Fünfhäuserweg

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Heinz O.
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Fünfhäuserweg

Beitrag von Heinz O. »

Hart an der Grenze zu Gladbeck und Dorsten, der Fünfhäuserweg.Bild
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ja, da sagen sich Fuchs und Hase noch gute Nacht :roll:

PS: genau das ist es was GE für mich so liebens- und lebenswert macht.
Micha

Irgendwie machen GEschichten süchtig .......

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brucki
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Beitrag von brucki »

Als ich "5 HÄUSER WEG" las, hab' ich gleich gedacht, daß die Abrißbirne (eben gleich bei 5 Häusern) zugeschlagen hat. :shock:

Aber (Glück gehabt) dieses Mal nicht... :D

boxa
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Beitrag von boxa »

Abrissbirne nee,

aber demnächst ist dort trotzdem Schluss mit idyllisch:
-gerade wird dort die Pipeline gebaut und demnächst steht noch die
-Norderweiterung der BP an.

Guckst du hier:

http://www.bi-scholver-feld.de

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Detlef Aghte
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Beitrag von Detlef Aghte »

brucki hat geschrieben:Als ich "5 HÄUSER WEG" las, hab' ich gleich gedacht, daß die Abrißbirne (eben gleich bei 5 Häusern) zugeschlagen hat. :shock:

Aber (Glück gehabt) dieses Mal nicht... :D
@brucki,so ging es mir mal mit nem Schild ."Pferdeboxen" da dachte ich :jetzt werde sie ganz bekloppt
detlef
Wer durch des Argwohns Brille schaut,
sieht Raupen selbst im Sauerkraut
W. Busch

boxa
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Beitrag von boxa »


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Doktor Profit
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Beitrag von Doktor Profit »

boxa hat geschrieben:Korregiere den Link:

http://www.bi-scholver-feld.de.tl/Home.htm
Seriös erscheint diese "Null Euro"-Seite aber nicht gerade...

boxa
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Beitrag von boxa »

@Doc Pro,

wieso nicht seriös? Wegen fehlendem Kapital?

@ Verwaltung,

kann man dieses Thema vielleicht in das Scholven-Forum einbinden?

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Doktor Profit
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Beitrag von Doktor Profit »

boxa hat geschrieben:@Doc Pro,

wieso nicht seriös? Wegen fehlendem Kapital?

@ Verwaltung,

kann man dieses Thema vielleicht in das Scholven-Forum einbinden?
So nicht, aber eine Bürgerinitiative kann sich doch untertützen, um einen seriöseren Eindruck zu hinterlassen.

Erst recht bei Verwaltungsfragen.

Wenn dann die Stadt Gelsenkirchen auf eine viel zu moderne, jugendlich angehauchte Seite trifft, die mit den Worten "Willst du auch ´ne kostenlose Website?" begrüßt, kann man doch keinen großen Eindruck erwecken.

Falls es eine Kapitalfrage ist, ist dies schade, dann solte der BI geholfen werden...

boxa
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Beitrag von boxa »

@ nicht nur Doctor Profit

Es geht doch nicht um die Form des Internetauftritts, oder?

Wichtig ist doch der Inhalt. Und den halte ich in diesem für Forum interessant.

Stichwörter: Bürgerinitiativen, Naturschutz, Arbeitsplätze usw.

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Doktor Profit
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Beitrag von Doktor Profit »

boxa hat geschrieben:@ nicht nur Doctor Profit

Es geht doch nicht um die Form des Internetauftritts, oder?

Wichtig ist doch der Inhalt. Und den halte ich in diesem für Forum interessant.

Stichwörter: Bürgerinitiativen, Naturschutz, Arbeitsplätze usw.
Ich sagte nie, dass die Inhalte hier nicht passen, boxa.

Melde dich doch am Besten hier an.
Zuletzt geändert von Doktor Profit am 16.11.2007, 18:26, insgesamt 1-mal geändert.

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Heinz O.
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Beitrag von Heinz O. »

dann ist es ja gut, das ich diese Idylle noch mal festgehalten habe.

was auch schön ist: man eröffnet hier ein Thema und bekommt Infos die einem bisher völlig unbekannt waren.
Micha

Irgendwie machen GEschichten süchtig .......

boxa
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Beitrag von boxa »

@ Heinz O.

