Schöne Bahnhofstraße

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rabe489
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Beitrag von rabe489 »

Also ich bins nicht. Obwohl ich den Ort besucht habe, aus Neugier und zu Studienzwecken. Na, fällt der Groschen?

IngoS
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Beitrag von IngoS »

Wieso Groschen ??? Hat das nicht immer 'ne Mark gekostet ? Mir haben die Mädels immer leid getan, die sich no nimma warme Klamotten kaufen konnten und habe hier und da auch mal 'ne Mark gespendet. Warum hat#s im Eingangsbereich eigentlich immer nach Fisch gerochen ? Lag das an dem Fischladen links daneben ?

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rabe489
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Beitrag von rabe489 »

:oops:

HelmutW
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Beitrag von HelmutW »

Ingo S
Lag das an dem Fischladen links daneben ?
War der nicht in Heßler........... :lol:
Achtung..........
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Detlef Aghte
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Beitrag von Detlef Aghte »

rabe489 hat geschrieben:Also ich bins nicht. Obwohl ich den Ort besucht habe, aus Neugier und zu Studienzwecken. Na, fällt der Groschen?
Dieser Laden war der letzte in Deutschland, der die Genehmigung zum Auststellen von Menschen hatte
Wie es genau hieß weiß ich nicht.Es war wohl noch aus der Zeit, in der auf dem Rummel Menschen zur Schau gestellt wurden
Die Dame ohne Unterleib, mit den zwei Köpfen Der kettenmensch,Zwergenweitwurf und dann, der Striptease
Hinter einem beleuchteten weißen Tuch entblätterte sich eine Schöne

detlef
Wer durch des Argwohns Brille schaut,
sieht Raupen selbst im Sauerkraut
W. Busch

HelmutW
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Beitrag von HelmutW »

Hinter einem beleuchteten weißen Tuch entblätterte sich eine Schöne detlef
Wie muß ich das verstehen .... entblätterte sich eine schöne Detlef.......
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IngoS
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Beitrag von IngoS »

Also in der Bahnhofstrasse, die hatten schon alle einen Unterleib - das weiss ich ganz genau !!!

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rabe489
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Beitrag von rabe489 »

"Peep show" - denke ich. Hatte mal ne Freundin, ne Japanerin, was sonst, die wohnte dort im Hotel zur Post und arbeitete dort. Sie sparte auf einen Imbiß in Australien. Wenn ich mit ihr ausgegangen bin, blieb sie immer lange vor den Auslagen der Juweliergeschäfte stehen: in ihren Mandelaugen funkelten die Diamanten. Ihr schöner Name war Keiko und ich habe 84 eine abstrakte Bilderserie dazu gemacht, die auch im Museum zu sehen war. Künstler und Hure, das Thema hatten wir schon irgendwo. Es schmerzt mich. :wink:

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rabe489
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Beitrag von rabe489 »

J.K.: Keiko (in memoriam), 5teilige Arbeit, Öl, Lack auf Lwd., ca 1983/ 1984
Unveröffentlicht, ausgestellt Museum GE 1984:

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Auch abstrakte Arbeiten haben einen tragischen Hintergrund :cry:

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Heinz O.
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Beitrag von Heinz O. »

zu der Bahnhofstraße habe ich natürlich auch was :roll: Bild
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Micha

Irgendwie machen GEschichten süchtig .......

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Verwaltung
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Beitrag von Verwaltung »

  • Flanieren auf der Klötzchen-Allee ....

    In den Dreißiger Jahren gab es in Gelsenkirchen für junge Menschen nur wenige Möglichkeiten, sich irgendwo zu treffen, um miteinander zu reden. Nur einige Schülerinnen und Schüler verfügten über ein regelmäßiges Taschengeld für einen Kino- oder Cafebesuch. Außerdem war Jugendlichen unter 18 Jahren der Besuch einer Gaststätte nur in Begleitung eines Erwachsenen erlaubt. So wurde die Bahnhofstraße zu einer der beliebtesten Treffpunkte der "Halbwüchsigen". Gemeint sind damit Schüler und Schülerinnen der Höheren Lehranstalten, Mittelschulen und kaufmännischen Schulen.
    In den späten Nachmittagsstunden sah man die "Buntbemützten" die liebevoll genannte "Klötzchen-Allee" rauf und runter flanieren, paar- oder Gruppenweise, wie es sich gerade ergab.

