Geschichten von über und mit Werner Kuhlmann

Menschen, die aufopferungsvoll und selbstlos für unsere Interessen eintreten. ... Und die ganzen anderen auch.

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Bernd Matzkowski
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richtig, kalle

Beitrag von Bernd Matzkowski »

was kalle m oben schreibt, kann ich bestätigen. ich bin nach dem referendariat ins hochsauerland geschickt worden, obwohl ich mich in ge als erststelle, dann für bottrop und gladbeck beworben hatte. habe irgendwann dann wenna in einem brief meine lage geschildert und bin dann nach 2 1/2 jahren zwar nicht nach ge gekommen, aber immerhin bis nach gladbeck- und da hat der werner(wohl gemeinsam auch mit peter rose)damals dran mitgewirkt. dass ich ihn später als stadtverordneter ein wenig auf die palme bringen konnte(ab und zu jedenfalls), war doppelt schön. das änert im übrigen nichts an der in summe kritischen einschätzung seiner tätigkeit als ob.

Schacht 9
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Werner Kuhlmann

Beitrag von Schacht 9 »

Wenn ich mir das Bild: "Thema der Woche" anschaue, frage ich mich, ob das Wort "Pietät" bei Verstorbenen nicht angebracht wäre.

Heinz
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Re: Werner Kuhlmann

Beitrag von Heinz »

Schacht 9 hat geschrieben:Wenn ich mir das Bild: "Thema der Woche" anschaue, frage ich mich, ob das Wort "Pietät" bei Verstorbenen nicht angebracht wäre.
Ist Grenzwertig.
Ich denke, dass das zur "Entdämonisierung" beiträgt und den EX OB wieder vermenschlicht.
Aber da kann man sicher geteilter Meinung sein und es genau anders sehen.

Was ich problematisch finde, wäre eine Regelung a la "Über Tote darf man nur Gutes sprechen".
Ich denke, die meisten wollen nicht den Menschen Werner Kuhlmann negativ bewerten, sondern den OB, den Funktionär und seine Arbeit, sein politisches Wirken. Und da gehört unabdingbar sein bzw. der damalige poltische Stil der SPD und anderer Parteien dazu.
Ich bin mir heute nicht sicher, ob der absolutistische, ruppige Klüngel- und Seilschaftenstil von damals viel schlechter war, als der kalte, moderne funktionale heutige Stil. :ka:
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Josel
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Beitrag von Josel »

"De mortuis nil nisi bene."

Diese Redewendung wird häufig dahingehend übersetzt, dass man über Verstorbene "nur Gutes" berichten dürfe. Gemeint ist aber wohl eher, dass man nur "wohlwollend" über sie berichten darf - eben weil sie sich nicht mehr wehren können. Der Satz dürfte also Deinem Anliegen, lieber Heinz, gar nicht entgegenstehen.

Aber ich bin auch der Meinung von Schacht 9: Diese "Verfremdungen" sind einfach deplaziert.

Zum Thema: Er hatte 'nen Hund namens Imitsch. Das ist alles was mir grad einfällt.

J.
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Schacht 9
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WERNER KUHLMANN

Beitrag von Schacht 9 »

Werner Kuhlmann mal so, wie ihn noch viele Gelsenkirchener in Erinnerung haben.Bild
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JürgenB
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Beitrag von JürgenB »

Josel hat geschrieben:
Zum Thema: Er hatte 'nen Hund namens Imitsch. Das ist alles was mir grad einfällt.

J.
Bester Beweis für meine These: Bolzplatz-Wänner war ein Imitsch-Neurotiker. Aber bist du dir sicher, dass das ein Hund war und kein Tapir?
Geboren im Jahre der Meisterschaft - nicht wie ihr alle denkt, sondern 3 Jahre früher!

Josel
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Beitrag von Josel »

JürgenB hat geschrieben: Aber bist du dir sicher, dass das ein Hund war und kein Tapir?
;-)

J.
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Männlein
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Beitrag von Männlein »

Nun mal langsam und vorsichtig.
Der Hund, ein Boxer glaube ich, war so eine Art Familienhund.
Ausgesucht und benannt von seinem Sohn.
Also bitte nicht dem OB Werner unterstellen!
Gruß Männlein

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JürgenB
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Beitrag von JürgenB »

Männlein hat geschrieben:Nun mal langsam und vorsichtig.
Der Hund, ein Boxer glaube ich, war so eine Art Familienhund.
Ausgesucht und benannt von seinem Sohn.
Also bitte nicht dem OB Werner unterstellen!
Gruß Männlein
Richtich pfiffiges Kerlchen, der Sohnemann. Der kannte seinen Pappaheimer 8)

Ich mein: schließlich war es Ayatollah Choleri, der auf allen Ebenen, insbesondere auch im damaligen KVR die Kampagne gegen das ach so schlechte Imitsch des Ruhrgebietes gefahren hat.
Geboren im Jahre der Meisterschaft - nicht wie ihr alle denkt, sondern 3 Jahre früher!

