Georgshaus an der Ahstraße

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pito
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Georgshaus an der Ahstraße

Beitrag von pito »

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Hinten rechts der Turm des alten Rathauses. Fiel das Georgs-Haus dem Stadtbahnbau zum Opfer, oder verschwand es schon im Krieg?

Josel
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Beitrag von Josel »

Jedenfalls ist deutlich erkennbar, daß die Architekten des heutigen Gebäudes diesen Vorgänger kannten und zitierten!

J.
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exbulmker
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Georgshaus an der Ahstraße

Beitrag von exbulmker »

Hey, das kannte ich auch noch nicht; eine fast prinzipalmarktmäßige Ansicht.
Auch wenn die Gebäude offensichtlich im Krieg zerstört wurden, wäre ein Wiederaufbau besser gewesen, als das was die Planer danach verbrochen haben.

pito
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Beitrag von pito »

Naja, das Augustinus-Haus kommt da natürlich nicht ran, aber ist doch noch recht ansehnlich. Nicht völlig häßlich. Und den Platz neben der Kirche mit den Kunstobjekten finde ich auch soweit okay.

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Fuchs
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Georgshaus

Beitrag von Fuchs »

Das Georgshaus im Jahre 1929.Gaaaanz rechts im Bild ( am Ende der Ahstraße) der Turm des alten Rathauses ( mein Lieblingsgebäude )

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pito
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Beitrag von pito »

Mensch, jammerschade, dass das nicht mehr steht. Hat fast was flämisches.

Im Grunde war das Georgshaus ein recht einfacher Backsteinbau. Bis auf ein paar gestaltete Steinelemente bezieht es seiner Wirkung vor allem aus den Giebelformen.
Leute wie wärs: Wenn die Abdeckelung des U-Bahn-Lochs kommen sollte, fordern wir eine Rekonstruktion des Georgs-Hauses an alter Stelle!

pito
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Beitrag von pito »

Ich schlage gerade im Buch "Josef Franke - 163 Entwürfe für das 20. Jahrhundert" nach. Das Georgs-Haus war von Franke! Wußte ich gar nicht:
1921-22 Georgshaus mit Ladenlokalen und Ausstellungsräumen für die Stadt Gelsenkirchen
Bahnhofstraße, Ecke Ahstraße
Kriegszerstört
Das wäre doch ein weiteres Argument für eine Rekonstruktion, wenn vielleicht nicht des ganzen Gebäudes, so doch zumindest des Teils mit den stadtprägenden Giebelfassaden.

Heinz
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Beitrag von Heinz »

1958
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Verwaltung
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Beitrag von Verwaltung »

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Tekalo
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Beitrag von Tekalo »

1920


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brucki
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Beitrag von brucki »

pito hat geschrieben:Mensch, jammerschade, dass das nicht mehr steht. Hat fast was flämisches.

Im Grunde war das Georgshaus ein recht einfacher Backsteinbau. Bis auf ein paar gestaltete Steinelemente bezieht es seiner Wirkung vor allem aus den Giebelformen.
Leute wie wärs: Wenn die Abdeckelung des U-Bahn-Lochs kommen sollte, fordern wir eine Rekonstruktion des Georgs-Hauses an alter Stelle!
Ich bin dabei!

Josel
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Beitrag von Josel »

Meiner Meinung nach nimmt das dort jetzt thronende Augustinushaus (?) doch deutlich Bezug auf die alte Bebauung: Vor allem hat es die augenfälligen Arkaden und darüber nur ein einzelnes Stockwerk. Im Prinzip ist die Idee des Wiederaufbaus also offenbar gar nicht so neu.

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brucki
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Beitrag von brucki »

BildQuelle: Monographien deutscher Städte, Band XX: Gelsenkirchen (1927)

Josel
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Beitrag von Josel »

@brucki

Wow, das ist ja mal spannend: Im Georgshaus gabs zu jener Zeit schon 'nen Broker! Kaum zu glauben...

In solchen Läden konnte man damals u.a. die schönen Schmuckaktien erwerben, die es auch hier im Forum zu sehen gibt. Spezialisiert war dieser hier offenbar auf sog. Kuxe, also Anteile bestimmter Bergwerksgesellschaften.

Gespräch am Zahltag vorm Ausgang von Alma:

-Komms no mit na Meckentrupp ein trinken?
-Nee, ich geh zu Scharpegge, paar DEA kaufen.



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Verwaltung
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Beitrag von Verwaltung »

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