MEG Bildungszentrum und Ladenlokal in der Bulmker Straße

Erste Anfänge der APO in Gelsenkirchen (1967 -1969)

Moderatoren: Redaktion-GG, Verwaltung

Heinz
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MEG Bildungszentrum und Ladenlokal in der Bulmker Straße

Beitrag von Heinz »

Verwaltung hat geschrieben:Hier bitte Anmerkungen, Diskussionen zur MEG
Wir haben nach den Angaben recherchiert:

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entweder im linken :wink: oder rechten Teil :wink: war die erste Bildungseinrichtung der MEG in der Bulmker Straße.

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Hier in der Bochumer Straße war möglicherweise das zweite Bildungszentrum. Wir bitten alle, die genauere Infos haben, dies hier mitzuteilen.


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Hier in der Holbeinstraße scheint das letzte Zentrum der MEG gewesen zu sein

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Gast
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Auflösungsbeschluss der KG(NHT)/AzD

Beitrag von Gast »

Beschluss der 6. Konferenz der KG(NHT) vom April 1992.

An den Grundzügen der Bilanzierung zur Entwicklung der Linken in Westdeutschland und unserer Versuche, innerhalb derselben als Katalysator für die Neugründung einer revolutionären und marxistischen Strömung zu wirken, die wir auf der 5. Konferenz vorgenommen haben, hat sich durch die weitere Geschichte der Linken nichts wesentliches geändert. Trotz weiteren Zerfalls mit Auflösung von KB, MG und Spaltung innerhalb des Arbeiterbundes für den Wiederaufbau der KPD und personeller Ausdünnung, zeigen sich keine Ansätze zu einer kritischen Überprüfung der Grundlagen bisheriger Politik. Stattdessen herrscht eine Mischung aus "weiter wie bisher" und dem Übernehmen von reformistischen und grünen Politikversatzstücken vor. Dies zeigt sich auch in der Hilflosigkeit, mit der diese Organisationen dem Zerfall des 'realen Sozialismus' und der Auflösung der dort bisher herrschenden Parteien gegenüberstehen. Auch das Hinzutreten von Gruppen, die aus dem politischen Spektrum der ehemaligen DDR entstanden, hat an dieser Lage nichts entscheidend geändert. Das Ende der Möglichkeit der Praxis, die die NHT und später die KG(NHT) mit sich ausweitendem Kreis an Bezugspartnern betrieb, ist damit nur noch einmal bestätigt worden.

Ganz allgemein lassen sich die Grundlagen der Agonie einer revolutionären Strömung in Deutschland in zwei Punkten zusammenfassen:

1) Es gibt keinen Teil der Arbeiterklasse, der eine eigenständige, gegen das System des Kapitals aufbegehrende Richtung verkörpert. Die Politik der Arbeiterklasse, soweit überhaupt davon jenseits der Wahrnehmung von ökonomischen Einzelinteressen gesprochen werden kann, erschöpft sich in der Übernahme von Facetten der Politik der Bourgeoisie. Der objektive Nährboden einer revolutionären Bewegung ist damit zurzeit in Deutschland nicht vorhanden.

2) Gleichzeitig verfügen die Organisationen mit revolutionärem, kommunistischem Anspruch über keinerlei Grundlagen für die Programmatik einer zukünftigen gesellschaftlichen Umwälzung. Es mangelt also auch an den subjektiven Voraussetzungen zum Aufbau einer kommunistischen Partei unter den gegenwärtigen Bedingungen.

In dieser Situation haben sich in unseren Reihen Meinungsverschiedenheiten über zwei Fragen herausgebildet:

1) Gibt es neben der Aufgabe, die theoretischen Defizite aufzuarbeiten und die Grundlagen eines Programms zu erarbeiten, weitergehende Aufgaben für einen kleinen Zirkel wie die KG(NHT)? Gibt es zusätzlich zur Theoriearbeit praktische Aufgabenfelder, die schon heute beackert werden müssen?

2) Das Spektrum derer, die weitergehende Aufgaben sehen, reicht von Positionen, die ein Schwergewicht auf die Kritik der Linken in ausgewählten jeweils aktuellen politischen Fragen legen bis zu solchen, die eine kontinuierliche Arbeit auf wenigen ausgewählten Feldern der politischen Auseinandersetzung befürworten, mit dem Ziel dort positive Ansätze beizutragen. Gemeinsam ist diesen Positionen die Forderung nach weiterem Ausbau der politischen Theoriebildung.

