Cranger Straße

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margret
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Beitrag von margret »

moni53 hat geschrieben:Bild

das haus cranger straße 296 wurde von meinem großvater eduard fuchsius erbaut,

geplant von einem architekten, der sich auf apothekenbauten spezialisiert hatte.

fertigstellung und apothekeneröffnung 1898.

mein großvater stammte aus dem sauerländischen olpe.

das haus ist bis heute in familienbesitz.

in den 50er jahren ließ mein vater leider das alte Apohekenfenster durch
ein modernes schaufenster ersetzen, ein teil der fassade wurde mit grünen fliesen
besetzt, die später zum glück wieder entfernt wurden.
einige der türmchen und bakone mussten im laufe der zeit aus sicherheitsgründen entfernt werden.
vor einigen jahren wurde der apothekeneingang ebenerdig gemacht,
damit der eingang rollstuhlgerecht ist.

Bild

Bild

charakteristisch für die alten häuser in erle ist die bauweise mit "hochparterre"
da vor der emscherregulierung 1902, erle mind. 2x jährlich überschwemmt wurde.

bei dem hauseingang ist eine kleine treppe innen hinter der haustür,
ehe man den eigentlichen hausflur und das treppenhaus betritt.



gruß moni
Zuletzt geändert von margret am 16.10.2012, 17:51, insgesamt 2-mal geändert.
Ich bin Margret, geb.Rakowski. Bin in Erle 12.03.1958 geb.

1971 weggezogen.

Habe in der Frankenstrasse 1 gewohnt.

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margret
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Beitrag von margret »

moni53 hat geschrieben:Bild

Bild

cranger straße 296 - mein wohnort seit 54 jahren...

gruß moni
Meine Mutter, Ursel Rakowski, hat bei Fam.Fuchsius viele Jahre geputzt. In der Apotheke, bei Frau Fuchsius privat unten, bei Fam.Fuchsius oben und beim Doktor um die Ecke. Ich durfte mich im ganzen Haus frei bewegen und der Dachboden barg die größten Schätze. Da war ich 7 Jahre und das ist 47 Jahre her. Bei der 'alten Dame' Frau Fuchsius durfte ich die Teppichbänder mit einem Silberkamm bürsten, das Silberessbesteck einräumen und in der Küche Spinat rühren. Der zuvor mit in Butter angebräunten Zwiebeln veredelt wurde.
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Schelli
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Beitrag von Schelli »

Im Hintergrund auf dem Foto meine ich den Turm der evgl. Kirche zu sehen. Wenn dem so ist, erinnere ich mich an das Farben- und Tapetenhaus Spanka, zwischen Kirche und Frankenstraße und direkt gegenüber der Kirche, auf der gleichen Straßenseite die Gaststätte von Heinz Schlehbusch.
Vergesse nie die Heimat. Sei stolz auf Kohle geboren zu sein. Habe Erle immer im Herzen.

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Heinz O.
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Beitrag von Heinz O. »

@ Schelli und margret: Ihr beide Recht ! Es ist die Ecke Frankenstraße !
Micha

Irgendwie machen GEschichten süchtig .......

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moni53
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Beitrag von moni53 »

Meine Mutter, Ursel Rakowski, hat bei Fam.Fuchsius viele Jahre geputzt. In der Apotheke, bei Frau Fuchsius privat unten, bei Fam.Fuchsius oben und beim Doktor um die Ecke. Ich durfte mich im ganzen Haus frei bewegen und der Dachboden barg die größten Schätze. Da war ich 7 Jahre und das ist 47 Jahre her. Bei der 'alten Dame' Frau Fuchsius durfte ich die Teppichbänder mit einem Silberkamm bürsten, das Silberessbesteck einräumen und in der Küche Spinat rühren. Der zuvor mit in Butter angebräunten Zwiebeln veredelt wurde.
Hallo Margret,

leider kann ich mich an Deine Mutter nicht mehr erinnern,
die "alte Dame", meine Oma ist 1959 verstorben...
unten im Haus wohnte aber auch noch meine Tante.

