die unendliche geschichte - der umbau des hans-sachs-hauses

Alte und neue Geschichten rund ums HSH. Die öffentliche und veröffentlichte Meinung zum Erhalt des HSH wird hier dokumentiert.

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die unendliche geschichte - der umbau des hans-sachs-hauses

Beitrag von Verwaltung »

Verfasst am: Montag, 13. Juni 2005, 22:33

Knappe:

das gelsenkichener hans-sachs-haus ist eine unendliche geschichte was das bauen bzw. den umbau angeht.

als die cdu in gelsenkirchen vor jahren an der macht war, hatte der damalige oberbürgermeister o.w. geplant, dieses h-s-h umzubauen und bis vor den folgenden kommunalwahlen fertig zu stellen.

dazu gehört auch der umzug vieler ämter, das anmieten von notwendigen gebäuden zur unterbringung des personals usw.

anfänglich sollte der umbau nur etwa 22 mio � kosten. aber schnell wurden ca. 44 mio � daraus und auf einmal waren ca. 140 mio (ca. einhundertundvierzig mio) � die summe der geplanten umbaumassnahmen.

und dann wurde auf druck der bevölkerung kräftig gerechnet und die "endumbausumme" lag dann irgendwann fest: ca. 80 mio �!

und, da keine knete in der stadtkasse da war, keine öffentlichen gelder beantragt, was wiederum eine öffentliche ausschreibung nach vob notwendig machte, die man nicht machen wollte und weil ge eine von armut geplagte stadt ist, wurde unter/von dem cdu-ob mit ratszustimmung mit einem investor vereinbart, die stadt ge zahlt in 25 (fünfundzwanzig) jahren diese gewaltigen schulden zurück.

über die entsprechenden zinsen und nebenkosten für 25 jahre wollen wir hier nicht reden!

man schätzt jährlich so um die 3,4-5 mio � miete aufgrund der umbausumme incl. der zinsen usw.

und dann fingen auf einmal bauliche pleiten und pannen an.

lag es an gutachte(r)n, lag es an einer zu oberflächlichen planung - jedenfalls gab es bald einen viele monate langen baustopp, weil, wie man inzwischen weiss, teile des h-s-h wegen zu grosser erst jetzt erkannter bauschäden total saniert und/oder sogar abgerissen werden müssen.

die stillstandszeiten kosteten natürlich auch zusätzliches geld - die stadt hat ja genug davon.

und jetzt mokieren die cdu-politiker, die jetzt in der opposition sind, und damals den ganzen schlamassel beauftragt haben, dass es heutzutage mit dem umbau h-s-h nicht weitergeht!

und jetzt gibt es auch einen rechtsstreit, weil kleine oppositionsparteien nach akteneinsicht behaupten, möglicherweise sind zusätzliche gelder in wenigstens 6-stelliger grössenordnung unter eventueller umgehung des rates/der stadtverwaltung zusätzlich dem investor zugeflossen.

so - das ist, was mich ärgert!

denn wir bürger sind von dieser "unendlichen geschichte" betroffen!

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Beitrag von Verwaltung »

Verfasst am: Dienstag, 14. Juni 2005, 03:24

Turi:

ich denke man sollte die ganze häßliche Gebäude abreißen,weil man für dieses Geld auch viel modernere und schönere Komplex bauen könnte.Wir haben schon in GE viele alte Gebäude.Es entspricht nicht mehr des heutigen Architektur.(Außenfassade)

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Beitrag von Verwaltung »

Verfasst am: Mittwoch, 15. Juni 2005, 18:48

Knappe:

ich dachte, mich tritt heute das berühmte pferd, als ich in der aktuellen gelsenkirchener waz-ausgabe neue berichte über das hans-sachs-haus nebst gelungener bilder sah!

da sieht man innen den wegen pfusch am bau total entkernten eckbereich - umgeben nur noch von der abgedeckten fassade, die aussen durch ein gerüst abgesichert ist.