Ja eben,
deine schönen Bilder waren der Anreiz zu antworten, um auf die zukünftigen Ereignisse hinzuweisen.

Hier einige Verweise zu dem Thema, ausgewogen und seriös:

http://www.initiative-links.com/aktuell ... danke.html

http://www.ihk-nordwestfalen.de/mediens ... uss_GE.php


liebe Grüße, boxa

(unangemeldet)

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Scholvener Jung
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Beitrag von Scholvener Jung »

Glück auf!

Ja, das sind schöne Bilder von Oberscholven! Man sieht, daß es auch in Industrienähe viele Grünflächen gibt. Ideal für Fuchs und Hase. Und in diesem Bereich werden es halt weinger! Die Norderweiterung der BP ist in arbeit.

Mit der Abrissbirne ist's nicht falsch gedacht! Waren es doch mal fünf Höfe auf dieser Straße, die schon vor einiger Zeit verschwanden. So soll auch der noch stehende Hof mit den Pferdeunterkunften (ehem. Schulte-Kellinghaus) verschwinden. Auch ist im gespräch die kleine Kapelle an der Ecke F.h.weg - Ulfkotter Straße zu versetzen. Also in dem Fall nicht einfach abreißen. Sie gibt schließlich der ältesten, mobilen Marienfigur im Umkreis (Urkundlich was mit 16. Jahrhundert! Genaueres will ich später noch schreiben!) ihr zu Hause.

Hier noch ein kleiner Hinweis zu den Bildern: Bild 5 zeigt die Schlüpfstraße vom F.h.weg aus gesehen. Bild 6 zeigt die Oberscholvener Straße, nachdem man die Schlüpfstraße durchfahren ist. Jetzt denkt Euch mal das Kraftwerk und BP weg! Sieht dann nicht so aus, als wäre man im Ruhrgebiet! Woll? :)
Hömma!

erloeser
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Scholvens letzte Indianer

Beitrag von erloeser »

Scholvens letzte Indianer und die Chemie

Der Ausbau des Chemiestandortes Scholven und die damit verbundene Norderweiterung macht in meinen Augen Sinn. Immerhin hat Gelsenkirchen eine Arbeitslosenquote, die saisonal bedingt zwischen 15 und 20 % pendelt und eigentlich nur noch von Städten in den neuen Bundesländern übertroffen wird. Nur das Gelsenkirchen im Gegensatz zu den Städten Ostddeutschlands keinen Soli-Zuschlag bekommt, den die Steuerzahler hier aber alle entrichten müssen und den man in Gelsenkirchen genauso bitter nötig hätte...

Das die Erweiterung der Industrie in dieser Stadt am Rande passiert und dabei bedauernswerter Weise Grünflächen schluckt, ist ebenfalls verständlich, denn würde die chemische Industrie in dem Ausmass, wie sie in Scholven zu finden ist, beispielsweise auf dem Berger Feld oder anderswo zwischen den beiden Stadtpolen Buer und Gelsenkirchen angesiedelt, wären wesentlich mehr Menschen betroffen und das Geschrei wahrscheinlich noch viel grösser...

Der Link, der von Boxa ins Thema "5 Häuser weg" gestellt wurde, stellt die "Bürgerinitiative Scholver Feld" vor, die sich momentan massiv gegen die Norderweiterung der BP stark macht. Leider sind die dort aufgeführten Karten und Pläne so klein, dass man nichts mit ihnen anfangen kann. Neben den Berichten über Pflanzen und Tiere, die in Scholven zuhause sind, wäre ein Bericht über die knapp 10.000 Menschen, die hier genauso beheimatet sind, begrüssenswert, die zum grössten Teil traditionell ihren Arbeitsplatz in der Chemie haben...

Auffälig ist, dass sich unter den Initiatoren kein einziger Industriearbeiter befindet, sondern Pfleger, Rechtsanwaltsfachangestellte und Pädagogen, die wahrscheinlich alle einen Job haben oder von der Arbeitslosigkeit in Gelsenkirchen nicht so stark betroffen sein werden, wie die Malocher der Industriearbeiterfamilien...