Oder meinst du meine Mutter???
die ist heute 86 Jahre als.

Den silberfarbenen Fransenkamm gibt es übrigens noch,
der Spinat wird immer noch mit Zwiebeln veredelt
und auf dem geheimnisvollen Dachboden wohne ich ... :-)

Liebe Grüße,
Moni
Dem Fröhlichen ist jedes Unkraut eine Blume, dem Betrübten jede Blume ein Unkraut. (Finnisches Sprichwort)

margret
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Beitrag von margret »

moni53 hat geschrieben:
Meine Mutter, Ursel Rakowski, hat bei Fam.Fuchsius viele Jahre geputzt. In der Apotheke, bei Frau Fuchsius privat unten, bei Fam.Fuchsius oben und beim Doktor um die Ecke. Ich durfte mich im ganzen Haus frei bewegen und der Dachboden barg die größten Schätze. Da war ich 7 Jahre und das ist 47 Jahre her. Bei der 'alten Dame' Frau Fuchsius durfte ich die Teppichbänder mit einem Silberkamm bürsten, das Silberessbesteck einräumen und in der Küche Spinat rühren. Der zuvor mit in Butter angebräunten Zwiebeln veredelt wurde.
Hallo Margret,

leider kann ich mich an Deine Mutter nicht mehr erinnern,
die "alte Dame", meine Oma ist 1959 verstorben...
unten im Haus wohnte aber auch noch meine Tante.

Oder meinst du meine Mutter???
die ist heute 86 Jahre als.

Den silberfarbenen Fransenkamm gibt es übrigens noch,
der Spinat wird immer noch mit Zwiebeln veredelt
und auf dem geheimnisvollen Dachboden wohne ich ... :-)

Liebe Grüße,
Moni
Wie gesagt, meine Mutter hat fast 10 Jahre im Dienste der Fam.Fuchsius geputzt. Überall, von unten nach oben. Apotheke und Privat! Meine Mutter ist heute 73 Jahre alt. Wir beide saßen zum Mittagessen zusammen in eurer Küche, die Treppe hoch, dann links. An deine Tante kann ich mich erinnern, die großgewachsene, unverheiratete Frau. An deine Oma und Mutter nicht.
Ich bin Margret, geb.Rakowski. Bin in Erle 12.03.1958 geb.

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margret
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Beitrag von margret »

Heinz O. hat geschrieben:
glückauf hat geschrieben:Bild
Wer kann helfen? Bild ist von 1898 Buer-Erle. Mehr ist nicht Bekannt.

Bild
1958 - Erle - 60 Jahre Austermann. Wo war das?

Gruß und Glückauf
Klaus
Heinz O. hat geschrieben:zu Austermann: ist in Erle auf der Cranger Straße 303

zu dem anderem Foto: Glückauf, kannst du erkennen was auf den Fenster am linken Haus bzw. über dem Fenster am rechten Haus steht ?
Das mittlere Haus scheint ein Uhrengeschäft zu sein (evtl Austermann ??).
wenn das Datum stimmt (1898) kann es eigentlich nur auf der Cranger Straße sein.
Ich habe da auch schon eine Vermutung.
Bild
wenn jetzt jemand sagt: die Häuser haben aber eine Etage mehr, stimmt. Aber das ist nicht ungewöhnlich, weil einige Häuser im laufe der Jahre einfach "aufgestockt" wurden !
glückauf hat geschrieben:Glückauf Micha:
zu dem anderem Foto: Glückauf, kannst du erkennen was auf den Fenster am linken Haus bzw. über dem Fenster am rechten Haus steht ?
Besser geht nicht:

Bild
Gruß und Glückauf
Klaus
Semmel hat geschrieben:Rechts steht "Bäckerei" "Condit(orei) denk ich mal.
Links kann ich gar nix erkennen, steht da was?
Heinz O. hat geschrieben:[center]Ich denke das es das ist:
Bild
Konditorei Buthe 1935, Cranger Straße
und müßte dann jetzt dieses Haus sein (Siebenlist)
Bild

Das kleine Haus daneben ist die Cranger Straße 303 (Brillenatelier), würde dann auch wieder mit Austermann passen.