und wenn ich mir überlege, dass solchen fusch am bau erst jetzt jahre nach dem umbaubeginn entdeckt worden ist, dann habe ich kein verständnis mehr für die ehemaligen initiatoren dieses umbaues und ausserdem zweifel an die notwendige fachkompetenz der früheren verantwortlichen der damaligen stadtverwaltung und des politischen rates!

wobei zu überlegen wäre, ob nicht seitens der verantwortlichen der ehemaligen stadtverwaltung ein grober verstoss gegen die gemeindeordnung vorliegt und regresspflichtigkeit besteht.

hier ist der gelsenkichener bevölkerung durch diese unverantwortliche und geschlampte planung und anfänglich durchführung der umbaumassnahmen - und durch die dadurch entstandenen zusätzlichen finanziellen kosten des zuvor von den gutachtern nicht erkannten pfusches am bau - ein sehr hoher finanzieller schaden entstanden, der in seine auswirkungen den leeren stadtsäckel - gelsenkirchen ist eines der ärmsten städte mit einer sehr hohen arbeitslosenquote - noch weiter in die roten zahlen drückt!

und uns gelsenkirchener bürger weiterhin aus der notwendigen sozialen fürsorgepflicht der stadt sowie notwendiger strukturmassnahmen heraus drängt.

vom neuen gutachter ist ab dem 1. 4.05 eine totale untersuchung des h-s-h angeordnet worden, damit jetzt - etwa 2 jahre nach der umbauinitialisierung - endlich a l l e schäden des pfusches am (alt)bau h-s-h erfasst werden können!

das muss man sich einmal reinziehen - unter dem frenetischen jubel der damaligen politischen cdu-grössen (ge-waz vom 20.09.2002: ... eine schallende ohrfeige für die nörgelnde spd ... (...) .. dieser abschluss sein ein volltreffer der verwaltung und eine hervorragende grundlage für den raschen beginn der massnahme ...) wurde der staunenden bevölkerung eine umbaumassnahme als ein von bauexperten geplanter umbau verklickert.

und es dauerte nicht lange und die ansteigende finanzierung durch die nur t e i l w e i s e festgestellten baumängel ein e i n i g e n baukörpern sorgten für grosse aufregung!

und langsam kam damals ans tageslicht, dass der ehemalige o.b. o.w. sich eine knebelartigen umbauvertrag von dem investor aufs auge hat drücken lassen, aus dem es kein entrinnen gab - ausser durch hohe konventionalstrafe!

vorausgegangen war, dass die damalige stadt statt wie es üblich ist, eine (um)baumassnahme eines öffentlichen gebäudes nicht den verpflichtungen des innenministers nrw - als vob-ausschreibung - nachgekommen war, sondern in e i g e n e r r e g i e einen anderen weg geganmgen ist.

da kein geld in der stadtkasse für eine vob-ausschreibung (vob = verdingungsordnung für baumleistungen - ohne lieferung) war, kamen die verantwortlichen auf die glorreiche idee, diese umbaumassnahmen als vol-ausschreibung (verdingungsordnung für lieferung, ausser bauleistungen) durchzuführen.

dadurch konnte über architekten wurde diese umbaumassnahmen-ausschreibung ins laufen gebracht und ein notwendiger, wenigstens deutschlandweiter, wenn nicht sogar europaweiter wettbewerb - schon wegens des mangel an geldes - gezielt umgangen werden.

ist klar - so einen fetten fisch lässt sich kein wirtschaftlich denken und handelnder investor entgehen, wenn auch noch eine rückzahlung der umbaukosten in 25 jahren erfolgen soll ... quasi eine städtische lizens zum geld drucken wegen der anfallenden zinskosten für die gegenwart bin in die ferne zukunft.

und jetzt motzen die ehemaligen cdu-politiker, die damaligen parteilichen berufsjubler, darüber, dass es mit dem umbaumassnahmen nicht weiter geht.

und der gleiche investor kommt jetzt, nachdem die baumängel gegenwärtig in etwa erfasst und gebäudeteile entkernt worden sind, mit dem datum 2007 als mögliche fertigstellungstermin dieser umbaumassnahmen!!!

