Goldbergplatz
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Mensch, lasst doch 'unseren lieben Ober-Bü-Frank' erst einmal am Sonntag das Teil enthüllen. Vielleicht ist es ja am Ende so künstlerisch wertvoll, wie der blauhaarige Herkules auf Nordstern, der von überall im km-weiten Umkreis dabei gesehen werden kann, wie er scheinbar vom hohen Dach auf Horst uriniert.
Und wenn in Horst einer vom Dach pullern darf, warum sollte in Buer kein Köttel (sorry, schrieb vor mir jemand) über einem Stahlgerüst hängen?

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Das erinnert mich an ein Kunsthappening in den 70ern in Wien. Da hat einer während die Österreichische Nationalhymne gespielt wurde auf die Bühne gesch... und sich abschließend mit der Österreichischen Fahne den Allerwertesten gewischt. Der hat Beifall bekommen. Ob die Gelsenkirchener - außer ein paar Handverlesene - so höflich sind dem Hundesch.. zu applaudieren, bleibt abzuwarten. Vergessen sollte man auch nicht die Figur vor der Propsteikirche. Der Typ sieht aus wie ein Spätheimkehrer aus Sibirien. Die Ruhrkumpel, die ich kannte, sahen anders aus. Was soll das eigentlich, einen Gesslerhut darstellen?
- Heinz O.
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zieh die Meile etwas weiter in Richtung Rathaus: da findest du die Olympia, den Mann im Wind und die Hertha von Josef Thorak.rapor hat geschrieben:Ich verstehe immer noch nicht, warum das jetzt eine Kulturmeile sein soll![]()
Ein Museum und ein Kino, ja und? Es sieht besser aus als vorher und wird anfangs sauberer als zuvor sein
Und für eine Meile, welche auch immerman als Maßstab nimmt, ist es etwas kurz geraten. So wie die "Schalker Meile2 ja auch. Aber da ist wenigstens Schalke!
und die Wiese am Taubenhaus hat sich inzwischen auch als Veranstaltungsort etabliert, zumindest ein mal im Jahr.
Wenn man im Süden der Stadt eine Treppenanlage feiert, hat es eine Kulturmeile allemal verdient, gefeiert zu werden.
www.gelsenkirchener-geschichten.de/view ... c&start=98
Die Hautevolee von Buer wird es sicherlich erfreuen. Wertet den Stadtteil sicher auf, so eine Meile mit Donnerbalken.
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Die Hautevolee von Buer wird es sicherlich erfreuen. Wertet den Stadtteil sicher auf, so eine Meile mit Donnerbalken.
- kleinegemeine01
- Beiträge: 8543
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die wahre Kunst gebürt den Malochern der Straße, die mal ebend den Zeitplan der Meile, in hoffentlich nicht Pfuschmarnier, den Planern und Denkern ebnen
ich persönlich bin ein Gegner von "soeben noch termingerecht" fertiggestellten Vorzeigeprojekten
da kann einfach nicht mehr mit Liebe zum Detail gearbeitet werden
ich persönlich bin ein Gegner von "soeben noch termingerecht" fertiggestellten Vorzeigeprojekten
da kann einfach nicht mehr mit Liebe zum Detail gearbeitet werden
.......mal meinen Senf dazu:
Mit Plane hat mir dieser "Flopster" besser gefallen........ aber Geschmäcker sind ja verschieden....hab ich mal gelesen......
Eure
Rußnase
Mit Plane hat mir dieser "Flopster" besser gefallen........ aber Geschmäcker sind ja verschieden....hab ich mal gelesen......
Eure
Rußnase
Weisse watte bis? Lügen tuste - dat bisse!
Da die Fantasie eine feine Sache ist, sei an dieser Stelle folgendes erwähnt : Rußnase ist ein Kerl und keine Schickse!
Da die Fantasie eine feine Sache ist, sei an dieser Stelle folgendes erwähnt : Rußnase ist ein Kerl und keine Schickse!

