Kreativ-Wettbewerb Stadtfilm 2007

Initiierung eines Filmwettbewerbs: Für Schulklassen wird ein Wettbewerb gestartet, der die kreative Neubearbeitung der vorhandenen städtischen Filme zum Inhalt hat. Das enorme „Stadtfilm“-Material der Stadt wird von Schülern kreativ neu gestaltet, ergänzt oder auch gänzlich neu bearbeitet, um so eine neue Perspektive auf die Stadt zu eröffnen bzw. für Internetnutzer sichtbar werden zu lassen, denn die Filme werden mit Fertigstellung ins Netz gestellt.

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Doktor Profit
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Kreativ-Wettbewerb Stadtfilm 2007

Beitrag von Doktor Profit »

Ich wäre dabei...

Heinz
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Beitrag von Heinz »

Dr. Profit hat geschrieben:Ich wäre dabei...
Schön!
Kannst du ein Schreiben an das Kultur / Schul / Jugendamt etc. entwerfen?

Erläuterung der Idee, Hinweise wie es umgesetzt werden kann, Interdisziplinäres, wie kann eine zusammenarbeit im Bereich - Musik - Text - Bild-Schnitt verschiedener Künstler / Jugendlicher ermöglicht werden.
Technische Unterstützung - wo wie kann die Stadt technische Hilfe geben etc.

Gruß

Heinz

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Doktor Profit
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Beitrag von Doktor Profit »

Setze mich mal daran.

pito
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Beitrag von pito »

Wir möchten einen städtisch geförderten Wettbewerb anregen, der eine Neubearbeitung der Stadtfilme durch Jugendliche zum Inhalt hat.
Ziel sollte sein, das alte Gelsenkirchen aus der heutigen Sicht mit heutigen technischen Möglichkeiten darzustellen.
Kreative künstlerische Ausdrucksformen statt dokumetarischer Nähe zur Realität sollte der Schwerpunkt sein.
Die einzelnen Film-Jahrgänge könnten ebenso neu bearbeitet werden wie thematische Schwerpunkte, deren Entwicklung und Veränderung im Laufe der Jahrzehnte beobachtet werden.
Ein völlig neuer Stadtfilm 2007 könnte so auch entstehen.
Auf gehts 8)
Das müsste man vorher noch konkretisieren. Soll man die Teilnehmer wirklich auf Jugendliche eingrenzen? Gibt es inhaltliche Zielvorgaben? Oder zur Form (Länge)?

Heinz
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Beitrag von Heinz »

Das müsste man vorher noch konkretisieren. Soll man die Teilnehmer wirklich auf Jugendliche eingrenzen? Gibt es inhaltliche Zielvorgaben? Oder zur Form (Länge)?
Auf jeden Fall einen Bereich für Schüler / Jugendliche!!

So etwas kann in Projektwochen geleistet werden und wäre eine unglaubliche Möglichkeit Alt-Jung zu verbinden.

Nichts spricht darüber hinaus gegen einen zweiten Bereich "alle anderen", der gesondert bewertet werden sollte.

Länge kann man auch aufteilen, von 30 Minuten bis zu 3 Minuten.
Inhaltlich: Themenschwerpunkte wie bauliche Veränderung im Laufe der Jahrzehnte, Kulturelles Leben etc.
Jetzt du und der Doc! 8)

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Doktor Profit
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Beitrag von Doktor Profit »

Die Stadt- und U-Bahn sowie der "neue neue" Bahnhof müssten auf jeden Fall hinein.
Allerdings auch die Erbaunung von Altenwohnungen.