was mich eigentlich wundert, ist, dass das gelsenkirchener rechnungsprüfungsamt - untersteht dem o.b. - sich immer gedeckt hält, überregionale prüfinstanzen von oppositionellen parteien nicht eingeschalten wurden.

leider gibt die waz-stadtredaktion nur in grossen abständen ihren kommentar und berichte zum thema h-s-h ... scheinbar gibt es keine bürger im gelsenkirchen mehr, die in leserbriefen ihre meinung veröffentlichen möchten ... und sollen!

und wir bürger mussen 25 jahre lang nur eines ... zahlen, zahlen, zahlen ...

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Beitrag von Verwaltung »

Verfasst am: Mittwoch, 22. Juni 2005, 17:17

Knappe:

ich bin wohl der einzigste bürger aus gelsenkirchen, der sich für die unendliche geschichte der umbaumassnahmen des hans-sachs-hauses interessiert!

na gut - dann mache ich mit meinem monolog weiter:

heute, am 22.06.05 stand in der ge-waz, dass von einer kleinen politischer seite gefordert wird, die staatsanwaltschaft einzuschalten.

ich bin dafür!!!!

es ist an der zeit, dass andere, als behördliche seiten und ebensolche prüforgane, mit amtlicher befugnis beginnen, das ganze ausschreibungs-, vergabe- und umbauverfahren kritisch unter die gesetzliche lupe zu nehmen.

egal, wie das ausgeht - der knoten muss endlich durchschlagen werden, da die stadt gelsenkirchen damals wie heute eigentümer und somit oberbürgermeister und rat verantwortlich für die ganzen umbaumassnahmen sind.

viele aus dem rathaus, den parteien und ge-waz schrieben davon, dass der bauvertrag ein sogenanter "knebelvertrag" sein soll, aus dem die stadt vertraglich ohne grosse abstands-/regessszahlungen nicht herauskommt.

das darf aber nicht heissen, dass sich eine stadt von einem investor somit total unter druck setzen lässt.

einzig und alleine eine rechtliche-gerichtliche klärung durch die staatsanwaltschaft bietet die garantie, dass abgekärt werden kan, ob hier ein vertragswerk entgegen der guten sitten im umgang mit vertragspartnern vorliegt oder nicht.

natürlich haben die grossen parteien keinerlei interesse, dass eine gerichtliche klärung erfolgen soll - denn dann kommt auch das eigene verhalten zu gunsten der bürger - einerseits als regierende ratsfraktion und andererseits als opposition ... damals zum beginn der umbaumassnahmen und 2 jahre vor den gemeindewahlen und jetzt nach den gemeindewahlen in umgekehrter konstellation zur sprache.

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Beitrag von Verwaltung »

Verfasst am: Mittwoch, 22. Juni 2005, 23:09

Turi:

das nützt doch alles nix...man sollte das ganze häßliche Gebäude abreißen!!Denkmalschutz hin und her ,dad Ding muß weg von der City
:!:

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Beitrag von Verwaltung »

Verfasst am: Freitag, 24. Juni 2005, 21:57

Knappe:

ich kann es mir nicht verkneifen ... herzlichen glückwunsch zum amt des ministers für den städtebaubereich in nrw, herr wittke!

wenn es auch mit den umbauarbeiten im hans-sachs-haus während ihrer zeit als oberbürgermeister in gelsenkirchen nicht geklappt hat - lt. heutigem pressebericht in der ge-waz soll die bruchbude h-s-h wegen noch größerer zu erwartenden bauschäden, die die neuen gutachter j e t z t erst entdeckt haben, nun doch möglicherweise abgerissen werden.

das hat bis heute zwar einige milliönchen � gekostet - aber was sollŽs - geld im stadtsäckel war sowieso nicht dafür da.

was ich nicht im erwähnten waz-artikel verstanden habe - wie ist das von ihnen mit dem klima gemeint?

viel erfolg auf ihrem weiteren weg als minister.