Die Beschlüsse unserer letzten Konferenz sollten den Raum schaffen, die Kontroversen in diesen Fragen in der Praxis weiterzuentwickeln und zu lösen. Heute ist festzustellen, dass eine solche Lösung nicht erreicht werden konnte. Die umrissenen Positionen existieren nach wie vor nebeneinander.

Unter den dargestellten objektiven und subjektiven Bedingungen gibt es keine Grundlage mehr für eine organisierte gemeinsame Praxis der kommunistischen Zirkel, die sich unter dem Dach der KG(NHT) zusammengefunden haben.

Gleichzeitig sind als positive Elemente der vergangenen gemeinsamen Arbeit festzuhalten:

* Eine kontinuierliche theoretische Arbeit wurde etabliert, die gegen den Praktizismus der restlichen Teile unserer Bewegung die Konsequenzen aus der Notwendigkeit gezogen hat, sowohl die Geschichte der revolutionären Arbeiterbewegung, in deren Tradition wir stehen, neu zu bewerten, als auch die theoretischen Fundamente der gegenwärtigen Revolutionären Linken einer gründlichen Kritik zu unterziehen.

* Eine ganze Reihe von Ergebnissen zur Neubewertung der deutschen Geschichte, der Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung, der Kritik von Monopol- und STAMOKAP-Theorie, sowie der Bewertung der Etappe der Entwicklung des Kapitalismus bilden einen gemeinsamen Fundus, den es fortzuentwickeln gilt.

* Auf Basis dieser Ergebnisse entwickelten sich politische Differenzen zu dem Gros der kommunistischen Organisationen.

* Mit den Aufsätzen zur Diskussion ist ein Organ geschaffen und (auf niedrigem Niveau) konsolidiert, das die Kommunikation über die Ergebnisse der Kritik über einen privaten Rahmen hinaus ermöglicht.

* Mit dem Eintreten für eine Studienbewegung des wissenschaftlichen Sozialismus haben die KG(NHT) für ein weiterhin unentbehrliches Element der Neuformierung des Kommunismus geworben. Auch und besonders unter den jetzt gegebenen Bedingungen ist die Aneignung und Verbreitung der Grundlagen des wissenschaftlichen Sozialismus unabhängig von Streitfragen der Tagespolitik eine Hauptaufgabe kommunistischer Aktivitäten.

In Anbetracht dieser Tatsachen beschließt die 6. Konferenz der KG(NHT):

1) Eine gemeinsame politische Praxis der als KG(NHT) zusammengeschlossenen lokalen Gruppen sowie eine verbindliche Schwerpunktsetzung für die theoretisch-programmatische Arbeit lassen sich nicht mehr formulieren. Die kommunistischen Gruppen lösen deshalb den organisatorischen Zusammenhang als KG(NHT) auf.

2) Gleichzeitig wird zur Fortsetzung der gemeinsam als positiv bewerteten Elemente der vergangenen Arbeit ein Trägerkreis zur weiteren Herausgabe der AzD gegründet, an den die Zeitschrift und die Mittel der bisherigen Redaktion übertragen werden. Alle Mitglieder der bisherigen KG(NHT) sind dazu aufgerufen, diesen Trägerkreis auch weiterhin nach ihren Kräften zu fördern. Ziele und Statuten des Kreises werden in einem getrennten Papier dargelegt.

3) Wir fordern dazu auf, auch in Zukunft a) in theoretischen Arbeitsgruppen organisiert an der Fortentwicklung des revolutionären Marxismus weiterzuarbeiten, b) Beiträge zur Diskussion in den AzD zu produzieren, sowie c) die Tätigkeit der Marx-Engels-Bildungsgesellschaft zu unterstützen.

Quelle: Azd 54, 14. Jg., April 1992, S. 74-76.

Anmerkung von Dietmar Kesten: Dieser Beschluss dokumentiert die Auflösung der KG (NHT)/AzD. Der schleichende Niedergang der Gruppe setzte sich seit 1985 unvermindert fort.

Heinz
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Beitrag von Heinz »

WDR5 hat geschrieben:Neugier genügt

Sendung vom 18.06.2007, 11:05 Uhr

Redezeit: Neues von Karl Marx
Wie eine Neu-Edition der Marx-Engels-Gesamtausgabe alte Marxbilder entstaubt

