Goldbergplatz

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Klaus K
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Beitrag von Klaus K »

eine Befragung der Bürger wäre schön gewesen.
Ich bin zu 100% sicher, dann stünde dieses Teil da nicht.

Leider wurde es von "EXPERTEN" ausgesucht.

Feldy
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Beitrag von Feldy »

Mensch, lasst doch 'unseren lieben Ober-Bü-Frank' erst einmal am Sonntag das Teil enthüllen. Vielleicht ist es ja am Ende so künstlerisch wertvoll, wie der blauhaarige Herkules auf Nordstern, der von überall im km-weiten Umkreis dabei gesehen werden kann, wie er scheinbar vom hohen Dach auf Horst uriniert. :wink: Und wenn in Horst einer vom Dach pullern darf, warum sollte in Buer kein Köttel (sorry, schrieb vor mir jemand) über einem Stahlgerüst hängen?

TheoLessnich
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Beitrag von TheoLessnich »

Das erinnert mich an ein Kunsthappening in den 70ern in Wien. Da hat einer während die Österreichische Nationalhymne gespielt wurde auf die Bühne gesch... und sich abschließend mit der Österreichischen Fahne den Allerwertesten gewischt. Der hat Beifall bekommen. Ob die Gelsenkirchener - außer ein paar Handverlesene - so höflich sind dem Hundesch.. zu applaudieren, bleibt abzuwarten. Vergessen sollte man auch nicht die Figur vor der Propsteikirche. Der Typ sieht aus wie ein Spätheimkehrer aus Sibirien. Die Ruhrkumpel, die ich kannte, sahen anders aus. Was soll das eigentlich, einen Gesslerhut darstellen?

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Heinz O.
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Beitrag von Heinz O. »

rapor hat geschrieben:Ich verstehe immer noch nicht, warum das jetzt eine Kulturmeile sein soll :?
Ein Museum und ein Kino, ja und? Es sieht besser aus als vorher und wird anfangs sauberer als zuvor sein
Und für eine Meile, welche auch immerman als Maßstab nimmt, ist es etwas kurz geraten. So wie die "Schalker Meile2 ja auch. Aber da ist wenigstens Schalke!
zieh die Meile etwas weiter in Richtung Rathaus: da findest du die Olympia, den Mann im Wind und die Hertha von Josef Thorak.
und die Wiese am Taubenhaus hat sich inzwischen auch als Veranstaltungsort etabliert, zumindest ein mal im Jahr.
Micha

Irgendwie machen GEschichten süchtig .......

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revier04
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Beitrag von revier04 »

Wenn man im Süden der Stadt eine Treppenanlage feiert, hat es eine Kulturmeile allemal verdient, gefeiert zu werden.
www.gelsenkirchener-geschichten.de/view ... c&start=98
Die Haute­vo­lee von Buer wird es sicherlich erfreuen. Wertet den Stadtteil sicher auf, so eine Meile mit Donnerbalken.

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kleinegemeine01
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Beitrag von kleinegemeine01 »

die wahre Kunst gebürt den Malochern der Straße, die mal ebend den Zeitplan der Meile, in hoffentlich nicht Pfuschmarnier, den Planern und Denkern ebnen
ich persönlich bin ein Gegner von "soeben noch termingerecht" fertiggestellten Vorzeigeprojekten
da kann einfach nicht mehr mit Liebe zum Detail gearbeitet werden

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Rußnase
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Beitrag von Rußnase »

.......mal meinen Senf dazu:

Mit Plane hat mir dieser "Flopster" besser gefallen........ aber Geschmäcker sind ja verschieden....hab ich mal gelesen......


Eure
Rußnase
Weisse watte bis? Lügen tuste - dat bisse!

Da die Fantasie eine feine Sache ist, sei an dieser Stelle folgendes erwähnt : Rußnase ist ein Kerl und keine Schickse! ;-)

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remutus
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Goldbergplatz

Beitrag von remutus »

BildNein, das sind keine Schmeißfliegen!

BildIch meine, der Buerblobb hat sich durchgesetzt und passt gut ins Bankenviertel.

BildJetzt ein aufgeräumter Platz, auf dem einem ordentlich etwas vorgespiegelt wird.

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fünfcent
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Beitrag von fünfcent »

Also wenn ich am Goldbergplatz vorbei gehe, denke ich immer......

Hier sieht es nun Kahl und kalt aus.
Irgendwie ist die Gemütlichkeit mit dem Springbrunnen und der runden Ecke einfach weg.
Als schön empfinde ich es auch nicht, eher ausladend, naja, der Buer-ger/rin
wurde ja nicht gefragt.
Ich glaube sehr viele Bueraner denken so.
Wenn bald noch die elektronischen Dinger für die Straßenbahnanzeige dahin kommen, sieht es aus wie auf einem Bahnhof -einfach Furchtbar.
Fünfcent
Zahme Vögel träumen von Freiheit… Wilde Vögel fliegen!

