1978: Marienhospital

Man hatte sich viel vorgenommen, wollte Gelsenkirchen baulich auf den Stand der Zeit bringen und den großstädtischen Anspruch unterstreichen. Altes ging verloren, Neues kam. Die Diskussion darüber dauert bis heute an.

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pito
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1978: Marienhospital

Beitrag von pito »

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WAZ 7.4.1978

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Beitrag von Verwaltung »

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WAZ 7.7.1978

pito
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Beitrag von pito »

Beim Umzug gefunden: Das Marienhospital in den 70ern. Damals noch mit ohne Bäume.

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Josel
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Beitrag von Josel »

Das erste Bild ist hochinteressant, denn darauf sieht man die alte Kirdorf-Villa, von der ich immer dachte, sie ist viel früher abgerissen worden... Muss so eine Art Villa Hügel Ückendorfs gewesen sein.

(Dazu eine kleine Gelsenkirchener Geschichte: Als die kath. Gemeinde Neustadt einen Friedhof anlegen wollte, hatte man das Gelände des heutigen Marienhospital-Schwesternheims im Auge. Kirdorf hatte was gegen Friedhöfe in der Nähe seiner prächtigen Villa und stellte stattdessen ein Gelände an der Hohenfriedberger Str. hinter der Alma-Schule zur Verfügung. So kam es, dass der Neustadtfriedhof noch heute mitten in Ückendorf liegt)

Die heute an der Stelle der Kirdorf-Villa befindliche neue Villa wurde meines Wissens von der Familie Krenzer erbaut, die in den frühen Achtzigern mal eine der bedeutensten Gelsenkirchener Bauunternehmungen hatte. Wem gehört diese Villa eigentlich heute?

J.
Zuletzt geändert von Josel am 12.02.2007, 14:40, insgesamt 2-mal geändert.
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pito
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Beitrag von pito »

Das war mir gar nicht bewußt, dass da heute ein anderes Haus steht. Ob man von der alten Villa noch ein besseres Foto findet ...

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Kammer gab die grobe Richtung für Lösung vor

Beitrag von Verwaltung »

WAZ hat geschrieben:Kammer gab die grobe Richtung für Lösung vor

Im Dauerclinch Chefarzt gegen Marienhospital So recht weiß der Außenstehende eigentlich gar nicht mehr, um die wievielte Kündigung es gerade wieder geht, wenn sich im Arbeitsgericht der langjährige Chefarzt der Anästhesie Dr. D. und der Geschäftsführer vom Marienhospital Weingarten - beide nebst Anhang - begegnen und streiten.

So auch jetzt, als sich vor der fünften Kammer unter Vorsitz von Richter Zumfelde beide Seiten wenig Freundliches zu sagen hatten und es wohl um die elfte fristlose Kündigung des 63-Jährigen ging. Bereits das Landesarbeitsgericht in Hamm, vor dem sieben Kündigungen zweitinstanzlich verhandelt wurden, hat dem Hospital klar gemacht, dass es seinen Chefarzt so nicht an die Luft setzen kann.

Eine zwischenzeitlich auch ausgesprochene Druckkündigung ist bereits durch ein weiteres erstinstanzliches Urteil vom Tisch. Darin hatte sich der - jüngst in den Ruhestand verabschiedete - ärztliche Direktor und Cheforthopäde Dr. Wessels gegen eine Zusammenarbeit mit Dr. D. ausgesprochen. Die jüngst zur Debatte stehende Kündigung ist ebenfalls das Papier nicht wert, auf dem sie steht, die Kammer erklärte sie für unwirksam, sie wies allerdings auch den Weiterbeschäftigungsanspruch des Mediziners zurück.

Dass eine weitere fruchtbare Zusammenarbeit mit dem seit Ende der 70er Jahre angestellten Chefarzt, mit dem man seit 2004 im Dauerclinch liegt, nicht mehr möglich ist, davor verschließt niemand mehr die Augen. Es wird auf ein Ende hinauslaufen, aber zu welchen Bedingungen? Dr. D. betonte, ihm gehe es als erstes um seine Rehabilitation. Ihm wirft das Krankenhaus vor, dass er seine Privatpatienten mit ihm nicht korrekt abgerechnet habe. Das LAG verneinte eine vorsätzlich Falschabrechnung.