Es ist ein groß angelegtes und langfristiges Proejkt: WissenschaftlerInnen aus neun Ländern auf vier Kontinenten arbeiten daran, die Werke von Karl Marx und Friedrich Engels zu sichten, zu ergänzen und neu herauszugeben. Die Wissenschaftssprache ist in diesem Fall Deutsch. Wenn alles reibungslos läuft, wird die neue Marx-Engels-Gesamtausgabe 2050 fertig sein. Doch die Forscher haben seit 1990 schon Überraschendes entdeckt und können sich jetzt von alten Marx-Klischees endgültig verabschieden: Marx war kein dogmatischer Wirtschaftstheoretiker, sondern Journalist, Philosoph und Wissenschaftler, der sich auch für Naturwissenschaften und Ökologie interessierte. In der Neugier-genügt-Redezeit berichtet Prof. Michael Krätke von dem internationalen Projekt und beschreibt, warum Karl Marx heute noch aktuell ist.
Moderation: Ralph Erdenberger
Redaktion: Gesa Rünker
Interessant auch zum reinhören:

http://www.wdr.de/cgi-bin/mkram?pnm://r ... 8062007.rm

Oder direkt als Podcast herunter laden

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Dietmar
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Die MEG lädt zur Winterurlaubsschulung ein.

Beitrag von Dietmar »

Die MEG lädt zur Winterurlaubsschulung vom 26.12.1980-4.1.1981 ein.


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Dietmar Kesten

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Die ersten Ausgaben der AzD

Beitrag von Dietmar »

Die ersten Ausgaben der "Aufsätze zur Diskussion"

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Die ersten Ausgaben der "AzD" mit Artikeln von Heiner Karuscheit, Alfred Schröder u. a.

Die sogenannte 0-Nummer erschien im März 1979 noch in einem gehefteten Format. Die späteren Ausgaben waren gebunden. Und unterschieden sich farblich voneinander.

Dietmar Kesten

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Ein MEG-Papier zur Einleitung einer Studienbewegung.

Beitrag von Dietmar »

Ein MEG-Papier zur "Einleitung einer Studienbewegung".


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Die Redaktion der "Aufsätze zur Diskussion" veröffentlichte in der Ausgabe 9/10 vom September/Oktober 1980 ein 13-seitiges Papier des Vorstandes der MEG mit damaligem Sitz in der Bulmker-Straße (siehe Foto).

Im Ladenlokal in der Bulmker-Straße, dem ersten Domizil der MEG, fanden damals alle Kurse statt. Dort befand sich auch das Antiquariat "Volk und Wissen", dem Anhängsel der "AzD". Das Antiquariat wurde später aufgelöst.


Dietmar Kesten

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Dietmar
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Programmatische Erklärung des AzD-Trägerkreises.

Beitrag von Dietmar »

AzD-Trägerkreis

Die folgende Erklärung wurde auf der sechsten Konferenz der KG(NHT) verabschiedet, nachdem der organisatorische Zusammenhang der Kommunistischen Gruppen auf bundesweiter Ebene aufgelöst worden war.
Vorbemerkung

Die Ansätze zu einer Rekonstruktion revolutionär-marxistischer Politik, die aus Resten der Kommunistischen Partei in Westdeutschland und aus oppositionellen revolutionären Strömungen zusammen mit radikalisierten Kräften der Jugend- und Studentenbewegung erwachsen waren, sind an der Aufgabe, eine zeitgemäße kommunistische Politik zu entwickeln, gescheitert. Heute existieren neben organisatorischen Überbleibseln, die sich im Gravitationsfeld der reformistischen Linken oder der Grünen bewegen nur noch wenige Zirkel, in denen über die Zukunft des Kommunismus diskutiert wird.

In den neuen östlichen Ländern der Bundesrepublik Deutschland entstehen an den Rändern der zerfallenden SED/PDS Gruppierungen, die eine ähnliche Funktion haben könnten. Die Notwendigkeit der Kritik des "Realsozialismus" als gesellschaftliches System und seiner Politik und Ideologie ist für diejenigen, die sich dort zusammenfinden, eine besondere Aufgabe der Bewältigung der eigenen Vergangenheit.

Beiden mangelt es an theoretischen und politischen Grundlagen für eine offensive Praxis zur Gewinnung neuer Kräfte als kommunistische Kader. Beiden stellt sich eine doppelte Aufgabe in der Aufarbeitung der Geschichte des Kommunismus als Bewegung und der Analyse der Triebkräfte der gegenwärtigen Gesellschaft, die auf ihre Auflösung tendieren. Diese Aufgabenstellung steht vor dem Hintergrund, dass die Arbeiterbewegung einer vollständigen revolutionären Ruhe unterliegt und die Organisationen der Linken sich in einem fortdauernden Prozess des praktischen und ideologischen Zerfalls befinden.