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Beitrag von Verwaltung »

Verfasst am: Samstag, 25. Juni 2005, 03:31
turi hat Folgendes geschrieben:
das nützt doch alles nix...man sollte das ganze häßliche Gebäude abreißen!!Denkmalschutz hin und her ,dad Ding muß weg von der City
:!:
Und dann genauso ein "zeitgemäßes" Gebäude wie den Hauptbahnhof planen? Ich erinnere an den Abbruch des alten Bahnhofes und den "tollen" Neubau!

Gruß, der silbermond. :!:

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Beitrag von Verwaltung »

Verfasst am: Montag, 27. Juni 2005, 13:18

Knappe:

hallo - silbermond,

es bringt nix, wenn gelsenkirchen sich mit aller macht an das alte, abbruchgefährdete hans-sachs-haus festhält.

hier kann ein fall eintreten, wo der (zwangs-)erhalt des h-s-h kostenmässig ins unermessliche steigt.

über die fehler von "damals", den bahnhofabbriss und den bahnhofneubau brauchen wir nicht zu reden.

auch in dem waz-aufruf (waz.de) vor einigen jahren, wo es schon um eine mögliche umgestaltung des h-s-h ging, prallten viele meinungen aufeinander.

natürlich ist das h-s-h für viele ge-bürgern ein markanter punkt in ihrem leben gewesen!

das darf aber nicht dazu führen, dass der unbedingte erhalt des jetzigen h-s-h mit seinen sich immer mehr abzeichnenden markanten baumängeln nur auf der basis einer weiterverwendung im alten baustil erfolgen darf.

ge ist arm und wird durch das unbedingte festhalten am alten gebäudekomplex immer ärmer!

es sind schon etliche mio � durch neue gutachten, baustillstandszeiten, zusätzliche entkernung der gefährdeten bauteile, umzug der städtischen mitarbeiter in extra dafür angemieteten gebäuden usw. verbraten worden sein, die unsere stadtkasse übermässig strapazieren.

bei mir kommt immer mehr ein verdacht auf, dass die ersten baugutachten, auf deren bewertung die ausschreibung und die umbaumassnahmen angelaufen sind, möglicherweise nur grob und überschlägig waren.

"man" kann 1.) einem gutachter geld geben und ihn beauftragen, für, sagen wir mal beispielsweise, 100.000 � das h-s-h bautechnisch zu untersuchen ... oder 2.) ein gutachter bekommt 150.000 � zur gutachterlichen bauuntersuchung ... oder 3.) ein gutachter bekommt 250.000 � zur gutachterlichen bauuntersuchung.

hat ein gutachter (incl. seines notwendigen personals) einen stundensatz von angenommen 100 � / h, kann man sich ausrechnen, welche qualität aufgrund des zur verfügung stehenden zeitrahmens so ein gutachten hat ...
1.) etwa 125 stunden oder
2.) etwa 187 stunden oder
3.) etwa 312 stunden.

und da das h-s-h gross ist ...

als baumensch tut mit das h-s-h irgendwie leid ... äusserliche ein interessantes gebäude.

als baumensch gibt es auch die verpflichtung, optimal mit einem minimalen finanzeinsatz zu bauen ... und erst recht bei einer kommune/stadt, da steuergelder zum bauen eingesetzt werden.

die stadt hat es damals - bewusst oder nicht - versäumt, fördergelder vom regierungsbezirk und/oder land nrw u/o bund u/o denkmalschutz vum. anzufordern!

so sitzen die ge-bürger für 25 mietjahren auf einen schuldenberg, der sich zusätzlich durch die für diesen zeitraum anfallenden zinsen aufbaut!!!

und 25 jahre lang werden sozialleistungen und leistungen zur infrastruktur (städtische daseinsfür- und vorsorge), auf die wir bürger einen gesetzlichen anspruch haben, dadurch reduziert, weil sich politiker damals unbedingt und grössenwahnsinnig ein denkmal setzen wollten!