Heinz
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Beitrag von Heinz »

Dr. Profit hat geschrieben:Die Stadt- und U-Bahn sowie der "neue neue" Bahnhof müssten auf jeden Fall hinein.
Allerdings auch die Erbaunung von Altenwohnungen.
Der Tossehof ist sehr gut filmisch dokumentiert, natürlich schönfärberisch. Hier könnte der Rückbau wie auch der Rückbau der U-Bahn Station Neumarkt gut integriert werden. 8)

Heinz
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Neue Video Online Möglichkeiten

Beitrag von Heinz »

Hier die neue Generation der Video-Online-Möglichkeiten:

http://www.jumpcut.com/
http://www.grouper.com/
http://www.motionbox.com/

Text aus: http://www.heise.de/tr/artikel/83215

immer mehr Menschen nutzen das Internet als Video-Lieferant - der Google-Kauf YouTube gilt als Medium einer neuen Generation. Besonders kreativ ist das alleinige Online-Stellen und Filme-Betrachten allerdings nicht. Wie es auch anders gehen kann, zeigen gleich mehrere junge Start-ups wie Jumpcut, Grouper und Motionbox. Die stellen den Nutzern Technologien zur Verfügung, mit denen sie ihre Video-Clips gleich online schneiden können. Fehlen eigene Inhalte, stellen einige der Dienste auch selbst passendes Material zur Verfügung.

Jumpcut, das kürzlich von Yahoo übernommen wurde, ist dort jetzt im "Social Media"-Segment untergebracht. Jason Zajac, der diesen Bereich als General Manager leitet, glaubt, dass heutzutage mehr Menschen an der Schaffung von Onlineinhalten mitwirken, als jemals zuvor. Neben klassischen Angeboten wie Fotodiensten (Yahoo hat dafür Flickr im Angebot) oder dem verteilten Ablegen von Bookmarks (Yahoos Dienst nennt sich Del.icio.us) setzen sich auch selbst gemachte Videos immer mehr durch. Der Yahoo-Kauf Jumpcut bietet hier laut Zajac "den besten Ansatz", um auch Otto-Normal-Nutzer zur Zusammenstellung eigener Onlinefilme zu bewegen.

Dazu lässt sich ein Film gleich im Browser bearbeiten. Jumpcut nutzt hierzu eine Flash-basierte Anwendung, die auch einen Vorschau-Modus bietet. "Dieses Echtzeitfeedback ähnelt dem, was man von Desktopschnittprogrammen kennt", glaubt Jumpcut-Mitbegründer Mike Folgner.

Die Nutzung des Dienstes ist sehr einfach. Erst lädt man seine Video-Clips hoch (jeder davon kann bis zu 100 Megabyte groß sein). Danach kann man dann mit der Reihenfolge spielen, die Geschwindigkeit erhöhen oder spezielle Effekte einfügen, bei denen beispielsweise Schmetterlinge über den Bildschirm fliegen. Wenn man sich als Nutzer davor fürchtet, ganz von vorne mit eigenem Material anzufangen, kann man sich bei Jumpcut auch mit vorgefertigten Clips und Videos versorgen, die sich dann "remixen" lassen. Diese Bilder stammen entweder von anderen Nutzern oder von Sponsoren.

Die Zusammenarbeit mit Letzteren ist auch Teil von Jumpcuts Geschäftsmodell: Firmen sollen ihre "Marken-Awareness" steigern können, in dem sie Nutzern Clips zur Verfügung stellen oder Preise für die besten Videos ausloben. Jumpcut hat so beispielsweise bereits einen Remix-Wettbewerb zum Trailer von "A Scanner Darkly" durchgeführt und ließ seine Nutzer einen Kurzfilm aus einer Ansammlung von Horrorfilm-Clips des Anbieters New Line Cinema basteln. Eine andere aktuelle Kampagne arbeitet mit dem Snack-Hersteller Doritos zusammen: Hier sollen die Nutzer selbst einen Werbeclip zusammenstellen, der dann womöglich zum US-Ereignis Super Bowl im Fernsehen läuft. Bislang sind dafür bereits 300 Spots eingegangen. "Einige davon sind erstaunlich gut", sagt Yahoo-Mann Zajac.