Programmatische Erklärung des Trägerkreises der Aufsätze zur Diskussion

Die Aufsätze zur Diskussion verstehen sich als ein Forum, das der Debatte über Beiträge zur Lösung der theoretischen Aufgaben dient, die sich bei der Entwicklung von zeitgemäßen Grundlagen des Kommunismus stellen. Eine Neubegründung der Perspektiven des Bruchs mit der kapitalistischen Gesellschaftsordnung setzt zweierlei voraus: Zum einen ist der Untergang der bisherigen revolutionären Arbeiterbewegung zu erklären, um aus deren Scheitern Lehren einer künftigen revolutionären Strategie zu ziehen. Zum anderen sind die Bedingungen einer künftigen revolutionären Bewegung aus der Analyse der Widersprüche, die die gegenwärtige Gesellschaft vorantreiben zu entwickeln. Daneben will die Zeitschrift Aufsätze zur Diskussion Probleme der Gegenwartspolitik in engerem Sinne sowie Fragen der Wissenschaft und Kultur von marxistischem Standpunkt aus zu behandeln.

In der Geschichte der Zeitschrift, die bisher in einem engeren Zusammenhang mit den Versuchen der Strömung Neue Hauptseite Theorie (NHT), später Kommunistische Gruppen (KG/NHT) stand, die Organisationen der marxistisch-leninistischen Bewegung in Westdeutschland, dann revolutionäre, kommunistische Organisationen zusammenzuführen, haben sich eine Reihe von Positionen herauskristallisiert, die kontrovers zu in der Linken weltverbreiteten Auffassungen diskutiert werden müssen.

Diese Kontroversen zu lösen, ist Bestandteil der eben umrissenen Aufgabe. Sie umfassen die Bewertung der Geschichte der Arbeiterbewegung, des Reifegrads gesellschaftlicher Verhältnisse für die sozialistische Revolution, von Stadienvorstellungen der Entwicklung des Kapitalismus, des Monopolbegriffs der Monopolkapitalismusvorstellungen. Desweiteren erstrecken sich diese Kontroversen auf die Einschätzung des Charakters der westdeutschen Republik, die These von der Faschisierung der bundesrepublikanischen Gesellschaft, wie auf die Bewertung der Formen der Klassenzusammenarbeit und der Besonderheiten, die aus der deutschen Frage resultieren. Ausführlicher sind diese Streitpunkte in den "Thesen der AzD-Redaktion zur Programmdiskussion" (AzD 41) dargestellt. Sie sind zu ergänzen um einige weitere Fragen zur Geschichte des "Realsozialismus" in Deutschland und darüber hinaus wie auch zur Klassenanalyse, Staat, internationale Arbeitsteilung, Weltmarkt etc.

Die Aufsätze zur Diskussion stellen eine Möglichkeit zur Veröffentlichung von Arbeiten dar, die zur Lösung der umrissenen Fragen beitragen. Sie wollen ein Forum der Debatte sein. Sie sind parteilich in dem Sinne, dass sie als Instrument für die Herausbildung einer revolutionären Theorie auf Grundlage des Marxismus fungieren. In dieser Hinsicht unterscheiden sie sich von Organen reformistischer oder grüner Provenienz, wie auch von solchen, die die Tradition des "Realsozialismus" weiterhin fortentwickeln wollen.

Die Aufsätze zur Diskussion sind jedoch kein Organ einer speziellen politischen Gruppierung mehr. Zur aktiven Mitarbeit, Trägerschaft und Unterstützung sind alle diejenigen aufgerufen, die in den umrissenen Klärungsprozessen einen notwendigen Beitrag zur Neubegründung des Kommunismus in der Bundesrepublik Deutschland sehen.

Die bisherigen Träger der Zeitschrift vertreten zu einigen der zu behandelnden Fragekomplexe eine Tendenz der Beantwortung, die sich in jahrelanger theoretischer Arbeit herausgebildet hat und in deren Tradition sie auch weiterhin Ergebnisse aus der Tätigkeit von Arbeitsgruppen in die Aufsätze zur Diskussion einfließen lassen wollen. Diese speziellen Auffassungen umreißen jedoch nicht eine Linie der Zeitschrift, sondern stellen einen Pol in dem Spektrum von Positionen dar, die innerhalb der Zielsetzung der Zeitschrift ihren Platz haben können.

Die Aufsätze zur Diskussion werden von denjenigen getragen, die die Stoßrichtung der Zeitschrift unterstützen und einen finanziellen Beitrag zur Herausgabe leisten (AzD-Trägerkreis). Dazu sind alle aufgefordert, die den umrissenen Klärungsprozeß für notwendig ansehen. Der Trägerkreis wählt alle zwei Jahre eine Redaktion, deren Aufgabe es ist, die Aufsätze zur Diskussion herauszugeben. Neue Mitglieder werden von der Redaktion aufgenommen. Die Mitglieder des Trägerkreises sind aufgefordert Arbeitsgruppen zu bilden und andere Formen der Kooperation zu entwickeln. Soweit möglich wird die Redaktion die theoretische Arbeit und Mitarbeit an der Zeitschrift anregen und organisieren. Denkbare Formen sind z. B. Mitarbeiter/Autorenversammlungen, Rundbriefe oder die Einbeziehung von Autoren zur verantwortlichen Betreuung thematischer Schwerpunkte.


