Anneliese Knorr

Menschen die Eindruck in Gelsenkirchen hinterlassen

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Anneliese Knorr

Beitrag von Verwaltung »

Anneliese Knorr

Bild
Gelsenkirchener Blätter 15.1983

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Beitrag von Verwaltung »

Anneliese Knorr starb 2. Mai 2003. Sie galt als die "Mutter Courage der Ruhrkunst" (WAZ) oder als "Mutter der Künstler" (Buersche Zeitung).

Ein Nachruf des Kunstvereins:
http://www.kunstverein-gelsenkirchen.de ... ein.htm#AK
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jvm
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Gelsenkirchener Blätter

Beitrag von jvm »

Untrennbar verbunden ist AK auch mit dem kulturellen Teil der "Gelsenkirchener Blätter", die es ja nun leider nicht mehr gibt. Dafür gibts jetzt den "Stadtspiegel" :roll: mit völlig anderer Intention. Zumindest die GE-Kultur hat mit den "Gelsenkirchener Blättern" (und auch Anneliese Knorr!!) soooo viel verloren.

Meister
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Re: Anneliese Knorr

Beitrag von Meister »

Verwaltung hat geschrieben:Anneliese Knorr

Bild
Gelsenkirchener Blätter 15.1983
Ich habe sie noch kennen gelernt, hatte seiner Zeit viel Macht.
Förderte ihre Lieblinge.
Ließ sich gerne hofieren.

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Verwaltung
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Beitrag von Verwaltung »

Dokumentation der Kunst der 60er Jahre in Gelsenkirchen hat geschrieben:BildAnneliese Knorr war seit 1965 für den journalistischen Part im Presseamt zuständig. Sie war Redakteurin der 14-tägig erscheinenden "Gelsenkirchener Blätter", Kunstkritikerin für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften und zeichnete für die Textgestaltung im Zuge des neuen Werbekonzepts verantwortlich (allgemeine Stadtwerbung, Wirtschaftswerbung, Kultur und Freizeit, Bürgerillustrierte, Bildband Gelsenkirchen, Econ-Verlag Düsseldorf). Ihre Texte versuchten, ohne Schönfärberei die reale Situation Gelsen-kirchens wiederzugeben. Zitat aus einer SVR-Doku-raentation von Prof. Landwehrmann: "Im Text wird aus der jungen Tradition der Stadt eine Tugend gemacht, indem auf die hohe Leistungsmotivation der Bevölkerung in einer reinen Industriestadt hingewiesen wird." Und über die "Gelsenkirchener Blätter" heißt es: "Stilistisch sind sie sehr wenig vom Prozeß der Slogatusierung erfaßt. Vielmehr sind sie eine gepflegte Variante des Lokaljournalismus..." Der Kulturteil mit 39 % (Verwaltung, Politik 11 5b, Wirtschaft 18 %, Freizeit 12 %) konnte stets aktuell gehalten werden und deckte mit den Besprechungen von Anneliese Knorr, vorwiegend im Bereich bildende Kunst, Literatur, Theater und film, die Ereignisse zwischen 1960 -1984 (Einstellung der "Blätter") lückenlos ab. Damit steht ein brauchbarer chronologischer Überblick zur Verfügung.
Quelle: Kunst der 60er Jahre in Gelsenkirchen
Kunstverein & Stadt Gelsenkirchen
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jvm
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Beitrag von jvm »

@meister
Ich habe sie noch kennen gelernt, hatte seiner Zeit viel Macht.
Förderte ihre Lieblinge.
Ließ sich gerne hofieren.


Mein Gott, gehts mit dem "Meister" nun auch in diesem Thread los :roll: In seine Richtung möchte ich mal sagen, A. Knorr hatte Kunstverständnis und Sinn für Qualität. Da fielen "Meister" womöglich durchs Rost...