Der Feldmarker
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Beitrag von Der Feldmarker »

Hallo,

ich war so ca. 12-14 Jahre alt, da ist Herr Kuhlmann in Ückendorf auf dem Schulte-im-Hofe Platz mit seinem Akordeon aufgestreten. Das war ein Ereignis, ganz Holtkamp und Haidekamp war am Start.

Glückauf

Der Feldmarker

Männlein
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Beitrag von Männlein »

@jürgenB: du hast sicherlich rechter als du selbst vermutest. Umfassender darüber zu schreiben würde die Prvatsphäre doch deutlich verletzen.

2 Dinge muß ich aber mal loswerden. Der Name des Hundes damals war ungewöhnlich, zugleich vielfältig interpretierbar. Vor über 30 Jahren fanden fast alle Leute diesen Namen ganz originell. Der Zeitgeist hat sich ja wohl ein wenig geändert.
Werner Kuhlmann sollte hier im Forum weiterhin als OB und als SPD-General bewertet, beschrieben oder auch nur bequatscht werden.
Ein Abrutschen in private/intime Bereiche seiner Familie sollten vermieden werden. Am Stammtisch ja, hier im Forum keinesfalls. Das hat er nicht verdient, seine Familie übrigens auch nicht.
Zudem hat er seine politischen Entscheidungen auch nie wirklich allein durchziehen können, seine Mitstreiter sind ebenso verschwunden wie die damalige "Opposition". Man sollte sich mal ans Suchen machen.
Gruß Männlein

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JürgenB
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Beitrag von JürgenB »

Ich kannte weder Bolzplatz-Wänner noch irgendwen sonst aus seiner Familie. Deswegen liegt mir auch fern, hier irgendwelche privaten Dinge zu erörtern.

Coolman ist mir lediglich in seiner Funktion als OB und Zuchtmeister der Gelsenkirchener Spezialtechnokraten in - allerdings unangenehmer - Erinnerung geblieben, insbesondere als ein Symbol einer hoffnungslos arroganten Politikerkaste, die sich zu ihren Hochzeiten auf mehr als 61 % der Stimmen bei der Kommunalwahl ausruhte und jegliche Kritik an ihrem Verhalten meinte, vom Tisch fegen zu können (die Redebeiträge von Ayatollah Cholerie, wie sie hier in manchen Filmchen dokumentiert sind, sind ja beredtes Beispiel dafür)

Womit ich nichts gegen persönlliches menschliches Verhalten von Werner Kuhlmann im Einzelfall gesagt haben will.
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Kalle Mottek
† Leider verstorben
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Beitrag von Kalle Mottek »

Es wird sicherlich gelingen der SPD in Gelsenkirchen in der Vergangenheit(und auch in der Gegenwart) Versäumnisse oder auch Fehler nachzuweisen.Das gilt sicherlich auch für einzelne Mandatsträger wie auch für Werner Kuhlmann.
Bei aller Kritik sollte man sich dabei jedoch eines arroganten Hasses enthalten,den JürgenB in seinen Beiträgen über den verstorbenen Ex-OB an den Tag legt.
Ich finde das einfach ungezogen und für einen Intellektuellen wie JürgenB unter Niveau.

Schönen Gruß!

Kalle Mottek
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GE - meine Stadt.
GEW - meine Gewerkschaft!

Heinz
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Beitrag von Heinz »

[GVideo]http://video.google.de/videoplay?docid= ... 3271772605[/GVideo]

Gelsenkirchen 05. März 1983, Bahnhofstraße.
Letzter Tag des Wahlkampfes. Ein Ausschnitt mit Werner Kuhlmann am Anfanfg - Minute 2 ungefähr, leider nicht ganz synchron.

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blaumann
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die doppelten Aspekte

Beitrag von blaumann »

Herrlicher Tumult im Mittelteil!

Und der letzte Mohikaner der Arbeiterbewegung, Bolzplatz-Wänna mit einer Lehrstunde in Rhetorik, wie man ihn kennt. De mortuis nil nisi bene? Diskutabel, wie man das übersetzt... die kuhle Wampe hat jedenfalls lange genug die Fäden gezogen, daß diese Stadt auch heute anders dastehen und ihm ein ehrendes Angedenken bewahren könnte .
von Urlaub im Kollertal wird derzeit abgeraten

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