Die Teestube (Le Clou ?)

Orte des Austausches ......

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JürgenB
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Die Teestube (Le Clou ?)

Beitrag von JürgenB »

Edit: Titeländerung wegen Übersichtlichkeit)
Was ist denn hier gemeint?
Geht es hier um dieses Ladenlokal, vom Bahnhof ausgesehen gleich hinter der Bergmannstraße, so in der Zeit zwischen '71 und '73?

So langsam dämmert mir da was.

Jürgen
Geboren im Jahre der Meisterschaft - nicht wie ihr alle denkt, sondern 3 Jahre früher!

Heinz
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Du hast die lokalen Gegebenheiten besser im Kopf als ich

Beitrag von Heinz »

Ja, vom Bahnhof aus auf der linken Seite.
Die erste Teestube Gelsenkirchens. Nein, keine türkische. :wink:
Da gab es kein Bier, deshalb auch ein völlig anderes Publikum.
Kai Kanthak spielte dort ab und zu Bass, Ausstellungen gab es und ich meine Peter Dolata hat dort "gelernt", bevor er in Buer eine Crepperie eröffnete.

Hielt sich wohl nur 2 bis 3 Jahre.

Edit: Jürgen Marose führte später das Birdland

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Verwaltung
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Etwas von heute....

Beitrag von Verwaltung »

Wenn die Wüste wundersam hell wirkt

Galerie Wübbelt: "Unterwegs" ist Titel der Ausstellung mit leuchtenden Bildern von Jürgen Marose

Am Sonntag wird die Ausstellung mit Jürgen Marose in der Galerie Wübbelt eröffnet.

(mue) Die Ausstellung in der Galerie Wübbelt trägt einen Titel: "Unterwegs". Das könnte bedeuten: Der Maler hat eine Reise unternommen und seine Bilder sind Reiseberichte. So ist es aber nicht. Jürgen Marose, in Essen lebender Künstler, hat ein gutes halbes Jahr in Marokko gelebt. Das war vor 15 Jahren. Die Wüste hat ihn fasziniert damals, ihre Einsamkeit, ihr Licht, die Lebensbedingungen, die die Landschaft ihren Bewohnern bietet. Lange haben die Eindrücke geruht, sind jedoch nicht verschwunden, leben in den Bildern wieder auf, die in den letzten zwei, drei Jahren entstanden sind. Hauptthema der Bilder ist die Landschaft, die Marose in hellen, gelben, grauen Tönen wiedergibt, Erdfarben. Diffuses Licht, verschwommene Horizonte lassen die Weite und Einsamkeit erkennen. Menschen finden sich wie Scherenschnitte in Schwarz, allerdings nicht scharf konturiert. Sie sind der Landschaft quasi ausgeliefert - mal einzeln und vereinsamt, mal in Gruppen, unbehaust fast immer, eben "unterwegs".

Die ganze Malerei, Acryl auf Leinwand, ist faszinierend wegen der Stimmung, die sich auf den Betrachter überträgt, die ihm auch genügend Raum für eigenwillige Interpretation lässt. Der Mensch ist in den Bildern mit der Landschaft verwoben, ist ihr aber nicht ausgeliefert, dafür strahlen die formal aufs Raffinierteste gestalteten Bilder sowie ihre helle Farbgebung zu viel Optimismus aus. Es macht Freude, sich auf das Werk einzulassen.

Die Ausstellung wird am 5. Juni, 11.30 Uhr, in der Galerie Wübbelt, Fürker Irlen 7, eröffnet. Sie ist bis zum 24. Juni zu besichtigen: dienstags bis freitags von 15 bis 18 Uhr, sonntags von 11 bis 13 Uhr.

Solinger Tageblatt vom 03.06.05

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Verwaltung
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und immer wieder nach Gelsenkirchen

Beitrag von Verwaltung »

..... Eine klare, elegante Formensprache hat die neue Synagoge gefunden. Die Architektur tritt sanft zurück, präsentiert die Symbole. Und davon gibt es viele. Wie den historischen Thoravorhang aus blauer Seide mit Abbildungen der Gesetzestafeln, der Krone. Zwei riesige Leuchter hängen im Flur, die einst das jüdische Kaufhaus Alsberg zierten und die ein Gelsenkirchener vor der Zerstörung rettete. Vor drei Jahren übergab er sie der Gemeinde. Vor dem Haus steht das kinetische Kunstwerk „Fünf-Flügler“ von Jörg Wiele, und im Eingangsbereich die Auftragsarbeit „Heimkehr“ von Jürgen Marose. Schemenhaft sind darauf Menschen und eine Wüstenlandschaft zu sehen. Vieles ist ungewiss in diesem Bild. Auch seine Zeit. Denn Heimkehr ist für die deutschen Juden eine biblische und eine aktuelle Geschichte.

aus rp online
http://www.rp-online.de/public/article/ ... tur/402901

Gast
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Re: Du hast die lokalen Gegebenheiten besser im Kopf als ich

Beitrag von Gast »

Heinz hat geschrieben:Ja, vom Bahnhof aus auf der linken Seite.
Die erste Teestube Gelsenkirchens. Nein, keine türkische. :wink:
"Dier erste Testube" in Ge gab´s auf der Schalker Str. gegenüber METTE .
So etwa im Herbst ´71 . Im Anfang immer noch mit Gesichtskontrolle, wir haben damals da anständig was weggezogen. Alte Frau Renate Wardeischke und Näschen
agierten als Türsteher.
Die von Euch angesprochene Teestube lag an der Bochumer Str. vis-a-vis Gußstahlwerk/Schranke und war mit ihrem Neon-Charme der Zeit etwas voraus.

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