Doro - Lo - Moni : stimmt das :?: :?: :roll:
[/center]
tulpe hat geschrieben:Es handelt sich eindeutig um das Geschäft "Optik/Uhren/Schmuck Austermann".
Nachdem der Inhaber vor Jahren verstorben war, ist dort -nach Umbau- das
Brillen-Atelier eingezogen.
Wegen der schwierigen Wegerechte, die Hofseite kann nur über den Betriebshof
der Fleischerei Ebben erreicht werden, ist eine Verwertung fast unmöglich. Damals
haben sich einige Erler Firmen für die Immobilie interessiert.
Der Bruder Conny des verstorbenen Optikers ist übrigens Optiker- und Uhrmacher-
meister in RE. Er hat aber schon vor Jahren den Laden an seinen Sohn Marcus
übergeben.
übertrag aus dem Ich brauche Hilfe Fred
Austermann war ganz in der Nähe Frankenstrasse. Alle Häuser auf der Crangerstrasse Angefangen von der Frankenstrasse bis zum Zoogeschäft waren hinten offen als Freifläche für Sandkasten, Teppichstangen, Wäscheleinen und verbunden mit einem langen Patt-Weg. Für uns Kinder der ideale Spielplatz, Verstecken spielen, Fangen, Blinde Kuh, Seilchen springen, Fahradfahren. Aus den Fenstern, die nach hinten raus lagen, konnten wir gesehen werden. Aber früher machte sich sowieso keiner Sorgen, dass den Kindern irgendwas passiert.
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Schelli
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Beitrag von Schelli »

Hallo Margret, jetzt will ich mich doch noch einmal zu Wort melden. Ich bin unweit von deinem Elternhaus geboren. Cranger Set. 290, direkt über dem Bäckereigeschäft Hellenkamp war das Schlafzimmer meiner Großeltern. Das Haus gehörte damals dem Ehepaar Buchwald. Die hatten 2 Kinder, der ältere, Fritz, hat dieses Haus geerbt und bewohnt es, soviel ich weiß, seit Jahren alleine. Die Tochter von Fritz heißt Ellen, und könnte in etwa in deinem Alter sein.
Die Mutter von Fritz Buchwald ist eine geborene Röder und die Schwester von meiner Oma. Meine Oma hieß nach der Heirat Arnolds.
Ich kann mich daran erinnern, dass ich als 6-7 jähriger mit einem Tenhaven gespielt habe, der neben uns, im Haus Reichenberg gewohnt hat.
Hiermach ich mal Schluß.
Meine Mutter ist heute 82 Jahre alt. Sie kann sich an soviele Dinge erinnern. Auch ich habe noch soviele Dinge, die ich als Erler Junge erlebt habe.......nächtelang könnte man in Erinnerungen schwelgen. Vom erzählen meiner Verwandtschaft ist es, als hätte ich die Zeit nach dem Krieg und vor allem die 50er als Erwachsener erlebt.
Na ja, vielleciht hat ja mal jemand Lust sich mit mir zu treffen. Ich bin oft in Schermbeck, um meine Mutter zu besuchen und natürlich um "Auf Schalke" zu gehen.
In diesem Sinne..... Glück Auf!!!
Vergesse nie die Heimat. Sei stolz auf Kohle geboren zu sein. Habe Erle immer im Herzen.

margret
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Beitrag von margret »

immers04 hat geschrieben:
Verwaltung hat geschrieben:Bild

BEI EBAY
Hier an der Pforte des Elisabeth-Krankenhauses habe ich 1978/79 meinen Zivildienst absolviert. Dutzende geschichten wären da zu erzählen, die unerzählt bleiben müssen, z.B. welcher Arzt mit welcher Angestellten...

