Kriegerdenkmale zum Ersten Weltkrieg

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knut
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Kriegerdenkmale zum Ersten Weltkrieg

Beitrag von knut »

Gibt es eine Übersicht über die vorhandenen Kriegerdenkmale zum Ersten Weltkrieg und weitere Daten zu den Denkmäler?

Bisher weiß ich von
- Schwert / Schalker Verein
- Ehrenmal GE-Buer
- am Machensplatz
- Dahlbusch-Denkmal, Rotthausen
- am Grillo-Gymnasium
- Westfriedhof

Die Denkmalliste ist mir bekannt.
Der Eintrag in der Wikipedia zum Ehrenmal auch.
Jana aus Kassel fühlt sich jetzt wie Jesus Christus; sie war während des Lockdowns im Nagelstudio und muss deswegen ein Bußgeld zahlen.

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-Locke-
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Beitrag von -Locke- »

Denkmal im herkömmlichen Sinne ist es zwar nicht, aber in der Ev. Nicolai-Kirche gibt es Wandtafeln im Eingangsbereich mit Namen der Gefallenen des Ersten Weltkrieges... ich schätze mal, dass es sich dort hauptsächlich um Ückendorfer handelt.
http://www.gelsenkirchener-geschichten. ... lai-Kirche

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Heinz O.
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Beitrag von Heinz O. »

-Locke- hat geschrieben:Denkmal im herkömmlichen Sinne ist es zwar nicht, aber in der Nicolai-Kirche gibt es Wandtafeln im Eingangsbereich mit Namen der Gefallenen im 1. Weltkrieg... ich schätze mal, dass es sich dort hauptsächlich um Ückendorfer handelt.
das gleiche gilt wohl auch für die Christuskirche in Bismarck
http://www.gelsenkirchener-geschichten. ... stuskirche

in der St. Barbara Kirche in Erle liegt ein Gedenkbuch aus, dort die Gefallenen aus der Gemeinde
Micha

Irgendwie machen GEschichten süchtig .......

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knut
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Beitrag von knut »

Prima! Danke!

Hier war zu lesen, dass es Gedenktafeln wohl auch an Schulen gab, sie aber durch Umbauten verschwunden seien.
http://www.gelsenkirchen.de/de/Leben_in ... tkrieg.asp
Jana aus Kassel fühlt sich jetzt wie Jesus Christus; sie war während des Lockdowns im Nagelstudio und muss deswegen ein Bußgeld zahlen.

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Heinz O.
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Beitrag von Heinz O. »

Mahnmale auf den Friedhöfen gedenken natürlich an die Opfer
Micha

Irgendwie machen GEschichten süchtig .......

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remutus
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Beitrag von remutus »

Auferstehungskirche Aufnahme von 2008

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Heinz O.
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Beitrag von Heinz O. »

[center]Gedenkbuch St. Barbara Kirche in Erle Bild
Bild[/center]
übrigens wird meistens der Opfer beider Weltkriege gedacht
Micha

Irgendwie machen GEschichten süchtig .......

Karlheinz Rabas
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Re: Kriegerdenkmale zum Ersten Weltkrieg

Beitrag von Karlheinz Rabas »

knut hat geschrieben:Gibt es eine Übersicht über die vorhandenen Kriegerdenkmale zum Ersten Weltkrieg und weitere Daten zu den Denkmäler?

Bisher weiß ich von
- Schwert / Schalker Verein
- Ehrenmal GE-Buer
- am Machensplatz
- Dahlbusch-Denkmal, Rotthausen
- am Grillo-Gymnasium
- Westfriedhof

Die Denkmalliste ist mir bekannt.
Der Eintrag in der Wikipedia zum Ehrenmal auch.
Das Denkmal im Dahlbusch-Park (früher Zechengelände Dahlbusch), stammt aus dem Zweiten Weltkrieg!
Karlheinz Rabas
Jeden Dienstag von 17.00 bis 19.00 Uhr sind
Besucher bei uns im Stadtteilarchiv Rotthausen, Mozartstraße 9, herzlich willkommen 10.000 Fotos zu Rotthausen und mehr

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knut
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Re: Kriegerdenkmale zum Ersten Weltkrieg

Beitrag von knut »

Karlheinz Rabas hat geschrieben:
knut hat geschrieben:Gibt es eine Übersicht über die vorhandenen Kriegerdenkmale zum Ersten Weltkrieg und weitere Daten zu den Denkmäler?

Bisher weiß ich von
- Schwert / Schalker Verein
- Ehrenmal GE-Buer
- am Machensplatz
- Dahlbusch-Denkmal, Rotthausen
- am Grillo-Gymnasium
- Westfriedhof

Die Denkmalliste ist mir bekannt.
Der Eintrag in der Wikipedia zum Ehrenmal auch.
Das Denkmal im Dahlbusch-Park (früher Zechengelände Dahlbusch), stammt aus dem Zweiten Weltkrieg!
Karlheinz Rabas
Laut Denkmalliste stammt es von 1937, der II. Weltkrieg begann 1939. Bezieht es sich nicht auf die gefallenen Betriebsangehörigen im I. Weltkrieg?