Die Technologie hinter Jumpcut ist die gleiche Flash-Technik, die hinter zahlreichen Websites steckt. Lädt man einen Film bei dem Dienst hoch, wird die Originaldatei auf dem Jumpcut-Server gespeichert. Eine Kopie davon wird außerdem ins Flash-Format umgewandelt - diese Version editiert man auch im Browser. Technisch gesehen stellt man dabei einige Flash-Programmierkommandos zusammen, die dann zusammen mit dem Film ablaufen: "Das Originalvideo wird nicht verändert." Spielt man diesen Film dann ab, liest die Jumpcut-Software die Kommandos und lässt das Video so erscheinen, wie es verändert wurde. Dieser Ansatz ermöglicht auch einen relativ schnellen Schnitt. Die Technik hat auch noch andere Vorteile, etwa in Sachen Copyright: Sollte ein Clip von Jumpcut als illegal entdeckt worden sein, kann das Originalfile auf dem Server gelöscht werden. Alle Schnitte und Remixe des Clips verschwinden dann gleich mit.

Wenn man einen Jumpcut-Film fertig gestellt hat, kann man einstellen, wie andere Nutzer mit ihm umgehen dürfen. So darf man ihn öffentlich präsentieren und zum Remixen freigegeben. Oder man stellt ihn auf "privat" und lässt nur Freunde heran. Sobald man die Remix-Funktion erlaubt, kann jeder andere Nutzer eigene Teile des Videos aufgreifen und damit einen eigenen Film gestalten. Etwas weitergedacht, könnten Filmemacher so ihren gesamten Streifen öffnen - die Nutzer könnten dann ein fertiges Produkt wie in einem visuellen Wiki bearbeiten. Aber auch Schulprojekte, bei denen viele Personen mitarbeiten oder gar Hochzeits- und Partyfilme sind interessant - jeder kann dann seine Sicht der Dinge verfilmen.

Howard Rheingold, Autor des "Social Media"-Klassikers "Smart Mobs", glaubt, dass die Videoproduktion künftig nicht mehr nur etwas für Spezialisten sein werde: "Es wird immer einfacher, damit umzugehen. Die Werkzeuge zur Produktion und Verteilung werden leichter handhabbar." Jumpcut hält er für ein gutes Beispiel der Konvergenz zwischen sozialen Netzwerken und "Do-it-yourself"-Medien: "Wir sehen da den Anfang von etwas Neuem."

Obwohl sich Jumpcut dank Flash-Nutzung wie eine Desktopanwendung anfühlt, sind die Möglichkeiten doch noch relativ eingeschränkt. So lassen sich komplexere Dinge wie die Einstellung der Filmhelligkeit immer noch nur mit Desktop-Werkzeugen lösen. Und dennoch: Schon jetzt bietet Jumpcut eine Kombination einfacherer Werkzeuge, die vielen Leuten gefallen dürfte. Folgner zufolge sollen in nächster Zeit noch weitere Schnittfunktionen, aber auch Verbesserungen im Bereich "Social Networking" hinzukommen.

Der Jumpcut-Mitbegründer sieht gar eine Revolution im Gange: "Persönliche Medienprodukte, die im Netz verteilt werden, dürften in den nächsten fünf Jahren explodieren." Dies biete enorme Chancen für Technologien, die die Zusammenarbeit zwischen Nutzern und die Herstellung von Inhalten erleichterten.

Übersetzung: Ben Schwan.

Heinz
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Ein erster Entwurf für einen Antrag an den Rat

Beitrag von Heinz »

Hier mal ein Vorentwurf für einen Antrag an den Rat. Schreibt bitte einfach in Stichworten Ergänzungen oder Formuliert es rund.. :wink:

Der Rat möge beschließen:

Das Institut für Stadtgeschichte sowie das Presseamt bieten auf ihren
Internetseiten sämtliche Gelsenkirchener Stadtfilme als Video-Stream an.
Die Video Filme werden auf dem städtischen Server gespeichert.

Begründung:
Die Stadtgeschichte muss für alle Menschen auch über die neuen Medien
abrufbar und frei zugänglich sein. Besonders das Medium Film bietet einen leichten Zugang zur jüngeren Stadtgeschichte.
Dies dient der positiven Imagebildung der Stadt, fördert ein historisches Bewusstsein vor allem junger Bürger
und ermöglicht emotionale Bindungen an die Stadt.

