mächtig. Wer gelobt wird ist schwach. Wer gelobt werden möchte ist ein Sklave.

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Minchen
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Re: Klaus-Peter Wolf

Beitrag von Minchen »

klaus peter wolf hat geschrieben:
03.05.2021, 00:03
Es ist ein Irrtum, dass ich das sage oder denke, was eine Figur in meinen Büchern sagt. Die Figur charakterisiert sich dadurch. In dem von Dir, Minchen kritisierten Satz, der Dich so auf die Palme bringt, sagt jemand erstens etwas über sein Alter aus und dann über seinen Musikgeschmack und sein Verständnis. Ja, er outet sich als arroganter Trottel.
Aber das sage nicht ich. Es hat auch nichts mit mir oder meiner Meinung zu tun. Jede Figur hat in meinen Büchern eine eigne Sprache, einen eigenen Charakter und natürlich eine eigene verschrobene Meinung, die keineswegs meine Meinung ist.
Hier handelt es sich um ein Missverständnis, was Literatur überhaupt ist.
Natürlich erzähle ich „mein Ostfriesland“. Es ist eine überschaubare Welt. Meine realen Freunde spielen mit. Meine Lieblingsorte tauchen auf. Das macht den Charakter meiner Reihe aus. Ich möchte den shitstorm nicht erleben, wenn plötzlich die beliebten Figuren nicht mehr auftauchen. Warum sollte ich das machen? Die Figuren sind noch lange nicht auserzählt. Tausende Menschen identifizieren sich mit ihnen und wollen mehr über sie wissen. Für die schreibe ich und ich habe ihnen noch viel zu erzählen.
Ich sehe das mit den Nachbarn und Freunden eher als Problem an.
Wenn ich einen Krimi oder einen Roman schreiben wollte, der hier in der Straße spielt und meine richtigen Nachbarn und Freunde darin vorkämen, dann würden das zwangsweise ziemlich eindimensionale Persönlichkeiten. Der Wolfgang und die Heike, der Rolf und die Sabine, das wären in meiner Geschichte grundgute, liebenswerte Leute. Ich könnte ja schlecht schreiben, dass der Wolfgang in Wirklichkeit noch eine Freundin nebenbei hat und die Heike im REWE beim Klauen erwischt wurde und dass der Rolf ein bisschen doof ist. Was sollen die Nachbarn denken? Soll heißen, sie wären eine ziemlich langweilige Truppe. Leute, die einfach nur hilfsbereit und nett sind, kommen in der Realität vermutlich vor, in einem Buch wirken sie aber dröge. Wie Kulissen, die irgendwie rumstehen.

Und außerdem werden sie viel zu oft erwähnt, einfach viel viel zu oft. Sicher würde der eine oder andere Leser die Nachbarn vermissen, aber die Erwähnungen auf die Hälfte oder ein Drittel zu reduzieren, würde niemandem wehtun. Irgendjemand hat mal beim Ebook die Suchfunktion bemüht und kam auf 50 oder so Nennungen des Namens Holger Bloem in einem Band.

Lies Dir doch mal die negativen Bewertungen bei Amazon durch (ich weiß, das ist unschön, wer lässt sich schon gerne kritisieren) oder setz die Lektorin daran. Da kann man viel lernen. Kritikpunkte sind im Wesentlichen immer dieselben: hauptsächlich die Werbung. Es ist durchaus konstruktive Kritik dabei. Die Lobhudeleien bringen Dich doch nicht weiter.

Ich persönlich würde an der Story selbst nie etwas kritisieren. Wenn der Mörder dies und jenes aus diesen und jenen Gründen macht, dann ist das für mich so. Wenn im nächsten Band die Außerirdischen in Ann-Kathrins Garten landen sollten, würde ich da nicht weiter drüber nachdenken. Das ist halt dann innerhalb des Buches so. Es ist eine fiktive Geschichte.

Aber die abstrusen Verhaltensweisen der Beteiligten stören mich. Ich fand es letztes Jahr sehr unangenehm zu lesen, wie gutgelaunt die Ermittler am Tatort ankamen. Ich kann wirklich nur hoffen, dass unsere tatsächliche Polizei nicht derart empathiebefreit an die Sache rangeht. :?

Wie gesagt, schreib doch einfach weniger. Nimm Dir Zeit. Schon ist bei Amazon der nächste Band angekündigt. Das setzt Dich doch nur unnötig unter Druck. :P
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Re: Klaus-Peter Wolf

Beitrag von Minchen »

Erin hat geschrieben:
03.05.2021, 04:34
Minchen hat geschrieben:
02.05.2021, 13:21
[...]
"Ich dachte, Sie fahren im Urlaub immer nach Wattenscheid oder nach St. Moritz."
[...]
Och komm, St. Moritz hat bestimmt auch schöne Ecken. :mrgreen:
Zugegeben, ich war noch nie dort.
Aber am Freitag war ich in Wattenscheid (um meine neuen Aquarien abzuholen) und fand es tatsächlich etwas überlaufen. :mrgreen:
Kassandra war doch eine furchtbare Populistin.

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