Vor diesem Hintergrund riet Richter Zumfelde erneut mit allem Nachdruck zu einem Gespräch zunächst nur zwischen den Anwälten, um Emotionen heraus zu halten.

Die Kammer gab auch die grobe Richtung einer Lösung vor: Danach würde der Chefarzt zum Jahresende statt zum ordentlichen "Rententermin" im Oktober 2008 ausscheiden. Das Krankenhaus sollte für die rückwirkenden Jahre 2004, in denen der Mediziner nicht arbeiten durfte, einen finanziellen Ausgleich schaffen, in dem neben dem Festgehalt aber auch seine entgangenen Einnahmen aus der Behandlung von Privatpatienten aufgefangen werden müssen. Und - für den Mediziner entscheidend: Das Krankenhaus nimmt die Vorwürfe zurück.

(cgr)

02.07.2007

Brinkfrau
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Gibt es schon im Roman

Beitrag von Brinkfrau »

Leuts, ich erinner mich: ein Arzt Roman. Junger aufstrebender Narkosearzt beißt alten, langgedienten weg. Das Schicksal straft darauf jungen Arzt mit Messie-Syndrom, er kann seine Arztbriefe nicht mehr schreiben und zieht sich jahrzehntelang in Höhlentürme aus unbearbeiteten Krankenakten rauchend zurück.
Schwester Mafalda, die ihn anhimmelt, kann ihn nicht vor der tobenden Verwaltung retten. Diese steht vor dem finanziellen Ruin und will den nun alten Arzt durch einen jungen wegbeißen lassen. Oder war es anders? Die mit ihm gealterten nun eifersüchtigen Kollegen wollen auch Privat abrechnen?
Ach, schmeiss ne Gallenblase drauf, ich krieg die Geschichte nicht mehr zusammen. Die aus der Waz iss auch gut.

Sebastian
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Marienhospital Ückendorf

Beitrag von Sebastian »

Weiss jemand wann das Marienhospital Ückendorf gebaut wurde. Und gibt es fotos von der Baustelle bzw. Vom Alten Krankenhaus an der Ringstr. ecke Kirchstr.

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Für eine schnelle und effiziente antwort danke ich im Vorraus.

MFG

Der Schalker

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Beitrag von Verwaltung »

Kinderklinik des Marienhospitals:
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Heinz O.
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Beitrag von Heinz O. »

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Micha

Irgendwie machen GEschichten süchtig .......

rotthauser
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Beitrag von rotthauser »

Habt Ihr auch vor 4-5 Tagen den Artikel in der WAZ gelesen, habe ihn leider aktuell nicht mehr parat, es ging um eine Fremdfirma, die im Marienhospital Anästhesie macht, die wohl zudem in Arztpraxen bei Abtreibungen Narkose gemacht hat. Der Artikel hatte etwas von lokalem Enthüllungsjournalismus, so was traut man der WAZ heutzutage gar nicht mehr zu. Na ja, der Krankenhausleiter hat eine Stellungnahme geben müssen, schaun mer mal, ob da noch mehr kommt.

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Lupo Curtius
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Beitrag von Lupo Curtius »

@rotthauser
den WAZ-Beitrag findest du hier: http://www.derwesten.de/nachrichten/sta ... etail.html

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piratenauge
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Beitrag von piratenauge »

Marienhospital im Oktober 2009. Die Farben des Originalanstrichs verlieren
langsam ihre Leuchtkraft. Na ja, das Gebäude ist auch schon über 30 Jahre alt.BildBildBildBildBildBild
Es gibt 2 Wörter die dir im Leben
viele Türen öffnen werden -
ziehen und drücken.
© auf Fotos

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Stadtgarten
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Beitrag von Stadtgarten »

Seit mehreren Jahre ist ja die Dialyse direkt am Marienhospital angebunden, vorher befand sich das Dialysezentrum auf der Rheinelbestrasse.

Auch eines unserer notarztfahrzeuge ist am Marienhospital stationiert nämlich der NEF 6-82-1,

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Stadtgarten
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Beitrag von Stadtgarten »

Hier befindet sich das dialysezentrum

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