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Beitrag von Verwaltung »

Verfasst am: Samstag, 02. Juli 2005, 13:31 Titel: die klimatische frage des neuen ministers wittke:

Knappe:

auszug vom 26.06.2005 in der waz-ge:

(...)
>WAZ:Bleibt es bei den alten Förderzusagen
der Landesregierung, etwa zu Stadtumbau
West oder zu Graf Bismarck?
Wittke:Das ist selbstverständlich. Die
Fördermittel sind bis 2009 praktisch verplant.
WAZ:Was kann Gelsenkirchen von einem Städtebauminister
Oliver Wittke erwarten?
Wittke:Wie gesagt, ich bin für das ganze
Land verantwortlich. Aber ich weiß, wo
ich herkomme. Es kommt auch darauf an,
wie sich Gelsenkirchen verhält, wie es
sich einlässt. Das ist auch eine klimatische
Frage.<
(...)

wär ja schön, wenn der herr minister - oder seine parteifreunde in ge - sich dazu erklären könnte.

sonst kommt der schrööckliche verdacht auf, dass, wer u.a. wegen des hans-sachs-hauses meckert, keine ministerielle u/o finanzielle unterstützung bekommt ...

wo ge einen kräftigen zuschuss wegen der bisher verbauten paar milliönchen € schon brauchen könte - gelle, herr minister?

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Beitrag von Verwaltung »

Verfasst am: Sonntag, 03. Juli 2005, 11:38 Titel:
Weg mit dem hässlichen Ding.

Gelsenbert:


Etwas ansehliches muss her! (mit Balkon für die nächste Meisterfeier) :D

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Beitrag von Verwaltung »

Verfasst am: Samstag, 09. Juli 2005, 16:07 Titel:
ich war ja erstaunt, dass am letzten donnerstag in der waz - meinungsforum - gleich 3 leserbriefe zum hans-sachs-haus standen.

Knappe:


ich frage mich, ob diese 3 leser es leid waren, der örtliche ge-waz ihre leserbriefe zuzusenden - irgendwie ist das thema h-s-h in ge tote hose.

einer der leserbriefe schildert zutreffend die politische situation in ge - schuld ist an allem die spd!

die spd hätte in den 70-er jahren bereits das h-s-h umbauen sollen ... und der abriss des alten bahnhofs ist auch schuld der spd ... nur das, was inzwischen unser aller bauminister und früherer oberbürgermeister, o. wittke, aufgrund seines amtes als verantwortlicher ob sich in ge geleistet hat, ist nicht mehr zu verantworten.

mich würde sehr interessieren, warum anfänglich der/die gutachter, der/die vor/zu beginn der umbaumassnahmen die bauliche substanz des h-s-h zu untersuchen hatten, diese äusserst schweren baulichen mängel, die jetzt u.a. zu einem teilabriss des h-s-h führen, nicht ausreichend und früh genug erkannt haben!! Mit den Augen rollen

auch würde mich interessieren, ob die damals vorliegenden gutachten jemals in ihrem vollen umfang in die umbauplanung entsprechend ihrer würdigung eingeflossen sind.

dass könnte aber auch möglicherweise heissen, dass damals viel geld für eventuelle mangelhafte oder ungenügend berücksichtigte gutachten ausgegeben worden ist, die zu einer enormen steigerung der umbaukosten (incl. 25-jähriger mietzinsen) zum materiellen schaden der gelsenkirchener bürger erfolgt ist.

kann mann/frau dagegen noch klagen?

und wenn ja - mit welcher begründung?

und vor allem - in welcher behörde?

beim landesrechnungshof?

beim regierungspräsidenten in münster?

garantiert aber nicht beim bauministerium ... ein schuft, der böses dabei denkt! :oops:

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Beitrag von Verwaltung »

Verfasst am: Donnerstag, 14. Juli 2005, 12:52 Titel: Bürgerumfrage

Eurokalli:


Man sollte mal eine Bürgerumfrage machen, was mit dem Hans Sachs Haus geschehen soll !