Goldbergplatz



Also wenn ich am Goldbergplatz vorbei gehe, denke ich immer......
Hier sieht es nun Kahl und kalt aus.
Irgendwie ist die Gemütlichkeit mit dem Springbrunnen und der runden Ecke einfach weg.
Als schön empfinde ich es auch nicht, eher ausladend, naja, der Buer-ger/rin
wurde ja nicht gefragt.
Ich glaube sehr viele Bueraner denken so.
Wenn bald noch die elektronischen Dinger für die Straßenbahnanzeige dahin kommen, sieht es aus wie auf einem Bahnhof -einfach Furchtbar.
Fünfcent
Hier sieht es nun Kahl und kalt aus.
Irgendwie ist die Gemütlichkeit mit dem Springbrunnen und der runden Ecke einfach weg.
Als schön empfinde ich es auch nicht, eher ausladend, naja, der Buer-ger/rin
wurde ja nicht gefragt.
Ich glaube sehr viele Bueraner denken so.
Wenn bald noch die elektronischen Dinger für die Straßenbahnanzeige dahin kommen, sieht es aus wie auf einem Bahnhof -einfach Furchtbar.
Fünfcent
Zahme Vögel träumen von Freiheit… Wilde Vögel fliegen!
furchtbar
Weltweit haben sich die „modernen“ Architekten allem Anschein nach auf gewisse Grundgesetze der menschlichen Umweltwahrnehmung besonnen. Zum Beispiel sind sie der Frage nachgegangen, warum sich Menschen in unzerstort gebliebenen Städten mit alter Bausubstanz heimischer, geborgener und einfach wohler fühlen, als in den Städten mit ausgeprägter Nachkriegsarchitektur.
Allem Anschein nach kann das menschliche Auge glatten Flächen nichts abgewinnen, wohl weil es in der Natur glatte Flächen nicht gibt. Man schaue sich nur einmal eine als „glatt“ bezeichnete Felswand an. Sie besteht aus Rissen. Klüften, Vorsprüngen.
In der Vergangenheit wurde auch entsprechend mit aufgelockerten Fassaden geplant und gebaut.
Mit dem „Bauhaus“ vor und den Trümmern nach dem Bombenkrieg anderte sich in der Architektur diese Erkenntnis gründlich. Das Zeitalter der Betonwüsten entstand. Sogar von unbschädigten Häusern wurden Stuck und Putz abgeschlagen, um dem Haus ein „modernes“ Gesicht zu geben. Sicher, von innen waren die modernen Bauten lichdurchfluteter, praktischer und vor allem billiger als ihre Vorgänger.
„In ihrem Haus möchte ich wohl wohnen“, konnte man dem Architekten sagen, „aber nicht gegenüber...“ Oder krasser: Schauet euch mal ein vergammeltes Barockschloss an und dann das Musiktheater im Revier, diesem Betonklotz mit Schaufenster. Oder eine alte Schule in einm Münsterländer Dorf und die Betonklotzschulen Baujahr 50er und 60er Jahre.
Der Umbau des Goldbergplatzes bestätigt meine Vermutung, dass in der kulturellen Entwicklung das Ruhrgebiet und besonders die künstliche Stadt Gelsenkirchen 50 Jahre hinter der allgemein Entwicklung herhinkt.
Selbst in New York überlegt die Stadt, ab der palastartige Bau der Central Station im Stil der Gründerjahre Amerikas wieder aufgebaut werden sollte. In der Erkenntnis, dass die Wahrung von Schönem und Bewährten nicht im Widerstreit zum Fortschritt stehen muss.
Außerdem glaube ich, angesicht der Schrecken der Neugestaltung meiner Heimatstadt Buer. dass man versucht, durch bewusste Zerstörung des Alten und Zubetonierung unter dem Deckmantel der Modernisierung die in den Herzen der Einwohner noch immer lebendige Stadt Buer endgültig zu einem Gelsenkirchener Vorort zu betonieren.
Allem Anschein nach kann das menschliche Auge glatten Flächen nichts abgewinnen, wohl weil es in der Natur glatte Flächen nicht gibt. Man schaue sich nur einmal eine als „glatt“ bezeichnete Felswand an. Sie besteht aus Rissen. Klüften, Vorsprüngen.
In der Vergangenheit wurde auch entsprechend mit aufgelockerten Fassaden geplant und gebaut.
Mit dem „Bauhaus“ vor und den Trümmern nach dem Bombenkrieg anderte sich in der Architektur diese Erkenntnis gründlich. Das Zeitalter der Betonwüsten entstand. Sogar von unbschädigten Häusern wurden Stuck und Putz abgeschlagen, um dem Haus ein „modernes“ Gesicht zu geben. Sicher, von innen waren die modernen Bauten lichdurchfluteter, praktischer und vor allem billiger als ihre Vorgänger.
„In ihrem Haus möchte ich wohl wohnen“, konnte man dem Architekten sagen, „aber nicht gegenüber...“ Oder krasser: Schauet euch mal ein vergammeltes Barockschloss an und dann das Musiktheater im Revier, diesem Betonklotz mit Schaufenster. Oder eine alte Schule in einm Münsterländer Dorf und die Betonklotzschulen Baujahr 50er und 60er Jahre.
Der Umbau des Goldbergplatzes bestätigt meine Vermutung, dass in der kulturellen Entwicklung das Ruhrgebiet und besonders die künstliche Stadt Gelsenkirchen 50 Jahre hinter der allgemein Entwicklung herhinkt.
Selbst in New York überlegt die Stadt, ab der palastartige Bau der Central Station im Stil der Gründerjahre Amerikas wieder aufgebaut werden sollte. In der Erkenntnis, dass die Wahrung von Schönem und Bewährten nicht im Widerstreit zum Fortschritt stehen muss.
Außerdem glaube ich, angesicht der Schrecken der Neugestaltung meiner Heimatstadt Buer. dass man versucht, durch bewusste Zerstörung des Alten und Zubetonierung unter dem Deckmantel der Modernisierung die in den Herzen der Einwohner noch immer lebendige Stadt Buer endgültig zu einem Gelsenkirchener Vorort zu betonieren.
Zuletzt geändert von gutenberg am 21.10.2013, 13:58, insgesamt 1-mal geändert.
Ich sach nur.......Dat Dingens wird bald als Spucknapf dienen , so sieht dat aus.Heinz O. hat geschrieben:[center]Als Ersatz wurde wohl diese "Brunnenanlage" vor dem Finanzamt hingestelltfünfcent hat geschrieben:...
Irgendwie ist die Gemütlichkeit mit dem Springbrunnen und der runden Ecke einfach weg.
...![]()
[/center]