Quelle: AzD 54, 14. Jg., April 1992, S. 78-80.

Hervorhebungen durch Dietmar Kesten.

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Dietmar
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Aufsätze zur Diskussion aus dem Juni 1981

Beitrag von Dietmar »

Die "Aufsätze zur Diskussion" Nr. 14 vom Juni 1981 eröffneten mit den Thesen der Redaktion" die eigentliche Debatte um den "kleinbürgerlichen Sozialismus". Namentlich wurde damals der Kommunistische Bund Westdeutschland (KBW) genannt, der, so die "Thesen", eine "Schlüsselstellung einnehmen" würde.

Kurze Zeit später sollte die Redaktion den "Anti-Gramsci" favorisieren. Die Ausgabe konnte somit als Zäsur bezeichnet werden. In Gelsenkirchen führten damals u. a. Jan Lidtke und Hans Kampmann die Opposition gegen die Redaktion an.

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Dietmar Kesten

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Einladung zu einer Beiratssitzung

Beitrag von Dietmar »

Die Redaktion der "Aufsätze zur Diskussion" lädt zu einer Beiratssitzung am 21./22.11. 1981 ein. Interessant war, dass hier bereits die Gramsci-Debatte kurz nach der Veröffentlichung der "Thesen" der Redaktion, einen breiten Raum einnahm.

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Dietmar Kesten

Gast
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Aufsätze

Beitrag von Gast »

Mich würden Aufsätze von Jan Lidtke und Hans Kampmann interessieren.
Kannst du einige Seiten hier veröffentlichen?
Falls ja, DANKE

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Erster Entwurf einer Chronik

Beitrag von Dietmar »

Die "Politische Bewegung in Gelsenkirchen" basiert u. a. auch auf der Grundlage mehrerer "Rohentwürfe". Anbei die erste Seite eines Entwurfs, der um 1982 in Gelsenkirchen entstand.


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Dietmar Kesten

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Aufbau der MEG-Gesellschaften

Beitrag von Dietmar »

Die Marx-Engels-(Bildungs-)Gesellschaft durchliefen (nach den "Aufsätzen zur Diskussion" Nr. 9/10 vom September/Oktober 1980) zwei Phasen, einmal die Konsolidierung "nach innen", einmal die "Verbreitung nach außen".

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Dietmar Kesten

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Aufsätze von Jan Lidtke/Hans Kampmann.

Beitrag von Dietmar »

Das Material, dass von Jan Lidtke/Hans Kampmann vorliegt, ist doch relativ umfangreich. Und würde hier sicherlich den Rahmen sprengen. Einige Stellungnahmen finden sich im letzten Teil der "Politischen Bewegung" wieder. Nach und nach kann man sicherlich den einen und anderen Aufsatz veröffentlichen, wenn das im Sinne der Administration ist.

Da müsste man schauen, was Heinz sagt!

Dietmar Kesten

Heinz
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Re: Aufsätze von Jan Lidtke/Hans Kampmann.

Beitrag von Heinz »

Dietmar hat geschrieben:Das Material, dass von Jan Lidtke/Hans Kampmann vorliegt, ist doch relativ umfangreich. Und würde hier sicherlich den Rahmen sprengen. Einige Stellungnahmen finden sich im letzten Teil der "Politischen Bewegung" wieder. Nach und nach kann man sicherlich den einen und anderen Aufsatz veröffentlichen, wenn das im Sinne der Administration ist.

Da müsste man schauen, was Heinz sagt!

Dietmar Kesten
Hallo Dietmar,

Einige Aufsätze als Zeit-Dokument für Stil und Inhalt sind sehr interessant. Deine scans sind nicht sehr gut. Ich schaue mal, ob ich sie von hier aus verbessern kann, ansonsten ist es besser, wenn du mir für die Aufsätze die Bücher gibst und ich sie direkt in Text umwandele.

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Dietmar
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Aufsätze aus Gelsenkirchen.

Beitrag von Dietmar »

Hallo Heinz!


Das sollten wir versuchen. Ich stelle in den nächsten Tagen einige Aufsätze zusammen. Und melde mich in der nächsten Woche mit Material bei Dir.


Dietmar Kesten

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