Aber hinten auf dem Krankenhausgelände hatte ein Kunstschmied sein Atelier. Ein total netter Typ, der zum damaligen Zeitpunkt bereits 15 Kinder hatte. Ist dann später mit seinem Atelier nach Buer gezogen.
Als ich 7 Jahre alt war lag ich Elisabeth-Krankenhaus, der Blindarm musste mir entfernt werden. Woran ich mich erinnere sind die Nonnen, an die große Treppe und dass es immer so nach Essen roch.
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Beitrag von margret »

Schelli hat geschrieben:Hallo Margret, jetzt will ich mich doch noch einmal zu Wort melden. Ich bin unweit von deinem Elternhaus geboren. Cranger Set. 290, direkt über dem Bäckereigeschäft Hellenkamp war das Schlafzimmer meiner Großeltern. Das Haus gehörte damals dem Ehepaar Buchwald. Die hatten 2 Kinder, der ältere, Fritz, hat dieses Haus geerbt und bewohnt es, soviel ich weiß, seit Jahren alleine. Die Tochter von Fritz heißt Ellen, und könnte in etwa in deinem Alter sein.
Die Mutter von Fritz Buchwald ist eine geborene Röder und die Schwester von meiner Oma. Meine Oma hieß nach der Heirat Arnolds.
Ich kann mich daran erinnern, dass ich als 6-7 jähriger mit einem Tenhaven gespielt habe, der neben uns, im Haus Reichenberg gewohnt hat.
Hiermach ich mal Schluß.
Meine Mutter ist heute 82 Jahre alt. Sie kann sich an soviele Dinge erinnern. Auch ich habe noch soviele Dinge, die ich als Erler Junge erlebt habe.......nächtelang könnte man in Erinnerungen schwelgen. Vom erzählen meiner Verwandtschaft ist es, als hätte ich die Zeit nach dem Krieg und vor allem die 50er als Erwachsener erlebt.
Na ja, vielleciht hat ja mal jemand Lust sich mit mir zu treffen. Ich bin oft in Schermbeck, um meine Mutter zu besuchen und natürlich um "Auf Schalke" zu gehen.
In diesem Sinne..... Glück Auf!!!
Von 1958, meiner Geburt im Elisabeth-Krankenhaus bis 1971, meinem Wegzug als ich 13 Jahre alt war bin ich Erlerin. Perle aus Erle. Und erinnere mich sehr, sehr gern an baden Grimberg, am Rhein-Herne-Kanal, die stinkende Emscher, Schrebergartenanlage bestaunen, ( hatte auch ein Mini-Beet) spazieren in Schloss Berge und Kinderfest, meien Jahre beim Jugend Rot Kreuz, Stunden verträumen an meinem Bach hinterm Sportplatz, Mädchen-Beatkeller in der Waschküche bei Eva-Maria Iländer, Akkordeonunterricht...An Jungs kann ich mich mit Namen nur an Dieter Klütsch erinnern, an seinen Freund Wolfgang und dass mein Freundin und ich nach einem Grimberg-Tag mit denen eine Häuserblockrunde gemacht haben...und an den, der mit mir beim Klammerblues im Jugend Rot Kreuzraum, freitags getanzt hat. Meine Erler-Zeit ist mit die schönste Zeit meines Lebens gewesen, obwohl ich das damals anders sah.
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Beitrag von margret »