Meister
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Beitrag von Meister »

jvm hat geschrieben:@meister
Ich habe sie noch kennen gelernt, hatte seiner Zeit viel Macht.
Förderte ihre Lieblinge.
Ließ sich gerne hofieren.


Mein Gott, gehts mit dem "Meister" nun auch in diesem Thread los :roll: In seine Richtung möchte ich mal sagen, A. Knorr hatte Kunstverständnis und Sinn für Qualität. Da fielen "Meister" womöglich durchs Rost...
Ich gebe zu, ein hekles Thema, mir ist auch bekannt, daß Anneliese Knorr Kunstverständnis hatte.
Dennoch stehe ich zu meiner Kritik.
Über meine Wenigkeit kann ich nicht urteilen, ich schreibe ja auch nicht, und beurteile auch keine Kunst, weil es mir nicht zusteht.

gats
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hekles paneman

Beitrag von gats »

Meister hat geschrieben:
jvm hat geschrieben:@meister
Ich habe sie noch kennen gelernt, hatte seiner Zeit viel Macht.
Förderte ihre Lieblinge.
Ließ sich gerne hofieren.


Mein Gott, gehts mit dem "Meister" nun auch in diesem Thread los :roll: In seine Richtung möchte ich mal sagen, A. Knorr hatte Kunstverständnis und Sinn für Qualität. Da fielen "Meister" womöglich durchs Rost...
Ich gebe zu, ein hekles Thema, mir ist auch bekannt, daß Anneliese Knorr Kunstverständnis hatte.
Dennoch stehe ich zu meiner Kritik.
Über meine Wenigkeit kann ich nicht urteilen, ich schreibe ja auch nicht, und beurteile auch keine Kunst, weil es mir nicht zusteht.
Meister hat geschrieben:
pito hat geschrieben:Bild Mühlenstraße
An Winni, den Straßenmaler,nimm Dir mal n Beispiel, das ist wahre Kunst.
Meister hat geschrieben:
kellerfrau hat geschrieben:Bild

Die Welt ist bunt im Lörenkamp.


So habe ich auch mal angefangen, jetzt bin ich Meister, siehe:
www.kleinegalerie-gelsenkirchen.de
falls intresse den meister näher zu kommen:

http://www.gelsenkirchener-geschichten. ... 6&start=15


du stehst nicht zu deiner kritik...du liegst schon längst drunter begraben....begrabst dus nich???
:lachtot::lachtot::lachtot::lachtot::lachtot::lachtot::lachtot::lachtot::lachtot::lachtot: :lachtot:

jvm
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Schrecklich

Beitrag von jvm »

@meister
Ich habe sie noch kennen gelernt, hatte seiner Zeit viel Macht.
Förderte ihre Lieblinge.
Ließ sich gerne hofieren.

Es ist einfach schrecklich, wenn jemand, ohne dies mit nachvollziehbaren (und überprüfbaren?) Fakten zu untermauern, einfach eine Frau verunglimpft, die die Kunstszene Gelsenkirchen jahrelang "hochgehalten" hat, auch mal auf die Nase fiel (Tree-Art), aber namhafte Künstler nach Gelsenkirchen zog (Kunstverein) und Gelsenkirchenern zu Ansehen in der weiteren Region, in Deutschland verhalf, wenn sie vom Talent und Potential überzeugt war. Das ihr jetzt posthum so kleine Hündchen ans Bein pissen ist einfach nur unterirdisch...
Sorry "Meister": füll Deine Kritik an ihr (oder auch an Axel O. in einem anderen Thread) mit überzeugendem Inhalt oder halt einfach die Schreibhand still... Bitte!