Erläuterung:
Da die Filme schon alle in digitaler Form vorliegen, können sie ohne großen
Arbeitsaufwand und ohne zusätzliche Kosten im Internet angeboten werden.


Der Rat möge beschließen:

Sämtliche Stadtfilme dürfen von interessierten Bürgern auf freien Servern der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Begründung:
Google-Video, Youtube und andere Anbieter werden täglich von Millionen von Menschen besucht.
Unter dem Stichwort Gelsenkirchen müssen auch auf diesen Servern die Stadtfilme zu finden sein.

Erläuterung:
Bei der bekannten Schwerfälligkeit werden kommunale Verwaltungen kaum mit der Vielzahl der Angebote und der rasanten technischen Entwicklung Schritt halten können.
Die Gefahr der kommerziellen Verwertung der Stadtfilme durch Dritte ist nicht gegeben, da die technische Qualität der Internet-Videos dies ausschließt und das Copyright bei der Stadt verbleibt.

Der Rat möge beschließen:

Unter der Schirmherrschaft des Kulturamtes wird ein Wettbewerb ausgelobt, der eine kreative Neubearbeitung des vorhandenen städtischen Filmmaterials zum Inhalt hat.
Zielvorgaben könnte z.B. die Herausarbeitung der baulichen und sozikulturellen Veränderungen im Laufe der Jahrzehnte sein

Begründung:
Mit den neuen technischen Möglichkeiten können heute Filme ohne großen finanziellen Aufwand am heimischen PC bearbeitet werden.
Das enorme Filmmaterial der Stadt könnte von Schülern, Künstlern kreativ neu gestaltet und ergänzt werden und so eine neue Perspektive auf die Stadt eröffnen.

Erläuterung:

Es könnten verschiedene Themen und Zeitvorgaben gemacht werden.
Vom HipHop Clip mit musikalischer Unterlegung über Doku-Film bis zum Experimentalfilm sollte alles möglich sein.
Der Wettbewerb wird in Schulen bekannt gemacht und den Kulturschaffenden Gelsenkirchens angeboten.
Die Filme könnten im Internet zur "Abstimmung" freigegeben werden oder von einer Jury prämiert.

Heinz
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Nach euren Hinweisen korrogiert

Beitrag von Heinz »

Hier der erste Teil des Antrages an den Rat der Stadt nach Hinweisen von dem geneigten Publikum neu gestaltet.
Dank an die diplomatische Fraktion!!! :liebhab: :sun:

Der Rat möge beschließen:

Das Institut für Stadtgeschichte sowie das Presseamt bieten auf ihren
Internetseiten sämtliche Gelsenkirchener Stadtfilme als Video-Stream an.
Die Video Filme werden auf dem städtischen Server gespeichert.

Begründung:
Die Stadtgeschichte muss für alle Menschen auch über die neuen Medien
abrufbar und frei zugänglich sein. Besonders das Medium Film bietet einen leichten Zugang zur jüngeren Stadtgeschichte.
Dies dient der positiven Imagebildung der Stadt, fördert ein historisches Bewusstsein vor allem von jungen BürgerInnen
und ermöglicht u.a. auch emotionale Bindungen an die Stadt.

Erläuterung:
Da die Filme schon alle in digitaler Form vorliegen, können sie ohne großen Arbeitsaufwand und ohne zusätzliche Kosten im Internet angeboten werden.


Der Rat möge beschließen:

Sämtliche Stadtfilme dürfen von interessierten Bürgern auf freien Servern der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.


Begründung:
Google-Video, Youtube und andere Anbieter werden täglich von Millionen von Menschen besucht.
Unter dem Stichwort Gelsenkirchen müssen auch auf diesen Servern die Stadtfilme zu finden sein.

Erläuterung:
Gelsenkirchen war im Zusammenhang mit der Fußball WM in der Welt sehr präsent.
Eine bebilderte Stadtgeschichte liefert auch den Menschen einen Eindruck der Stadt, die der deutschen Sprache gar nicht oder nur bedingt mächtig sind.