margret hat geschrieben:
Schelli hat geschrieben:Hallo Margret, jetzt will ich mich doch noch einmal zu Wort melden. Ich bin unweit von deinem Elternhaus geboren. Cranger Set. 290, direkt über dem Bäckereigeschäft Hellenkamp war das Schlafzimmer meiner Großeltern. Das Haus gehörte damals dem Ehepaar Buchwald. Die hatten 2 Kinder, der ältere, Fritz, hat dieses Haus geerbt und bewohnt es, soviel ich weiß, seit Jahren alleine. Die Tochter von Fritz heißt Ellen, und könnte in etwa in deinem Alter sein.
Die Mutter von Fritz Buchwald ist eine geborene Röder und die Schwester von meiner Oma. Meine Oma hieß nach der Heirat Arnolds.
Ich kann mich daran erinnern, dass ich als 6-7 jähriger mit einem Tenhaven gespielt habe, der neben uns, im Haus Reichenberg gewohnt hat.
Hiermach ich mal Schluß.
Meine Mutter ist heute 82 Jahre alt. Sie kann sich an soviele Dinge erinnern. Auch ich habe noch soviele Dinge, die ich als Erler Junge erlebt habe.......nächtelang könnte man in Erinnerungen schwelgen. Vom erzählen meiner Verwandtschaft ist es, als hätte ich die Zeit nach dem Krieg und vor allem die 50er als Erwachsener erlebt.
Na ja, vielleciht hat ja mal jemand Lust sich mit mir zu treffen. Ich bin oft in Schermbeck, um meine Mutter zu besuchen und natürlich um "Auf Schalke" zu gehen.
In diesem Sinne..... Glück Auf!!!
Von 1958, meiner Geburt im Elisabeth-Krankenhaus bis 1971, meinem Wegzug als ich 13 Jahre alt war bin ich Erlerin. Perle aus Erle. Und erinnere mich sehr, sehr gern an baden Grimberg, am Rhein-Herne-Kanal, die stinkende Emscher, Schrebergartenanlage bestaunen, ( hatte auch ein Mini-Beet) spazieren in Schloss Berge und Kinderfest, meien Jahre beim Jugend Rot Kreuz, Stunden verträumen an meinem Bach hinterm Sportplatz, Mädchen-Beatkeller in der Waschküche bei Eva-Maria Iländer, Akkordeonunterricht...An Jungs kann ich mich mit Namen nur an Dieter Klütsch erinnern, an seinen Freund Wolfgang und dass mein Freundin und ich nach einem Grimberg-Tag mit denen eine Häuserblockrunde gemacht haben...und an den, der mit mir beim Klammerblues im Jugend Rot Kreuzraum, freitags getanzt hat. Meine Erler-Zeit ist mit die schönste Zeit meines Lebens gewesen, obwohl ich das damals anders sah.

Ach, ja, da war der Udo, der Sohn vom Wirt der Kneipe Pik Ass, der hat mich immer verhauen...was habe ich den zum Mond gewünscht. Wir waren in der Frankenstrasse 7 -8 Mädchen und er als einziger Junge musste uns immer ärgern. Mich ganz besonders.
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Bauzeichnung Cranger Str. 228

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Heinz O.
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Beitrag von Heinz O. »

@ Sylle: Toll !
bei dem Haus handelt es sich um die sogenannte Ritterburg. Das Haus wurde von der Zeche Graf Bismarck für den damaligen Direktor gebaut (entweder Karl Leipold oder August Starck) und steht heute auf der Denkmalliste.
Leider kann ich unten rechts nicht erkennen wer der Architekt war, kannst du mir das evtl. mitteilen bzw. diesen Bereich noch einmal größer einstellen ???
Micha

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Beitrag von Sylle »

@ Heinz O.
im wiki steht der bergbaudirektor hieß albert ritter.
ende der 70er/ anfang der 80er gab es einen zeitungsartikel über das gebäude, dort wurde es "raubritterburg" genannt, da der damalige bergbaudirektor nicht so human mit seinem personal umgegangen war. :shock:
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Beitrag von Sylle »

@ Heinz O.
Nee, der Artikel erschien definitiv mitte/ ende der 70er.
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