Ich glaube, da kann nur eines rauskommen :
A B R E I S S E N

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Beitrag von Verwaltung »

Verfasst am: Montag, 25. Juli 2005, 09:05

Knappe:



nach dem waz-bericht über den ge-kämmerer r.kampmann und seine rolle als oberbauleiter der stadt bei den umbaumassnahmen sei mir die frage gestattet:

warum ist das vorhandene städtische baudezernat (z.b. hochbau- und tiefbauamt) in ge mit seinen hochqualifizierten und praxiserfahrenen mitarbeitern vom umbau des h-s-h ausgebootet worden?

war das nur eine politisch/finanzielle entscheidung - oder gibt es andere gründe?

wären bei der umbaubegleitung durch das baudezernat die gutachten zur bausubstanzbeurteilung optimaler gewesen?

wer ist dafür politisch/fachlich verantwortlich, dass mio &#65533; zusätzlich umbaukosten nachträglich angefallen sind und uns ge-bürger enorm belasten?

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Beitrag von Verwaltung »

Verfasst am: Montag, 01. August 2005, 14:11 Titel: HSH abreissen!

alhiforumde:

Hallo,

die Stadt Gelsenkirchen gilt bundesweit als eine der härtesten Behörden, wenn es um Sozialhilfe - und nun ALG II-Empfänger und darum geht, diesen Menschen die grössten Schwierigkeiten zu bereiten.

Das liegt nicht am Gastspiel von Wittke, sondern an seit über 50 Jahren eingefahrenen, veralteten Strukturen in der Stadtverwaltung.

Es wäre nett, wenn nicht nur die Parteibuchfarbe der OBs mal wechseln würde, sondern auch gleichzeitig die Führung der entsprechenden Dezernate.

Was den Bau des HSH angeht, ist das ein Skandal allererster Güte, den sich wirklich mal der Stzaatsanwalt ansehen sollte - schon allein aus dem Grund der immer wieder steigenden Kosten für den Umbau der Bruchbude.

Gelsenkirchen ist pleite! Gelsenkirchen baut, trotz pleite, das HSH um! Nicht ein einziger Bauunternehmer aus GE ist daran beteiligt - so daß ein teil der Umbaukosten über Gewerbesteuern zurückfliessen könnte, oder die öffentliche Kasse durch sinkende Arbeitslosenzahlen in GE entlastet werden könnte.

Nein, da arbeitet ein Generalunternehmer mit den billigsten Subs aus anderen Ländern...

Und die Leute, die arbeitslos sind und dort einen Job hätten haben können, gucken vom Gebäude der Arbeitsagentur und der IAG aus in die Röhre und sind verständlicher Weise verärgert.

Gelsenkirchen besteht aus sehr vielen Arbeitslosen - und die Stadtverwaltung hat nicht bemerkt, das sie auf dem Holzweg ist. Vielleicht sollten die Damen und Herren der städtischen Bürokratie mal ein Jahr lang auf Hartz IV/ALG II- Bezüge festgelegt werden? Das entspräche dann zumindest von der Bezahlung her ihren tollen Leistungen.

Als Gelsenkirchener Bürger entspricht das meiner persönlichen Meinung zu diesem Thema.

Christian Thomas

www.alhi-forum.de

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Beitrag von Verwaltung »

Verfasst am: Samstag, 20. August 2005, 13:35 Titel: Altranative

voelumbo:

Die SPD hätte nach dem Vorbild Hauptbahnhof das Hans-Sachs-Haus abgerissen und ein grünen Plastikeimer hingesetzt.
In 20 Jahren hätte die SPD dann einen Umbau vorgechlagen, um das Stadtbild positiv zu verändern.

Warum ist die Stadt denn so schlimm dran?
Wer hat die Stadt den in über 40-jähriger ununterbrochener Regierungszeit zu dem gemacht, was sie heute ist?

Natürlich ändert das nichts an der Katastrophenbaustelle Hans-Sachs-Haus und den Fehlern der CDU-Regierung.
Trotzdem war die Entscheidung das Gebäude zu sanieren richtig. Die Ausführung ist nur ein völliges Desaster.

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