Die oben aufgeführten Anbieter sind in der Welt die 1. Adressaten, wenn zu einem Stichwort Surfer auf Entdeckungsreise im Internet sind. Es wäre mehr als sinnvoll, sich diese Entwicklung zu nutzen zu machen, um auch so mittelbar das Image der Stadt günstig zu gestalten.

Eine Verwaltung wird auf dem eigenen Server nie diese Präsenz bei den Suchenden im Internet haben, darum sollte man sich dieser Anbieter bedienen. Damit wäre auch einer rasanten Weiterentwicklung im Internet Rechnung getragen, weil diese immer schon im ersten Schritt die Neuheiten in die Tat umsetzen werden.

Die Gefahr der kommerziellen Verwertung der Stadtfilme durch Dritte ist nicht gegeben, da die technische Qualität der Internet-Videos dies ausschließt und das Copyright bei der Stadt verbleibt.

Heinz
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Hier der überarbeitete 2. Teil "Filmwettbewerb"

Beitrag von Heinz »

Ich bitte um Ergänzungen und Erweiterungen oder geschmeidigere Formulierungen.
Ansonsten werde ich die Anträge morgen losschicken.

Besonderer Dank gilt hier einer eifrigen Einzelperson die nicht genannt werden möchte für die Umformulierungen und Hinweise.

Für dich, auch wenn du ihn ja ablehnst :gold:




Der Rat möge beschließen:



Der Oberbürgermeister lobt mit Hilfe des Instituts für Stadtgeschichte, dem Kommunalen Kino und der Volkshochschule Gelsenkirchens einen Wettbewerb für Schulen und interessierte Künstler aus.

Für Schulklassen wird ein Wettbewerb gestartet, der die kreative Neubearbeitung der vorhandenen städtischen Filme zum Inhalt hat. Das enorme „Stadtfilm“-Material der Stadt wird von Schülern kreativ neu gestaltet, ergänzt oder auch gänzlich neu bearbeitet, um so eine neue Perspektive auf die Stadt zu eröffnen bzw. für Internetnutzer sichtbar werden zu lassen, denn die Filme werden mit Fertigstellung ins Netz gestellt.

Weitere Zielvorgaben sind beispielsweise auch die Herausarbeitung baulicher oder sozikultureller Veränderungen im Laufe der Jahrzehnte.

Ganz frei sind andere Themen, um so gänzlich verschiedene Sichtweisen auf diese Stadt sichtbar werden zu lassen wie z.B.: Vom HipHop Clip mit musikalischer Unterlegung über Doku-Film bis zum Experimentalfilm sollte alles möglich sein.

Die Filme werden im Internet zur "Abstimmung" (bis zum Schuljahresschluss im Sommer 2008) freigegeben.
Zum Jahresende (2008) prämiert der Rat – auf Vorlage durch den Kulturausschuss – die hervorragensten Filme. In einer Feierstunde im Kommunalen Kino werden die Preisträger nicht nur verkündet, sondern auch die auserlesenen Bearbeitungen einem interessierten Publikum und damit der Öffentlichkeit vorgeführt.

Begründung:
Mit den neuen technischen Möglichkeiten können heute Filme ohne großen finanziellen Aufwand am heimischen PC bearbeitet werden. Mit den neuen Medien und mit Hilfe von LehrerInnen könnte die Stadtgeschichte dieser Stadt damit nicht nur eine „naheliegende“ Auseinandersetzung mit der Stadt, mit den Stichwörtern Strukturwandel, Bevölkerungsentwicklung, Veränderung des Stadtbildes und und sein, sondern auf der Basis der Bildverarbeitung werden die Sichtweisen von Schülerinnen und Schülern (nachvollziehbar) sichtbar gemacht. Auf diese Weise vollzieht sich einerseits eine projektbezogene Auseinandersetzung mit der jüngeren Stadtgeschichte (also nach 1945); andererseits ermöglichen der Umgang mit den neuen Medien eine kreative Umdeutung dieser Geschichte aus dem Blickwinkel von Schülerinnen/Schülern.