Im Gegegensatz zu den winzigen Karten, die aufgrund ihrer Grösse auch hätten wegbleiben können, da man sie nicht lesen kann, befindet sich zu Beginn dieser Seite ein Spruch in riesengrossen Lettern, der wahrscheinlich im Rahmen einer Frauenpoweridee einer Crew-Indianerin zugeschrieben wurde:

"Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss vergiftet ist und der letzte Fisch gefangen ist, dann werdet Ihr vielleicht einsehen, dass man Geld nicht essen kann"

Die Zerstörung der Natur ist eine bittere Notwendigkeit menschlicher Kultur und wir sollten höllisch aufpassen, dass sie behutsam und kontrolliert von statten geht. Trotzdem würde ich im Zusammenhang dieses Spruches die Initiatoren der BI gerne mal fragen, ob sie denn mit dem Kanu zur Arbeit rudern oder auf dem Pferd zur Schule oder in ihre Rechtsanwaltspraxis reiten, oder nicht hin und wieder auch mal ein Auto benutzen um so ihren ganz persönlichen Beitrag leisten, dass die Umwelt vergiftet wird?!

Weil es vor 150 Jahren noch keine so gewaltigen Chemieanlagen wie in Scholven gab und auch keine Autos, die sich wahrscheinlich auch in den Garagen der Kritiker der Norderweiterung befinden, möchte ich dem Indianerzitat gerne einen Spruch aus der Bibel entgegen stellen:

"Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein" (Joh. 8,1-11)

Durch Verzicht auf das Auto könnte jeder von uns sein Schärfchen zum Umweltschutz beitragen. Auf der Raffinerie in Scholven wurde übrigens seit ihrer Entstehung 1936 Treibstoffe produziert, mit dem wir unsere Autos betanken. Die Diskussion um die Norderweiterung ist also in mehrerer Hinsicht prikär: 1. Umweltzerstörung durch Flächennutzung und Emissionen und 2. Umweltzerstörung durch dort produzierte Treibstoffe für Kraftfahrzeuge.

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(Chief Noah See-Ahth 1864 aufegnommen von E. M. Sammis)

Der Spruch ist übrigens nicht von einer Crewindianerin, sondern von Noah See-Ahth, seines Zeichens Häuptling der Suquamish und Duwamish und namensgeber der amerikanischen Stadt Seattle. er stammt aus einer Rede im Januar 1854 vor dem Gouverneur der Washington Territories, Isaac I. Stevens, als es um die Abschiebung dieser ndianerstämme in die Reservate ging, erstmals veröffentlicht 1887 in der Zeitung "Seattle Sunday Star", zu finden in der Washington State Library, aber das ist eine andere Geschichte....

Scholven ist seit eh und je ein Chemiestandort mit Tradition und es bietet sich an, hier neue Arbeitsplätze zu schaffen, weil hier auch die Menschen leben, die über das Know-how und qualifizierte Ausbildungen verfügen um auf diesen Anlagen zu arbeiten.

Meine Frage, die ich an die Bürgerinitiative Scholver Feld hätte:
Wo und wie sollen in Gelsenkirchen alternativ zur Norderweiterung Arbeitsplätze geschaffen werden?
Habt ihr dafür auch konstruktives Kozept, oder sollen grosse Teile der Bevölkerung weiter von Hartz IV leben, damit der Stadtteil nicht ein paar Hektar Grünflächen verliert?

(Quelle zur Rede Noah See-Ahth und dem Foto in der Online Encyclopedia of Washington State History: http://www.historylink.org/essays/outpu ... le_id=5071)

Johannes Fischer

erloeser
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Indianerehrenwort

Beitrag von erloeser »

Zur Klarstellung, damit keine Missverständnisse entstehen:
Meine Kritik richtet sich nicht gegen die Personen "Scholver Feld" und auch nicht gegen das Engagement dieser Menschen, die gegen die Norderweiterung Stellung beziehen. Ich habe nichts gegen diese Bürgerinitiative, aber ich habe auch nichts gegen die Norderweiterung der BP.
Die Anzahl der "Klicks" auf der HP zeigt, dass sie nicht sonderlich frequentiert ist und die Gelsenkirchener Geschichten bieten sich geradezu an hier eine Diskussion zu dem Thema zu führen...

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