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gutenberg
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furchtbar

Beitrag von gutenberg »

Weltweit haben sich die „modernen“ Architekten allem Anschein nach auf gewisse Grundgesetze der menschlichen Umweltwahrnehmung besonnen. Zum Beispiel sind sie der Frage nachgegangen, warum sich Menschen in unzerstort gebliebenen Städten mit alter Bausubstanz heimischer, geborgener und einfach wohler fühlen, als in den Städten mit ausgeprägter Nachkriegsarchitektur.

Allem Anschein nach kann das menschliche Auge glatten Flächen nichts abgewinnen, wohl weil es in der Natur glatte Flächen nicht gibt. Man schaue sich nur einmal eine als „glatt“ bezeichnete Felswand an. Sie besteht aus Rissen. Klüften, Vorsprüngen.

In der Vergangenheit wurde auch entsprechend mit aufgelockerten Fassaden geplant und gebaut.

Mit dem „Bauhaus“ vor und den Trümmern nach dem Bombenkrieg anderte sich in der Architektur diese Erkenntnis gründlich. Das Zeitalter der Betonwüsten entstand. Sogar von unbschädigten Häusern wurden Stuck und Putz abgeschlagen, um dem Haus ein „modernes“ Gesicht zu geben. Sicher, von innen waren die modernen Bauten lichdurchfluteter, praktischer und vor allem billiger als ihre Vorgänger.

„In ihrem Haus möchte ich wohl wohnen“, konnte man dem Architekten sagen, „aber nicht gegenüber...“ Oder krasser: Schauet euch mal ein vergammeltes Barockschloss an und dann das Musiktheater im Revier, diesem Betonklotz mit Schaufenster. Oder eine alte Schule in einm Münsterländer Dorf und die Betonklotzschulen Baujahr 50er und 60er Jahre.

Der Umbau des Goldbergplatzes bestätigt meine Vermutung, dass in der kulturellen Entwicklung das Ruhrgebiet und besonders die künstliche Stadt Gelsenkirchen 50 Jahre hinter der allgemein Entwicklung herhinkt.

Selbst in New York überlegt die Stadt, ab der palastartige Bau der Central Station im Stil der Gründerjahre Amerikas wieder aufgebaut werden sollte. In der Erkenntnis, dass die Wahrung von Schönem und Bewährten nicht im Widerstreit zum Fortschritt stehen muss.

Außerdem glaube ich, angesicht der Schrecken der Neugestaltung meiner Heimatstadt Buer. dass man versucht, durch bewusste Zerstörung des Alten und Zubetonierung unter dem Deckmantel der Modernisierung die in den Herzen der Einwohner noch immer lebendige Stadt Buer endgültig zu einem Gelsenkirchener Vorort zu betonieren.
Zuletzt geändert von gutenberg am 21.10.2013, 13:58, insgesamt 1-mal geändert.

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Heinz O.
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Beitrag von Heinz O. »

fünfcent hat geschrieben:...
Irgendwie ist die Gemütlichkeit mit dem Springbrunnen und der runden Ecke einfach weg.
...
[center]Als Ersatz wurde wohl diese "Brunnenanlage" vor dem Finanzamt hingestellt :shock: Bild
[/center]
Micha

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fünfcent
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Beitrag von fünfcent »

Heinz O. hat geschrieben:
fünfcent hat geschrieben:...
Irgendwie ist die Gemütlichkeit mit dem Springbrunnen und der runden Ecke einfach weg.
...
[center]Als Ersatz wurde wohl diese "Brunnenanlage" vor dem Finanzamt hingestellt :shock: Bild
[/center]
Ich sach nur.......Dat Dingens wird bald als Spucknapf dienen , so sieht dat aus. :shock:
Fünfcent
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Heinz H.
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Re: furchtbar

Beitrag von Heinz H. »

gutenberg hat geschrieben:furchtbar...
Ja lieber Gutenberg, so ist das leider. Bei den Stadtplanern hat sich ein beunruhigendes Eigenleben entwickelt. Bürgermeinung ist nur alle fünf Jahre gefragt. Es ist so traurig, was mit unserer Stadt passiert. Auf Bergmannsglück ist der Traum von einem Kultur- und Begegnungszentrum zerplatzt wie eine Seifenblase. Die Stadt Gelsenkirchen hat die Abrissgenehmigung erteilt... :abschied:
"Gelsenkirchen kann wirklich froh sein, dass es Buer hat."
Dr. Peter Paziorek

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Ruhrpottchrissi
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Unsere super Kunstmeile

Beitrag von Ruhrpottchrissi »

Bei der Eröffnung meinte ein Kollege so:

"Wo sind diese scheiß Metalldiebe, wenn man sie mal braucht!"

:D :P :D :P :D
"Wer mich für bescheuert hält, sollte mal die Leute kennen lernen, mit denen ich täglich zu tun habe!"

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Heinz O.
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Beitrag von Heinz O. »

[center]Am Goldbergplatz um 1930
Bild
das Foto wurde vor längerer Zeit mal bei einem Auktionshaus angeboten [/center]
Micha

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