Edit: https://ratsinfo.gelsenkirchen.de/ratsi ... C34E27B98B
Bei dem Denkmal im Dahlbuschpark handelt es sich um ein 1937 von der
Bergwerksgesellschaft Dahlbusch in Auftrag gegebenes Ehrenmal für die im Ersten
Weltkrieg gefallenen Betriebsangehörigen der Zeche Dahlbusch. Das von dem
Bildhauer Hubert Nietsch angefertigte Denkmal wurde am 21. November 1937 auf
dem Vorplatz des Schachtes Dahlbusch 8 an der Rotthauser Straße feierlich
eingeweiht. Ursprünglich war es Bestandteil eines von den Architekten Otto Prinz und
Ludwig Schwickert entworfenen Ehrenhofs. Nach der Befreiung vom
Nationalsozialismus wurde das ursprünglich neben dem Kopf der Bergmannsfigur an
der rechten Ecke des Denkmals angebrachte Hakenkreuz entfernt. Nach der
Schließung der Zeche Dahlbusch im Jahr 1966 wurde das Denkmal in die Grünanlage
des heutigen Dahlbuschparks verlegt. Durch die Verlegung wurde auch die
ursprüngliche aus dem Nationalsozialismus stammende Form der Präsentation
gebrochen. Seit 1987 steht das Ehrenmal auf der Denkmalliste der Stadt
Gelsenkirchen.
Jana aus Kassel fühlt sich jetzt wie Jesus Christus; sie war während des Lockdowns im Nagelstudio und muss deswegen ein Bußgeld zahlen.

Ruhpottler46
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Beitrag von Ruhpottler46 »

In der Grundschule an der Wanner Straße gibt es eine Gedenktafel für die Gefallenen im ersten Weltkrieg. Ist eigentlich Vollständig erhalten nur in der Mitte, wo sich das Hakenkreuz befindet ist ein Platte vorgemacht worden. Ansonsten aber erhalten.
Nutze den Tag und habe Spass im Leben.

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Heinz O.
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Beitrag von Heinz O. »

[center]Gedenktafel im Rathaus Buer
Bild
[/center]
Micha

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Mark
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Beitrag von Mark »

Diese Denkmäler werden von Radikalen beschmutzt, zerstört, geschändet.

Die Städte geben diese Denkmäler dem Verfall preis oder beseitigen sie. Das Ehrenmal
am Berger See ist in erbärmlichem Zustand.

Leider wird oft nicht bedacht, dass viele Soldaten, die auf dieser Tafel
aufgeführt sind, verschollen sind, irgendwo einsam in der Erde Belgiens,
Frankreichs oder Russland liegen oder auf einem Friedhof weit von hier
begraben liegen.

Denkt jemand daran, dass ein Ehrenmal oder der Name auf einer Tafel
das einzige Andenken, die einzige " greifbare" Trauerstätte für noch
lebende Angehörige ist?
Intellektuelle können über alles reden, aber nur wenige Intellektuelle können wirklich etwas machen.
-Helmut Schmidt- (und recht hat er!)

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knut
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Beitrag von knut »

Mark hat geschrieben:Diese Denkmäler werden von Radikalen beschmutzt, zerstört, geschändet.

Die Städte geben diese Denkmäler dem Verfall preis oder beseitigen sie. Das Ehrenmal
am Berger See ist in erbärmlichem Zustand.

Leider wird oft nicht bedacht, dass viele Soldaten, die auf dieser Tafel
aufgeführt sind, verschollen sind, irgendwo einsam in der Erde Belgiens,
Frankreichs oder Russland liegen oder auf einem Friedhof weit von hier
begraben liegen.

Denkt jemand daran, dass ein Ehrenmal oder der Name auf einer Tafel
das einzige Andenken, die einzige " greifbare" Trauerstätte für noch
lebende Angehörige ist?
Bei den Toten des Ersten Weltkrieges dürfte es nicht mehr viele lebende Angehörige geben, die die Toten noch gekannt haben. Mehrer Denkmale an die Toten des Ersten Weltkrieges sind erst ab 1933 von den Nazis errichtet worden - zu dem Zweck, die Toten für ihre Zwecke zu instrumentalisieren und die Lebenden ideologisch auf den nächsten Krieg vorzubereiten.

Und in Belgien liegen die Toten nicht einsam, es gibt drei große, gepflegte Soldatenfriedhöfe, guckst Du hier
https://antifaschistischesgelsenkirchen ... rankreich/
Jana aus Kassel fühlt sich jetzt wie Jesus Christus; sie war während des Lockdowns im Nagelstudio und muss deswegen ein Bußgeld zahlen.

Mark
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Beitrag von Mark »

Selbstverständlich gibt es Familien, die um Tote der
Familien trauern, an Ehrenmählern Blumen hinlegen,
auch wenn sie den Verstorbenen nie persönlich oder
vielkeicht selbst nur als Kind kannten.

Und manch einer kann auch nicht nach Belgien
fahren....

Der "Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge" weiss,
wie Trauer von Angehörigen bewältigt wird, wie
einem Familienmitglied noch heute ein Andenken
bewahrt werden kann.

Wir sehen zuviel aus der Sicht der NS-Zeit- und
fördern den Faschismus teilweise im eigenen Land.
Intellektuelle können über alles reden, aber nur wenige Intellektuelle können wirklich etwas machen.
-Helmut Schmidt- (und recht hat er!)

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knut
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Beitrag von knut »

Mark hat geschrieben:Selbstverständlich gibt es Familien, die um Tote der
Familien trauern, an Ehrenmählern Blumen hinlegen,
auch wenn sie den Verstorbenen nie persönlich oder
vielkeicht selbst nur als Kind kannten.

Und manch einer kann auch nicht nach Belgien
fahren....

Der "Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge" weiss,
wie Trauer von Angehörigen bewältigt wird, wie
einem Familienmitglied noch heute ein Andenken
bewahrt werden kann.

Wir sehen zuviel aus der Sicht der NS-Zeit- und
fördern den Faschismus teilweise im eigenen Land.
Soso, dann muss man aber ziemlich alt sein, wenn man jemand, der vor 100 Jahren im Krieg verheizt wurde, noch persönlich kannte.
Jana aus Kassel fühlt sich jetzt wie Jesus Christus; sie war während des Lockdowns im Nagelstudio und muss deswegen ein Bußgeld zahlen.

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