Fünfcent
Zahme Vögel träumen von Freiheit… Wilde Vögel fliegen!
Re: furchtbar
Ja lieber Gutenberg, so ist das leider. Bei den Stadtplanern hat sich ein beunruhigendes Eigenleben entwickelt. Bürgermeinung ist nur alle fünf Jahre gefragt. Es ist so traurig, was mit unserer Stadt passiert. Auf Bergmannsglück ist der Traum von einem Kultur- und Begegnungszentrum zerplatzt wie eine Seifenblase. Die Stadt Gelsenkirchen hat die Abrissgenehmigung erteilt...gutenberg hat geschrieben:furchtbar...

"Gelsenkirchen kann wirklich froh sein, dass es Buer hat."
Dr. Peter Paziorek
Dr. Peter Paziorek
- Ruhrpottchrissi
- Beiträge: 134
- Registriert: 02.01.2010, 13:09
- Wohnort: 466 Buer - Erle
Unsere super Kunstmeile
Bei der Eröffnung meinte ein Kollege so:
"Wo sind diese scheiß Metalldiebe, wenn man sie mal braucht!"

"Wo sind diese scheiß Metalldiebe, wenn man sie mal braucht!"





"Wer mich für bescheuert hält, sollte mal die Leute kennen lernen, mit denen ich täglich zu tun habe!"