Meister
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Annelise Knorr

Beitrag von Meister »

Ich wollte ja auch nicht schlecht über A.K. schreiben, aber das war noch viel schlimmer, einige Künstler sind ihr regelrecht in den A... gekrochen. :schockiert: :schockiert: :!:

Heinz
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Beitrag von Heinz »

Vielleicht verstehe ich etwas falsch, aber Meister hat doch eher gesagt, dass Knorr Licht- und Schattenseiten hatte (haben wir alle) und dass sie Strukturbedingt Fördern und Verhindern konnte.
Nix wirklich schlimmes oder vernichtendendes über eine Person. :roll:
Ich würde eher darüber nachdenken, warum schon damals statt vieler nur wenige steuern und bestimmen konnten, wo es lang ging. :wink:

gats
Beiträge: 229
Registriert: 28.04.2007, 23:04

Re: Annelise Knorr

Beitrag von gats »

Meister hat geschrieben:Ich wollte ja auch nicht schlecht über A.K. schreiben, aber das war noch viel schlimmer, einige Künstler sind ihr regelrecht in den A... gekrochen. :schockiert: :schockiert: :!:
mittlerweile denke ich das!!..... all die maltherapien die du unterzogen worden bist und aktuell durch all deine umschulungen zum maista...wodurch du meinst in der lage zu sein in aller gottesrichtungen weiter zu streunen ....haben einiges definitiv so verzerrtentstellt .. irgendwo ...da... da bleibt dir wohl nur noch das übliche am karren vorbeipinkeln...weiterüben!!

mönsch!!...bisse mian genus!! :wink:


ps.

...hast du gemerkt dass einige künstlas.... ihr regelrecht in den Auspuff gekrochen sind ...als du gerade aus ihrem Auspuff raus gekrochen wurdest??....frage!! :shock:
aber ich verstehe sowieso alles falsch...nur mal als warnung!! 8)

jvm
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Beitrag von jvm »

@ heinz
Ich würde eher darüber nachdenken, warum schon damals statt vieler nur wenige steuern und bestimmen konnten, wo es lang ging.

Mögliche Antwort: weil nur wenige (statt vieler) derart engagiert für die Kunst vorgingen? Zugegebenermaßen saß A.K. auch an den richtigen Schaltstellen, aber dorthin kommt man ja auch nicht zufällig. Redet ihre Verdienste bitte nicht kleiner, als sie es sind. Na klar hatte sie z.B. eine Art, von Ausstellungen oder neuen Büchern ungefragt "Belege" zu nehmen, aber ist es Arschkriecherei, so etwas lächelnd hinzunehmen? Ich möchte hier mal diejenigen zu Statements aufrufen, die zur positiven Wirkung von AK etwas sagen können und möchten. Schließlich waren davon genug in der ihr zu Ehren gezeigten Ausstellung vor nicht allzulanger Zeit beteiligt.

Der Vorwurf des "Meisters" ist wiedermal durch nichts belegt.

pito
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Beitrag von pito »

Wer sich intensiv in der Kunstwelt engagiert und Künstler protegiert, wird überhaupt nicht vermeiden können, dass Leute sich anbiedern und beliebt machen. Genausowenig, dass manche ewig meinen, benachteiligt zu werden. Wobei das allerdings in den rein subjektiven Bereich fällt. Eindeutige, unwiderlegbare Aussagen darüber ließen sich wohl schon damals nicht machen und heute im Nachhinein erst recht nicht mehr.

Vielleicht hat sich Anneliese Knorr ja wirklich für bestimmte Künstler besonders interessiert und für andere weniger. Das ist doch völlig natürlich. Läßt sich gar nicht vermeiden. Aber dass sie sich angeblich hat hofieren lassen, ist eine rein subjektive, unüberprüfbare Aussage.

Es ist sicher richtig, kritisch über Handeln und Schwerpunktsetzung von Kulturjournalisten und Kulturengagierten zu diskutieren (siehe HJL). Aber wenn es um eine bereits verstorbene Person geht, die sich nicht mehr dazu äußern kann, sollte man doch wenigstens fair bleiben und auf Worte wie das mit A verzichten, okay? :?

axel O
Abgemeldet

Beitrag von axel O »

De mortuis nil nisi bene

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