    Warum "Klötzchen-Allee"? Anstelle von Pflastersteinen, wie sie gewöhnlich beim Straßenbau verwendet werden, hatte man Holzklötze als Material genommen. Das zeichnete sie für uns besonders aus. Zum Zweiten war die Bahnhofsstraße als "Rennbahn" bekannt; es gab ja nur eine Wahl - rauf und runter zu "rennen".

    Einen ganz besonderen Tag im Jahr aber gab es, auf den sich alle freuten - den Versetzungstag! Schön für den, der am Tag vor den Osterferien sein Zeugnis in Empfang nehmen konnte mit dem Vermerk: Versetzt! Angetan mit einer neuen Schülermütze oder einem neuen Band, die Klassenstufe kennzeichnend, gingen dann freudig gestimmt, alle die in Laune waren, zur Klötzchenallee. Hier warteten bereits Blumerverkäuferinnen und boten in ihren Körbchen Narzissen, Veilchen und Schlüsselblumen an, im Preis zwischen 10 und 30 Pfennigen. Die Blumen steckte man sich ans Revers oder Kleid und promenierte so mit Freundinnen und Freunden in fröhlicher Stimmung daher. Auch wenn es noch so knapp finanziell zuhause zuging, einen kleinen Geldbetrag hatte jeder zur Belohnung von den Eltern bekommen. Es wurde überlegt, wohin man nun gehen soll, um in größerer Gesellschaft für kurze Zeit die Stunden zu verbringen. Die Cafes und Eisstände waren auf diesen Tag vorbereitet und erwarteten die jungen Gäste.

    Viele Freundschaften, die auf der Klötzchenalle begannen, währten noch viele Jahre über die Schulzeit hinaus an.

    Johanna Laskawy-Alexander
Quelle: Keine GEschichte ohne Frauen,
Eine Auswahl von Materialien zur Geschichte von Frauen in Gelsenkirchen,
zusammengestellt von der Frauenwerkstatt an der VHS Gelsenkirchen, 1989/90
Nachdrucke mit Quellenangabe sind erwünscht.
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DrMurkes
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Losverkauf auf der Bahnhofstraße

Beitrag von DrMurkes »

In den 50er bis 70er Jahren gab es auf der Bahnhofstraße eine Losbude des Deutschen Roten Kreuzes. Senioren haben sich dort als Losverkäufer, zu ihrer kleinen Rente, etwas hinzuverdient. Das Loshäuschen mit der vieleckigen hölzernen Lostrommel stand entweder am Preuteplatz oder zwischen Kaufhof und Ciska & Anna.
Wo Originale Außenseiter sind, erträgt die Gesellschaft nur Kopien
Walter Ludin

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glückauf
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Beitrag von glückauf »

Hier eine schöne Ansicht der Bahnhofstraße.
Gruß und Glückauf
Klaus

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Hauptbahnhof und Hauptpostamt.
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Glückauf, viele neue Fotos über Aktivitäten des Trägervereins Hugo Schacht 2 e.V. zu sehen unter: http://zeche-hugo.com
Trenne Dich nicht von Deinen Illusionen! Wenn sie verschwunden sind, wirst Du weiter existieren, aber aufgehört haben zu leben.

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hertener
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Ich poste das mal hier als Zitat der HP

Beitrag von hertener »

"
Lokalnachrichten 14.01.09 15:30

Die Bahnhofstraße in Gelsenkirchen wird für den Einzelhandel ein immer attraktiveres Pflaster.

Aktuell liegen zehn Anfragen von Unternehmen vor, die dort gerne ein Geschäft eröffnen möchten, heißt es von der Stadt. Unter den Interessenten seien mehrere Bekleidungsgeschäfte, ein Schuhladen, zwei Drogerien und ein Technikmarkt. Stadtplaner Siegbert Panteleit erklärt, warum trotzdem noch Läden leer stehen.

(PANTELEIT ANHÖREN)
http://www.98.7radioemscherlippe.de/upl ... /40187.MP3

Auch für den leerstehenden Neubau in der Nähe der Sparkasse gebe es Interessenten, so Panteleit weiter.
"


Quelle: www. 98.7radioemscherlippe.de/lokalnachrichten




Also 10 Anfragen?! WOW. Aber Er hat Recht. Das habe ich in meinem anderen Post vergessen. Die meisten Hauseigentümer wollen nur Miete und nichts investieren! Es gibt aber auch bestimmt Welche die es einfach nciht können, weil kein Geld da ist.

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Heinz O.
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Beitrag von Heinz O. »

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Micha

Irgendwie machen GEschichten süchtig .......

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