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WAZ Artikel: Gelsenkirchen weltweit

Beitrag von Verwaltung »

Gelsenkirchen weltweit

Bündnis um Heinz Niski regt an, alle offiziellen Stadtfilme ins Internet zu stellen.

Institut für Stadtgeschichte prüft die technische Umsetzung. Vorwurf: Urheberrecht verletzt


Auch in Papua-Neuguinea, Kasachstan oder Myanmar sollen bewegte Bilder über die Einweihung des Gelsenkirchener Verkehrshofes, die künstlerischen Aktivitäten von Yves Klein im MiR oder das Treiben auf der Bahnhofstraße über die Monitore flimmern - zumindest theoretisch. Heinz Niski vom Bündnis "Gelsenkirchener Geschichte(n) Forum" (https://www.gelsenkirchener-geschichten.de) hat bei der Stadt und den Ratsfraktionen angeregt, dass künftig alle offiziellen Stadtfilme kostenlos als Videostream ins Internet gestellt werden. Und zwar sowohl auf die Homepage der Stadt bzw. des Instituts für Stadtgeschichte als auch bei privaten Internetplattformen wie Youtube oder Google. Das sei ohne großen finanziellen Aufwand möglich.

Niskis Begründung: "Die Stadtgeschichte muss für alle Menschen auch über die neuen Medien abrufbar und frei zugänglich sein." Das diene der positiven Imagebildung. Und: Das Einstellen der Filme auf Youtube & Co. könne dazu beitragen, das Image Gelsenkirchens günstig zu gestalten.

Noch einen Vorschlag macht der frühere Kabarett-Partner Bernd Matzkowskis ("Skylla & Charibdis"): Der OB soll mit Hilfe des Instituts für Stadtgeschichte (ISG), dem Kommunalen Kino und der VHS einen Wettbewerb für Schulen und Künstler ausloben. Zielvorgabe: eine kreative Neubearbeitung der vorhandenen Filme.

Bei der Stadt rennt Niski einerseits offene Türen ein, sieht sich andererseits aber auch mit Vorwürfen konfrontiert. Stichwort "offene Tür": Das ISG lässt zurzeit prüfen, ob das Einstellen der Filme auf die Homepage des Instituts technisch möglich ist. Und auch Stadtsprecher Martin Schulmann steht dem Vorstoß "grundsätzlich positiv" gegenüber. Aber: Zunächst müsse das Copyright überprüft werden. Kritik übt er allerdings an der Tatsache, dass einige Stadtfilme bereits auf Youtube und Google zu finden seien - offenbar eingestellt von Heinz Niski, so die Stadt.

Ahnden wolle man diese Verletzung des Urheberrechts aber nicht, sagt Martin Schulmann. loc

29.01.2007

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Ein Bürgerantrag

Beitrag von Verwaltung »

Nachdem wir am 23. Januar 2007 den Antrag unter anderem auch an die Fraktionen der SPD, CDU, Grünen geschickt hatten, kam heute eine erste Rückantwort durch die Grünen. (Die anderen Gruppierungen und Fraktionen haben wir "übergangen", weil es schwierig war, eine e-Mail Adresse zu finden).
Es ist ein netter Verfahrens-Hinweis, kein Wort allerdings auf eine Ablehnung oder Unterstützung des "Bürgerbegehrens".

Merkwürdigerweise möchten die Grünen nicht, dass wir die Antwort hier ins Forum stellen. :roll:

Früher hätten die Grünen gesagt "Au fein, gelebte Demokratie, auch für ungeübte Bürger Dank der nachlesbaren Beiträge im Forum eine Hilfe durch das Verfahrensdickicht und ein Ansporn am kommunalen Leben teilzunehmen"

oder auch:

"Hurrah, endlich eine Spielart Direkter Demokratie jenseits der Parteienstrukturen aber auch in Zusammenarbeit ihnen"

the times they are changing :wink:

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